Hamburger SV Frauen - 1. FC Union Berlin Frauen; Frauen-Bundesliga

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Hamburger SV Frauen - 1. FC Union Berlin Frauen. Frauen-Bundesliga.

Volksparkstadion.

Hamburger SV Frauen 0

    1. FC Union Berlin Frauen 1

    • A Tysiak (60. minute)

    Union sticht im Volkspark: HSV-Frauen verzweifeln am Aluminium und an Bösl

    Der HSV liefert gegen Union Berlin eine starke Leistung, steht am Ende aber mit leeren Händen da. Trotz zahlreicher Chancen entscheidet ein kurioses Tor von Tysiak das Spiel – und verschärft die Lage im Abstiegskampf.

    Eileen Campbell (Union Berlin, links) und Annaleen Böhler (HSV, rechts) im Zweikampf - am Ende hatten die Berlinerinnen die Nase vorn.
    Image: Eileen Campbell (Union Berlin, links) und Annaleen Böhler (HSV, rechts) im Zweikampf - am Ende hatten die Berlinerinnen die Nase vorn.  © Imago

    Der Hamburger SV verliert ein intensives und hochklassiges Bundesliga-Spiel der Frauen mit 0:1 gegen den 1. FC Union Berlin. Ein einziges, wildes Tor von Amber Tysiak in der 60. Minute reicht den Berlinerinnen zum Sieg. Für den HSV ist die Niederlage maximal bitter: Chancen, Pfosten, Latte und eine überragende Torhüterin Cara Bösl verhindern Zählbares für die Gastgeberinnen.

    HSV dominiert - Union überlebt

    Von Beginn an bestimmt Hamburg das Geschehen im Volksparkstadion. Die Rothosen agieren mutig, pressten hoch und erspielten sich früh klare Chancen. Immer wieder steht Union-Keeperin Cara Bösl im Mittelpunkt. Kopfballchancen von Christin Meyer, Nachschüsse aus kurzer Distanz und ein Freistoß von Mia Büchele an das Lattenkreuz - der Ball will nicht über die Linie.

    Union bleibt vor allem über Standards im Spiel, wirkt aus dem Spiel heraus jedoch häufig unter Druck. Ein vermeintlicher Treffer nach einem Freistoß wird wegen Offensivfouls aberkannt. Zur Pause ist das 0:0 aus Sicht der Gäste schmeichelhaft.

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    Der eine wilde Moment

    Nach dem Seitenwechsel bleibt das Bild zunächst ähnlich. Hamburg hat große Chancen, unter anderem durch Sophie Hillebrand, die freistehend am Tor vorbeilupft. Dann folgt der Wendepunkt: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld prallt der Ball im Strafraum mehrfach ab, landet am Innenpfosten - und geht schließlich im Getümmel doch noch über die Linie. Amber Tysiak wird als Torschützin geführt.

    Der Treffer wirkt auf den HSV wie ein Schock. Union wird anschließend stabiler, Hamburg bleibt zwar spielbestimmend, agiert nun aber mit wachsender Ungeduld.

    Pfosten, Latte und eine Torfrau

    In der Schlussphase wirft der HSV alles nach vorne. Camilla Linberg trifft die Latte, Vildan Kardesler scheitert nach starkem Solo am Aluminium. Immer wieder steht ein Berliner Bein oder Bösl im Weg. Die Keeperin der Gäste verzögert geschickt, sieht Gelb wegen Zeitspiels und hält auch in der Nachspielzeit alles fest.

    Union verteidigt mit großem Einsatz und rettet den knappen Vorsprung über die Zeit. Die Hamburgerinnen bleiben trotz Dauerdrucks glücklos.

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    Einordnung: Druck beim HSV wächst

    Für Union bedeutet der Sieg drei wichtige Punkte und weiterhin eine makellose Rückrunden-Auswärtsbilanz. Für den HSV hingegen wird die Lage im Abstiegskampf brenzlig. Trotz überzeugender Leistung bleibt die Erkenntnis: Im Fußball entscheiden Effizienz und Details - und an diesem Tag fehlte Hamburg beides.

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