SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Heidenheim - Bayer 04 Leverkusen. Bundesliga.

Voith-ArenaZuschauer15.000.

1. FC Heidenheim 0

    Bayer 04 Leverkusen 1

    • E Buendia (91. minute)

    Live-Kommentar

    Das wars an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und bis gleich, wenn um 18:30 Uhr das Topspiel zwischen Werden Bremen und der SGE beginnt! 

    Heidenheim dagegen bestätigt das Formhoch und wird sich massiv über diesen unverdienten Punktverlust ärgern. Bochum und Kiel konnten auch nicht gewinnen, es bleibt also bei Rang 16. Doch Heidenheim hätte noch mehr Schwung aufnehmen können für die schweren folgenden Spiele. Das nächste in einer Woche sonntags bei Eintracht Frankfurt. 

    Das Ergebnis täuscht nicht über die schwache Leverkusener Mannschaft hinweg. Die Werkself sucht weiter sein Selbstverständnis und seine spielerische Freiheit, auch seinen Spaß und die gute Laune. Doch die Werkself hält den Rückstand auf die Bayern bei sechs Punkten und damit das Fünkchen Resthoffnung auf die Titelverteidigung in der Bundesliga am Leben. Nächste Woche geht es gegen Union Berlin. Dann wahrscheinlich wieder mit Florian Wirtz. 

    Heidenheim feiert ein 0:0 gegen den Deutschen Meister, eine astreine Leistung und einen Punkt im Abstiegskampf, hätte hier stehen sollen, ja müssen. Heidenheim hätte sich auch über zwei verschenkte Zähler ärgern müssen. Denn ein Sieg der Gastgeber wäre völlig verdient gewesen. Bessere Chancen, besserer Spirit, besseres Team. Doch es blieb eben torlos. Und dann kam Buendia nach Ablauf der regulären Spielzeit mit dem einen Schuss ins Glück. Und verhalf der Werkself doch noch zu drei Punkten, die glücklicher nicht hätten sein können. 

    Hilft nicht mehr. Das Spiel ist beendet und Bayer 04 nimmt einen äußerst glücklichen 1:0-Sieg aus Heidenheim mit! 

    Niehues sprintet hinterher und kommt für Schöppner. 

    Schimmer sprintet für Beck ins Spiel. 

    Tooooor! 1. FC Heidenheim - BAYER 04 LEVERKUSEN 0:1. Unglaublich, einem Einwurf entspringt der Lucky Punch für die Werkself. Es geht über Xhaka, der spielt tief zu Hofmann, der legt quer zu Buendia. Alles halb so wild. Letztlich ist es ganz viel individuelle Klasse von Buendia. Der nutzt nämlich den einen sich bietenden Meter, um die Kugel per Direktabnahme mit der Innenseite aus 18 Metern an den rechten Innenpfosten und von dort ins Tor zu setzen. 

    Vorlage Jonas Hofmann

    Es sind drei Minuten. 

    Dürfte nicht viel oben drauf geben. Es ist kaum etwas passiert im zweiten Durchgang. 

    Von Heidenheim kommt nämlich auch nichts mehr. Ein Schuss jetzt nochmal von Pieringer nach Ablage rechts von der Grundlinie. Der ist aber nicht so einfach und der landet recht deutlich über dem Tor. 

    Viel berechtigte Kritik an dieser Stelle für die Werkself. Aber das war ein feiner Angriff. Und die Erinnerung: Nur der eine Moment, und es ist doch noch nicht alles schon dahin. 

    Und wie der Fußball so seine Geschichten schreibt. Da hat Hofmann doch tatsächlich den Siegtreffer auf dem Fuß. Schick lässt an der Mittellinie für Hofmann klatschen, der schickt Frimpong rechts auf die Reise, der legt in den Rückraum zurück. Wo Hofmann nachgerückt ist. Seinen Direktschuss aber nicht richtig trifft und in die Arme von Müller schickt, der erstmals am heutigen Nachmittag einen Ball halten muss. 

    Jonas Hofmann darf bei dieser allgemeinen Tristesse mitmachen. Sein dritter Bundesligaeinsatz im Kalenderjahr 2025 nach sieben Minuten gegen Frankfurt und neun Minuten gegen Gladbach. 

    Vier Torschüsse, keiner aufs Tor, 0,16 xGoals, keine einzige Ecke, zwölf Ballaktionen im gegnerischen Strafraum. Gegen den Tabellensechzehnten. Zahlen des Grauens des amtierenden Deutschen Meisters. 

    Mit Kerber und Conteh ist das Heidenheimer Spiel nominell ein Ticken offensiver ausgelegt. Warum auch nicht? Die zweite Halbzeit ist zwar insgesamt erschreckend schwach für ein Bundesligaspiel. Noch dazu mit Beteiligung des Deutschen Meisters. Doch Bayer 04 hätte selbst den einen Punkt fürs 0:0 nicht verdient. 

    Grimaldo findet Schick mit einer der äußerst seltenen guten Flanken. Der setzt seinen Kopfball aus schwieriger Position aber recht deutlich neben das Tor. Ob mans glaubt oder nicht: Das war Bayers erster Torabschluss im zweiten Durchgang. 

    Bei der Werkself wird Buendia reingeworfen. Adli muss weichen. 

    Zudem ist Conteh neu dabei und ersetzt Dorsch. 

    Heidenheim wechselt. Und bringt Kerber für Siersleben. 

    Aber mit den Wechseln hat sich das Spiel zumindest ein bisschen verschoben. Das Niveau sinkt weiter, weil Heidenheim hier und da den Faden verliert. Vielleicht auch Kräfte hat liegenlassen? Die Werkself sammelt jetzt endlich die Spielanteile, die ihnen eigentlich gebührt. Jetzt noch Schick finden. Es steht schließlich immer noch 0:0. 

    Gefühlt ist es am ehesten Schick zuzutrauen, noch für den einen Moment zu sorgen und Bayers Krise zumindest ergebnistechnisch in Schach zu halten. Allein gehts aber auch nicht. Und Grimaldo, Frimpong, Garcia und Co. sind heute keine guten Zuarbeiter. Darunter litt Boniface auch schon. 

    Denn gleichzeitig wird auch Tella ausgewechselt. Für den kommt mit Schick der neue Stürmer fürs Zentrum. 

    Boniface durfte heute nach längerer Zeit nochmal als einziger Stoßstürmer ran. Und konnte keine Eigenwerbung betreiben. Jetzt kommt Flügelspieler Arthur für ihn rein.  

    Traore hat auf seiner rechten Außenbahn Platz und gibt den Ball flach an den ersten Pfosten. Dort läuft Pieringer ein. Der ist aber von Tah gedeckt und kann nur den schwierigen Abschluss mit der Hacke wählen. Das gelingt sogar noch ganz gut. Doch der Ball rollt genau in Hradeckys Hände. 

    Und so dümpelt es gerade. Die Teams reiben sich auf. Heidenheim hat weiter mehr vom Spiel, kann sich aber weniger Torchancen erspielen. Bayer verteidigt also etwas besser. Ist offensiv aber unverändert einfallslos. 

    Wen hätte Bayer für neue Impulse zur Verfügung? Ein Schick, dessen starker Torlauf in Kombination mit der gesamten Formschwäche beendet zu sein scheint. Ein Buendia, der seit seiner Leihe in seinem neuen Umfeld noch fremdelt. Ein Hofmann, der in dieser Saison schmale 241 Bundesligaminuten spielen durfte. Auch angesichts der Verletztenmisere ist Bayers Kaders längst nicht mehr so furchteinflößend, wie er es noch vor wenigen Monaten war. 

    Erster Wechsel der Partie: Busch hat fertig gebüffelt, ließ dem schwachen Grimaldo keinen einzigen Stich, und wird auf seiner rechten Schiene von Scienza ersetzt. 

    50 Prozent Ballbesitz insgesamt für Heidenheim, 68 Prozent sogar in dieser Anfangsphase des ersten Durchgangs: Heidenheim, der Abstiegskandidat, dominiert den Deutschen Meister. 

    In den ersten fünf Minuten muss Leverkusen direkt mal wieder die Abschlüsse von Pieringer und Beck blocken. Und Boniface setzt sich dagegen auf der anderen Seite am Strafraumrand nicht durch und bleibt hängen. Same procedure. 

    7:3 Schüsse für Heidenheim in der ersten Halbzeit, allein Pieringer hat so oft Richtung Gehäuse geschossen wie ganz Bayer. Nur auswärts beim FC Bayern gab die Werkself in dieser BL-Saison in der ersten Halbzeit weniger Schüsse ab als heute, da war es nur einer. Auch die xGoals sind aus Bayer-Sicht erschreckend: 1,03:0,12. 

    Keine Wechsel zur Pause. Weiter gehts. 

    Nach der Champions League gegen die Bayern und dem Pokal gegen Bielefeld droht Bayer Leverkusen in Heidenheim innerhalb weniger Wochen auch die dritte Titelchance endgültig zu verlieren. Nichts anderes wäre eine Niederlage heute. Und der ist die Werkself mit einem weiteren fahrigen und desillusionierten Auftritt nahe. Gegen starke Heidenheimer wäre ein Rückstand zur Pause verdient gewesen. Heidenheim nutzte aber die Chancen nicht und ließ den Lohn für eine tolle erste Halbzeit mehrfach liegen. 

    Pause. 

    Und in der hat Traore nach dem nächsten Vorstoß von Krätzig das letzte Wort. Erneut hechelt Frimpong Krätzig nur hinterher, diesmal geht der Pass quer übers Feld zu Traore. Der setzt seinen Schuss von rechts im Sechzehner einen Meter übers Tor. 

    Eine Minute gibt es obendrauf. 

    Ein Blick in Xhakas Gesicht spricht Bände. Erst verzieht er seinen Fernschuss nach zuvor eigentlich feiner Kombination mit links völlig. Dann geht der Kopf runter und die Ratlosigkeit macht sich breit. Bayers Formschwäche wird zum mentalen Problem. 

    Tella mit einem Durchbruch an der Mittellinie. Den Schöppner mit seinem taktischen Foul unterbricht. Dafür nimmt Heidenheims Mittelfeldmann die Gelbe Karte in Kauf. 

    War aber nur ein Strohfeuer. Denn jetzt kommt wieder Heidenheim, das hier ein tolles Spiel hinlegt. Wenn das Mittel diesmal, ein langer Ball von Krätzig auf Pieringer, auch ein leichtes ist. Hincapie ist aber deplatziert, das Fenster zum Tor dadurch offen. Pieringer setzt seinen Aufsetzer aber genau in die Arme von Hradecky. 

    Ein Leverkusener Lebenszeichen, und gleichzeitig die beste Chance der Gäste: Tah mit dem tiefen Pass zu Wandspieler Boniface, von dem springt der Ball mehr zufällig zu Xhaka, der in der Nähe lief. Der passt nach halblinks zu Adli, der setzt den Haken gegen Mainka und zieht ab. Der Ball zischt im kurzen Eck am Außennetz vorbei. 

    Das war schon besser von Pieringer. Leverkusen macht sich das Leben mit haarsträubenden Ballverlusten selber schwer. Diesmal der Fehlpass von Garcia 40 Meter vor dem gegnerischen Tor direkt in den Fuß von Krätzig. Der macht viele Meter und spielt aus dem halblinken Raum einen ausgezeichneten Pass in den halbrechten Raum. Wo Pieringer seinen Schuss gen langes Eck aus 18 Metern knapp vorbeisetzt. 

    Die dritte Großchance für Heidenheim, und die wird erstmals leichtfertig vergeben. Pieringer muss sich aber nicht zu lange ärgern, dass er seinen komplizierten Heber verlegt, statt die Kugel kompromisslos in die Maschen zu hauen: Er stand beim Bogenball von der linken Seite ohnehin im Abseits. Hätte der VAR kassiert. 

    Leverkusen hat sämtliche Leichtigkeit und spielerische Freude verloren. Auch heute wird der Arbeitstag wieder ein Kampfspiel für die eigentlich doch so elegant, effektiv und ansehnlich kombinierende Werkself. In dem Heidenheim die klar bessere Mannschaft mit den klar besseren Chancen stellt. 

    Und die hat es in sich. Krätzig führt aus, krummes Ding, per Aufsetzer tickend an den ersten Pfosten. Dort patzt erneut Xhaka. Wird von hinten zwar ein bisschen von Gimber bearbeitet, trotzdem muss er den klären. Stattdessen schlägt Xhaka über den Ball. Und Gimber dahinter haut den Ball aus einem eigentlich unmöglichen Winkel hoch an die Latte. Der Ball springt an den zweiten Pfosten, wo Schöppner den Abstauber verpasst. 

    Sprinten kann Busch auch, wenn das auch nicht so ganz Speedy-Gonzales-like aussieht wie beim kleinen und leichten Frimpong. Da kommt Busch mehr über Kraft und Energie. Über die rechte Seite. Und Grimaldo muss alles aufbieten, um die Hereingabe zur Ecke zu blocken. 

    Vielleicht finden aber ja Grimaldo und Frimpong wieder zu ihrer Form heute? Frimpong arbeitet dran, setzt sich jetzt mit Tellas Hilfe nach einem feinen Doppelpass auf der rechten Seite durch und legt kurz vor der Grundlinie quer. Im Zentrum verpasst Adli nur haarscharf. Aber was für ein Sprint von Frimpong. Durch die gesamte gegnerische Hälfte. Und Krätzig holte ihn um Längen nicht mehr ein. 

    Auch mit Wandspieler Boniface geht noch nichts zusammen. Der wird erfolgreich niedergerungen von Gimber und Mainka. 

    Bayer 04 knüpft nahtlos an die Nicht-Leistung von Dienstag an. Da geht kaum was zusammen. Sinnbildlich jetzt, wie Garcia einen Freistoß unweit der Mittellinie schnell ausführt und tief in die gegnerische Hälfte schlägt. Wo aber Adli gar nicht hinstartet. Der Ball rollt ins Toraus. 

    Nächste Chance für Heidenheim. Traore flankt von rechts, die Hereingabe rutscht im Zentrum unberührt durch. Bis auf die andere Seite des Strafraums, wo Krätzig die Kugel aufnimmt. Und seinen Schuss aus spitzem Winkel ins Außennetz setzt. 

    Denn Heidenheim spürt gleich, dass hier was geht. Wenn auch das Spiel jetzt erstmal ruht. Weil Hradecky beim Pflücken einer weiten Halbfeldflanke mit Pieringer zusammenkracht. Beide haben was abbekommen und müssen sich schütteln, ehe es weitergeht. 

    Das war er also fast schon, der erste Bielefeld-Moment. Verursacht vom äußerst fahrigen Xhaka. Der Leverkusener Platzhirsch kämpft mit einem seltsamen Formloch. Und macht hier mit seinem Fehler auch Heidenheim direkt mal stark. 

    Heidenheim hält sich mit solchen Abtastungen gar nicht erst auf. Und geht lieber gleich auf den Hochkaräter. Xhaka mit einem fürchterlichen Ballverlust keine 30 Meter zentral vor dem eigenen Tor. Pieringer luchst ihm mit einem einfachen Zweikampf den Ball ab und steckt dann für Beck durch, Andrich ist so aus dem Spiel. Doch Beck legt seinen freien Abschluss vom linken Fünfereck neben den langen Pfosten. 

    Dann aber, der erste Durchbruch. Adli schafft es auf der rechten Seite bis zur Grundlinie. Und sucht dann Boniface im Zentrum. Findet den aber nicht. Die Hereingabe wird zum Einwurf geklärt. In dessen Zug kommt Hincapie zum offiziell ersten Torschuss der Partie: ein flacher Roller aus 30 Meter, drei Meter rechts vorbei. 

    Und so ist es ein ausgeglichener wie gemächlicher Beginn. Viel Mittelfeld, einige Zweikämpfe, mehrere freie Bälle. Und noch kein Durchsetzungsvermögen, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. 

    Ein erster massiver Crash zwischen den Schwergewichten Boniface und Gimber geben eine Vorahnung, wohin die Reise auf der Alm heute gehen könnte für beide Teams. Viel mehr ist in den ersten Momenten aber noch nicht los. Leverkusen lässt noch einen ersten Halbfeldfreistoß liegen. Heidenheim ist bemüht und erfolgreich, nichts zuzulassen. 

    Bayers Startaufstellung hätte man auch gut und gerne als Viererkette mit den drei zentralen Mittelfeldspielern Xhaka, Andrich und Garcia interpretieren können. Doch tatsächlich rückt Andrich stattdessen ins Zentrum der Dreierkette. Und das 3-5-2-1-System bleibt unangetastet. 

    Anpfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler! 

    Unter der Woche werden Trainer Schmidt und sein Team ganz genau hingesehen haben, als ein eigentlich völlig unterlegener Gegner den Deutschen Meister in Grund und Boden spielte. Es war Anschauungsmaterial der allerbesten Art. Es soll helfen, den ersten Punkt gegen die Werkself in der Bundesliga zu holen. In der Vergangenheit war beim 1:4, 1:2 und 2:5 nichts zu holen. 

    Der Gegner hat nämlich nicht nur Hoffnung getankt, sondern auch jede Menge Mut und Selbstvertrauen. Ein Remis gegen Hoffenheim und zwei Siege gegen Kiel und Wolfsburg bescherten Heidenheim sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen und meldeten den kleinen Klub an der Brenz wieder im Abstiegskampf an. Heidenheim ist nicht unterzukriegen. Blickt allerdings voraus auf einen hammerharten April mit hochkarätigen Spielen gegen Leverkusen, Frankfurt, Bayern und Stuttgart. 

    Seit Anfang März rennt Bayer 04 den Bayern hinterher, hat den Henkelpott und den DFB-Pokal aus den Augen verloren. Und insgesamt wurden erstaunliche vier der letzten sechs Partien verloren. Die Abhängigkeit vom verletzten Florian Wirtz schlägt in vollem Maße zu. Und selbst Mastermind Alonso machte sich mit einigen fragwürdigen Entscheidungen verhältnismäßig angreifbar. Der Siegesrausch der Werkself ist gestoppt. Und so erscheint auch die Aufgabe heute in Heidenheim als ganz schöne Hürde. 

    Spiel eins nach dem derben Pokal-Kater: Wie reagiert Bayer 04 darauf, die wahrscheinlich letzte Titelchance in dieser Spielzeit leichtfertig verschenkt zu haben? Die Leistung am Dienstag gegen ein berauschtes Bielefeld war bodenlos und sorgte für Fassungslosigkeit. Gegen einen hemmungslos pressenden Drittligisten aus Bielefeld ließ sich der Doublesieger kampflos den Schneid abkaufen. Und weil die Bayern gestern gewonnen haben, wird auch der Sechspunkterückstand auf Rang 1 nach diesem Spieltag keinesfalls kleiner. 

    Bayer 04 blickt auf ein DFB-Pokal-Aus der besonders schmerzvollen Art zurück, gegen Drittligist Arminia Bielefeld wurde beim völlig verdienten 1:2 der Finaleinzug fahrlässig weggeworfen. Alonso stellt im Vergleich dazu Aleix Garcia, Tella und Boniface für Mukiele, Schick und Palacios auf. Palacios musste in Bielefeld verletzt ausgewechselt werden und fehlt auch heute mit Leistenbeschwerden. 

    Das ist die Startelf von Bayer 04 Leverkusen: Hradecky - Frimpong, Tah, Andrich, Hincapie, Grimaldo - Xhaka, Aleix Garcia - Tella, Adli - Boniface. 

    Heidenheim holte wichtige Punkte beim 1:0-Auswärtssieg in Wolfsburg zuletzt. Muss heute aber auf Zivzivadze verzichten, der mit einer Außenbandverletzung ausfällt. Dafür kehrt Traore nach Gelbsperre zurück. Und wird von Trainer Schmidt direkt wieder in die Startelf beordert. 

    So spielt der 1. FC Heidenheim: Müller - Busch, Mainka, Gimber, Siersleben, Krätzig - Dorsch, Schöppner - Traore, Beck - Pieringer. 

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen dem 1. FC Heidenheim und Bayer Leverkusen.