SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas SommerZuschauer16.126.

SpVgg Greuther Fürth 1

  • N Futkeu (13. minute)

1. FC Nürnberg 1

  • F Gruber (48. minute)

Live-Kommentar

Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 32. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Nürnberg am Samstagabend unter Flutlicht zum Freundschaftsduell gegen Aufsteiger Schalke lädt, ist das Kleeblatt am Sonntag in der Hauptstadt bei der Hertha zu Gast.

Weil Magdeburg parallel sein Heimspiel gegen die Hertha gewonnen hat, tritt das Kleeblatt im Abstiegskampf auf der Stelle. Weiterhin belegt Fürth nach diesem Unentschieden Platz 17 und liegt mit dem schlechteren Torverhältnis punktgleich hinter Düsseldorf (16.) und Braunschweig (15.). Nürnberg verliert dagegen einen Platz und liegt mit jetzt 42 Punkten auf Rang 9.

Nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten inklusive Fürther Leistungseinbruch endet das 276. Frankenderby 1:1, womit das Kleeblatt besser leben muss. Im ersten Durchgang lag Fürth lange Zeit hochverdient in Führung und ließ auch im Verwaltungsmodus nichts zu, ehe Gruber mit dem Halbzeitpfiff sehr schmeichelhaft ausglich. Das Kleeblatt konnte den Schalter nicht mehr umlegen, stattdessen kam der Club mit einer ganz anderen Intensität aus der Kabine und drückte bei 14:4 Abschlüssen im zweiten Durchgang vergeblich auf die Führung. Letztlich muss sich Fürth vorwerfen lassen, nicht mehr aus der Überlegenheit in der ersten Hälfte gemacht zu haben.  

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Zugleich die letzte Aktion in diesem Derby - Schlusspfiff. 

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Ltaief zieht nochmal von links nach innen, bei seinem Abschluss halblinks von der Strafraumkante rutscht ihm der Ball aber über den Spann und geht deutlich rechts vorbei. 

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Jetzt deutet doch alles auf ein Unentschieden hin, gleich bricht auch schon die letzte Minute der Nachspielzeit an. 

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Nach einer Kopfballverlängerung hat Justvan Platz auf der rechten Seite und holt mit seinem geblockten Querpass eine Ecke heraus. Die Ecke bringt jedoch nichts ein, Fürth kann vorerst klären.

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Fällt hier noch der Lucky Punch? Fünf Minuten werden nachgespielt. 

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Arifi kommt im Mittelfeld deutlich zu spät gegen Markhiev, holt den Finnen von den Beinen und sieht Gelb. 

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Auch Baack ist jetzt mit von der Partie und nimmt den Platz von Becker ein. 

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Kurz darauf zieht auch Miroslav Klose zwei weitere Joker und ersetzt zunächst Fernandez durch Soldic. 

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Außerdem macht Kapitän Hrgota für Consbruch Platz. 

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Heiko Vogel wechselt doppelt und bringt zunächst Offensivspieler Ltaief für Sechser Will. 

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Erneut muss Prüfrock ran. Scobel setzt gut nach gegen Will und bedient zentral vor dem Sechzehner Becker zu seiner Linken. Im Strafraum schließt Becker aus spitzem Winkel ab, Prüfrock reißt im kurzen Eck die Hände hoch und wehrt nach vorne ab.

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Eine weite Flanke von links rutscht auf Justvan durch, der rechts im Strafraum kurz abwartet und dann nach einer schnellen Abkappbewegung gegen Münz ansatzlos aus halbrechten elf Metern flach draufhält. Prüfrock ist aber auf dem Posten und begräbt den strammen Versuch sicher in seinen Armen.

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Crunchtime in Fürth. Nach wie vor macht der Club den besseren Eindruck und ist dem möglichen Siegtreffer deutlich näher. 

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Da war mehr drin! Justvan zieht von rechts nach innen und steckt vor dem Sechzehner eigentlich perfekt auf Scobel durch. Am Elfmeterpunkt kann Scobel den Ball aber nur zur Seite verarbeiten, sodass Elvedi dazwischengeht und dabei auch noch gefoult wird. 

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Für das Kleeblatt wäre ein Punkt eigentlich zu wenig. Der Club kann derweil ohnehin frei aufspielen und will natürlich den Dreier. 

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Aus dem Nichts die Chance für Fürth! Klaus bedient Srbeny links im Strafraum, der sich den Ball bei der Annahme stark nach innen vorlegt und sich dadurch in Abschlussposition bringt. Aus halblinken elf Metern ist Reichert im kurzen Eck schnell unten und wehrt unglücklich nach vorne ab. Yilmaz will klären, stochert den Ball aber vor die Füße von Klaus, der links im Fünfer zu überrascht ist und hängenbleibt.

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Bei einem schnellen Gegenstoß der Fürther schubst Fernandez an der Mittellinie Futkeu von hinten zu Boden und sieht Gelb. 

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Bei der Spielvereinigung feiert Srbeny sein Comeback und verabschiedet Dehm vorzeitig in den Feierabend. 

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Vor Anbruch der Schlussviertelstunde wechseln beide Trainer nochmal. Aufseiten der Gäste kommt Nzingoula für Lubach ins Spiel. 

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Die nächste Trinkpause im Ronhof gleicht vor allem aus Fürther Sicht einem dringend benötigten Timeout. Es spielt nur noch der Club. 

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Das Führungstor für die Gäste scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Rechts im Strafraum findet Justvan das Schussfenster nicht, verlagert dafür mit Übersicht zu seiner Linken. Becker lässt den Ball bewusst auf Lubach durch, für den die Abschlussposition aus halblinken neun Metern nicht verkehrt ist. Lubach hat den Ball aber auf seinem schwachen Fuß und verfehlt das kurze Eck deutlich.

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Yilmaz zieht links im Strafraum auf und hält aus spitzem Winkel flach drauf. Prüfrock ist schnell unten und hat den Ball sicher. 

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Nürnberg bleibt auf dem Gaspedal. Nach Wiederbeginn sprechen 9:1 Abschlüsse für die Gäste eine deutliche Sprache, das Kleeblatt hat inzwischen den Zugriff verloren. 

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Riesenchance für Nürnberg! Lubach serviert die fällige Ecke von links hoch in die Mitte, wo Prüfrock zugestellt wird und nicht hinkommt. Am zweiten Pfosten steht Justvan völlig frei, nimmt den Ball volley mit der Innenseite und jagt ihn aus vier Metern deutlich drüber. 

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Nürnberg setzt sich wieder am gegnerischen Sechzehner fest. Links im Strafraum zieht Yilmaz mit Tempo zur Grundlinie und flankt nach innen. Dehm ist noch dran und fälscht den Ball über das Tor ab. 

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Keller dringt im Tempodribbling von links in die Box ein und spielt quer durch den Strafraum scharf an den zweiten Pfosten. Letztlich aber zu scharf, sodass Futkeu doch mindestens drei Schritte fehlen. 

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Endlich mal wieder was vom Kleeblatt. Nach einem Doppelpass hat Münz bei seinem Antritt auf der linken Seite viel Platz und spielt links vom Sechzehner flach in den Rückraum. Mit dem Rücken zum Tor hält sich Klaus seinen Gegenspieler vom Leib und schließt von der Strafraumkante aus der Drehung ab. Im unteren rechten Eck ist aber Reichert zur Stelle und packt sicher zu. 

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Justvan wird aus der zweiten Reihe geblockt, Nürnberg bleibt aber dran und ist im zweiten Durchgang bislang deutlich überlegen.

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Gerade Heiko Vogel muss in dieser Phase etwas ändern und bringt für Stürmer Higl in Person von Arifi einen zweiten Sechser. 

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Beide Trainer wechseln zum ersten Mal. Aufseiten der Gäste macht Grimaldi im Angriff für den jungen Scobel Platz.

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Der Club arbeitet an der Führung! Bei einer flachen Hereingabe von links lässt Grimaldi den Ball bewusst durch und sieht dabei den einlaufenden Justvan in seinem Rücken. Aus zentralen zwölf Metern kann Justvan dadurch direkt abschließen und schiebt den Ball mit der Innenseite am rechten Eck vorbei. 

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Nürnberg ist jetzt besser! Vor dem Sechzehner chippt Justvan den Ball in den Lauf von Becker, der am Elfmeterpunkt in der Luft das lange Bein vor dem Kopf von Dehm reinhält. Prüfrock steht bei diesem Heber weit vor dem Tor und könnte nicht mehr eingreifen, die Kugel landet aber nur auf dem Tordach.

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Irgendwann wird das Kleeblatt den Schalter wieder umlegen müssen. Auch in den ersten Minuten der zweiten Hälfte tritt Fürth zu passiv auf. 

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In der Entstehung dieser Chance durch Justvan hatte Felix Klaus seinen Gegenspieler gestempelt und sieht jetzt im Nachgang die Gelbe Karte. 

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Justvan nimmt den Ball vor dem Sechzehner in der Luft an und wird bei seiner ungefährlichen Volleyabnahme entscheidend gestört. Im Vergleich zum ersten Durchgang macht der Club nach Wiederbeginn einen etwas entschlosseneren Eindruck.

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Ein krummes Ding: Bei einer Freistoßflanke der Hausherren produziert Grimaldi mit seiner Kopfballabwehr im Strafraum eine Bogenlampe, bei der Reichert im Torraum nicht hinkommt. So springt der Ball einmal hoch auf und hüpft über die Latte. 

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Eine Flanke von links köpft Will im hohen Bogen in den Rückraum, wo Fernandez bei seiner Volleyabnahme aus halblinken 18 Metern volles Risiko geht und das linke Eck deutlich verfehlt. 

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Das Personal bleibt unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

Schärfer in den entscheidenden Zweikämpfen, ein aggressives Mittelfeldpressing sowie das hochverdiente Führungstor durch Noel Futkeu: Lange Zeit kaufte das Kleeblatt harmlosen Gästen in der ersten Hälfte den Schneid ab und hätte auch noch nachlegen können. Aus unerklärlichen Gründen stellte Fürth trotz der Überlegenheit zum Ende aber das Fußballspielen ein und verwaltete nur noch die knappe Führung. Zwar kam der FCN bei 63 Prozent Ballbesitz kaum über leeres Ballgeschiebe hinaus, doch staubte Gruber mit dem Halbzeitpfiff zum sehr schmeichelhaften Ausgleich ab.

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Wie gesagt, mit dem Halbzeitpfiff. Pause im Ronhof. 

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Tooor! Fürth - NÜRNBERG 1:1. Unfassbar, die offensiv völlig blassen Gäste gleichen mit dem Halbzeitpfiff aus. Nach der Ecke sind die Nürnberger noch aufgerückt, Yilmaz flankt aus dem linken Halbfeld zentral an die Strafraumkante. Dort schraubt sich Grimaldi hoch und legt per Kopf gut für Lochoshvili ab. Halblinks vor dem Torraum steht der Georgier im Rücken der Abwehr völlig frei vor Prüfrock und hält wuchtig aus der Drehung drauf. Zwar kann Prüfrock stark mit dem Bein abwehren, doch steht Gruber beim Abpraller richtig. Zentral am Fünfer schlägt Gruber zunächst sogar am Ball vorbei, ehe er ihn mit etwas Glück doch noch ins Tor stochert.

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Die fällige Ecke von rechts wird hoch und dicht vor das Tor gezogen, wo Prüfrock mit einer Faust zur Stelle ist. Nürnberg bleibt aber dran. 

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Immerhin mal wieder ein Abschluss der Gäste. Nach einem kurzen Haken nimmt sich Justvan aus zentralen 23 Metern ein Herz und holt mit seinem abgefälschten Versuch zumindest eine Ecke heraus. 

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Drei Minuten werden nachgespielt. Das Kleeblatt agiert in diesen Schlussminuten etwas zu passiv. 

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Lubach serviert eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld hoch an den Fünfer, wo Prüfrock aktiv zum Ball geht und mit beiden Fäusten souverän entschärfen kann. 

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Das Spiel hat sich in den letzten Minuten doch sichtlich beruhigt, Fürth verwaltet die Führung und will mit diesem 1:0 in die Kabine gehen. 

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Silas Prüfrock erlebt bislang einen sehr ruhigen Nachmittag. Jetzt muss der Fürther Schlussmann aber mal eingreifen und packt bei einer Koudossou-Flanke von rechts ganz sicher im Torraum zu. Ohnehin hätte es ohne die nötige Boxbesetzung an einem Abnehmer gemangelt. 

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Nach einer Bogenlampe von Yilmaz macht Higl den Ball rechts im Strafraum fest und spielt in den Rückraum, wo Will direkt auf die linke Seite verlagern will. Den langen Flugball kontrolliert Keller aber mit dem Oberarm und wird zurückgepfiffen.

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Auch der zweite Eckball für die Gäste bleibt ohne Folgen, Nürnberg präsentiert sich weiterhin erschreckend harmlos.

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Jetzt spielt sich Nürnberg mal über links in den Strafraum. Fernandez passt in die Mitte, rückt sofort ein und bekommt die Kugel von Markhiev wieder abgelegt. Aus zentralen 15 Metern hält Fernandez drauf und bleibt auf engstem Raum hängen.

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Das Kleeblatt findet eine gute Abmischung, überlässt Nürnberg phasenweise ganz bewusst den Ball und lässt durch das Mittelfeldpressing nichts zu. 

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Vielleicht geht für den Club ja etwas nach dem ruhenden Ball? Die erste Ecke der Gäste wird zunächst kurz ausgeführt, ehe Lubach von links in die Box flankt. Das Kleeblatt steht aber gut und kann nach kurzem Durcheinander klären. 

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Auch insgesamt ist das Kleeblatt deutlich schärfer eingestellt und kauft Nürnberg schlicht den Schneid ab. So mutlos darf der Club in einem Derby ohne jegliche Intensität in den eigenen Reihen eigentlich nicht auftreten.

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Inzwischen ist auch schon eine halbe Stunde ins Land gezogen. Bei 9:2 Abschlüssen sowie xG-Werten von 1,25 zu 0,05 liegt das Kleeblatt hochverdient in Führung und hat hier alles im Griff. Gegen das aggressive Pressing der Spielvereinigung findet Nürnberg bislang überhaupt keine Mittel.

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Fast das 2:0! Bei einer Ecke von rechts schraubt sich Higl am zweiten Pfosten hoch und köpft inmitten der Rückwärtsbewegung aus fünf Metern platziert auf das untere linke Eck. Reichert ist schnell unten und kratzt den Ball unter Mithilfe des Innenpfostens von der Linie. Beim Abpraller steht Futkeu erneut richtig, aus spitzem Winkel kann Reichert den Nachschuss aus kurzer Distanz aber auch noch mit dem Fuß entschärfen. 

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Es ist warm im Frankenland. Schiedsrichter Sören Storks bittet die Mannschaften zu einer kurzen Trinkpause. 

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Glück für Nürnberg! Keller dribbelt an und flankt von links hinter den zweiten Pfosten, wo Dehm im Rücken von Lubach einläuft und aus der Luft direkt scharf querlegt. Zentral am Fünfer hält Futkeu den Fuß rein, Gruber steht aber direkt davor und blockt den Ball in die Hände von Reichert. 

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Nach einer langen Freistoßflanke von Klaus wird der Ball an der Strafraumkante im hohen Bogen Richtung Fünfer verlängert, wo Reichert Probleme hat und den Ball unter Bedrängnis nicht richtig mit einer Faust erwischt. Gruber steht aber richtig und kann entschärfen.

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Derby steht drauf, Derby steckt bislang auch drin. Viele harte Zweikämpfe sorgen bislang auch für viele Unterbrechungen. Sicherlich wird es heute nicht bei nur einer Gelben Karte bleiben.

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Ziereis köpft eine Koudossou-Flanke aus dem Sechzehner in den Rückraum, wo sich Gruber den zweiten Ball schnappt und aus 19 Metern geblockt wird. 

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Zumal die Freistoßposition 20 Meter halbrechts vor dem Tor alles andere als verkehrt ist. Kapitän Hrgota steht bereit und visiert mit viel Wucht das Torwarteck an. Reichert muss aber nicht eingreifen, der Ball fliegt gut einen Meter über den Kasten.

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Nach einem leichtfertigen Ballverlust im Aufbauspiel der Gäste nimmt Klaus Tempo auf und wird aus vollem Lauf rüde von Markhiev abgeräumt. Zu Recht sieht Markhiev dafür die erste Gelbe Karte in diesem Derby.

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Tooor! FÜRTH - Nürnberg 1:0. Von wegen Abseits, das Tor zählt! Ausgangspunkt war ein Ballgewinn von Will im Mittelfeld gegen Lubach, worauf Fürth das Spiel auf den rechten Flügel verlagert. Dort setzt sich Klaus vor der Grundlinie gegen Yilmaz durch und gibt flach nach innen. Higl kommt dem Ball gut entgegen, macht ihn fest und legt in den Rückraum ab. Will hat Platz, hält aus halbrechten 18 Metern flach drauf und scheitert im kurzen Eck am starken Reichert. Reichert kann aber nur nach vorne abwehren und bringt damit Futkeu ins Spiel. Der Stürmer beweist den richtigen Riecher und staubt aus halbrechten fünf Metern ins untere lange Eck ab. Yilmaz hatte das Abseits recht deutlich aufgehoben.

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Der Ball liegt im Nürnberger Tor, die Fahne geht aber sofort hoch. Doch stand Futkeu bei seinem Abstauber wirklich im Abseits? Der VAR überprüft bereits im Hintergrund. 

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Mit seinem direkt geblockten Versuch aus der zweiten Reihe kommt Justvan keinen Meter weit, dennoch dürfte das als erster Abschluss der Gäste durchgehen. Anschließend steckt Yilmaz halblinks vor dem Sechzehner zu steil Richtung Becker durch, der das Zuspiel im Strafraum nicht erreichen kann. 

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Ansonsten ist der Club zu Beginn die etwas aktivere Mannschaft und verzeichnet bis hierhin 60 Prozent Ballbesitz. Das Kleeblatt verteidigt hoch und lauert auf schnelle Gegenstöße.

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Und da war auch schon die Riesenchance zur Führung! Die fällige Ecke wird zunächst kurz ausgeführt, gefolgt von der Flanke aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten. Dort kommt es zunächst zu einem Presskopfball, Ziereis behält die Übersicht und legt für Elvedi ab. Elvedi steckt sofort zu Higl durch, der rechts an der Fünfergrenze ungedeckt abschließen darf und das lange Eck ganz knapp verfehlt. 

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Das Kleeblatt kommt erstmals in die Tiefe und holt auf dem linken Flügel durch Keller den ersten Eckball der Partie heraus.

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Wie es sich für ein solches Derby gehört, sind die Anfangsminuten schon jetzt von vielen robusten Zweikämpfen geprägt. Einander geschenkt wird sich heute natürlich nichts. 

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Das wird sich im Verlaufe dieser Partie sicherlich schnell ändern, noch tasten sich beide Mannschaften in den Anfangssequenzen aber vorsichtig ab. 

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Wir wären so weit, Fürth hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Sören Storks, der dabei von Thorben Siewer und Asmir Osmanagic an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger, vor den Bildschirmen bilden Robert Schröder und Dr. Henrik Bramlage das VAR-Duo.

Zumal Miroslav Klose heute seine persönliche Derby-Bilanz weiter ausbauen kann. Letzte Saison mit zwei klaren Siegen (4:0 und 3:0), trennte sich der Club im Hinspiel Anfang Dezember leistungsgerecht 2:2 vom Kleeblatt und ist unter Klose nach drei Frankenderbys noch ungeschlagen. Zur Einordnung: Von den letzten 20 Duellen vor Klose konnte Nürnberg nur drei gewinnen (6U, 11N) und hätte für lange Zeit am liebsten einen ganz weiten Bogen um das Derby gemacht. Im Hinspiel hat übrigens Heiko Vogel sein Kleeblatt-Debüt gefeiert. 

Indes könnte sich der FCN nach dem Dreier gegen Magdeburg und dem Klassenverbleib zurücklehnen. Doch natürlich machte Klose klar, dass man in den verbleibenden Spielen "nichts herschenken" werde - erst recht nicht heute. Zwar wünscht Klose Fürth den Klassenerhalt, doch müsse man im Derby zeigen, "dass wir es mehr wollen". Auch insgesamt wolle man sich "vernünftig verabschieden", gerade in der Fremde gab es zuletzt mit nur einem Sieg aus den letzten neun Auswärtsspielen (3U, 5N) nicht viel zu feiern. 

Nach dem Blitz-Rückstand in Bochum tat sich Fürth wiederholt gegen einen tiefstehenden Gegner schwer und konnte nicht an den Heimsieg gegen Darmstadt (3:2) anknüpfen. Obwohl sich das Kleeblatt unter Heiko Vogel längst gefangen hat, stehen aus den letzten fünf Spielen nur ein Sieg und vier Punkte zu Buche. Die Tabelle will Vogel heute ausblenden und fordert von seiner Mannschaft, "auf Krawall gebürstet" zu sein. Konkret wolle man Nürnberg "früh unter Druck setzen und unsere Dominanz über Ballbesitz ausspielen". 

Ältestes Derby Deutschlands hin oder her, das Kleeblatt braucht dringend Punkte - völlig egal, gegen wen. Das 276. Frankenderby steht ganz im Zeichen des Überlebenskampfes der Spielvereinigung, die als Tabellenvorletzter auf einem direkten Abstiegsplatz liegt und mit einem Dreier heute wieder über den Strich springen kann. Auf Platz 8 hat sich indes der ungeliebte Nachbar aus Nürnberg letzte Woche auch der letzten Abstiegssorgen entledigt und spielt drei Spieltage vor Ende nur noch um die bestmögliche Endplatzierung. 

In einem lange Zeit sehr zerfahrenen Spiel gegen Magdeburg war der Club letzte Woche die aktivere Mannschaft und feierte dank Torschütze Lubach einen 1:0-Heimsieg. Trainer Miroslav Klose sieht auch keinen Grund für etwaige Wechsel und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf im 4-2-3-1-System.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Fürths östlich angrenzender Nachbarstadt: Reichert - Koudossou, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Fernandez, Markhiev - Justvan, Becker, Lubach - Grimaldi.

In Bochum geriet das Kleeblatt letzte Woche nach nicht einmal 60 Sekunden in Rückstand und musste am Ende eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute eine personelle Änderung vor und entscheidet sich für eine sehr offensive Ausrichtung. Vogel löst nämlich die Doppelsechs auf und lässt Dietz vorerst auf der Bank, mit Higl beginnt dafür ein zusätzlicher Stürmer. Während Srbeny nach einer überstandenen Sprunggelenksverletzung zumindest wieder im Kader steht, fällt Reich mit einer Muskelverletzung aus.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Prüfrock - Elvedi, Ziereis, Münz - Dehm, Will, Keller - Klaus, Hrgota - Higl, Futkeu.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 32. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg.