SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen. Bundesliga.

Europa-Park StadionZuschauer34.100.

SC Freiburg 3

  • V Grifo (34. minute)
  • Y Suzuki (43. minute)
  • M Ginter (86. minute)

Bayer 04 Leverkusen 3

  • C Kofane (37. minute)
  • A Grimaldo (48. minute)
  • M Terrier (52. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Um 18:30 Uhr folgt das Topspiel zwischen Köln und Dortmund. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Bayer 04 bleibt mit dem Punkt Sechster. Am Mittwoch kommt der FC Arsenal in die BayArena, am Samstag ist der FC Bayern zu Gast, am Dienstag gehts nach London: An Unterhaltung und Brisanz wird es auch in den nächsten Tagen bei Bayer 04 nicht mangeln. Auch Freiburg hält seinen Rang 8 unberührt. Hier ist das Programm ähnlich, mit Spielen gegen Genk, Union Berlin und nochmal Genk aber nicht ganz so namhaft. 

So endet ein fantastisches Spiel mit einem gerechten Ergebnis und ausgepumpten Profis auf dem Rasen liegend. Bis in die Schlussphase sah es so aus, als könnte Bayer 04 den knappen Sieg über die Zeit bringen, dann aber bündelte Freiburg nochmal die letzten Kräfte und kam zum verdienten Ausgleich. Der Lucky Punch eines Teams war nie ausgeschlossen, letztlich blieb er aus. Mit sechs wunderbaren Toren und einem 90-minütigen Auf und Ab sind wir aber auch so völlig auf unsere Kosten gekommen. 

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Schlusspfiff! Das Spektakel endet ohne Sieger. 

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Scherhant schlägt dann auch die Ecke rein, die kann Ginter aber nicht sauber aufs Tor köpfen. Die vier Minuten sind rum. Das müde Bayer 04 sehnt den Abpfiff herbei. 

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Das war hektisch und unübersichtlich, die vier Minuten Nachspielzeit können wir uns schenken. Freiburg wird noch ein paar Momente kriegen. Und kommt immer wieder mit Scherhant über den linken Flügel. Dort holt er die Ecke raus. 

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Freiburgs Ärger ist verständlich, das war schon ziemlich grob von Andrich und von der Werkself, die den Ball dann auch nicht ins Toraus spielte, obwohl es Ginter heftig erwischte. Günter schimpft sich auf der Bank zu Gelb. 

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Andrich sieht für sein Einsteigen gegen Ginter dann noch nachträglich die Gelbe Karte. 

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Fieses Foul von Andrich, der Ginter ohne Sinn von hinten heftig ins Kreuz steigt. Der Freiburger Vorteil läuft, der ergibt aber nichts, im Gegenteil: Leverkusen kontert. Und kommt durch Grimaldo zu einem gefährlichen Fernschuss, der nur knapp am rechten Pfosten vorbeitickt. 

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Vier Minuten Nachspielzeit nur. 

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Tooooo ... Abseits. Ein bisschen Drama, das fehlte noch. Aber es ist schnell geklärt: Bayer wankt, Andrich köpft eine Flanke von links weg, auf die Brust von Matanovic, der schießt. Blaswich verhindert die Niederlage mit einer tollen Tat. Ginter drückt den Abstauber rein, stand beim Schuss von Matanovic aber im Abseits. 

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Freiburgs Wechsel haben auch wesentlich besser gezündet als die von der Werkself. Irie erwähnten wir schon, Scherhant müssen wir auch aufzählen, der dribbelt jetzt wieder links zur Grundlinie, seine Hereingabe wird am kurzen Pfosten in höchster Not von Quansah geklärt. 

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Dieses Spiel verdient keinen Verlierer, deswegen wäre das 3:3 ein völlig gerechtes und sinnvolles Ergebnis. Aber Leverkusens Probleme werden größer. Die Müdigkeit schlägt ein. Freiburg ist dem Sieg näher. 

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Tooooor! SC FREIBURG - Bayer 04 Leverkusen 3:3. Bei der Reihe an Traumkombination und -toren an diesem Nachmittag, war das ein ziemlich normales Tor: Über Irie wird das Spiel auf die linke Seite zu Scherhant verlagert. Der zieht kurz an und wird von Oermann und Culbreath nicht wirklich angegangen. Und die halbhohe scharfe Flanke köpft der aufgerückte Ginter, aus dem Rücken von Grimaldo kommend, aus vier Metern über die Linie. 

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Vorlage Derry Scherhant

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Werden die Beine schwer? Freiburg schafft es nicht nachhaltig, eine Schlussoffensive aufzuziehen. Am ehesten versucht der flinke und eifrige Irie noch etwas zu bewirken. Doch die Abschlüsse bleiben aus. 

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Gleichzeitig gibt es den positionsgetreuen Austausch der Fast-Namensvetter: Exequiel Palacios kommt für Ezequiel Fernandez. Wie der Kollege, nur ein bisschen anders geschrieben. 

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Tim Oermann feiert sein Debüt für Bayer 04, der Sommerneuzugang aus Bochum kommt für den fleißigen Poku aufs Feld.  

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Quansah bekommt keinen Foulpfiff und meckert sich zu Gelb. Das ist in der Regel ziemlich unnötig. Zumal das hier eine hochklassige, aber keinesfalls hitzige Partie ist. 

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Schöner Lauf von Irie von der rechten Seite ins Zentrum, am Strafraumrand lässt er von seinem Schlenzer aber ab und entscheidet sich stattdessen für den Pass zu Matanovic. Der sieht mit Quansah im Rücken kein Land und verliert die Kugel. 

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Irie zieht Grimaldo am Trikot, der kann so nach seinem eigenen Pass zu Tillman nicht nachrücken. Für das taktische Vergehen sieht Irie nur drei Minuten nach seiner Einwechslung die Gelbe Karte. 

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Viertelstunde noch, und es ist nicht mehr das völlig außerirdische Spiel der ersten Stunde, aber immer noch sehr, sehr gut. Was auch daran liegt, dass Bayer bemüht ist, etwas Aufregung rauszunehmen und mehr Sachlichkeit reinzukriegen. Freiburg verheddert sich immer häufiger. 

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Und der starke Manzambi macht für Höler Platz. Das ist natürlich wesentlich offensiver ausgeprägt. 

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Im selben Wechselfenster werden Freiburgs Kartensünder rausgenommen: Beste weicht für Irie. 

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Für Kofane geht es offenbar erstmal weiter. Denn Hjulmand nimmt nun zunächst mal Terrier vom Feld. Culbreath spielt dafür mit. 

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Auf der anderen Seite nimmt sich Beste aus fast 30 Metern ein Herz und schießt per Aufsetzer aufs Tor. Blaswich gibt sich keine Blöße und hält, was es zu halten gibt. 

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Nach einem langen Ball rechts in den Strafraum kann sich Poku mit einem Haken gegen Makengo durchsetzen. Makengo bleibt aber zumindest so in der Aktion, dass Pokus Abschluss schwierig wird. Atubolu kann dann sicher parieren und diese Halbchance vereiteln.  

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Andrich köpft dort, wo Scherhant mit dem Fuß hin will. Was auch immer Scherhant da vorhatte. Er tritt nur Andrich und sieht dafür die Gelbe Karte. 

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Wahrscheinlich wird Leverkusen gleich nochmal wechseln müssen, ausgerechnet Kofane hat Probleme mit dem hinteren linken Oberschenkel. Aktuell agiert die Werkself quasi ohne Stürmer. Kofane kann keine Intensität mehr in seine Aktionen einbringen und schleicht nur noch über den Platz. 

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Freiburg spielt sich etwas am gegnerischen Sechzehner fest, deswegen muss sich Tillman an der Seitenlinie noch gedulden. Dann aber feuert Manzambi ziemlich weit übers Tor. Und Tillman kann für Maza den Platz betreten. 

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Und Grifo muss seine Rekordjagd nächste Woche fortsetzen. Scherhant spielt jetzt für den 105-Tore-Mann. 

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Die ersten Wechsel der Partie: Makengo kommt für Günter. 

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Und dann kommt Manzambi. Und straft uns Lügen. Suzuki gewinnt 40 Meter vor dem Tor den Ball gegen Aleix Garcia und spielt ihn zu Manzambi. Der macht aus Fernandez eine Slalomstange. Und schießt aus 16 Metern links am Tor vorbei. Was für eine große Chance. Die Schussbahn war komplett frei. 

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So aber ist Freiburg natürlich noch voll im Spiel. Diese hohe Dichte an Abschlüssen und Angriffen kann der Sport-Club aktuell aber nicht halten. 

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1,94 xGoals auf einmal bei Bayer 04, dafür sorgte vor allem das dicke Ding von Kofane nach dem Führungstreffer eben. Eigentlich muss es hier 4:2 stehen. Es wäre nicht komplett ungerecht, die Werkself ist im zweiten Durchgang gerade den einen Tick besser und durchschlagender. 

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Auf der anderen Seite spielt Andrich einen schlimmen Fehlpass, direkt zu Suzuki, statt zu Tapsoba. Suzuki rennt dann frei auf Andrich zu und hat Matanovic im Zentrum als Option. Er bringt seinen Querpass aber nicht an. Da muss der SCF mehr draus machen. 

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Kofane macht ein richtig gutes Spiel, lässt jetzt aber die große, große Chance aufs 4:2 liegen: Maza hebt den Ball von links im Sechzehner in die Mitte, Ginter macht daraus eine Bogenlampe, so verirrt sich Günter und rennt ins Leere. Kofane hat dagegen das richtige Gespür, macht den Schritt zurück und kann sechs Meter frei vor Atubolu abschließen. Köpft den Keeper aber nur auf der Torlinie an. 

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Tooooor! SC Freiburg - BAYER 04 LEVERKUSEN 2:3. Bayer kontert sich zur erstmaligen Führung: Andrich gewinnt hinten den Ball, den Garcia direkt nach vorne zu Maza spielt. Der bekommt ihn noch gerade so vor dem rausrückenden Ginter zu Kofane geschoben, und der hat das Feld dann offen. Kofane rennt bis zur Strafraumlinie und spielt genau den richtigen Ball genau in den Fuß des kreuzenden Terrier. Rechts im Strafraum geht der Schuss ins kurze Eck. 

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Vorlage Christian Kofane

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Oh, das ist ärgerlich für Bayer 04. Grimaldo foult gegen Treu, tritt ihm da an der Mittellinie auf den Fuß. Dafür sieht er Gelb - und deswegen verpasst er das Topspiel nächste Woche gegen den FC Bayern gesperrt. 

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Stellt sich jetzt nur die Frage, ob die Teams dieses enorme Tempo und diese enorme Intensität halten können. Oder ob in der Halbzeit der Gegner entschlüsselt wurde und sich jetzt etwas neutralisiert wird. Sieht erstmal nicht danach aus, als Poku im Vollsprint mit Ball am Fuß rechts in den Strafraum eindringt. Sein Schuss muss geblockt werden. 

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0,84 xGoals hatte Leverkusen im ersten Durchgang nur, das ist weniger, als es sich anfühlte. Aber wenn du einen Spieler wie Grimaldo hast, dann sind solche Freistöße wie der zum 2:2 halt wie Elfmeter. Vielleicht sollte diese statistische Spielerei noch mit einfließen lassen, wer da als Schütze steht ... Auch der Abschluss von Kofane war allerhöchster Qualität. 

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Ehre, wem Ehre gebührt, aber dafür war in diesem rasanten ersten Durchgang schlichtweg keine Zeit: Grifo ist seit seinem etwas kuriosen Treffer zum 1:0 Freiburgs Rekordtorschütze! Die 105 Tore von Nils Petersen sind eingestellt. Eins noch, und er ist alleiniger Rekordhalter. 

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Ohne Wechsel geht es weiter. 

15 Minuten Durchatmen nach diesem rasanten Schlagabtausch. Freiburg und Bayer zeigen, wie schön die Bundesliga sein kann. Das Spiel hat alles, was man sich wünschen kann. Es hat Klasse, es ist spannend, es ist völlig ausgeglichen und alle vier Tore waren wahnsinnig schön. Keine Ahnung, wer sich hier durchsetzen wird. Bitte einfach mehr davon. 

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Pause! Schade ... 

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Tooooor! SC Freiburg - BAYER 04 LEVERKUSEN 2:2. Just Grimaldo. Der Ball liegt 20 Meter halblinks vor dem Tor. Und der spanische Edelschütze hebt den Ball in seiner unnachahmlichen Art über die Mauer und ins Eck. Atubolu sieht nicht ganz glücklich aus, wird aber auch von Treu behindert, der nach hinten lief und auf der Torlinie helfen wollte. Aber da war nichts zu retten. 

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Folgt wieder die direkte Antwort von Bayer 04? Der Zug rollt wieder, Maza und Terrier halten den Ball mit etwas Glück am Strafraum in den Reihen, dann schießt Grimaldo. Und Suzuki blockt 20 Meter vor dem Tor mit dem Arm. Da darf Grimaldo also gleich nochmal ran. 

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Die folgende Ecke wird auf den kurzen Pfosten geschlagen. Matanovic kommt ran. Und köpft nur knapp am langen Pfosten vorbei. 

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Mit Anbruch der dreiminütigen Nachspielzeit schnürt Suzuki fast den Doppelpack. Aus 20 Metern feuert er wuchtig aufs Tor. Blaswich muss sich gehörig strecken, um den Einschlag im linken Winkel zu verhindern. 

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Toooor! SC FREIBURG - Bayer 04 Leverkusen 2:1. Leute, was fallen hier für geniale Tore! Freiburg legt wieder vor, wieder ist das so bärenstark von hinten herausgespielt. Suzuki verlagert dann aus dem Mittelkreis auf die rechte Seite zu Beste, der wartet auf Treu, schickt ihn zur Grundlinie. Treu legt quer, Matanovic lässt umsichtig durch, denn hinter ihm ist Suzuki nachgerückt. Und der schiebt aus zehn Metern zielsicher ein. 

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Vorlage Philipp Treu

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Manzambi kommt mir viel Power aus seiner Dreispielesperre. Und legt einen auffällig robusten und athletischen Auftritt hin. Jetzt tankt er sich links an Quansah vorbei und legt von der Grundlinie ins Zentrum, wo Matanovic nur haarscharf am Ball vorbeigrätscht. Noch im Rahmen derselben Szene muss Leverkusen noch zwei gefährliche Flanken überstehen, erst dann foult Ogbus und Bayer bekommt Luft zum Atmen. 

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Jetzt haben wir also auch die Tore. Alle beide waren ganz ausgezeichnet. Die Sonne scheint, das Stadion ist voll, auch der Gästebereich scheint ausverkauft zu sein. Das ist echt Bundesliga at its best. 

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Tooooor! SC Freiburg - BAYER 04 LEVERKUSEN 1:1. Tapsoba und Maza spielen sich links nach vorne, Maza kann so nach innen ziehen und den Ball zu Terrier legen. Der vertändelt fast, bekommt die Kugel aber noch mit dem langen Bein zu Kofane weitergespitzelt. Und der schließt aus 16 Metern richtig stark ab. Aus dem Stand ist es echt schwer, mit der Innenseite so viel Druck hinter den Ball zu kriegen, dass Atubolu keine Chance hat, links im Eck ranzukommen. 

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Vorlage Martin Terrier

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Leverkusen unbeirrt, spielt sich am Strafraum fest. Dann die Flanke von Fernandez auf der rechten Seite, die rutscht zum langen Pfosten durch. Wo Kofane nur knapp verpasst. 

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Toooor! SC FREIBURG - Bayer 04 Leverkusen 1:0. Krummer Abschluss, aber ein toller Angriff, denn das ist toll von hinten herausgespielt. Der Ball geht dann in den Mittelkreis zu Matanovic, Andrich rückt früh und weit raus, kann aber nicht verhindern, dass Matanovic den Ball zu Manzambi legt, und dann ist Bayers Abwehr offen. Manzambi nimmt Günter mit, der legt ins Zentrum. Wo sich Grifo selbst ans Standbein schießt. So entsteht ein Bogenball, der sich hinter Blaswich ins Netz senkt. 

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Vorlage Christian Günter

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Aber die Tore fehlen. Für Freiburg wird Matanovic geblockt und Günter schießt vorbei, für Bayer 04 ist ein Steilpass von Poku rechts in den Strafraum zu scharf für Fernandez, der läuft ins Toraus. 

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8:7 Torschüsse für Freiburg, beide mit schon weit über 0,5 xGoals, ein ausgeglichenes Ballbesitzverhältnis: Viel mehr auf Augenhöhe geht kaum. Wer sich hier auf ein Team festlegt, geht hohes Risiko. Es ist nicht auszumachen, was als nächstes passiert. 

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Ein erster kleiner Knick in dieser flüssigen und schnellen Veranstaltung: Aleix Garcia bekommt unglücklich einen Schlag von Suzuki ab und muss behandelt werden. Das dauert gut 90 Sekunden. Dann gehts mit Leverkusens Allesspieler weiter.  

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Also langweilig wars hier noch nie. Das ist ein richtig gutes, technisch feines Spiel auf sehr hohem Niveau mit vielen Abschlüssen und Szenen. Und zwar von beiden Teams. Wobei das Pendel hin- und herwiegt. 

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Wie an der Schnur gezogen: Kofane auf Terrier am Strafraumrand, drei Spieler kreuzen und bringen Freiburgs Abwehr durcheinander. Der Ball geht rechts raus zu Poku, der lässt direkt in den Rückraum klatschen für Fernandez. Der schickt seinen Direktschuss einen Meter übers Tor. 

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Jetzt wieder Bayer mit einer guten Szene: Tapsoba trägt den Ball nach vorne, Grimaldo hebelt ihn von der linken Seite ins Zentrum. Dort setzt sich Kofane mit viel Einsatz durch, dadurch leidet aber seine Kopfballqualität. Der geht weit drüber. 

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Nächster Abschluss vom SCF, Manzambi tankt sich halblinks durch und schießt genau auf Blaswich. Das ist Freiburgs beste Phase gerade. Der Wind hat sich gedreht. 

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Wenig später bekommt Freiburg einen Freistoß 30 Meter etwas rechts vom Zentrum versetzt zugesprochen. Den hebt Grifo an den langen Pfosten. Matanovic stellt die Kugel scharf mit seinem Kopfball ins Zentrum, findet dort aber nur den aufmerksamen Tapsoba. 

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Bayer 04 drückt, die dicken Torchancen hat aber Freiburg: Beste stiehlt sich auf der rechten Seite an Grimaldo vorbei und legt von der Grundlinie in den Rückraum. Dort verunglückt der Abschluss von Grifo etwas, da ist kaum Wucht hinter. Blaswich schließt schnell die Beine und wehrt ab. Beim Abstauber will Matanovic noch gegen Blaswich und Andrich den Elfmeter ziehen, das geht aber schief. 

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Grimaldo bringt die Flanke von der rechten Seite rein. Tapsoba verpasst seinen Kopfball. Dan flankt Aleix Garcia nochmal weit rein. Die Flanke rutscht aber durch. 

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Gut 40 Meter vor dem eigenen Tor verursacht Treu einen Eckball, weil er einen Pass auf Kofane unterbindet. Das sieht man auch nicht aller Tage. Rächt es sich? Bayers lange Verteidiger stiefeln vor. 

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Ganz schön temporeicher und intensiver Start. Bayer 04 macht echt Druck, spielt energisch und aufgeweckt, schnürt den Gegner stellenweise hinten ein. Und Freiburg beweist, das es nicht viel braucht, um ebenfalls gefährlich zu werden. Das hat in den ersten zehn Minuten viel Klasse und Energie. 

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Jetzt kommt Freiburg. Und wie! Suzuki wirbelt nach Mazmabis Vorstoß links im Sechzehner, tankt sich mit viel Tempo an Andrich vorbei und legt ins Zentrum. Kurz hinter dem ersten Pfosten hält Beste den Fuß rein und bleibt an Grimaldo hängen. Der Ball springt haarscharf am Tor vorbei. 

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Und auch den zweiten Abschluss hat Bayer, das hier gut ins Spiel kommt. Beste vertrudelt den Ball gegen den energischen Grimaldo, Kofane übernimmt und legt nach rechts ins Zentrum zu Terrier. Der schießt wuchtig aus 20 Metern. Und verfehlt das Tor nur um einen Meter. 

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In Abwesenheit des verletzten Schick kommt heute bei Bayer wieder viel auf den jungen Shootingstar Kofane an. Der hat gegen den HSV schon den Siegtreffer geschossen. Jetzt köpft er nach einer Halbfeldflanke von Maza von links gut einen Meter über das Tor. Verzeichnet damit aber früh den ersten Abschluss der Partie. 

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Los gehts! Mit Schiedsrichter Benjamin Brand. 

Das liegt natürlich auch daran, dass mit Schick der wichtigste Stürmer verletzt fehlt. Mit Bade, Arthur, Vazquez, Ben Seghir und Tella ist das Lazarett darüber hinaus prall gefüllt. Hjulmand hat kaum personelle Möglichkeiten, es spielen fast immer dieselben Spieler. Was angesichts der Dreifachbelastung und noch fünf Spielen in nur zwei Wochen noch zum Thema werden könnte. 

Da war zum Beispiel das schlimme 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus, das eines CL-Spiels nicht würdig war. Da war die 0:1-Niederlage gegen Union Berlin, das 1:1 gegen Mainz 05. Und auch beim Sieg unter der Woche gegen harmlose Hamburger wurden keine Sterne vom Himmel geschossen. Angesichts von nur zwei Toren in den vergangenen vier Spielen ist schnell ersichtlich, woran es hakt: Bayer 04 schießt zu wenig Tore. 

Bayer 04 schafft es eher aktuell, eine kleine Leistungskrise mit Ergebnissen zu kaschieren, die noch gerade so okay sind. Schließlich befindet sich die Werkself mit dem DFB-Pokal-Halbfinale, dem bevorstehenden Champions-League-Achtelfinale gegen Arsenal und Rang 6 in der Bundesliga mit Kontakt zu Rang 3 voll im Soll. Wer die letzten Spiele allerdings gesehen hat, käme nicht auf die Idee, dass Bayer so ordentlich durch die Saison kommt. 

Seit dem 19. Spieltag und dem 2:1-Erfolg gegen Köln wechseln sich Heimsieg und Auswärtsniederlage beim SC Freiburg regelmäßig ab. Demnach wäre heute und nach der enttäuschenden Leistung gegen Frankfurt vor einer Woche wieder der Sieg an der Reihe. Dafür spricht nicht nur die starke Heimbilanz (in der Heimtabelle ist Freiburg Fünfter), sondern auch, dass nur an den ersten beiden Spieltagen zwei Spiele in Folge verloren gingen. Und dass mit Manzambi und Beste zwei unter Schuster gesetzte Stammspieler wieder zur Verfügung stehen. 

Es könnte ein Duell um die Europapokalplätze sein, wenn sich Freiburg und Leverkusen gegenüberstehen, vor allem die Freiburger sind in diesem Jahr in der Bundesliga aber zu inkonstant, um als Top-6-Team durchzugehen. Und so trennen Bayer und Freiburg zwar nur zwei Plätze, aber satte zehn Punkte. Es ist jetzt schon kaum vorstellbar, dass Freiburg da nochmal rankommt. Mit einer Niederlage heute wäre es praktisch unmöglich. 

Viel beschäftigte Tage derweil bei Bayer 04, unter der Woche ging die Reise zum HSV, wo das Nachholspiel vom 17. Spieltag mit 1:0 gewonnen wurde. Trainer Hjulmand setzt heute Palacios und den jungen Culbreath auf die Bank. Und bringt dafür Fernandez und Poku von Anfang an. 

So beginnt Bayer 04 Leverkusen: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba, Grimaldo - Fernandez, Aleix Garcia - Poku, Maza - Terrier, Kofane. 

Freiburg hat zuletzt mit 0:2 bei langsam wieder erstarkenden Frankfurtern verloren. Heute reagiert Trainer Schuster mit zwei Startelfveränderungen. Beste und Mazambi waren zuletzt beide gesperrt und kehren direkt in die Startelf zurück. Osterhage und Höler müssen dafür mit der Bank vorliebnehmen. 

So spielt der SC Freiburg: Atubolu - Treu, Ginter, Ogbus, Günter - Eggestein, Manzambi - Beste, Suzuki, Grifo - Matanovic. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 25. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und Bayer Leverkusen.