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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Bayern München - SC Freiburg. DFB-Pokal Viertelfinale.

Allianz ArenaZuschauer75.000.

FC Bayern München 1

  • D Upamecano (19. minute)

SC Freiburg 2

  • N Höfler (27. minute)
  • L Höler (95. minute 11m)

Live-Kommentar

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Das war Tag 1 des DFB-Pokal-Viertelfinals, Frankfurt und Freiburg heißen die ersten beiden Halbfinalisten. Morgen wollen Nürnberg, Stuttgart, Leipzig und Dortmund nachziehen, dann melden wir uns an dieser Stelle auch wieder. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal! 

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Es wird nicht ruhiger an der Säbener Straße. Und Tuchel ist mittendrin angekommen im Chaos. Für den Rekordmeister geht es am Samstag zum heutigen Gegner, danach wartet das Duell mit Manchester City, dazwischen geht es zu Hause gegen Hoffenheim. Freiburg dagegen wird diese Nacht noch keinen Gedanken an das bevorstehende Duell verschwenden. 

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Da kannst du den Trainer dann noch so häufig wechseln, wie du willst. Bayern scheidet in unfassbarer Art und Weise zum dritten Mal in Folge vorzeitig aus dem Pokal aus. Der FCB spielte sich einen Wolf, blieb aber den gesamten Durchgang im Ansatz hängen oder traf das Tor nicht. Und kassierte in der letzten Minute des Spiels ein Elfmetertor mit der einzigen Aktion, die der tapfer kämpfende, aber auch mit viel Glück überlebende Gegner seit der 53. Minute nach vorne schickte. Für den SC Freiburg ist es im 24. Anlauf der erste Sieg in München. Ein unglaublicher Abend für die Breisgauer. 

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Schluss! Bayern ist raus! Freiburg steht im Halbfinale! 

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Tooooor! FC Bayern - SC FREIBURG 1:2. Ganz viel Aufregung, dann darf Höler sich den Ball zurechtlegen. Grifo ist ja schon ausgewechselt. Langer, konzentrierter Anlauf, dann schweißt er den Ball mit viel Wucht und Sicherheit halblinks unter die Latte. 

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Pavard sieht Gelb, weil er den Elfmeterpunkt malträtiert. Ganz hässliche und unfaire Szene des Franzosen. 

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Musiala sieht für sein Handspiel die Gelbe Karte. 

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Elfmeter für Freiburg! Nach dem Mane-Foul schickt Günter die Hail Mary rechts in den Strafraum. Dort setzt sich Ginter per Kopf durch, genauso wie Höler. Der Ball fliegt zu Höfler, der schießt. Musiala schmeißt sich rein - und blockt den Schuss mit dem abgespreizten Arm. 

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Erneut stellt sich Mane arg ungeschickt im Zweikampf an und erwischt Gulde mit dem Ellbogen an der Wange. Diesmal gibt es die Gelbe Karte für den Senegalesen. 

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Genauso wie Gnabry, der halblinks im Strafraum einen hohen Ball empfängt und aus der Luft mit links Richtung langes Eck schickt. Und da hat jetzt nicht so viel gefehlt. 

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Günter findet den Kopf von Gulde, der kriegt die Kugel aber nicht aufs Tor. 

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Und die Bayern machen hinten die Tür einen Spalt auf, indem sie unnötige Standards zulassen. Diesmal Pavard gegen Höler. Springt ihn einfach um. Nächste Chance für Günter im linken Halbfeld. 

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Münchner Powerplay. Aber elf tapfere Freiburger hinter dem Ball. Alles eng, alles verzahnt. Und die Ideen gehen den Bayern langsam aus, das zeigt zum Beispiel ein Steilpass von Gnabry ins Leere und eine Flanke von links genau auf den Kopf von Gulde. 

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Ziemlich ungeschicktes Verhalten von Upamecano, der Gregoritsch im Laufduell nach einem weiten Abschlag von Flekken in die Hacken rennt. Das gibt Gelb für Upamecano und den Freistoß für den SC im linken Halbfeld. Der aber nichts einbringt. 

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Freunde, wo ist die Zeit nur geblieben. Zehn Minuten nur noch. Eine Verlängerung kann nie und nimmer im Interesse der Bayern sein, angesichts des Mammutprogramms, in dem sie stecken. Doch Freiburg mogelt sich mit dem Glück des Tüchtigen nach wie vor durch. Und weigert sich, den zweiten Treffer zu kassieren, so dominant die Bayern auch seit mindestens 30 Minuten auftreten. 

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So viel zu geschmeidig: Manes erste Aktion ist ein Luftduell mit Gulde, der sich im Kampf um den Ball eine blutende Lippe abholt. Gulde muss behandelt werden. Kann aber weiterspielen. 

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Klar, sind ja noch nicht genug Sturmflitzer auf dem Feld für die Bayern. Also Mittelfeldbrocken Goretzka raus und den geschmeidigen Stürmer Mane rein. 

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Zwischenzeitlich war das Torschussverhältnis beinahe ausgeglichen (10:8). Seit der 53. Minute gab es aber keinen Freiburger Torversuch mehr. Und die Bayern haben es auf 15:8 hochgeschraubt. Die Führung für den Rekordpokalsieger wäre zweifellos verdient. 

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Und Bayern kommt mit Sane, der es mit der gesamten Freiburger Hintermannschaft alleine aufnimmt. Aber auf seinem Streifzug von der rechten Seite ins Zentrum zu weit nach links abdriftet. Sein schwieriger Schuss aus 15 Metern wird dann von Eggestein, na klar, zur Ecke geblockt. 

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Von den Freiburgern kommt in dieser Phase nicht mehr so viel. Auch die Entlastung bleibt weitestgehend aus. Wie lange geht das noch gut? Bayern macht Druck. 

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Cancelo, Müller, Gnabry und Co. wuseln im Freiburger Sechzehner, zwischenzeitlich wird es unübersichtlich. Dann will Sildillia den Ball ins Aus trudeln lassen, da macht Cancelo aber nicht mit, klaut die Kugel noch vor der Grundlinie und bringt sie sogar aufs Tor. So muss Flekken mit der Fußabwehr eingreifen. Und Kimmich darf einmal mehr zum Eckball antreten. Zum siebten Mal schon in diesem Spiel. 

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Erster Wechsel bei den Gästen aus Freiburg: Grifo verlässt nicht ganz zufrieden das Feld, für ihn spielt fortan Sallai.

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Nächste Ecke, Gulde klärt am kurzen Pfosten, im Rückraum kommt Musiala zum Fernschuss. Der fliegt zwar nicht aufs Tor. Trotzdem hat sich damit dann auch Bayerns zweiter Joker offiziell im Spiel angemeldet. 

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Erster Antritt von Gnabry, der auf die linke Seite rückt und dort Begleitschutz von Sildillia und Doan bekommt. Mit viel Risiko hält Doan links im Sechzehner dann doch noch den Fuß rein und klärt geschickt zur Ecke, die ausnahmsweise mal keine Gefahr heraufbeschwört. 

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Und Choupo-Moting wird von Musiala ersetzt. Damit wird es nach etwas über 60 Minuten ein anderes Spiel für die Freiburger Defensive. 

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Bayerns Wechsel kommen immer wie eine Drohung daher. Gnabry kommt für Coman. 

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Und der Freistoß klatscht an die Latte! Hui, das war knapp. Und Flekken wie festgewachsen. Kimmich schlägt den Ball mit viel Schnitt zum Tor rein. Pavard verlängert in erster Position in Uwe-Seele-Manier mit dem Rücken zum Tor. Im Bogen fällt die Kugel auf die Querstange. 

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Ordentliche Sense von Sildillia gegen Cancelo links an der Außenlinie. Das gibt die zweite Gelbe der Partie. 

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Nächster feiner Moment von Cancelo, der immer mal wieder eine Sternstunde auspackt. Jetzt lässt er mit ganz feiner Klinge Gregoritsch und Doan ins Leere laufen, kann so im Mittelkreis den Angriff einleiten, in Zuge dessen Sanes Steilpass Richtung Choupo-Moting aber zu steil gerät und bei Flekken landet. 

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Fast der verhängnisvolle Ballverlust von Höfler kurz hinter der Mittellinie. Sildillia bekommt im Anschluss Sane nicht gestoppt. Doch das Aufrückverhalten der Bayern ist nicht ganz sauber, nur Choupo-Moting irrt da in der Spitze umher, kann aber nicht angespielt werden. So muss Sane abbremsen und diese gute Umschaltsituation verpufft. 

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Für den SC kommt Ginter nach einem Grifo-Freistoß aus dem rechten Halbfeld zum Kopfball. Auch Sommer packt sicher zu. Das lässt jetzt alles kein Herzschlag aussetzen. Doch das geht schon ganz schön schwungvoll hin und her. 

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Dann wieder die nächste Angriffswelle der Bayern. Upamecano mit dem Ballgewinn gegen Doan und dem Pass auf Sane, der lässt klatschen zu Kimmich, der nimmt Coman mit, der das Mittelfeld überbrückt. Über die Zwischenstation Goretzka gelangt der Ball links zu Choupo-Moting, alles im Eilverfahren, alles präzise, alles mit Druck. Choupo-Moting dann mit dem Abschluss. Mit der Innenseite schießt er aber genau auf Flekken. 

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Und im Zuge des folgenden Eckballs kommt Höler aus 16 Metern zum Abschluss. Und auch wenn der im Oberrang landet, macht das alles doch viel Hoffnung auf einen abwechslungsreichen zweiten Durchgang. 

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Auch Freiburg kommt mit Schwung aus der Kabine: Grifo und Höler spielen den Doppelpass, dann nochmal Grifo auf Höler, der den hinterlaufenden Günter mitnimmt. Der legt an die Strafraumkante zurück, wo Doans Abschluss zur Ecke geblockt wird. Auch das war eine feine Kombination. 

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Und beinahe der Blitzstart der Bayern. Upamecano eröffnet, Choupo-Moting lässt klatschen, Kimmich schickt Sane auf die Reise. Wunderbar gespielt. Warum Sane aber nicht selber abschließt, sondern querlegt für Coman, der da niemals rankommen kann, bleibt ein Rätsel. Zu Sanes Glück stand er bei Kimmichs Pass im Abseits, so bleibt diese vergebene Großchance nichtig. 

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Die Teams sind unverändert auf den Rasen zurückgekehrt. Und starten den zweiten Durchgang. 

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Die ersten 20 Minuten schenken wir uns, danach wurde es launig. Erst traf Upamecano mindestens umstritten zur Führung nach einem Eckball. Dann setzte Höfler einen Gewaltschuss ab, der bewies, dass mit den Freiburgern zu rechnen ist, so zaghaft und zögerlich sie auch teilweise agierten. Danach starteten die Bayern einige wütende Angriffswellen, betrieben in den letzten 15 Minuten gar so etwas wie Chancenwucher. Mit etwas Glück rettete Freiburg das Remis in die Kabine. So bleibt es eine offene und spannende Angelegenheit im zweiten Durchgang. 

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Pause! 

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Und auch in der zweiminütigen Nachspielzeit muss der Sport-Club eine Situation noch mit viel Glück überstehen. Coman bittet Gulde rechts zum Tanz und flankt in die Mitte. Flekken hechtet rein, lenkt den Ball aber genau vor die Füße von Müller. Der schließt direkt ab, Ginter klärt aber drei Meter vor der Linie für seinen geschlagenen Keeper, der sich dann auf den frei liegenden Ball schmeißt.

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30 Sekunden vor Ablauf der ersten 45 Minuten müssen die Bayern eigentlich wieder in Führung gehen. Upamecano gewinnt an der Mittellinie den Ball und stiefelt mit viel Energie und Kraft in bester Lucio-Manier nach vorne. Er legt im richtigen Moment rechts raus zu Müller, aber viel zu schlampig, in den Rücken des Kapitäns. So gerät dann dessen Querpass zu Choupo-Moting etwas zu ungenau, Flekken kommt mit den Fingerspitzen dran. 

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Dann flankt Grifo aber nur in die Arme des sicher fangenden Sommer. 

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Dann reißt Goretzka Höler bei einem weiten Abschlag von Flekken um. Das sind Standards, die die Bayern besser vermeiden sollten. Grifo legt sich den Ball 40 Meter vor dem Tor zurecht. 

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Mindestens vier Freiburger raufen sich die Haare, weil Eggesteins flacher Fernschuss missrät und Höler es im Zentrum nicht schafft, die Fußspitze in den krummen Ball reinzuhalten. Eigentlich hätte er ihn gut und gerne gefährlich Richtung Tor lenken können. So geht der Schussversuch deutlich links am Tor vorbei. 

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Schöner Doppelpass zwischen Sane und Choupo-Moting, Sane kann so im Zentrum durchbrechen. Fast durchbrechen, Ginter und Sildillia schmeißen sich noch erfolgreich in den Weg, Choupo-Moting will nachstochern, kommt aber auch nicht durch, so springt der Ball nach außen weg. Die Freiburger Verteidigung hat alle Hände voll zu tun. 

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Übertriebener Einsatz von Gregoritsch, der Sane kurz vor dem Mittelkreis in der Bayern-Hälfte von hinten abräumt. Die Gelbe hat er sich verdient. 

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Genialer Pass von Kimmich aus dem rechten Halbraum rechts Richtung Grundlinie in den Strafraum zu Goretzka. Der flankt in die Mitte, Flekken boxt den Ball raus. Der Rückpass in den Rückraum wäre die bessere Option gewesen. Trotzdem: Die Bayern erhöhen die Schlagzahl. 

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Nächste Chance für die Bayern, Müller am kurzen Pfosten mit dem Abschluss, ins Außennetz. Hätte aber nicht gezählt, Coman, der die halbhohe Flanke von rechts schlug, stand deutlich im Abseits, als er eingesetzt wurde. 

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Die zweite Ecke bleibt ungefährlich, die dritte dann aber nicht. Kimmich muss einmal die Seite wechseln, schlägt die Kugel dann erstmals von rechts rein. De Ligt setzt sich im linken Rückraum ab, um eine Kerze aufzunehmen. Mit einem Haken schickt er einen Gegenspieler in die Wüste. Und schießt dann über das Tor. 

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Bayern legt beinahe wieder per Standard vor. Wieder Kimmich mit dem Eckball von links. Diesmal setzt sich im Zentrum de Ligt durch, bekommt den Ball aber nicht aufs Tor. Aber zu Goretzka ins Zentrum, den Höfler im letzten Moment noch blocken kann. 

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Tooooor! FC Bayern - SC FREIBURG 1:1. Rumms! Freiburg wird aktiver - und kommt durch ein Traumtor zum Ausgleich. Die flache Flanke von Günter von links kann Upamecano abwehren, Comans Befreiungsschlag gerät dann aber viel zu kurz. Höfler nimmt den halbhohen Ball an, mit dem zweiten Kontakt schickt er den Dropkick mit ganz viel Wucht und perfekter Flugkurve aus 25 Metern ins rechte Eck. Sommer hat nicht den Hauch einer Chance. 

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Aber Freiburg zeigt eine Reaktion: Doan rennt sich rechts im Strafraum fest, kann aber auf Sildillia zurücklegen, der aus dem Halbfeld flankt. Sehr schön geflankt, den kann Eggestein eigentlich aufs Tor nicken, doch ihm rutscht der Ball über die Stirn. Grifo nimmt ihn vor der Grundlinie auf, flankt nochmal ins Zentrum. Und diesmal köpft Gregoritsch in die Arme von Sommer. 

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Streichs Halsschlagader ist auf jeden Fall angeschwollen, nicht nur aufgrund der Bewertung des Referees. Da beschränkt sich sein Team zwar bieder, aber erfolgreich 20 Minuten lang aufs Verteidigen. Um dann so ein billiges Gegentor zu schlucken. 

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Das Tor hat allerdings einen Beigeschmack. Da war schon ziemlich viel Armeinsatz von Upamecano bei. Eggestein hatte kaum eine Chance, hochzusteigen, so wie sich der Torschütze auf seinen Schultern aufgestützt hat. Das wurde auch schon mal als Stürmerfoul gewertet, Freiburgs kollektive Beschwerden sind gerechtfertigt. Osmers reicht es aber nicht für ein Stürmerfoul. Und dem VAR nicht für eine Intervention. 

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Toooor! FC BAYERN MÜNCHEN - SC Freiburg 1:0. Und dann ist es eben ein Standard, der den Knoten löst. Kimmich schlägt die Ecke von links hoch hinein. In der Mitte springt Upamecano höher als Eggestein und nickt aus fünf Metern ein. Das ging leicht. 

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Vorlage Joshua Walter Kimmich

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Sowas zum Beispiel, guter Ansatz der Bayern. Coman zieht von rechts nach innen, verlagert in den halblinken Raum zu Cancelo. Der spielt einen Zauberball in die Schnittstelle zu Sane. Der will an den ersten Pfosten legen zu Choupo-Moting. Ginter schmeißt sich in den Passweg und blockt zur Ecke. 

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Wir wollen jetzt noch nicht zu forsch von einem Langweiler sprechen. Ist schließlich ein K.o.-Spiel, ist ein Viertelfinale, alles ist möglich, und so weiter. Aber ein bisschen mehr Action wäre schon wünschenswert. 

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Über 70 Prozent Ballbesitz für die Bayern in der ersten Viertelstunde. Und nur 60 Prozent Passquote bei den Freiburgern. Das ist schon recht ängstlich, was die Breisgauer bislang hinlegen. Erfahrungsgemäß schlagen die Bayern da irgendwann zu. Ganz egal, wie gut und clever der Gegner auch verteidigt. 

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Na bitte, es zahlt sich aus. Sane gibt den ersten Torschuss ab. Am linken Strafraumeck setzt er sich wendig gegen Sildillia, Doan und Ginter durch, letztgenannter wird noch vom im Weg stehenden Müller behindert. Der Schuss kommt dann mit rechts aus halblinker Position. Und geht flach gut einen Meter am linken Pfosten vorbei.

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Von den Freiburgern kommt auch noch nicht allzu viel. Ein paar lange Bälle auf Gregoritsch mit viel Hoffnung, dass er sie halten kann, dann spielt Coman mal einen Fehlpass in den Fuß von Höler, der aber direkt von de Ligt abgekocht wird. Da ist heute offenbar auf beiden Seiten Geduld gefragt. Auf dem Rasen, im Stadion, vor den TV-Geräten. Und im Ticker. 

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Goretzka erwischt Höler unglücklich mit den Stollen am linken Sprunggelenk, das sorgt für etwas Aufregung, zumal Osmers das unverständlicherweise nicht als Foul wertet. Der Schlagabtausch zwischen den Freiburgern und dem Referee ist aber schnell beendet. Und dann nimmt die Münchner Passmaschinerie ihre Arbeit wieder auf. 

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Die Anfangsphase dieses Duells geht aber sehr ruhig vonstatten. Zwei halbe Highlights sind eine Flanke von Coman, die Goretzka nicht erreicht. Und ein feiner Hackentrick von Cancelo, der damit Sildillia narrt, sich dann aber festrennt. Ansonsten sammeln vor allem Upamecano und de Ligt im bayrischen Innenblock fleißig Ballkontakte.  

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Gefühlt könnten die Bayern auch Maskottchen Berni aufstellen, die Startelf wäre immer noch pure Weltklasse. Trotzdem lohnt sich ja manchmal der Blick auf die einzelnen Positionen. So spielt Coman heute rechts und Sane links. Und eine Reihe tiefer steht Pavard auf seiner rechten Seite der Viererkette und der neu reinrotierte Cancelo auf der linken. 

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Los gehts, Schiedsrichter Osmers gibt den Startpfiff! 

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Aktuell steckt Freiburg in einer irgendwie merkwürdigen Phase fest. Die Leistungen stimmen an und für sich, von den letzten sieben Partien gingen auch nur zwei verloren, und das waren die zwei Spiele gegen Juventus, was wahrlich keine Schande ist. Aber es steht eben auch nur ein Sieg zu Buche (2:1 gegen Hoffenheim), die anderen vier Partien endeten Remis. Alles nichts Schlechtes, zumal Freiburg in der Liga immer noch auf einem sensationellen 4. Platz steht. Aber so richtige Euphorie entfachte das zuletzt trotzdem nicht. Ob da zwei Spiele in Folge gegen wütende Bayern das richtige Gegenmittel ist? 

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Und dann ist da noch die Kleinigkeit, dass der SC Freiburg noch nie beim FC Bayern gewinnen konnte. 23 Anläufe, 20 Niederlagen. Auch das Hinspiel in der Liga war ein Reinfall, 0:5 hieß es nach 90 einseitigen Minuten. Da kann man Freiburg noch so sehr loben für eine wieder mal fantastische Saison, die Streichs Jungs hinlegen, samt Champions-League-Kampf in der Liga, Achtelfinalteilnahme im Europapokal und Chancen aufs zweite Pokalhalbfinale in Folge: Bei den Bayern wollte es in der Vergangenheit einfach nicht laufen. 

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Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Bayern erstmals seit 2020 wieder im Viertelfinale des DFB-Pokals stehen, nachdem der Rekordpokalsieger in den vergangenen zwei Jahren in der 2. Runde an Kiel und Gladbach scheiterten. Ob der Gedanke daran noch im einen oder anderen Kopf steckt? Die ganze Wahrheit ist aber auch, dass die Bayern die letzten elf Viertelfinals im Pokal allesamt gewonnen haben, bei den letzten drei Viertelfinaleinzügen kam der FCB sogar immer bis ins Finale. 

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Die Feuertaufe hat Tuchel mit seinem neuen Verein gegen Borussia Dortmund bestanden, die Tabellenführung in der Bundesliga wieder übernommen, Zeit für Champagner bleibt aber kaum. Zwei kniffelige Spiele gegen Freiburg, erst im K.o.-Spiel, dann in der Liga, dann schon der große Clash mit Manchester City. Wochen, in denen über Wohl oder Übel der Münchner Saison entschieden werden kann. 

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Der Sport-Club ärgerte sich beim 1:1 gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende über zwei verlorene Punkte. Im Vergleich dazu nimmt Coach Streich wie der FCB einen Wechsel in seiner Startelf vor: Schmidt muss seinen Platz für Gregoritsch räumen. 

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So spielt der SC Freiburg: Flekken - Sildillia, Ginter, Gulde, Günter - Eggestein, Höfler - Doan, Grifo - Gregoritsch, Höler. 

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Bei den Bayern ist es angesichts dieses überproportional hochkarätigen Kaders mittlerweile ja spannender, zu sehen, wer nicht spielt, als wer es in die Startelf geschafft hat. Heute erwischt es unter anderem wieder Mane und Gnabry, auch Musiala sitzt erstmal draußen. Und dann nimmt dort auch Davies Platz, der war beim 4:2-Sieg gegen Dortmund noch dabei. Für ihn übernimmt Cancelo. Es ist der einzige Wechsel, den Tuchel vornimmt. Randnotiz: Müller macht sein 64. Pokalspiel für die Bayern und ist damit alleiniger Pokalrekordspieler des FCB. 

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Das ist die Aufstellung des FC Bayern: Sommer - Pavard, Upamecano, de Ligt, Cancelo - Kimmich, Goretzka - Sane, Müller, Coman - Choupo-Moting. 

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Herzlich willkommen zum DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Bayern München und dem SC Freiburg.