SpVgg Greuther Fürth - SV Darmstadt 98; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - SV Darmstadt 98. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas SommerZuschauer12.622.

SpVgg Greuther Fürth 3

  • N Futkeu (41. minute 11m, 85. minute, 93. minute)

SV Darmstadt 98 2

  • I Lidberg (35. minute)
  • Y Furukawa (77. minute)

Live-Kommentar

Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 30. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Fürth am Sonntag in Bochum zu Gast ist, empfängt Darmstadt am Samstagabend unter Flutlicht Elversberg am Böllenfalltor. 

Und natürlich sind das Big Points für die Mittelfranken, die nach drei sieglosen Spielen wieder über den Strich springen und auf Platz 14 jetzt zwei Punkte vor dem Relegationsplatz liegen. Darmstadt hingegen muss sich in dieser Form wohl vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschieden, bleibt Fünfter und liegt fünf Punkte hinter dem Dritten aus Elversberg.

In einem Herzschlagfinale dreht das Kleeblatt einen Rückstand spät in der Nachspielzeit und feiert dank Dreierpacker Noel Futkeu einen verdienten Heimsieg. Aufseiten der Lilien lief offensiv wenig zusammen, bei xG-Werten von 3,2 zu 1,6 hat Darmstadt mit der zweifachen Führung zwischenzeitlich das Maximum herausgeholt und davon profitiert, dass Fürth aus unerklärlichen Gründen irgendwann in Passivität verfallen ist. Die Mittelfranken legten nämlich die deutlich bessere Spielanlage an den Tag und brauchten offensichtlich den zweiten Rückstand als Weckruf, um ihre spielerische Überlegenheit in den Schlussminuten auch auszunutzen. 

full_time icon

Und das war es auch - Abpfiff im Ronhof! 

comment icon

Und was macht Hornby daraus? Nichts - er schießt den Ball deutlich drüber. Das dürfte es gewesen sein.

yellow_card icon

Halbrechts vor dem Strafraum kommt Klaus wohl ein My zu spät gegen Petretta und trifft ihn unten am Fuß. Klaus sieht dafür Gelb, viel wichtiger jedoch: Freistoß für die Lilien in glänzender Position aus halbrechten 20 Metern. 

comment icon

Und davon haben wir ja die ganze Zeit gesprochen: Warum nicht gleich so? Das Kleeblatt wäre der verdiente Sieger. Es brauchte wohl aber den erneuten Rückstand, um auch wirklich zu wollen. 

substitution icon

Stürmer Bialek wird ebenfalls reingeworfen, Richter verlässt an seiner Stelle das Feld. 

substitution icon

Und Florian Kohfeldt muss jetzt natürlich reagieren, wer ist noch auf der Bank? Zum einen der lange Vukotic, der für Lopez kommt. 

goal icon

Tooooooooor! FÜRTH - Darmstadt 3:2. Eins, zwei, drei - Noel Futkeu lässt den Ronhof beben! Der tanzende Schwede, Branimir Hrgota, rechts im Strafraum hört sein Tänzchen gegen Petretta gar nicht mehr auf. Irgendwann hat er den Ball passend auf dem linken Füßchen und hebt ihn zentral an den Fünfer. Maglica kommt zuvor mit dem Kopf nicht hin, dahinter spritzt Futkeu im Clinch gegen Lopez entschlossen zum Ball, kriegt ihn unter Kontrolle und haut ihn aus vier Metern mit dem zweiten Kontakt unter das Tordach.

comment icon

Vorlage Branimir Hrgota

comment icon

Der Lucky Punch liegt in der Luft - für wen auch immer. Sieben Minuten werden nachgespielt. 

comment icon

Darmstadt hält die Szene aber heiß! Rechts im Strafraum geht Richter an Ziereis vorbei und zielt aus enorm spitzem Winkel auf das kurze Eck. Prüfrock hatte sich bereits nach vorne orientiert, reagiert aber noch gut und pariert. 

highlight icon

Fast kontert sich Darmstadt nach einem Fürther Ballverlust wieder zur Führung! Lidberg dringt über halblinks in den Strafraum ein und hält aus zehn Metern drauf. Münz wirft sich dazwischen und fälscht den Ball ganz tückisch im hohen Bogen ab. Prüfrock wäre geschlagen, der Ball klatscht aber nur an die Latte.

comment icon

Fürth bleibt jetzt dran, es deutet sich eine spannende Crunchtime an. 

goal icon

Tooor! FÜRTH - Darmstadt 2:2. Warum nicht gleich so? Nach einer geblockten Hrgota-Hereingabe von rechts steigt Elvedi vor dem Sechzehner hoch und verlängert per Hinterkopf rechts in die Box, wo Klaus den Ball auf Verdacht direkt aus der Drehung scharf in die Mitte legt. Zentral am Fünfer grätscht Futkeu vor Lopez rein und scheitert aus kürzester Distanz an einer Fußabwehr von Schuhen. Mit etwas Glück prallt ihm der Ball aber gleich nochmal vor die Füße, worauf sich Futkeu rechts im Torraum nochmal aufrichtet und reaktionsschnell abstaubt. 

comment icon

Plötzlich geht es für Darmstadt zu schnell nach einem Fürther Einwurf. Halbrechts im Strafraum bekommt Klaus den Ball per Hacke abgelegt, kommt dabei in Rückenlage und schießt aus zehn Metern drüber.

substitution icon

Außerdem weicht Keller für Consbruch. 

substitution icon

Heiko Vogel wechselt doppelt und bringt zunächst Zielspieler Higl für Dietz.

comment icon

Zumal auch nicht nachvollziehbar ist, warum das Kleeblatt plötzlich in diese Passivität verfallen ist. Es gilt, den Schalter schleunigst umzulegen.

comment icon

Und machen wir uns nichts vor, das Kleeblatt ist selbst schuld. Fürth hat die bessere Spielanlage und hätte längst erkennen müssen, dass bei Darmstadt heute nichts zusammenläuft. Wenn man dem Gegner aber den Ball bewusst schenkt, dann nimmt man auch das damit verbundene Risiko in Kauf. 

goal icon

Tooor! Fürth - DARMSTADT 1:2. Das ist nicht zu glauben. Vor dem Sechzehner chippt Richter den Ball an den Elfmeterpunkt, wo Elvedi im Zweikampf gegen Hornby zwar zur Stelle ist, den Angreifer bei seinem Klärungsversuch auf engstem Raum aber anschießt. So fällt der Ball dahinter Furukawa vor die Füße, der aus zentralen sieben Metern humorlos mit dem ersten Kontakt ins untere rechte Eck vollstreckt. 

yellow_card icon

Hrgota moniert anschließend ein Handspiel von Hornby, beschwert sich lautstark und sieht Gelb. 

comment icon

Vorlage Fraser Hornby

substitution icon

Zweiter Wechsel aufseiten der Spielvereinigung. Im zentralen Mittelfeld wird Arifi durch Green ersetzt. 

comment icon

Nach längerer Zeit mal wieder eine Offensivannäherung der Mittelfranken. Reich bietet sich auf dem rechten Flügel an und flankt vor der Grundlinie halbhoch in die Mitte. Vor dem ersten Pfosten hält Klaus das lange Bein rein, wobei Maglica eng verteidigt und zur Ecke blockt. Oder auch nicht, die Ecke bleibt dem Kleeblatt zu Unrecht verwehrt. 

comment icon

Inzwischen sind wir für jeden Abschluss dankbar. Schmidt sucht sein Glück aus halblinken 24 Metern und verfehlt das lange Eck deutlich - viel mehr gibt das Geschehen derzeit nicht her. 

substitution icon

Heiko Vogel wechselt zum ersten Mal, ein fast schon obligatorischer Tausch in dieser Saison: Rechts hinten übernimmt Reich positionsgetreu für Dehm.

comment icon

Und so gestaltet sich das Spiel in diesen Minuten relativ zäh. Fürth lässt sich fallen und überlässt den Gästen den Ball, die damit jedoch nichts anzufangen wissen. 

comment icon

Das Kleeblatt investiert inzwischen zu wenig. Zwar lässt man defensiv nahezu nichts anbrennen, doch ist Darmstadt sogar so harmlos, dass Fürth eigentlich wieder aktiver werden müsste, um hier eine große Chance auf drei wichtige Punkte zu nutzen. 

yellow_card icon

Schmidt kommt im Mittelfeld zu spät gegen Hrgota und steigt ihm dabei voll den auf den Fuß. Zu Recht sieht Schmidt dafür Gelb. 

comment icon

Hornby dreht sich bei der Ballannahme stark auf und verfehlt das linke Eck aus zentralen 20 Metern unter Gegnerdruck deutlich. Das war tatsächlich der ersten Lilien-Abschluss im zweiten Durchgang - der xG-Wert explodiert förmlich und steigt auf 0,02. 

comment icon

Furukawa direkt in Aktion, zieht im Tempodribbling bis an die linke Sechzehnergrenze und spielt flach nach innen. Ziereis steht am ersten Pfosten richtig und kann klären. 

substitution icon

Außerdem macht Klefisch für den offensiver ausgerichteten Schmidt Platz. 

substitution icon

Das hat jetzt auch Florian Kohfeldt eingesehen und wechselt doppelt. Zunächst wird Corredor durch Furukawa ersetzt. 

comment icon

Inzwischen haben wir die Stundenmarke erreicht. Zwar sind die Spielanteile im zweiten Durchgang ausgeglichen, doch wirken die Offensivbemühungen der Lilien nach wie vor zu statisch. 

yellow_card icon

Im Aufbau lässt Pfeiffer den Ball durch einen Stockfehler verspringen und kann gegen Hrgota nicht mehr ausbaden. An der Mittellinie greift Pfeiffer zum taktischen Foul und sieht Gelb. 

comment icon

Elvedi ist bei einem hohen Ball zur Stelle und räumt dabei in Person von Dehm den Mitspieler unglücklich ab. Dehm wirkt zunächst benommen, steht inzwischen aber wieder auf den Beinen.

comment icon

Und auch insgesamt legt das Kleeblatt die deutlich bessere Spielanlage an den Tag. Gemessen am bisherigen Spielverlauf lässt sich nicht erkennen, welche Mannschaft gegen den Abstieg und welche um den Aufstieg spielt. 

highlight icon

Erneut muss Schuhen retten! Bei der fälligen Klaus-Ecke von rechts kommt Ziereis mit Anlauf und schraubt sich aus zentralen sieben Metern hoch. Seinen Kopfball setzt er wuchtig, jedoch nicht ganz platziert auf das Tor. Schuhen hebt ab und entschärft stark zur Seite.

highlight icon

Stark gespielt vom Kleeblatt, das den Ball nach einer Lilien-Ecke tief erobert und dann gegen aufgerückte Gäste schnell umschaltet. Futkeu trägt den Ball über das halbe Spielfeld nach vorne und nimmt vor dem Sechzehner Hrgota zu seiner Rechten mit. Halbrechts im Strafraum schließt Hrgota aus elf Metern direkt mit der Innenseite ab und scheitert an Schuhen, der den Ball mit einer Hand im kurzen Eck um den Pfosten lenkt.

comment icon

Nach einem öffnenden Pass hat Lopez viel Platz auf dem rechten Flügel und flankt nach innen, wo Elvedi gerade noch vor Hornby mit dem Kopf zur Stelle ist. Anschließend macht es Corredor zu kompliziert mit der Hacke und bleibt hängen. 

comment icon

Die ersten Sequenzen nach Wiederbeginn gestalten sich noch sehr verhalten. Bereits zum Ende des ersten Durchgangs konnte man erkennen, dass Fürth den Lilien bewusst etwas mehr vom Ball überlassen will. 

match_start icon

Beide Mannschaften sind personell unverändert aus der Kabine gekommen, der zweite Durchgang läuft. 

Lange Zeit war das Kleeblatt klar spielbestimmend, kam in der Offensive trotz wirklich guter Ansätze jedoch zu selten über diese hinaus. Darmstadt fand offensiv überhaupt nicht in die Spur, ehe Klefisch aus der zweiten Reihe einfach mal draufhielt. Den harmlosen Schuss ließ Prüfrock nur nach vorne klatschen und schenkte den Lilien damit die schmeichelhafte Führung durch Lidberg (35.). Das Kleeblatt reagierte jedoch mit Wut im Bauch, bekam nach einer Ecke einen Handelfmeter zugesprochen und rückte die Verhältnisse sechs Minuten später durch Futkeu wieder gerade. 

comment icon

Und damit geht es in die Halbzeit. 

comment icon

Und tatsächlich resultiert daraus noch eine Chance. Zunächst eine Bogenlampe in der Box, dann gewinnt Akiyama sein Kopfballduell gegen Klaus und legt ungewollt für Hornby ab. Der kontrolliert den Ball mit der Brust, nimmt ihn aus 15 Metern als Halbvolley und verfehlt den rechten Winkel um gut zwei Meter. 

comment icon

Mit Ablauf der Nachspielzeit wird Klefisch im rechten Halbfeld von Arifi getroffen, den Freistoß für Darmstadt wird es noch geben.

comment icon

Vier Minuten werden im Übrigen nachgespielt. 

comment icon

Prüfrock macht es mal wieder spannend, taucht bei einer einfachen Flanke von rechts am Fünfer ab und lenkt den Ball nach vorne. Dietz steht aber richtig und kann klären. 

comment icon

Und natürlich ist der Ausgleich für das Kleeblatt hochverdient. Nicht mehr als eine Korrektur des zwischenzeitlichen Rückstands. 

penalty_goal icon

Tooor! FÜRTH - Darmstadt 1:1. Futkeu stellt sich der Verantwortung vom Punkt und hat die Chance, schnell wieder alles geradezurücken. Futkeu läuft langsam an, schaut Schuhen lange ins Gesicht und guckt ihn letztlich erfolgreich aus. Während Schuhen nach rechts abtaucht, verwandelt Futkeu souverän ins untere linke Eck.

highlight icon

Bei der fälligen Ecke zeigt Eric Weisbach auf den Punkt, es gibt Handelfmeter für Fürth! Nach der Hereingabe von der rechten Seite fällt der Ball in Pingpong-Manier glücklich Futkeu vor die Füße, der zentral von der Torraumgrenze draufhält. Pfeiffer hält den Arm dabei leicht abgespreizt vom Körper und blockt den Ball aus kurzer Distanz mit der Hand. 

comment icon

Über Hrgota und Futkeu spielt sich das Kleeblatt stark rechts in den Strafraum, wo Dehm mit dem ersten Kontakt flach wie scharf nach innen legt. Petretta fälscht vor dem ersten Pfosten noch ab, sodass der Ball genau in den Rücken von Futkeu kommt. Im Rückraum holt Elvedi mit einem abgefälschten Distanzschuss immerhin noch eine Ecke heraus. 

comment icon

Natürlich ist die Führung für Darmstadt maximal schmeichelhaft. Immerhin hatten die Lilien in den letzten Minuten aber etwas mehr vom Spiel und konnten ihren Ballbesitzwert hochschrauben. 

goal icon

Tooor! Fürth - DARMSTADT 0:1. Die Führung für Darmstadt fällt aus dem Nichts und gleicht einem Witz. Aber es sagt doch alles aus, wenn man in einer Saison bereits drei verschiedene Torhüter einsetzen musste. Vor dem Sechzehner legt Hornby per Hacke für Klefisch ab, der aus 18 Metern viel zu zentral und eigentlich völlig harmlos abschließt. Prüfrock lässt den Schuss aber nur nach vorne klatschen, und das auch noch viel zu kurz. Lidberg hatte den richtigen Riecher, kommt beim Abpraller im Rücken der Abwehr nicht aus dem Abseits und staubt halbrechts am Fünfer flach ins lange Eck ab.

comment icon

In dieser Phase verlagert sich das Spiel zunehmend ins Mittelfeld, in Ballbesitz kommt Darmstadt dabei nicht über leeres Ballgeschiebe hinaus. 

comment icon

Wenig bis gar nichts. Lidberg will sich den Ball halblinks im Sechzehner an Münz vorbeilegen, der aber gut verteidigt und Lidberg bei seiner Abwehraktion auch noch anschießt. Abstoß Fürth. 

comment icon

Bei den Lilien läuft offensiv derweil noch wenig zusammen. Nach einer durchgerutschten Flanke von rechts holt jetzt mal Petretta vor der linken Grundlinie eine Ecke heraus, die jedoch nichts einbringt.

comment icon

Es bleibt aber bei Ansätzen. Zwar wird der niedrige xG-Wert von 0,26 den Fürther Bemühungen nicht ganz gerecht, doch wurde es bislang einzig in der 11. Minute bei der Chance durch Klaus so richtig zwingend. 

comment icon

Die Ansätze sind gut. Auf der linken Seite dribbelt Keller im letzten Drittel langsam an, wartet somit auf den hinterlaufenden Klaus und spielt ihm den Ball in den Lauf. Vor der linken Grundlinie flankt Klaus aber zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Schuhen. 

comment icon

Hrgota, bislang Fadenzieher im Fürther Offensivspiel, hat das Auge und verlagert aus dem Zentrum auf den rechten Flügel. Dehm flankt per Außenrist in die Box, wo Klaus bei seinem Kopfballversuch ungünstig positioniert ist und auch nicht mehr ganz hinter den Ball kommt.

substitution icon

Nürnberger versucht es auch gar nicht mehr. Florian Kohfeldt muss früh zum ersten Mal wechseln und bringt Petretta ins Spiel. 

comment icon

Das sieht nicht gut aus. Nürnberger muss seine Bewegung ohne Gegnereinwirkung abrupt abbrechen und greift sich sofort an den Oberschenkel. Vorerst wird der Linksverteidiger auf dem Feld behandelt. 

comment icon

Zwar verhindert Keller an der rechten Grundlinie eine Ecke, doch spielt er bei seiner Rettungsaktion den Ball in die Füße der Lilien. Von rechts flankt Richter an den zweiten Pfosten, wo Hornby nicht hinkommt. 

comment icon

Das Kleeblatt ist bislang die bessere und zielstrebigere Mannschaft, die beste Chance hatten aber die Lilien mit einem ihrer seltenen Vorstöße durch Hornby.

comment icon

Und auch das ist im Ansatz richtig gut gespielt! Klaus dreht sich im zentralen Halbfeld auf, sieht dabei Dehm und verlagert rechts in den Strafraum. Dehm will sich den Ball mit einem Haken nach innen gegen Nürnberger vorbeilegen, schießt sich aber unglücklich selbst an und bleibt hängen. 

comment icon

Die Anfangsphase beginnt schon mal vielversprechend und ist gut anzusehen. Vor allem in den Reihen der Mittelfranken läuft der Ball rund, mit Fußball eines potenziellen Absteigers hat das nichts zu tun. 

comment icon

Starke Steil-Klatsch-Kombination aufseiten der Fürther, aus dem zentralen Halbfeld ist auch der anschließende Chipball von Dietz in den Lauf von Hrgota gut getimt. Schuhen spielt aber gut mit und packt im Sechzehner einen Tick vor dem Schweden zu. 

comment icon

Klaus hat nach einem langen Ball viel Platz auf dem rechten Flügel und spielt auf Sechzehnerhöhe flach nach innen, wo der einrückende Futkeu direkt abschließt und halbrechts von der Strafraumkante deutlich verzieht. 

highlight icon

Fast die Führung für Darmstadt! Im Aufbau sieht Klefisch den eingestarteten Hornby in der Tiefe und schlägt den Ball von der Mittellinie lang und hoch an den Sechzehner. Im Rücken der Abwehr kommt Hornby nicht aus dem Abseits und verwertet den Ball direkt aus der Luft mit einem gefühlvollen Heber. Prüfrock hatte sich nämlich beim Herauslaufen verschätzt, kann nicht mehr eingreifen und hat Glück, dass der Ball nur auf dem Tordach landet. 

comment icon

Auf der Gegenseite sieht jetzt mal Nürnberger den eingestarteten Lidberg, aus dem linken Halbfeld gerät sein Steilpass aber zu steil und bleibt für Lidberg nicht zu erreichen. 

comment icon

Hrgota ist in den Anfangsminuten überall zu finden. Der fällige Eckball wird zunächst kurz ausgespielt, in der Folge wird Hrgota an der linken Grundlinie gedoppelt und dribbelt sich ins Aus. 

comment icon

Hrgota nimmt sich aus der zweiten Reihe ein Herz und holt mit seinem noch abgefälschten Versuch immerhin eine Ecke für die Mittelfranken heraus. 

comment icon

Die ersten Offensivakzente setzt bis hierhin das Kleeblatt. Vor der Chance von Klaus wurde auch schon Futkeu halblinks von der Strafraumkante früh geblockt. 

highlight icon

Dicke Möglichkeit für Fürth! Zentral vor dem Sechzehner beweist Hrgota auf engstem Raum ein ganz feines Füßchen und steckt perfekt zu seiner Rechten auf Klaus durch. Weil der erste Kontakt von Klaus aber nicht ganz sauber ist, kann Nürnberger im letzten Moment noch entscheidend von hinten stören. Ansonsten wäre die Schussbahn aus halbrechten elf Metern frei gewesen. 

comment icon

Hrgota wird ein erstes Mal regelwidrig gestoppt, die anschließende Freistoßflanke können die Lilien im Sechzehner sicher aus der Gefahrenzone köpfen. 

match_start icon

Wir wären so weit, Darmstadt hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Eric Weisbach, der dabei von Sven Waschitzki-Günther und Oliver Lossius an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Martin Wilke, vor den Bildschirmen bilden Timo Gerach und Markus Sinn das VAR-Duo. 

Unter Vogel-Vorgänger Kleine agierte das Kleeblatt im Hinspiel am Böllenfalltor mutig, war seinerzeit jedoch hinten viel zu anfällig. Ein phasenweise offener Schlagabtausch endete 4:2 für die Lilien, womit Darmstadt die letzten drei Duelle gegen die Mittelfranken gewinnen konnte und dabei zehn Tore erzielte. Unter Kohfeldt gewannen die Südhessen im Übrigen bisher nur eines von acht Zweitligaspielen gegen Teams, die zu Beginn des Spieltages auf einem direkten Abstiegsplatz lagen - im Mai 2025 gegen Regensburg (3:1).

Beim Kleeblatt hingegen war das biedere 0:0 in Münster nach zwei unglücklichen Niederlagen auch spielerisch wieder ein echter Rückschlag. Mit einem Zwischenhoch von zehn Punkten in vier Partien hatte sich Fürth zuvor noch eindrucksvoll im Abstiegskampf zurückgemeldet und vor allem defensiv endlich stabilisiert. Trotz nur einem Punkt aus den letzten drei Partien fordert Heiko Vogel "Gelassenheit", nach zuletzt sehr tiefstehenden Münsteranern rechnet Vogel heute zudem wieder mit "mehr Räumen" für sein Team.

Verspielt Darmstadt gerade den Aufstieg? Vor dem 26. Spieltag waren die Lilien noch Zweiter, lagen nur zwei Punkte hinter Schalke. Seitdem blieb man viermal sieglos, verlor zuletzt zweimal in Folge und musste gegen 96 auch noch die erste Heimniederlage hinnehmen. Soll der Aufstiegstraum nicht vorzeitig platzen, muss vor allem die Auswärtsflaute von acht Spielen ohne Dreier beendet werden. Kohfeldt fordert heute dafür eine "Mischung aus Geduld und Risikobereitschaft im letzten Drittel", auch das Gegenpressing wird großgeschrieben.

Fürth gegen Darmstadt - Abstiegskampf gegen Aufstiegsrennen. Wobei zumindest die Lilien bei ihrem Vorhaben heute fast schon ein Endspiel erwartet. Auf Rang 5 liegt Darmstadt fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz und benötigt einen Dreier, um den Anschluss nicht zu verlieren. Derweil wäre das Kleeblatt Stand jetzt der große Verlierer dieses Spieltages, die Konkurrenz hat nämlich vorgelegt. Dennoch liegt Fürth als Vorletzter nur einen Punkt hinter dem rettenden Ufer und kann mit einem Sieg über den Strich springen.

Im Verfolgerduell gegen Hannover blieb Darmstadt vergangene Woche lange Zeit harmlos und musste eine verdiente 0:2-Heimniederlage einstecken. Florian Kohfeldt nimmt heute drei Wechsel an seiner Startelf vor und kann nach jeweils abgesessener Gelbsperre wieder auf Klefisch und Lidberg bauen. Auch Richter darf von Beginn an ran. Papela, Schmidt und Lakenmacher sitzen dafür zunächst auf der Bank.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Südhessen: Schuhen - Lopez, Pfeiffer, Maglica, Nürnberger - Klefisch, Akiyama - Richter, Corredor - Lidberg, Hornby.

Im Kellerduell gegen Münster bekam das Kleeblatt letzte Woche offensiv nichts auf die Reihe und war mit dem 0:0 noch sehr gut bedient. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute vier personelle Änderungen vor und muss auf Leistungsträger Paul Will verzichten, der im Winter aus Darmstadt ausgeliehen wurde und aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung gegen seinen Stammklub nicht spielberechtigt ist. Während Will auf der Doppelsechs durch Arifi ersetzt wird, kehrt Innenverteidiger Ziereis nach Gelbsperre zurück und verdrängt Bjarnason wieder auf die Bank. Außerdem erhalten Dehm und Keller den Vorzug vor Reich und Ltaief (beide Bank).

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Prüfrock - Dehm, Elvedi, Ziereis, Münz - Dietz, Arifi - Klaus, Hrgota, Keller - Futkeu.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Darmstadt 98.