SpVgg Greuther Fürth - SC Paderborn 07; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - SC Paderborn 07. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas SommerZuschauer12.085.

SpVgg Greuther Fürth 0

    SC Paderborn 07 2

    • S Marino (51. minute)
    • F Bilbija (86. minute)

    Live-Kommentar

    Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 28. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Fürth am Samstagnachmittag zum Abstiegskracher bei Schlusslicht Münster zu Gast ist, empfängt Paderborn am Sonntag Magdeburg zu Hause.

    Fürth muss also die zweite vermeidbare Niederlage in Folge hinnehmen und ist der große Verlierer an diesem Spieltag. Durch die restlichen Ergebnisse rutscht Fürth unter den Strich auf Platz 17 ab und liegt punktgleich mit Dresden hinter dem rettenden Ufer. Für den Abstieg spielen die Mittelfranken inzwischen aber eigentlich zu ordentlichen Fußball. Einer der großen Gewinner an diesem Spieltag ist dagegen Paderborn. Der SCP springt auf Platz 2 und hat jetzt mit vier Punkten zumindest ein echtes Polster auf den Tabellenvierten.

    Dieses Spiel wurde einzig und allein durch die Tabellenkonstellation und damit verbunden das jeweilige Selbstverständnis entschieden. Ein ausgeglichenes Spiel auf gehobenem Zweitliga-Niveau, in dem Paderborn nur zur Mitte des ersten Durchgangs die bessere Mannschaft war. Kurz nach der Halbzeit traf Dehm für Fürth die Latte, ehe Marino nur wenig später nach Traumpass von Curda das entscheidende 1:0 erzielte. Das Kleeblatt zeigte gute Ansätze, spielte vielversprechende Situationen jedoch schlampig aus und scheiterte unter anderem zweimal am Aluminium. So nutzte Paderborn in der Endphase die zunehmenden Freiräume und machte durch Joker Bilbija alles klar.

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    Abpfiff in Fürth. 

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    Offensichtlich hat sich der Torhüter dabei auch noch leicht wehgetan und muss behandelt werden. 

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    Seimen lässt den Ball bei einer langen Freistoßflanke aus den Händen fallen und hat Glück, dass er im Nachfassen doch noch sicher zupacken kann. 

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    Überhartes Einsteigen von Bilbija, der im Mittelfeld viel zu spät kommt gegen John, ihn dabei klar unten am Fuß trifft und zu Recht verwarnt wird. 

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    John versucht sich nochmal aus der zweiten Reihe, aus halbrechten 20 Metern fliegt sein Versuch aber direkt in die Arme von Seimen.

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    Fünf Minuten werden nachgespielt. 

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    Dieses Spiel hätte Fürth nicht verlieren müssen. Nach der Last-Minute-Niederlage in Karlsruhe wird das Kleeblatt trotz ordentlicher Leistung aber erneut leer ausgehen.

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    Heiko Vogel reagiert auf die vemeintliche Vorentscheidung und bringt Offensivkraft Dardari für Abwehrspieler Ziereis. 

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    Tooor! Fürth - PADERBORN 0:2. Die Gäste machen den Deckel drauf. Links vor der Mittellinie leitet Obermair den Ball direkt weiter und spielt tief auf Tigges. Der Stürmer hat gegen aufgerückte Fürther viel Zeit auf der linken Seite, sieht links vom Sechzehner den einlaufenden Bilbija und spielt im richtigen Moment flach nach innen. Bilbija spritzt im Rücken der Abwehr freistehend zum Ball, verwertet das Zuspiel aus acht Metern direkt mit der Innenseite und trifft überlegt ins untere rechte Eck.

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    Vorlage Steffen Tigges

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    Bei einem Steckpass auf Bilbija geht Elvedi im Strafraum von der Seite dazwischen und hat etwas Glück, dass der Ball nach seiner Grätsche von Münz in die Arme von Prüfrock prallt. 

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    Castaneda spitzelt Hrgota den Ball aus der Hand, verhindert damit die schnelle Ausführung eines Einwurfes und sieht für diese überflüssige Aktion seine fünfte Gelbe Karte in der laufenden Saison. 

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    Außerdem macht Torschütze Marino in der Offensive für Bätzner Platz.

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    Mit einem Doppelwechsel schöpft Ralf Kettemann sein Wechselkontingent aus und bringt zunächst Sticker für den angeschlagenen Scheller. 

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    John hält aus der zweiten Reihe drauf und bleibt an Castaneda hängen, der den Versuch mit einer äußerst sensiblen Körperstelle blockt. 

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    Scheller bleibt nach dieser Szene liegen und muss behandelt werden. Keller hatte ihn bei diesem Haken auch noch leicht am Fuß getroffen. 

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    Nach einer schönen Seitenverlagerung hat Keller über halblinks Platz und dringt in den Strafraum ein. Mit einem Haken gegen Scheller bringt sich Keller in Abschlussposition, Castaneda steht aber gut und kann direkt blocken.

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    Bei 13:13 Abschlüssen hätte sich das Kleeblatt den Ausgleich inzwischen verdient und ist diesem auch näher als Paderborn dem 2:0. Fragt sich nur, wie viele Kräfte dieses intensive Spiel bereits gekostet hat. 

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    Dritter Wechsel beim Kleeblatt: John feiert sein Comeback und nimmt den Platz von Dietz ein. 

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    Und auch hier war viel mehr drin! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld zieht Hrgota mehrere Gegenspieler auf sich und legt dann vor dem Sechzehner mustergültig für Futkeu rüber. Futkeu hätte freies Schussfenster, lässt den Ball zentral am Sechzehner aber zu sehr nach außen rollen. So kommt Futkeu bei seinem Abschluss aus halbrechten elf Metern etwas aus der Balance und schießt rechts vorbei.

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    Entschieden ist hier noch lange nichts. Das Kleeblatt lässt im letzten Drittel schlicht die nötige Präzision vermissen, die Ansätze als solche wären vorhanden. 

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    Aufseiten der Gäste zieht Ralf Kettemann seinen dritten Joker und bringt Castaneda im zentralen Mittelfeld für Hansen ins Spiel.

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    Nach einer geklärten SCP-Ecke wartet Hansen auf der rechten Seite viel zu lange und sieht nicht, dass Münz aus seinem Rücken dazwischenspritzt. Beim Nachsetzen setzt Hansen sein Tackling dann zu spät an und sieht ebenfalls zu Recht Gelb. 

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    Ziereis richtet seine Aktion nur gegen den Mann, lässt Tigges auflaufen und sieht zu Recht Gelb.

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    Nach dem Abpraller bleibt der Ball in den Reihen der Fürther. Münz flankt von links hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Reich den Ball nahe dem rechten Fünfereck direkt volley nimmt. Der Aufsetzer senkt sich im hohen Bogen gen langes Eck, Scheller steht vor der Linie richtig und kann den Ball sicher wegköpfen. 

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    Schon wieder trifft Fürth Aluminium! Keller verarbeitet einen hohen Ball links auf Sechzehnerhöhe und spielt zur Mitte auf Reich. Reich lässt Hansen mit einem Haken aussteigen und setzt seinen flachen Versuch aus halblinken 17 Metern frontal an den linken Pfosten. Seimen hatte erst gar nicht mehr reagiert und dem Ball nur hinterhergeschaut.

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    Kaum im Spiel, schon in Aktion. Elvedi spielt einen abenteuerlichen Rückpass genau in die Füße von Tigges, der links im Strafraum aus spitzem Winkel abschließt. Prüfrock ist schnell unten und hat den flachen Versuch sicher. 

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    Auch Edeljoker Tigges ist jetzt mit von der Partie und übernimmt für Klaas.

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    Rüber auf die Gegenseite, wo Bilbija den Platz von Müller einnimmt. 

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    Außerdem übernimmt Keller auf dem linken Flügel für Aktivposten Keller, der während der Länderspielpause mit der tunesischen Nationalmannschaft unterwegs gewesen ist.

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    Jetzt aber zu den bereits angedeuteten Wechseln - jeweils zwei auf gleich beiden Seiten. Heiko Vogel macht den Anfang und ersetzt rechts hinten Dehm positionsgetreu durch Reich.

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    Aus nahezu identischer Position hat Dehm vorhin die Latte getroffen. Diesmal setzt er seinen Versuch aus 21 Metern deutlich zu hoch an. 

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    Aufseiten der Gäste ruht der Ball links vom Sechzehner fünf Meter vor der Grundlinie. Obermair bringt den Ball scharf wie hoch vor das Tor, wo Marino unter Bedrängnis keinen kontrollierten Kopfball zustande bekommt und dabei ohnehin im Abseits stand. 

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    Vor der Bank der Gäste bereitet Ralf Kettemann die ersten beiden Wechsel in diesem Spiel vor - dazu gleich mehr. 

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    Den Gegentreffer scheint Fürth schnell aus den Klamotten geschüttelt zu haben und ist um eine Antwort bemüht. Paderborn scheint sich nun etwas zurückzuziehen, ist aber natürlich jederzeit für gefährliche Umschaltmomente gut. 

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    Dehm braucht zu lange! Hrgota steckt eigentlich zu steil für Ltaief durch, der den Ball im Strafraum vor der linken Grundlinie noch erläuft und scharf in die Mitte gibt. Am ersten Pfosten klärt Seimen mit dem Fuß in den Rückraum, wo Dehm aus zentralen zwölf Metern direkt schießen müsste. Stattdessen entscheidet er sich noch für einen Schlenker und wird auf inzwischen engstem Raum geblockt.

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    Nach einem starken Doppelpass mit Klaas taucht der durchgelaufene Baur zentral im Sechzehner auf und wird im letzten Moment fair von Elvedi abgegrätscht. 

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    Nächster guter Ansatz der Mittelfranken nach einem hohen Ballgewinn. Halbrechts am Sechzehner legt Hrgota aber zu ungenau für den durchgelaufenen Klaus rüber und bleibt mit seinem Zuspiel hängen.

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    Bitter für das Kleeblatt, das an die gute Schlussphase aus dem ersten Durchgang nach Wiederbeginn anknüpfen konnte und mit dem Distanzhammer von Dehm zuvor am Aluminium scheiterte.

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    Tooor! Fürth - PADERBORN 0:1. Der zwölfte Abschluss der Ostwestfalen mündet dann aber in den Führungstreffer für Paderborn. Rechts nach der Mittellinie spielt Curda nahe der Seitenlinie einen traumhaften Schnittstellenpass für den eingestarteten Marino, der im Rücken der ausgehebelten Abwehr plötzlich frei vor Prüfrock auftaucht und die Kugel aus halbrechten elf Metern mit dem ersten Kontakt überlegt flach ins kurze Eck schiebt. Das ging einfach zu schnell für das Kleeblatt. 

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    Vorlage Laurin Curda

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    Und nur mal so zur Einordnung: Zwischenzeitlich haben wir im ersten Durchgang 11:1 Abschlüsse für Paderborn gezählt, inzwischen stehen wir bei 11:8.

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    Prüfrock passt bei einem langen Ball gut auf und wirft sich dem Leder im Sechzehner gerade noch vor Baur entgegen. Gleich darauf läuft der Gegenstoß, bei dem Futkeu vor dem Sechzehner Klaus zu seiner Rechten mitnehmen müsste. Futkeu zögert aber zu lange und bleibt dann hängen - auch hier war mehr drin.

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    Das wäre natürlich ein Traumstart für das Kleeblatt gewesen, das bis hierhin die klareren Chancen hat. 

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    Was für ein Strahl! Dehm bekommt den Ball abgelegt und nimmt sich aus halbrechten 21 Metern einfach mal ein Herz. Bei durchaus tückischer Flugkurve drückt sich Seimen weg, bekommt noch die Fingerspitzen dran und lenkt den recht zentralen Versuch gegen die Latte. 

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    Die Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

    Über weite Strecken war Paderborn im ersten Durchgang die bessere Mannschaft und hätte sich über dieses torlose Unentschieden zur Halbzeit eigentlich ärgern müssen. Während die Ostwestfalen trotz guter Ansätze im letzten Drittel die nötige Präzision vermissen ließen, wachte das Kleeblatt kurz vor der Halbzeit plötzlich nochmal auf und hatte mit dem Halbzeitpfiff die Führung durch Futkeu auf dem Fuß, der den Ball aus vier Metern knapp am Tor vorbeigrätschte. An diese gute Schlussphase werden die Mittelfranken nach der Pause sicherlich anknüpfen wollen.

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    Paderborn darf durchatmen, direkt nach dieser Chance geht es ganz ohne Nachspielzeit in die Halbzeit.

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    Riesenchance für Fürth! Ltaief sucht auf dem linken Flügel das Eins gegen Eins und lässt Scheller im Strafraum mit einem ganz feinen Haken aussteigen. Von links spielt der Tunesier scharf an den zweiten Pfosten, wo Futkeu mit dem langen Bein voraus zum Ball grätscht und ihn aus vier Metern freistehend neben den rechten Pfosten drückt. 

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    Die Mittelfranken kommen nochmal. Dehm bleibt auf dem rechten Flügel mit einer Flanke zunächst hängen, den Abpraller verwertet er dann per Kopf und köpft den Ball im hohen Bogen halbrechts vor den Sechzehner. Dort geht Hrgota bei seiner ansatzlosen Volleyabnahme volles Risiko und trifft den Ball gut. Der flache Aufsetzer kommt aber zu zentral und ist kein Problem für Seimen.

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    Plötzlich aber die Chance für das Kleeblatt! Dietz schlägt den Ball aus der eigenen Hälfte lang nach vorne, wo sich Futkeu bei der Ballannahme im Halbfeld stark um Brackelmann dreht. Futkeu hat freie Bahn und dringt in den Strafraum ein, wo Götze seinen Weg im letzten Moment noch kreuzt und den Stürmer entscheidend stört. So schließt Futkeu aus halbrechten 13 Metern unkontrolliert unter Druck ab und setzt seinen Versuch zu hoch an. 

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    Und so kommt Paderborn in diesen Minuten nicht über leeres Ballgeschiebe hinaus. Der erste Durchgang scheint ein wenig der Halbzeit entgegenzuplätschern. 

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    Immerhin ist es dem Kleeblatt für den Moment gelungen, das Spiel ins Mittelfeld zu verlagern und den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten.

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    Futkeu macht den Ball im Halbfeld fest und wird anschließend nicht angegriffen. Sein Versuch aus halbrechten 26 Metern ist aber etwas zu optimistisch und fliegt deutlich über das Tor. 

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    Nach längerer Zeit wird das Kleeblatt mal wieder offensiv vorstellig. Münz spielt links vom Sechzehner in die Box auf Futkeu, der direkt für den durchgelaufenen Ltaief durchstecken will. Das Zuspiel verhungert aber und wird abgefangen. An sich ein guter Ansatz. 

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    Bei 11:1 Abschlüssen ist Paderborn inzwischen klar besser. Die Ostwestfalen sind dem Gegner gefühlt stets einen Schritt voraus und gewinnen immer wieder die zweiten Bälle. 

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    Es dauert eine Weile, bis der Freistoß auch wirklich ausgeführt wird. Baur läuft letztlich an und bleibt an der Mauer hängen.

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    Im Kampf um den zweiten Ball kommt Klaus gegen Baur zu spät und trifft ihn unten am Fuß. Aufseiten der Paderborner ruht der Ball in durchaus aussichtsreicher Position 24 Meter zentral vor dem Tor.

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    Nicht zum ersten Mal leistet sich Prüfrock im Aufbau einen vermeidbaren Fehler und schlägt den Ball Müller vor die Füße. Müller leitet aus dem Halbfeld direkt auf Marino weiter, der das Leder jedoch schlecht verarbeitet und dann hängenbleibt. Rechts im Strafraum wäre der durchgelaufene Baur komplett blank gestanden. 

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    Nach Baur-Ablage bekommt Curda viel zu viel Zeit und flankt von rechts an den Elfmeterpunkt. Inmitten der Rückwärtsbewegung kommt Marino aber auch hier nicht ganz hinter die Kugel und drückt seinen Kopfball drüber. 

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    Das ist jetzt eine richtig gute Phase der Ostwestfalen. Das Kleeblatt bekommt gerade wenig Zugriff im Mittelfeld und kann den Übergang der Gäste ins letzte Drittel nicht unterbinden. 

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    Im Kampf um den Ball springt Klaas an der Mittellinie fast schon in Gegenspieler Will und hält dabei hoch in der Luft auch noch den Schlappen drüber. Lars Erbst belässt es bei einer mündlichen Ermahnung und lässt die erste Gelbe Karte noch stecken.

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    Bei einer scharfen Curda-Flanke von rechts kommt Marino im Zentrum nicht mehr ganz hinter den Ball und setzt seinen Kopfball aus sieben Metern im linken Eck knapp über das Tor. Im Anschluss geht ohnehin die Fahne hoch. 

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    Da war mehr drin! Curda fängt den Ball rechts an der Mittellinie ab und läuft dann halbdiagonal bis vor den Sechzehner, ehe er das Auge für den freistehenden Klaas hat. Links im Strafraum wäre die Bahn für Klaas eigentlich frei, doch Klaas kriegt den Ball nicht sauber verarbeitet. Inzwischen ist die Schussbahn wieder zugestellt und der Schuss von Klaas aus 15 Metern wird in die Arme von Prüfrock abgefälscht.

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    Insgesamt erleben wir bis hierhin eine ausgeglichene Anfangsphase. Paderborn überlässt dem Kleeblatt bewusst den Ball und kommt selbst auf nur 35 Prozent Ballbesitz.

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    Gleich nochmal der SCP. Elvedi kann einen hohen Ball vor dem Sechzehner nicht entscheidend klären, worauf Klaas für Marino ablegt. Aus halblinken 17 Metern visiert Marino das untere rechte Eck an, sein Versuch wird noch leicht abgefälscht und zieht vorbei. 

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    Nach einem langen Ball taucht jetzt aber Curda auf der Gegenseite rechts am Sechzehner auf und lässt Münz mit Zug zur Mitte stehen. Bei seinem Versuch halbrechts von der Strafraumkante rutscht ihm der Ball etwas ab und geht gut zwei Meter links am Tor vorbei. 

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    Fürth zieht das Spiel in dieser Phase immer mehr an sich. Den nächsten Steckpass kann diesmal der durchgelaufene Ltaief halblinks am Sechzehner nicht kontrollieren. 

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    Kurz nach der Mittellinie spielt Ziereis im Aufbau einen starken Steckpass auf Dehm, der sich die Kugel rechts im Strafraum direkt zur Mitte vorlegen will. Götze rückt dabei gut raus und kann in höchster Not klären.

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    Jetzt taut auch Fürth langsam, aber sicher auf. Futkeu verarbeitet einen hohen Ball im Sechzehner mit der Brust und hält 15 Meter vor dem Tor aus der Drehung drauf. Auf engstem Raum kommt der Stürmer aber nicht durch und wird direkt geblockt. 

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    Bei einem ersten guten Offensivvortrag der Hausherren steckt Hrgota für den überlaufenden Dehm durch, der rechts vom Sechzehner direkt halbhoch nach innen flankt. Dort rückt Curda vor Ltaief ein und klärt am ersten Pfosten zur Ecke, die ohne Folgen bleibt. 

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    Paderborn kommt besser ins Spiel und erarbeitet sich auf der rechten Seite die erste Ecke, die zunächst in den Rückraum geklärt werden kann. Dort geht Müller bei seinem Halbvolley aus 20 Metern volles Risiko und verzieht deutlich. 

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    Aus dem Zentrum rutscht ein Zuspiel von Hansen etwas glücklich auf die linke Seite durch, wo Obermair nach innen zieht und aus halblinken 20 Metern abschließt. Der erste Abschluss ist jedoch nicht mehr als eine vorsichtige Annäherung und verfehlt das Tor deutlich.

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    Diesmal gibt Prüfrock eine souveräne Figur ab und fängt eine Curda-Flanke von rechts mühelos ab. 

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    Wilde Aktion von Prüfrock, der den Ball im Strafraum wegschlagen will und dabei Will am Sechzehner abschießt. Die Kugel prallt dabei zu Marino, der jedoch schnell zugestellt wird und kein Kapital draus schlagen kann. 

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    Paderborn steht bislang hoch gegen den Ball und lässt Dehm bei einem langen Schlag über rechts ein erstes Mal ins Abseits laufen. 

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    Wir wären so weit, Paderborn hat angestoßen. 

    Geleitet wird die Partie von Lars Erbst, der dabei von Manuel Bergmann und Cengiz Kabalakli an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Christof Günsch, vor den Bildschirmen bilden Johann Pfeifer und Dr. Riem Hussein das VAR-Duo.

    Das Hinspiel Anfang November gestaltete sich recht offen, Paderborn schlug in den entscheidenden Phasen aber zweimal zu und feierte einen 2:1-Heimsieg - ein seltenes Gefühl. Gegen Angstgegner Fürth konnte der SCP nur fünf der bisherigen 28 Pflichtspiele gewinnen (9U, 14N), die 13 Niederlagen in der 2. Liga sind vereinsinterner Negativrekord gegen einen bestimmten Gegner. Zu Hause ist Fürth gegen Paderborn nach 13 Heimspielen sogar noch immer ungeschlagen (7S, 6U).

    Um das neue Selbstbewusstsein der Fürther weiß auch Ralf Kettemann, der beim Gegner die "sehr hohe Qualität nach vorne" hervorhob. Als zweitbeste Rückrundenmannschaft strotzen aber natürlich auch die Gäste vor Selbstbewusstsein, die seit sieben Spielen ungeschlagen sind (4S, 3U). Zuletzt musste sich Paderborn seine Punkte aber hart erkämpfen und kehrte gegen Dresden nach zuvor zwei Unentschieden auf die Siegerstraße zurück. Auswärts lief es mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Partien (2U, 2N) nicht mehr ganz so rund.

    Vor dem 24. Spieltag lag Fürth als Schlusslicht vier Punkte hinter dem Relegationsplatz und wurde von vielen bereits abgeschrieben. Dann aber die Kehrtwende mit zehn Punkten aus vier Spielen - darunter u.a. gegen Schalke (1:1), Hannover (2:1) und Elversberg (2:0). Zwar gab es in Karlsruhe jüngst einen Dämpfer, doch war die solide Leistung ein weiterer Nachweis für die gewonnene Stabilität unter Heiko Vogel. Heute erwartet Vogel ein intensives Spiel mit Druckphasen des Gegners, in denen man "einfache Lösungen" finden müsse.

    Fürth gegen Paderborn - bis zur Länderspielpause waren beide ordentlich drauf, die Ausgangslagen könnten dennoch kaum unterschiedlicher sein. Auf Platz 3 befindet sich der SCP mitten im engen Aufstiegsrennen und liegt nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Schalke. Auf der Gegenseite ist das Kleeblatt im XXL-Abstiegskampf zwar über dem Strich in diesen Spieltag gestartet, doch ist man nach den bisherigen Ergebnissen von Platz 14 auf 16 abgerutscht und liegt nur einen Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz.

    Paderborn war vor der Länderspielpause gegen formstarke Dresdner gefordert und drehte einen Rückstand dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und dem Doppelpack von Joker Tigges in einen späten 2:1-Heimsieg. Ralf Kettemann nimmt heute zwei Wechsel an seiner Startelf vor und beordert nicht etwa Tigges (Bank), sondern Hansen und Klaas neu in die Mannschaft. Castaneda und Bätzner nehmen dafür vorerst auf der Bank Platz.

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus Ostwestfalen: Seimen - Scheller, Götze, Brackelmann - Curda, Baur, Hansen, Obermair - Müller, Klaas - Marino.

    In einem ausgeglichenen Auswärtsspiel gegen den KSC musste das Kleeblatt zwei Gegentore in der Nachspielzeit hinnehmen und hatte sich mit einer unglücklichen 1:3-Niederlage in die Länderspielpause verabschiedet. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute eine personelle Änderung vor. Auf der Doppelsechs kehrt Dietz nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurück und ersetzt Srbeny, der kurzfristig ausfällt. Nach langwierigen Adduktoren- und Schambeinproblemen steht derweil Marco John erstmals seit dem 10. Spieltag wieder im Kader.  

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Prüfrock - Dehm, Elvedi, Ziereis, Münz - Dietz, Will - Klaus, Hrgota, Ltaief - Futkeu.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem SC Paderborn.