Eintracht Frankfurt - Tottenham Hotspur; UEFA Champions League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - Tottenham Hotspur. UEFA Champions League.

Commerzbank-ArenaZuschauer58.000.

Eintracht Frankfurt 0

    Tottenham Hotspur 2

    • R Kolo Muani (47. minute)
    • D Solanke (77. minute)

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter dieses Spiel und die Ligaphase der CL-Saison 2025/26 setzen. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

    Bis auch die Spurs international wieder ins Geschehen eingreifen, muss man sich dem Tagesgeschäft in der Premier League widmen, wo am Sonntag zu Hause gegen Man City keine einfache Aufgabe wartet. Die Eintracht hingegen tanzt fortan nur noch auf einer Hochzeit und lädt am Samstag in der Bundesliga zum Heimspiel gegen Leverkusen.

    Wie geht es weiter in der Champions League? Die genauen Paarungen der Playoffs werden am Freitag in Nyon ausgelost. Die Hinspiele finden am 17. und 18. Februar statt, die Rückspiele dann eine Woche später. Heimrecht im Rückspiel genießen jeweils die gesetzten Mannschaften - Plätze 9 bis 16. Auch das Achtelfinale ist bereits terminiert und beginnt dann mit Beteiligung der Spurs mit den Hinspielen am 10. und 11. März.

    Und somit steht die Endtabelle nach Abschluss der Ligaphase. Mit dem fünften Sieg und insgesamt 17 Punkten behauptet Tottenham nicht nur seinen Platz in den Top 8, sondern springt sogar noch auf Rang 4. Die Eintracht bleibt dagegen bei nur vier Punkten und beendet die Ligaphase mit 21 Gegentoren in acht Spielen auf einem ernüchternden 33. Platz.

    Die Eintracht steckt in der Krise und kommt da wohl auch nicht so schnell wieder raus. Es brauchte heute keine Glanzleistung der Spurs, um einen souveränen 2:0-Auswärtssieg gegen viel zu harmlose Hessen einzufahren und damit das Achtelfinalticket aus eigener Kraft zu lösen. Über weite Strecken gestaltete sich das Spiel zäh, sobald die Spurs die Zügel jedoch phasenweise anzogen, wurde die Verunsicherung in Reihen der Eintracht deutlich. Bei 4:15 Abschlüssen und einem xG-Wert von 0,86 zu 1,71 wird die Überlegenheit der Engländer auch statistisch untermauert.

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    Schlusspfiff in Frankfurt, Tottenham gewinnt 2:0! 

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    Marvin Dills dribbelt nochmal an und wird nahe dem linken Sechzehnereck zu Fall gebracht. Zu übermotiviert rückt Palhinha dabei raus und räumt den Youngster ab - dafür gibt es Gelb. 

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    Das Spiel plätschert dem Ende entgegen, drei Minuten werden noch nachgespielt.

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    In der Premier League durfte der 17-jährige Junai Byfield noch nicht debütieren, dafür darf er jetzt zum zweiten Mal in der Königsklasse ran und verabschiedet Udogie in den Feierabend.

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    Frankfurt traut sich nochmal nach vorne und läuft prompt in einen Konter, den die Spurs nicht sauber ausspielen. Ohnehin scheint das Spiel längst entschieden, von einer Schlussoffensive der Eintracht ist nichts zu sehen. 

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    Aus dem rechten Halbfeld leitet Xavi Simons auf Gray weiter und rückt sofort nach. Zwar findet Gray mit seinem Querpass den Niederländer halbrechts im Sechzehner, doch bleibt Xavi Simons mit seiner versuchten Ablage per Hacke hängen.

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    Während Dennis Schmitt sein Wechselkontingent soeben ausgeschöpft hat, zieht Gegenüber Thomas Frank erst seinen zweiten Joker und wirft Scarlett für Torschütze Kolo Muani ein. 

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    Zudem feiert der junge Marvin Dills sein Champions-League-Debüt und klatscht mit Götze ab.

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    Doppelwechsel aufseiten der Eintracht: Larsson macht zunächst für Bahoya Platz.

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    Danso rutscht im Aufbau rechts vom Sechzehner aus und macht es mit seinem Querschläger fast nochmal spannend. Doch auch daraus können die Hessen kein Kapital schlagen. 

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    Tottenham steht indes mit eineinhalb Beinen im Achtelfinale und lässt sich mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken wieder fallen. Offensiv bleibt die Eintracht harmlos.

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    Das ist dann auch einfach zu wenig von der Eintracht. Aber klar, woher soll das Selbsvertrauen denn auch kommen? 

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    Tooor! Eintracht Frankfurt - TOTTENHAM 0:2. Joker Solanke sticht sofort und besorgt die Vorentscheidung zugunsten der Spurs! Aus der eigenen Hälfte hebt Palhinha das Leder lang nach vorne, Dahoud rückt dabei vor Xavi Simons ein und verlängert den Ball per Kopf aus dem Halbfeld unglücklich nach hinten genau in den Lauf von Solanke. Über halbrechts dringt der Stürmer im Rücken der Abwehr in den Sechzehner ein und trifft aus elf Metern platziert ins untere lange Eck. Die Grätsche von Koch kommt zu spät, auch Kaua Santos kommt mit dem Fuß nicht mehr ran.

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    So, Schlussviertelstunde. Der bislang einzige SGE-Erfolg in sechs Versuchen über Tottenham datiert aus dem März 1982 im Europapokal der Pokalsieger - Stand jetzt würde es dabei bleiben. Beim 2:1-Heimsieg im Viertelfinal-Rückspiel trafen damals Ronald Borchers und Bum-Kun Cha im Waldstadion für die Hessen.

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    Vor der Ausführung eines Abstoßes lässt sich Spurs-Keeper Vicario zu viel Zeit und sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.

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    Jetzt auch der erste Wechsel bei den Spurs: In der Offensive kommt Zielstürmer Solanke für Odobert ins Spiel.

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    Nach einem langen Danso-Einwurf wird Odobert aus dem Rückraum geblockt. Beim Abpraller reagiert Romero am schnellsten, doch kriegt er aus zehn Metern keinen Druck hinter seinen Kopfball - sichere Beute für Kaua Santos.

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    Auch Dahoud ist neu dabei und nimmt fortan die Position von Höjlund ein.

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    Weiter gehts mit Chaibi, der die deutlich offensivere Alternative gegenüber Skhiri ist.

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    Erstmals frisches Personal an diesem Abend, Dreifachwechsel aufseiten der Eintracht: Doan kommt zunächst für Brown.

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    Im Vorfeld haben wir die relativ günstige Auslosung für Tottenham in dieser Ligaphase angedeutet. Blickt man auf die Tabelle vor diesem Spieltag, belegen die Gegner der Spurs durchschnittlich Platz 24,8. Zum Vergleich: Die Gegner der Eintracht liegen auf Platz 12,8.

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    Kaum wurde Tottenham wieder aktiver, schon scheinen die Spurs das Geschehen fest im Griff zu haben. In dieser Form liegen die Bemühungen der Eintracht vorerst auf Eis. 

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    Wieder Tottenham. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld behauptet sich Xavi Simons stark auf engstem Raum und übergibt für Kolo Muani, der das rechte Eck mit seinem Versuch von der Strafraumkante deutlich verfehlt.

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    Kurz angetippt, versucht sich Xavi Simons beim fälligen Freistoß mit einem Flachschuss, den Gray im Strafraum gefährlich und nur hauchzart neben den linken Pfosten abfälscht. Ein Tor hätte aber nicht gezählt - Gray stand im Abseits.

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    Auch das könnte gleich gefährlich werden. Höjlund rückt vor dem Sechzehner etwas ungestüm raus, kommt dabei gegen Xaxi Simons zu spät und bringt den Ex-Leipziger 21 Meter zentral vor dem Tor zu Fall.

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    Totttenham wird jetzt wieder aktiver! Im Strafraum legt Xavi Simons mit der Hacke auf Odobert zurück, der im Rückraum kurz für Sarr ablegt. Aus zentralen 18 Metern versucht es Sarr direkt und schlenzt das Leder mit Gefühl auf das untere rechte Eck. Kaua Santos ist aber schnell unten und lenkt den Ball um den Pfosten.

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    Und plötzlich wird es auf der Gegenseite gefährlich! Nach einem zunächst geklärten Einwurf darf Danso diesmal mit dem Fuß und flankt von rechts in den Strafraum. Dort schraubt sich Kolo Muani links vom Elfmeterpunkt im Rücken von Amenda hoch und setzt seinen Kopfball im hohen Bogen nur hauchzart am linken Pfosten vorbei.

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    Seit Wiederbeginn zählen wir satte 85 Prozent Ballbesitz für die Adler. Aber wie gesagt, auch hier kommen wir bislang kaum über Ballgeschiebe hinaus. 

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    Der zweite Durchgang erinnert stark an den ersten - seit dem Führungstor für die Spurs aber mit umgekehrter Rollenverteilung. Als spielbestimmende Mannschaft zeigt sich Frankfurt bemüht, im letzten Drittel fehlt es aber an Intensität und Durchschlagskraft. 

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    Im Übrigen bestreitet die Eintracht heute ihr achtes Europapokal-Heimspiel in diesem Jahrhundert gegen ein englisches Team. Den einzigen Sieg gab es im Mai 2022 gegen West Ham (1:0) auf dem Weg zum historischen Triumph in der Europa League - daneben stehen drei Unentschieden sowie drei Niederlagen. 

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    Eigentlich eine Riesenchance für die Hessen! Erneut hebelt Skhiri die Spurs-Defensive aus und hebt den Ball mit Zug halbhoch in den Strafraum. Dort läuft Buta im Rücken der Abwehr ein und stand zuvor offensichtlich nicht im Abseits. Acht Meter zentral vor dem Tor könnte Buta die Kugel alleinstehend in aller Ruhe kontrollieren, stattdessen hält er halbherzig den Fuß in der Luft rein und leitet die Kugel harmlos in die Arme von Vicario weiter.

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    Und schon sieht das Ganze etwas anders aus. Nach dem Führungstor lässt sich Tottenham zurückfallen, prompt setzt sich die Eintracht in der gegnerischen Hälfte und dabei rund um den Sechzehner fest. 

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    Und na klar - Frankfurt muss den Schalter jetzt umlegen. Nur zwei eigene Abschlüsse waren im ersten Durchgang zu wenig.

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    Tooor! Eintracht Frankfurt - TOTTENHAM 0:1. Erneut der Blitzstart für die Spurs, und diesmal zählt der Treffer auch! Im linken Halbfeld führen die Gäste einen Freistoß zunächst kurz aus, ehe Xavi Simons präzise hinter den zweiten Pfosten flankt. Viel zu einfach konnte sich Romero absetzen und legt den Ball vom rechten Fünfereck per Kopf nach innen. Auch hier stehen die Hessen ohne die richtige Zuordnung zu weit weg und so ist es ausgerechnet Kolo Muani, der den Ball mit dem rechten Fuß aus drei Metern über die Linie drückt. 

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    Vorlage Cristian Romero

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    Das Personal bleibt unverändert, der zweite Durchgang läuft.

    Fast mit dem Halbzeitpfiff setzte die Eintracht ihr erstes Ausrufezeichen und scheiterte in Person von Larsson an der Latte. Offensiv kam bislang aber nicht mehr von den Hessen, die sehr auf Sicherheit bedacht agierten und bei nur 39 Prozent Ballbesitz unbedingt die Gegentorflut stoppen wollten. Zur Pause ist das immerhin gelungen - wenn auch mit etwas Glück. Zwar kamen die Spurs in einer zähen ersten Hälfte zumeist nicht über leeres Ballgeschiebe hinaus, doch setzte Tottenham vereinzelt gefährliche Akzente und traf unter anderem durch Odobert den Pfosten. 

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    Nur eine Minute wurde nachgespielt - Halbzeit in Frankfurt. 

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    Aus dem Nichts die erste Großchance für Frankfurt! Larsson bietet sich mit einem tiefen Lauf an, was Skhiri auch erkennt und den Ball kurz nach der Mittellinie fein in den Lauf des Schweden hebt. Im Rücken der Abwehr taucht Larsson halbrechts im Strafraum auf und hält rechts vom Fünfer aus spitzem Winkel wuchtig drauf. Vicario wäre geschlagen, der Ball klatscht aber an die Oberkante der Latte.

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    Und was war jetzt? Gar nichts. Bei einer Halbfeldflanke von Palhina sinkt Kolo Muani im Strafraum gegen Amenda zu Boden und steht keine fünf Sekunden später auf den Beinen. Ein klassischer Auffahrunfall. 

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    Und so bleibt es eben bei vereinzelten Aktionen, in denen es den Spurs gelungen ist, das Spiel im letzten Drittel schnell zu machen. Ansonsten ist das ohne die nötige Durchschlagskraft eine ziemlich zähe Angelegenheit - viel Ballgeschiebe im Mittelfeld, wenig Raumgewinn.

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    Ach ja: In der 15. Minute wurde Theate mit einem Versuch aus der zweiten Reihe geblockt. An sich auch nicht weiter der Rede wert, bis hierhin ist das jedoch der einzige Abschluss der Hessen gewesen. 

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    Im Sechzehner wird Kolo Muani zugestellt und dreht ab. Sarr hält im Rückraum aus 18 Metern drauf und wird auf Kosten einer Ecke geblockt, die ohne Folgen bleibt. 

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    Der Schein trügt ein wenig. An sich sieht das relativ harmlos aus, wie sich die Gäste den Ball im zweiten Drittel ohne die nötigen Raumgewinne hin- und herschieben. Es braucht aber nur ein, zwei schnelle Aktionen, und schon wird die Eintracht auf dem falschen Fuß erwischt. 

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    Ohne die große Defensiv-Miesere wäre für die Eintracht in dieser CL-Saison sicherlich mehr drin gewesen. Frankfurt hat zum Beispiel bereits neun Punkte nach einer Führung verspielt und damit die meisten unter allen Mannschaften.

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    Die letzten Minuten gehen klar an die Spurs. Tottenham verzeichnet inzwischen fast 60 Prozent Ballbesitz, Frankfurt dagegen findet offensiv kaum statt. 

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    Frankfurt schwimmt jetzt! Im Aufbau spielt Kaua Santos unter Druck einen viel zu schlampigen Ball, bei dem Xavi Simons halbrechts im Sechzehner dazwischenspritzt. Nach einem Schlenker gegen Koch taucht Xavi Simons unter Gegnerdruck frei vor Kaua Santos auf und versucht zentral vor dem Fünfer, den Ball am Torhüter vorbeizuschieben. Der Brasilianer macht sich aber breit und pariert mit dem Fuß.

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    Erneut Glück für die Eintracht - Alu rettet! Herrlich lösen es die Spurs auf engstem Raum per Direktspiel auf, nach einem schnellen Doppelpass mit Xavi Simons hat Odobert Platz und hält aus zentralen 19 Metern stramm drauf. Im rechten Eck hätte Kaua Santos keine Chance, der Flachschuss klatscht aber frontal den Pfosten.

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    Jetzt haben die Hessen aber Glück gehabt! Viel zu zaghaft hält Udogie halblinks vor dem Fünfer den Kopf hin und verpasst damit eine gute Hereingabe von Kolo Muani von links in aussichtsreicher Position. Dahinter ist Odobert zu überrascht - von seiner Brust prallt der Ball in die Hände von Kaua Santos.

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    Insgesamt gestaltet sich das Geschehen bislang doch etwas zäh. Aufseiten der Eintracht liegt der Fokus dieser Tage ohnehin auf die Arbeit gegen den Ball, Tottenham dagegen findet im letzten Drittel noch keine Lösungen. 

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    Eine flache Spence-Hereingabe von rechts rutscht in den Rückraum durch, wo Gray das kurz geöffnete Schussfenster verpasst und am Sechzehner für Sarr zurücklegt. Aus zentralen 18 Metern hält Sarr direkt drauf und jagt den Ball weit über das Tor.

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    Rechts vor der Mittellinie leitet Amenda in den Lauf von Buta weiter, der davon profitiert, dass Udogie etwas unbeholfen herausrückt und dadurch Platz in seinem Rücken lässt. Aus dem rechten Halbfeld schlägt Buta mit dem ersten Kontakt eine Flanke gen langen Pfosten, die für Knauff jedoch zu lang gerät und ihm am Sechzehner zum Abdrehen zwingt. 

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    Das war doch jetzt mal eine gute Idee: Im zentralen Halbfeld sieht Skhiri den eingestarteten Götze und hebt den Ball tief in den Rücken der Abwehr in den Sechzehner. Jedoch etwas zu hoch, sodass Götze nicht mehr rankommt. 

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    Im Rahmen einer längeren Passstafette bekommt Spence den Ball auf dem rechten Flügel rausgelegt, nach einem kurzen Antritt zieht er seine halbhohe Flanke jedoch zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Kaua Santos.

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    Inzwischen ist auch schon die Anfangsviertelstunde ins hessische Land gezogen. Bei nahezu ausgeglichenen Spielanteilen sind die Spurs bislang etwas klarer in ihren Aktionen, Frankfurt tut sich mit dem Ball noch schwer.

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    Nach einem Ballgewinn von Götze im Mittelfeld kommt die Eintracht erstmals in die Umschaltbewegung. Zunächst gut von links ins Zentrum verlagert, vor dem Sechzehner geht dem Zuspiel von Höjlund zu seiner Rechten auf Buta jedoch die Luft aus - Tottenham kann klären.

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    Die Ecke kommt gefährlich. Xavi Simons serviert von rechts bewusst lang halblinks in den Strafraum, wo sich Romero absetzen konnte und per Kopf nochmal nach innen legt. Auf Höhe des rechten Pfostens kommt Palhinha aus sechs Metern zum Kopfball, Kaua Santos ist im kurzen Eck aber schnell unten und lenkt den Aufsetzer um den Pfosten.

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    Tottenham sichert sich die zweiten Bälle und schlägt innerhalb weniger Augenblicke gleich drei Flanken, die Frankfurt jeweils verteidigt bekommt. Den letzten Versuch von Odobert blockt Theate auf Kosten einer Ecke.

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    Mit dieser frühen Ausnahme in der 2. Minute erleben wir einen ruhigen Beginn. Frankfurt agiert bislang sehr defensiv und ist vorrangig auf Sicherheit bedacht. 

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    Nach dem forschen Beginn der Engländer lässt jetzt Frankfurt den Ball durch die eigenen Reihen laufen und holt sich damit erstmal Sicherheit. 

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    Dennoch dürfte Frankfurt gewarnt sein. Tottenham zieht das Spiel von Beginn an an sich und weiß selbstverständlich um die Verunsicherung in Reihen der Hessen.

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    Blitzstart für die Spurs, sofort ertönt jedoch der Pfiff! Nach einem schnellen Doppelpass mit Gray auf dem linken Flügel taucht Kolo Muani im Strafraum auf und spielt vor der linken Grundlinie scharf wie flach nach innen. Am ersten Pfosten lenkt Kaua Santos den Ball mit dem Fuß nur kurz nach vorne und damit direkt vor die Füße von Xavi Simons, der aus drei Metern sicher abstaubt. Und warum der Pfiff? Weil Udogie beim Steckpass auf Kolo Muani im Abseits stand und dabei Amenda geblockt hatte. Folgerichtig zählt das Tor nicht. 

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    Wir wären so weit, Tottenham hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie vom Spanier Jesus Gil Manzano, der dabei von Angel Nevado und Guadalupe Porras Ayuso an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Francisco Jose Hernandez Maeso, vor den Bildschirmen bilden Guillermo Cuadra Fernandez und Valentin Gomez das VAR-Duo.

    Gerade von den fünf weißen Westen der Spurs würde sich die Eintracht natürlich nur liebend gern eine Scheibe abschneiden. Man kennt sich im Übrigen gut - von den bisherigen sechs Europapokal-Duellen zwischen Frankfurt und Tottenham wurden vier seit Oktober 2022 ausgespielt. Vergangene Saison setzten sich die Spurs auf dem Weg zum Titel im Viertelfinale der Europa League durch (1:1 und 1:0), auch in der Gruppenphase der CL-Saison 2022/23 waren die Engländer mit vier Punkten aus zwei Spielen besser (0:0 und 3:2). 

    Bei den Spurs dagegen hat sich auch unter Thomas Frank nichts verändert: national pfui, international hui. Als Tabellenvierzehnter holte Tottenham aus den letzten 17 Premier-League-Spielen nur vier Siege und damit genauso viele wie in dieser CL-Saison. Zur internationalen Wahrheit gehört aber auch die relativ günstige Auslosung - ein schwacher BVB letzte Woche (2:0) zählte schon zu den namhaftesten Gegnern. Die restlichen Dreier feierte man gegen Villarreal (1:0), Kopenhagen (4:0) und Slavia Prag (3:0).

    Während man in der Bundesliga immerhin noch Achter ist, ließ sich die eklatante Abwehrschwäche in der Königsklasse nicht ausgleichen. Hier stellt die SGE mit bislang 19 Gegentoren die geteilt schwächste Abwehr zusammen mit Ajax. Den einzigen Sieg gab es zum furiosen Auftakt gegen Galatasaray (5:1), dazu noch ein Punktgewinn in Neapel (1:1). Ansonsten stehen fünf Niederlagen gegen Atletico (1:5), Liverpool (1:5), Bergamo (0:3), Barca (1:2) und jüngst eben auch Underdog Qarabag Agdam zu Buche.

    Nach der Trennung von Dino Toppmöller steckt die Eintracht weiter in der Krise. Am Samstag brach die Mannschaft nach dem Ausgleich förmlich ein und verdeutlichte, wie verunsichert sie ist. Auch Interimstrainer Dennis Schmitt konnte die Gegentorflut nicht stoppen und musste nach dem 2:3 letzte Woche in der Champions League bei Qarabag Agdam die zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen. Frankfurt ist damit seit sechs Pflichtspielen sieglos und kassierte in den letzten fünf Partien immer drei Gegentore.

    Zum Abschluss der Ligaphase am 8. Spieltag ist die Champions League in dieser Saison ein letztes Mal in Frankfurt zu Gast, wo es für die Eintracht nur noch darum geht, sich vernünftig zu verabschieden. Während die Hessen auf Platz 33 bereits sicher ausgeschieden sind, steht für Tottenham noch eine Menge auf dem Spiel. Auf Platz 5 wollen die Spurs ihr Ein-Punkt-Polster auf die Playoff-Zone wahren und sich in den Top 8 behaupten. Für den direkten Achtelfinaleinzug bräuchte es heute wahrscheinlich einen Dreier.

    Tottenham musste am Wochenende in der Premier League auswärts gegen Aufsteiger Burnley ran und rettete mit dem späten Ausgleich zum 2:2 immerhin noch einen Punkt. Mit großen Personalsorgen angereist, nimmt Thomas Frank heute fünf Wechsel vor: Während Winter-Neuzugang Gallagher in der Königsklasse erst ab der K.o.-Phase spielberechtigt ist, wurde Bissouma vor der Saison nicht für den CL-Kader registriert. Zudem fallen der leicht angeschlagene van de Ven sowie Pedro Porro (Oberschenkelverletzung) aus, Solanke sitzt dagegen auf der Bank. An ihrer Stelle beginnen Udogie, Gray, Palhinha, Sarr und auch Ex-Frankfurter Kolo Muani an vorderster Front.

    Und hier die Aufstellung der Spurs: Vicario - Spence, Danso, Romero, Udogie - Gray, Palhinha - Odobert, Xavi Simons, Sarr - Kolo Muani. 

    Die Eintracht war zuletzt am Wochenende in der Bundesliga im Einsatz und musste nach einem harmlosen Auftritt gegen Hoffenheim trotz Pausenführung eine verdiente 1:3-Heimniederlage einstecken. Im Vergleich dazu rotiert Interimstrainer Dennis Schmitt heute ordentlich durch und nimmt sechs personelle Änderungen vor: Während Uzun (Oberschenkelverletzung) und Kalimuendo (nicht spielberechtigt in der Champions League) nicht zur Verfügung stehen, sitzen Collins, Kristensen, Chaibi und Doan auf der Bank. Neu ins Team rücken dafür Theate, Buta, Höjlund, Larsson, Götze und Knauff.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Kaua Santos - Amenda, Koch, Theate - Buta, Skhiri, Larsson, Brown - Höjlund, Götze - Knauff. 

    Herzlich willkommen in der Champions League zur Begegnung der Ligaphase zwischen Eintracht Frankfurt und Tottenham Hotspur.