TSG Hoffenheim - Werder Bremen; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

TSG Hoffenheim - Werder Bremen. Bundesliga.

PreZero ArenaZuschauer28.128.

TSG Hoffenheim 1

  • B Touré (26. minute)

Werder Bremen 0

  • Y Sugawara (s/o 5. minute)

Live-Kommentar

Das war es vom Fußballnachmittag, gleich noch ab 18:30 Uhr das Samstagstopspiel mit Wolfsburg gegen die Bayern. Viel Spaß auch damit.  

Damit ist Hoffenheim jetzt vorbei an Leverkusen auf der Fünf, aber die Ausgangslage in Sachen Champions League ist eher schlecht. Leipzig ist durch und Stuttgart hat auf der Vier bei gleicher Punktzahl das bessere Torverhältnis. Und was bringt die letzte Runde? Hoffenheim in Gladbach und Stuttgart in Frankfurt, da ist also das letzte Wort noch nicht gesprochen. Für Werders Saison schon, die klingt dann daheim gegen den BVB aus.

Hoffenheim feiert den notwendigen Arbeitssieg gegen Werder Bremen, das sich mit der Blitzroten von Sugawara sehr frühzeitig auf die Verliererstraße brachte. Dann war es erst einmal ein Geduldsspiel für die TSG, nach knapp einer halben Stunde beendete Toure dieses, auch hier halfen die Norddeutschen mit einer geschenkten Ecke wieder kräftig mit. Immerhin sahen wir in der Folge ein Spiel mit Strafraumszenen auf beiden Seiten, richtig Spannung kam freilich nie auf.

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Und jetzt ist Schluss. Hoffenheim 1, Bremen 0.

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Hoffenheim hält den Ball in der gegnerischen Hälfte, immer eine gute Idee, wenn man in der Nachspielzeit führt. 

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Kommt Bremen noch einmal zur berühmten letzten Chance? Sieht nicht wirklich danach aus, aber ich will ja kein Spielverderber sein. Und jetzt fordern die Hoffenheimer auch einen Handelfmeter, aber es gilt gleiches Recht für alle. 

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Da ist die Nachspielzeit! Sie entspricht mit fünf Minuten in etwa unseren Erwartungen.

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Und Asllani macht Platz für Hlozek.

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Wir haben noch Wechsel offen, Ilzer bringt Prömel für Kramaric.

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Der VAR macht nichts, aber die Proteste von Njinmah bringen ihm Gelb. 

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Jetzt aber, Wöber spielt steil auf Njinmah, der spielt das Leder im Sechzehner an den Arm von Hajdari. Schiedsrichter Storks winkt ab, was macht der VAR? 

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Wir werden doch noch einmal hellhörig, bzw. die Hoffenheimer werden das. Denn St. Pauli hat in Leipzig auf 1:2 verkürzt. 

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Nehmen Sie sich für 17:30 Uhr noch nichts vor, das wird eine ordentliche Nachspielzeit geben. Auch Deman muss kurz behandelt werden. 

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Isaac Schmidt war schon angeschlagen, geht jetzt raus und Max Wöber darf rein. 

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Immerhin mal wieder ein Abschluss, Campbell köpft drüber. 

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Es plätschert jetzt so ziemlich dahin. Der knappe Spielstand sorgt dafür, dass wir sehr aufmerksam bleiben müssen. Das Geschehen auf dem Rasen spricht allerdings eine andere Sprache.

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Ist nur ein Krampf, somit kein großes Thema. Und geht auch schon wieder weiter. 

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Der Wechsel bei Bremen war vielleicht einen Tick zu früh, denn jetzt sitzt Schmidt auf dem Boden und will versorgt werden.

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Und Campbell ersetzt Lemperle.

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Bei Hoffenheim geht Bernardo runter, Hranac darf ran.

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Und Stage räumt das Feld für Mbangula.

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Jetzt reagiert Thioune aber, bringt den torgefährlichen Grüll für Schmid. 

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Der folgende Freistoß von Puertas hätte gut und gerne auch von Njinmah sein können. Bremen bleibt offensiv richtig harmlos. 

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Gelbe Karte für Bernardo, das ist für Bremen nicht genug. Denn er war letzter Mann gegen Stage, aber für Rot war da eigentlich nicht genug klare Torchance im Anmarsch. 

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Stuttgart führt mittlerweile 3:1 gegen Leverkusen, der Werkself entgleitet gerade die Champions League. Und auch für Hoffenheim sinken die Chancen jetzt doch dramatisch. 

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Jetzt aber hat Werder Glück. Birger will flanken, findet keinen Mitspieler, der Ball rutscht aber durch bis an den linken Pfosten.

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Hoffenheim sucht das 2:0, man hat eingesehen, dass das notwendig ist, weil man jederzeit für ein Gegentor gut ist. Werder hatte nach der Pause eigentlich nur ein Problem, bis zum Sechzehner klappte es mehrfach gut, dann hat Njinmah immer die falsche Entscheidung getroffen.

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Ilzer nimmt jetzt den Torschützen Toure raus, bringt dafür seinen Landsmann Prass. Landsmann von Ilzer, nicht von Toure. 

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Stuttgart führt 2:1 gegen Leverkusen, wirft damit Hoffenheim wieder aus den Top 4. Und Leipzig dürfte durch sein, St. Pauli müsste hier ein 0:2 aufholen. 

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Baumann tobt, denn sie lassen Njinmah schon wieder allein auf ihn zulaufen. Aber wieder macht der Werderaner alles falsch, auch wenn der Querpass auf Stage jetzt nicht ganz so einfach gewesen wäre als eben.

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Hoffenheims Abwehr weist schon ihre Lücken auf. Und hat zweimal Glück, erst verpasst Stage eine Flanke von Schmid direkt vor Baumann. Und dann hat Njinmah kein Auge für die viel besser postierten Mitspieler und schießt weit daneben. 

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Das aber ohne Wechsel, aber gleich mit einem Kopfball vom Lemperle, der knapp am linken Pfosten vorbeizischt. 

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Geht weiter. Nicht gerade überpünktlich, 20 ist da wohl die neue 15. 

Hoffenheim ist auf Kurs, natürlich spielte der Ilzer-Truppe das Sinnlosfoul von Sugawara nach 73 Sekunden perfekt in die Karten. Dabei hat der Japaner Gegenspieler Toure glücklicherweise nicht wirklich beschädigt, das wissen wir, weil Toure 25 Minuten später seine Farben in Führung schoss. Werder schlug sich in Unterzahl ansonsten ganz gut, ein Ausgleichstreffer lag aber wahrlich nicht in der Luft. Hoffenheim schnupperte gelegentlich mal am 2:0, aber Werders Schlussmann Backhaus zeigt bis hierher einen tadellosen Vortrag. 

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Und dann ist Pause. 

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Gute Kombination der Hoffenheimer, auch der letzte Pass von Coufal zentral in den Sechzehner für Lemperle, der allerdings stolpert das Leder eher in die Arme von Backhaus. 

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Vier Minuten gibts, drei davon entstammen der Szene rund um die Überprüfung, die zur Roten Karte führte. Das passt also. 

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Wir warten auf die Nachspielzeit. 

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Gelb für Puertas, der hat wohl einen zweiten Ball ins Spiel gebracht. 

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Schwenkt die Kamera aufs Publikum, dann sieht man auch viele Gesichter vertieft in die Handys. Die einen schauen wie es in Stuttgart steht, die anderen interessieren sich für Leipzig gegen St- Pauli. Da ist aber derzeit auch nicht mehr los. 

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Das ist jetzt ein ziemlicher Sommerfußball in Sinsheim, bei freilich auch sehr sommerlichen Temperaturen. Für die Hoffenheimer endete das Geduldsspiel durch den Treffer von Toure, für den Zuschauer droht hingegen weiterhin der Sekundenschlaf. 

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Dann hat Bremen eine Konterchance, aber die wird ganz schlecht ausgespielt. Geht jetzt etwas besser hin und her, aber von einem richtig guten Fußballspiel sind wir doch noch ziemlich weit entfernt. 

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Gute Kombination der Hoffenheimer, Kabak in den Lauf von Asllani, der scheitert an einer Glanztat von Backhaus. Kein Vorwurf, der Winkel war schon etwas spitz. 

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Wir schauen auf die Blitztabelle, da es bei Stuttgart gegen Leverkusen 1:1 steht, grüßt Hoffenheim von der Vier. Wäre da aber fast von Deman direkt wieder runtergeschossen worden, aber der Belgier zielt aus exakt 16 Metern genau auf Baumann und Lynen verbaselt den Nachschuss. 

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Toooor! HOFFENHEIM - Bremen 1:0. Dann ist der Bann gebrochen aus Sicht der Hausherren! Stage mit einem ganz schlechten Pass auf Pieper, der kann die Ecke nicht mehr verhindern. Der Eckball wird flach gespielt von Asllani, Kramaric setzt dann Toure in Szene, der lässt sich links im Sechzehner nicht lange bitten und schießt wuchtig ins lange Eck.

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Vorlage Andrej Kramaric

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Auch diese Ecke bringt keinerlei Gefahr. Sagen wir es mal so, beide Abwehrreihen stehen stabil. 

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Super Ball von Backhaus auf Njinmah. Und der ist schnell, daher steht jetzt auch der Bremer Eckenzähler nicht mehr auf Null. 

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Die Hoffenheimer Standards sind weiterhin nicht der Rede wert. 

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Eine Flanke von links segelt vor den Kasten von Backhaus. Lemperle kommt nicht ran, aber Backhaus kracht mit einem Mitspieler zusammen. Daher Eckball für Hoffenheim. 

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War der Ellenbogen von Hajdari. Hätte Storks das gesehen, dann hätte es auch hier eine Karte gegeben. Allerdings definitiv nur die Gelbe, daher mischt sich der VAR auch nicht ein. 

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Njinmah liegt am Boden, deute ich die Bilder richtig, dann hat er einen Schlag auf das Kinn bekommen.

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Ein Torschussversuch der Gäste. Deman schaufelt den Ball aber hoch über das Ziel, falls sein Ziel war, die Bremer xGoals von bisher 0,00 zu überschreiben, dann hat er das aber damit geschafft.

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Thioune stellt nach dem Platzverweis um, besetzt mit Isaac Schmidt die Linksverteidigerposition wieder. Dafür wird Musah bei seinem Startelfdebüt geopfert. 

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Direktabnahme links im Strafraum von Asllani, er gibt dem Ball nicht die entscheidende Richtungsänderung mit, so muss Backhaus nicht eingreifen.

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Für uns als neutrale Zuschauer ist diese Bremer Unterzahl natürlich kontraproduktiv. Die verbliebenen neun Feldspieler der Gäste igeln sich ein und es beginnt das Hoffenheimer Geduldsspiel. 

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Wir haben indes schon die ersten drei Minuten Nachspielzeit in der Tasche, es werden nicht die einzigen bleiben. 

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Ja, Referee Storks tituliert das jetzt als gesundheitsgefährdende Foul von Sugawara. Und zeigt dementsprechend glatt Rot. Was hat den Japaner da nur geritten? Ein Zeichen hat er gesetzt, aber definitiv kein cleveres. 

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Aha, jetzt bittet der VAR den Feldschiedsrichter Storks doch zum Monitor. Gleich wird eine Karte gezeigt werden, das ist sicher.

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Geht unschön los, Sugawara tritt an der Seitenlinie von hinten in die Wade von Toure. Eigentlich kann man da nur über Gelb ODER Rot diskutieren, aber für Schiedsrichter Storks ist das noch alles im Rahmen. Wenn er die Zeitlupe sehen würde, dann würde er das gänzlich anders sehen.

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Anpfiff bei Kaiserwetter im Rhein-Neckar-Kreis.

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Sören Storks angeführt wird. Seine Assistenten an den Linien sind Thorben Siewer und Nikolai Kimmeyer, Felix Wagner ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Nicolas Winter, der von Frederick Assmuth assistiert wird.

Die TSG muss also heute die Pflichtaufgabe erledigen und dann schauen wir mal. Das Hinspiel gewannen die Ilzer-Schützlinge mit 2:0, Prass und Prömel trafen. Und auch fast eine ganze Halbzeit Unterzahl nach einer Roten für Burger half harmlosen Bremern nicht, mittlerweile trifft man zwar etwas öfter, offensiv gehört man freilich immer noch zu den schwächsten Teams der Liga.

Also bleiben wir besser beim deutlich spannenderen Thema, dem Kampf um den letzten Champions-League-Platz. Drei Kandidaten, einer davon heißt Hoffenheim, was vor der Saison niemand auch nur annähernd erwarten konnte. Aktuell sind alle drei punktgleich, Hoffenheim hat das schlechteste Torverhältnis. Aber die beiden Rivalen Stuttgart und Leverkusen treffen sich zeitgleich zum direkten Duell.

Gilt theoretisch auch noch für St. Pauli, diese Aufholchance, aber die ist noch theoretischer, denn das Torverhältnis ist noch schlechter. Und Wolfsburg spielt gegen die Bayern, St. Pauli gegen Leipzig, klingt beide nicht nach Kantersiegen, zumindest nicht für die beiden Abstiegskandidaten.

Der Sechste gegen den Fünfzehnten, da geht es doch am vorletzten Spieltag noch um alles, oder? Nun ja, im Keller ist die Lage doch sehr eindeutig, Bremen ist zwar rechnerisch noch nicht gerettet, aber Wolfsburg müsste alles gewinnen, Werder alles verlieren, auch das bessere Torverhältnis noch.

Thioune hätte sicher gerne mehr Auswahl, aber das Lazarett wird sich diese Saison wohl nicht mehr lichten. Heute dürfen aber in der Offensive Njinmah und Musah für Milosevic und Coulibaly ran, die beim 1:3 in der Vorwoche gegen Augsburg nicht überzeugen konnten - wie einige ihrer Kollegen allerdings auch.

Der Gast aus dem Hohen Norden geht die Sache so an: Backhaus - Sugawara, Pieper, Friedl, Deman - Lynen - Njinmah, Stage, Puertas, Schmid - Musah.

Keine Änderungen im Vergleich zum wilden 3:3 vor einer Woche gegen Stuttgart, das ist Ilzers Stammelf. Auch Bebou ist weiterhin nicht fit, selbst ein Kurzeinsatz ist nicht möglich. 

Wir sind startklar. Mit der Hoffenheimer Startelf: Baumann - Coufal, Kabak, Hajdari, Bernardo - Avdullahu, Kramaric, Burger, Asllani, Toure - Lemperle.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen 1899 Hoffenheim und Werder Bremen.