Hertha BSC - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

Olympiastadion BerlinZuschauer44.621.

Hertha BSC 2

  • J Brekalo (s/o 32. minute)
  • K Eichhorn (55. minute)
  • M Cuisance (84. minute)

SpVgg Greuther Fürth 1

  • N Futkeu (88. minute)

Live-Kommentar

Damit also der große Teaser auf den 34. Spieltag am kommenden Sonntag. Um 15:30 Uhr gehts in der 2. Bundesliga los. Fürth zuhause gegen Düsseldorf, Berlin bei der Arminia und dann noch der Aufstiegskampf. Alles live bei uns im Ticker. Freuen wir uns drauf, Sie hoffentlich auch? Bis dann.

Der Abstiegskampf, der die Liga so spannend gemacht hat, spitzt nicht so extrem zu, wie noch vor ein paar Wochen gedacht. Dafür wird es aber oben extrem wild zugehen. Elversberg, Hannover und Paderborn (alle 59 Punkte) spielen um den Aufstieg und die Relegation. Besser kann es nicht werden.

Der 3:1-Sieg der Fortuna aus Düsseldorf bedeutet gleichzeitig auch, dass Preußen Münster sicher abgestiegen ist. Fürth könnte nächste Woche folgen. Sie müssen so oder so gegen Düsseldorf gewinnen, am besten hoch. Denn Arminia Bielefeld, neuer 16. in der Tabelle, hat das ohnehin bessere Torverhältnis, das den Franken jetzt auch zum Verhängnis wird. Fürth steht bei 34 Zählern (-22 TD), Bielefeld bei 36 (-3). Braunschweig und Düsseldorf (beide 37, -17) sind auch noch nicht aus dem Schneider, da müsste es aber schon mit dem Teufel zu gehen, die Franken müssten mindestens mal mit drei Toren Vorsprung gegen die Fortuna gewinnen.

Was Fürth an Chancen liegenließ. Um dann auch noch in Überzahl zwei Tore zu kassieren. Das Tor von Noel Futkeu kam am Ende zu spät. Die Fans können es nicht fassen, der erste Abstieg nach knapp 30 Jahren in der 1. und 2. Bundesliga steht bevor. Die Hertha feiert dagegen einen für die Moral wichtigen Dreier. Eichhorn mit seinem Premierentor und Cuisance mit einem echten Kracher. Alles in Unterzahl. Stefan Leitl scheint die Mannschaft noch zu erreichen und seinen Job damit etwas sicherer zu haben.

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Green vertändelt die letzte Chance leichtfertig. Dann ist Schluss. Fürth verliert mit 2:1 gegen Berlin. Damit steht das Kleeblatt kurz vor dem Abstieg.

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Die Hertha kontert, aber auch hier ein überhasteter Abschluss, von Winkler. Prüfrock hält. Einen Angriff kriegt Fürth noch.

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Green aus 20 Metern und neben das Tor. Muss nicht sein.

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Gelbe Karte Tjark Ernst

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Prüfrock ist mit vorne. Und die Hertha kontert, doch Dudziak schießt nicht aufs leere Tor und lässt sich von Münz sogar noch einholen und den Ball abnehmen. Ganz schwach vom Herthaner.

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Fünf Minuten gibts obendrauf. Absolutes Powerplay der Gäste.

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Hrgota tankt sich gegen drei Mann durch und schießt aufs kurze Eck, doch Ernst pariert mit einer Hand. Ganz stark.

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Nächster Angriff der Gäste, aber wieder nichts. Ltaief mit dem flachen Ball in die Mitte, Futkeu verpasst, Klaus ist zu langsam, um den Ball zu erreichen.

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Und Paul Seguin hat ebenfalls Feierabend. Dudziak spielt noch für die restlichen Minuten.

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Nochmal zwei Wechsel bei der Hertha. Auch Diego Demme bekommt ein paar Minuten - für ihn geht Cuisance runter.

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Tooor! Hertha BSC - GREUTHER FÜRTH 2:1. Und dann ist es Futkeu, der die Kleeblätter zurückbringt. Ltaief mit einer sehr präzisen Flanke, Leistner hebt das Abseits auf und der Topstürmer ist zur Stelle und drückt den Ball mit dem Kopf an Ernst vorbei in die Maschen.

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Vorlage Sayfallah Ltaief

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Itter schlägt unglaublich schlechte Ecken. Die Angst geht um im Frankenland. Die letzten Minuten laufen.

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Diese Niederlage ist unglaublich bitter, aktuell wäre nur noch Platz 16 für sie möglich, sollte Bielefeld zuhause gegen die Hertha nicht gewinnen.

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Toooor! HERTHA BSC - Greuther Fürth 2:0. Was für ein Tor von Cuisance. Aus über 20 Metern zieht der Spielmacher ansatzlos ab. Sein Ball ist zwar gut geschossen, doch fliegt genau auf Prüfrock, der aber seine Hand nicht hoch bekommt. So schlägt die Kugel mithilfe der Unterkante der Latte im Netz ein. Und Fürth ist selbst Schuld, in Überzahl 0:2 zurückzuliegen.

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Vorlage Michal Karbownik

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Und bei diesem Wechsel wirds emotional. Toni Leistner bekommt nochmal ein paar Minuten in seinem letzten Heimspiel als Herthaner. Julian Eitschberger geht für ihn runter.

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Der Kapitän geht vom Feld. Schuler wird für Reese eingewechselt.

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Letzter Wechsel bei Fürth: Itter ersetzt Dehm, der mit Gelb vorbelastet ist.

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Reese holt sich auch Gelb für Meckerei ab, weil er einen Elfmeter haben will, den Bacher ihm verweigert.

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Fürths Druck wird schwächer, sie kriegen Futkeu aktuell gar nicht in Position. Der Topstürmer wirkt ziemlich frustriert.

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Was nicht ganz zu verstehen ist: Fürth hat es ziemlich leicht, in den Strafraum einzudringen. Die Hertha verteidigt luftig, aber irgendwie steht noch die Null.

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Winkler sieht Gelb, weil er einen Pfiff nicht nachvollziehen kann. Winkler verpasst damit gesperrt den letzten Spieltag.

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Der Torschütze geht. Eichhorn wird unter Applaus ausgewechselt, für ihn kommt Klemens.

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Und auch Srbeny wird reingebracht für Will. Vogel setzt auf die volle Offensive.

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Julian Green wird für Keller in die Partie gebracht.

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Teilweise mit sieben Mann im gegnerischen Strafraum probieren die Kleeblätter alles, um zum Erfolg zu kommen.

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Fürth rennt an, findet aber nicht zum Glück. Higl mit dem Kopf aus acht Metern rechts am Tor vorbei. Auch hier war definitiv mehr drin. Die Fans können es nicht fassen, was man hier liegenlässt.

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Higl wird beim Torschuss von Kolbe in letzter Sekunde gestört. Es gibt nur einen Eckball. 

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Klaus lässt die nächste dicke Chance liegen. Mittlerweile nicht mehr feierlich. Diesmal aus fünf Metern volley über den Kasten.

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Und für Ziereis kommt Higl. Es wird klar offensiver.

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Da sind die ersten Wechsel. Ltaief kommt für Dietz.

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Das müsste nun Warnung genug sein, dass Fürth so schnell wie möglich hier ein Tor schießt. Der Abstieg würde Stand jetzt immer näher rücken.

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Tooor! HERTHA BSC - Greuther Fürth 1:0. Wie schlecht ist das verteidigt? In Unterzahl geht die Hertha in Führung, weil ganz Fürth keinen Bock hat, Eichkorn vom Ball zu trennen, nachdem ihn Reese ins Spiel bringt. Münz lässt sich mit einem Haken austanzen, kein Verteidiger ist in Sichtweite, sodass Eichhorn einfach aufs Tor zulaufen kann, vor Prüfrock ruhig bleibt und den Ball aus zehn Metern ins Tor schlenzt. Das erste Tor für den 16-Jährigen bei den Profis. Glückwunsch.

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Vorlage Fabian Reese

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Dehm nimmt eine Eckballflanke volley. Sein Schuss fliegt rund drei Meter übers Tor.

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Die Gäste erhöhen das Tempo merklich. Der Treffer muss und soll her. Auch offensiveres Personal wird wahrscheinlich gleich ins Spiel kommn. Düsseldorf führt mittlerweile mit 3:0 gegen Elversberg.

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Schon wieder so eine dicke Chance für die Gäste. Keller entkommt Gechter und Eitschberger und legt am Strafraum quer zu Klaus, der nicht rüber zu Futkeu spielt, sondern selbst schießt. Sein Schuss fliegt um Zentimeter am Tor vorbei. Fürth lässt zu viel liegen.

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Weil Ziereis wohl einen längeren Toilettengang hatte, geht es etwas später weiter. Ohne personelle Veränderungen.

Eine ordentliche Partie, die Greuther Fürth unter immensem Druck hier macht. Futkeu und Klaus haben drei exzellente Chancen ausgelassen, zweimal rettete die Hertha das Aluminium. Allerdings sind sie nun aufgrund des Platzverweises gegen Brekalo noch die zweite Hälfte in Unterzahl. Fraglich, wie viel Kraftstoff noch im Tank ist, um das weitere 45 Minuten zu überstehen. Der Druck der Gäste wird sicherlich nicht kleiner. Wir bleiben gespannt.

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Hier passiert nichts mehr. Mit einem 0:0 gehts in die Pause.

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Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

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Guter Freistoß von Klaus auf den langen Pfosten, doch Ziereis und Elvedi erreichen den Ball nicht.

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Viel geht beim Kleeblatt über links und über Keller, auch wenn er gerade mit dem Ball ins Aus läuft. Doch der ehemalige Hachinger macht eine bisweilen gute Partie und zeigt sich immer wieder im Zusammenspiel mit Hrgota oder Futkeu.

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Die Gäste haben nun alle Trümpfe in der Hand, um den Abstiegskampf am letzten Spieltag noch ein Stück krasser zu machen. Sollte Fürth gewinnen, würde Bielefeld auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen.

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Dehm holt sich Gelb, nachdem er Karbownik kurz vor dem Strafraum zu Boden bringt. Karte und Freistoß gehen absolut in Ordnung.

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Fast die Doppelbestrafung! Klaus schlenzt den fälligen Freistoß über die Mauer, Ernst ist schon geschlagen, doch der Ball klatscht laut ans Aluminium und springt wieder ins Feld. Die Hertha klärt und kann froh sein, nicht schon zurückzuliegen.

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Platzverweis für Brekalo. Bei einem Fürther Konter trifft er Klaus am Fuß. Der Routinier nimmt das dankend an und fällt auf den Boden. Michael Bacher zückt Rot. Der Offensivmann war der letzte Mann. Die Entscheidung ist nachvollziehbar.

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Felix Klaus steht am Sechzehner frei und drückt ihn mit der Innenseite aufs Tor. Doch der Ball fliegt links am Tor vorbei. Das war zu wenig für die eigentlich schon ordentliche Einschussmöglichkeit.

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Cuisance trifft nach einem schöne Solo im Fürther Strafraum. Doch der Treffer findet keine Anerkennung, weil der Mittelfeldspieler zuvor bei der Flanke von Eitschberger klar im Abseits stand, obwohl er selbst es nicht wahrhaben will.

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Mit dem Führungstreffer für Düsseldorf hat sich die Situation für die Gäste verschlechtert. Nun wäre selbst der Relegationsplatz zwei Punkte entfernt.

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Dass die Hertha in den vergangenen zwei Heimspielen zu keinem Treffer kam, sollte Stefan Leitl und seinem Team eigentlich zu denken gegeben haben. Doch auch heute ist von offensiver Wucht oder zumindest offensivem Tatendrang nichts zu sehen. Das muss besser werden.

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Dehm und Karbownik laufen bei einem langen Ball ineinander. Der Herthaner tritt dem Flügelstürmer in die Hacke, Dehm geht zu Fall. Wäre es ein Foulspiel für Bacher, hätte Karbownik als letzter Mann wohl Rot gesehen, doch der Schiri lässt weiterlaufen.

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Auch Michael Bacher hat als Schiedsrichter wenig zu tun. Das Spiel plätschert so vor sich hin. Keiner will großes Risiko eingehen. Bis auf die Futkeu-Chance ist in den Strafräumen nichts los gewesen.

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Eine erste Ecke der Berliner wird von Fürth sicher geklärt. Für Keeper Prüfrock eine wirklich angenehme erste Viertelstunde.

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Beim nächsten Angriff ist Eitschberger besser postiert und erobert sich den Ball von Keller. Der junge Rechtsverteidiger der Hertha hat eine schwierige Saison hinter sich, in der er den Stammplatz an Zeefuik verloren hat. Nun, weil der Kontrahent verletzt fehlt, kann sich Eitschberger nochmal empfehlen.

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Und dann kommt Noel Futkeu. Keller entläuft Eitschberger auf links und spielt die Kugel in den Rücken von Herthas Innenverteidigung. Dort kommt Futkeu an den Ball, dreht sich einmal um die eigene Achse und drückt ab. Sein Schuss rauscht knapp am rechten Pfosten vorbei.

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Ganz harmlose Anfangsphase, in der wirklich nichts passiert. Die rund 50.000 Zuschauer bekommen von den Spielern noch nichts geboten.

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Die Gäste agieren im Vergleich zur vergangenen Partie defensiver, lassen die Berliner kommen. Heiko Vogel hat im Vorfeld schon betont, dass das Kleeblatt vor allem stabil stehen soll.

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Die Partie läuft. Die Hertha hat angestoßen.

Ordentliche Kulisse im Olympiastadion. Die Spieler kommen aufs Feld. 90 spannende Minuten stehen bevor.

Jetzt aber erstmal der 33. Spieltag in der 2. Bundesliga. Es pfeift heute Sportkamerad Michael Bacher. Sein 14. Einsatz im Bundesliga-Unterhaus für diese Spielzeit.

Davon wollen die Gäste noch wirklich nichts wissen. Sicher ist aber, dass Top-Torjäger Noel Futkeu, gebürtiger Essener, zurück zur Eintracht aus Frankfurt wechselt und dann höchstwahrscheinlich weiter transferiert wird. An wen und für wie viel wird der Transfersommer zeigen, der dann in rund einem Monat losgeht.

In der Woche wurde vor allem über andere Dinge gesprochen, unter anderem Verträge. Toni Leistner wird als Vize-Kapitän wohl keinen neuen Vertrag erhalten und steht vor dem Abschied. Offiziell verabschiedet wird er am heutigen Tag neben John Brooks, Jeremy Dudziak und Diego Demme. Die Hertha möchte zur neuen Saison wohl noch ein Stück weit jünger sein.

Im Umkehrschluss kann die Hertha also heute dafür sorgen, dass Fürths Chancen auf den direkten Klassenerhalt möglicherweise gegen Null laufen. Doch wie behält die Alte Dame die Spannung oben, wenn es um nichts mehr geht? Stefan Leitl versprach im Vorfeld, dass sich das Team ordentlich reinhängen wird. Doch welcher Coach hat das nicht gesagt? Man möchte sich würdig für diese Saison von seinen Fans verabschieden, das ist klar. 

Denn: Sowohl Magdeburg als auch Braunschweig feierten am Samstag Siege, die die Fans aus Fürth gerne nicht gesehen hätten. Damit ist klar, dass ein Nichtabstiegsplatz aktuell zwei Punkte entfernt ist. Parallel spielt Fortuna Düsseldorf gegen Elversberg. Immerhin der Sprung auf Platz 16 will aus fränkischer Sicht geschafft werden. Das große Problem der Gäste: Das schlechte Torverhältnis im Vergleich zur Konkurrenz.

Eine wirklich interessante Konstellation steht uns gleich bevor. Während für die Berliner die Saison gelaufen ist und auch wirklich nichts großartig positives mehr aus der Spielzeit als Fazit mitgenommen werden kann, haben die Gäste aus Fürth Anspannung pur. Denn aufgrund der bereits gespielten Partien im Tabellenkeller befindet sich das Team unter absolutem Zugzwang. Es müssen Punkte her.

Die Franken starten bis auf eine erwartbare Änderung mit derselben Elf aus der Vorwoche. Heiko Vogel bringt Dietz für Higl. Ansonsten geht der Coach keine Experimente ein und will mit dieser Mannschaft den so dringend benötigten Dreier im Abstiegskampf erreichen. 

Bei den Kleeblättern gibt es diese Aufstellung für die Partie: Prüfrock - Elvedi, Ziereis, Münz - Dehm, Dietz, Will, Keller - Klaus, Hrgota - Futkeu. 

Stefan Leitl muss auf Zeefuik verzichten. Seinen Ausfall kompensiert Julian Eitschberger. Sessa ist mit seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Cuisance rückt dafür auf die Zehn, während Brekalo auf dem Flügel starten darf. Für Dardai startet heute Kolbe in der Verteidigung.

Das letzte Heimspiel für die Hertha in dieser Spielzeit bestreitet folgende Mannschaft: Ernst - Eitschberger, Gechter, Kolbe, Karbownik - Eichhorn, Seguin, Cuisance, Brekalo - Winkler, Brekalo.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen Hertha BSC und der SpVgg Greuther Fürth.