SV Elversberg - Karlsruher SC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SV Elversberg - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.

Waldstadion an der KaiserlindeZuschauer9.307.

SV Elversberg 3

  • I Pherai (26. minute, 53. minute)
  • T Zimmerschied (62. minute)

Karlsruher SC 0

    Live-Kommentar

    Damit verabschieden wir uns für heute von der 2. Liga! Morgen sind wir wieder ab 13:00 für Sie zur Stelle und berichten unter anderem von der Partie Arminia Bielefeld vs. 1. FC Nürnberg. Bis dahin und ein schönes Wochenende!

    Am kommenden Wochenende wartet auf die SV Elversberg das nächste Topspiel im Aufstiegsrennen der 2. Liga. Im Topspiel am Abend des 25. April tritt die SVE beim direkten Tabellennachbarn in Darmstadt an. Zuvor trifft der KSC am selben Tag um 13:00 Uhr auf Hannover 96.

    Schließlich steht nicht nur ein dominanter 3:0-Heimsieg der SV Elversberg in den Büchern, sondern die Saarländer über Nacht auf dem 3. Tabellenplatz. Morgen Abend könnte Hannover 96 im Topspiel gegen den SC Paderborn allerdings nachlegen. Der KSC tritt ohne Punkte die Heimreise an und bleibt im Niemandsland der Tabelle stehen.

    Vollkommen verdient gewinnt die SV Elversberg 3:0 gegen den Karlsruher SC. Die Saarländer brauchten eine gute Viertelstunde, um in diese Partie zu finden. Immanuel Pherai besorgte in der 26. Minute den Dosenöffner. In der zweiten Halbzeit legten die Hausherren furios los und spielten den Gegner quasi über gute 20 Minuten schwindelig: Nach Treffern von Pherai und Zimmerschied war die Messe hier nach etwa 60 Minuten gelesen. Der KSC zählt auch im Schlussspurt dieser Saison zu den schwächsten Mannschaften der Liga außerhalb des eigenen Stadions und hatte heute letztlich nur gute zehn Minuten in diesem Fußballspiel.

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    Feierabend! Elversberg schlägt den KSC 3:0.

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    Auch das Parallelspiel ist schon längst entschieden: Holstein Kiel führt in der Schlussphase 3:0 gegen Kaiserslautern und wird ein großes Ausrufezeichen im Abstiegskampf der 2. Liga setzen.

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    Da gibt es doch tatsächlich sechs Minuten Nachspielzeit. Das muss Bürokratie sein.

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    Bringt ein Freistoß nochmal eine Torchance für die Gäste? Wanitzek steht 30 Meter vor dem Tor bereit, ihm gegenüber eine Drei-Mann-Mauer. Saisontor Nr. 15 wird es allerdings nicht, den ruhenden Ball tritt Wanitzek einen guten Meter über das linke Kreuzeck hinweg.

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    Lukas Petkov überlässt die letzten Minuten für Raif Adam. Damit hat Cheftrainer Vincent Wagner alle Wechseloptionen seines Teams aufgebraucht.

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    Ein Auslaufen aller Beteiligten, mehr ist es nicht auf den letzten Metern dieser Partie. Derweil haben die aktiven Fanszenen beider Klubs den Support von den Rängen auf Grund eines medizinischen Notfalls eingestellt.

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    Das Wechselkarussell geht in die nächste Runde. Roko Simic kommt für Louey Ben Farhat ins Spiel.

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    Da ist er nochmal, der KSC! Am Ende einer langen Ballstafette und einer flachen Hereingabe von Linksverteidiger Herold steht Fukuda im Sechzehner blank, nimmt die Kugel an und drückt mit dem zweiten Kontakt ab! Ehe Kristof im Tor eingreifen muss, wirft sich Pinkert rein und blockt den Schuss erfolgreich ab!

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    Außerdem nimmt Carlo Sickinger die letzten Minuten auf der linken Defensivseite Lasse Günther ab.

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    Der Matchwinner verlässt den Rasen, mit zwei Toren im Gepäck verabschiedet sich Immanuel Pherai für heute. Jarzinho Malanga darf in der Schlussphase mitwirken.

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    Marvin Wanitzek, ein Name, den wir heute Abend schon lange nicht mehr gehört haben und das auch aus gutem Grund: Der Topscorer der 2. Liga, 14 Tore und sieben Assists hat der Kapitän der Badener auf dem Konto, findet schlichtweg nicht statt. Einen einzigen Torschuss aufs Tor gab Wanitzek in der 8. Spielminute ab, seitdem spielt der zentrale Mann im Spiel des KSC keine nennenswerte Rolle mehr.

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    Und die etatmäßige Stammkraft auf der linken Schiene betritt ebenfalls den Platz. David Herold klatscht mit Dzenis Burnic ab, Philipp Förster rückt entsprechend ins Zentrum.

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    Christian Eichner verteilt Minuten, Rafael Pedrosa übernimmt für Sebastian Jung auf der rechten Außenbahn des KSC.

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    So ist es, während David Mokwa von den Medizinern betreut in Richtung Kabine humpelt, betritt Luca Schnellbacher das Grün im Saarland.

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    Auch bei der SV Elversberg bahnt sich der erste Wechsel an, denn David Mokwa hat sich ohne gegnerische Einwirkung im Sprint zum Tor böse vertreten und sitzt auf dem Hosenboden. Die Mediziner der Hausherren sind auf dem Platz, Luca Schnellbacher macht sich schon für einen Joker-Einsatz bereit.

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    Bereits zum zwölften Mal kassiert der Karlsruher SC in dieser Spielzeit mindestens drei Gegentore, konnte aber tatsächlich gegen Dynamo Dresden in Hin- und Rückrunde jeweils ein 3:3 und somit einen Punkt holen. Das wäre dann heute ein viel zitiertes, kleines Fußballwunder.

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    ... und Andreas Müller ersetzt Nicolai Rapp auf der zentralen Position vor der Abwehr.

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    Christian Eichner reagiert auf die desolate Vorstellung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit und bringt zwei neue Leute auf den Platz. Shio Fukuda ersetzt Fabian Schleusener in der Sturmspitze ...

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    Toooor! SV ELVERSBERG - Karlsruher SC 3:0. Deckel drauf, Zimmerschied der Torschütze! Poreba spielt den Ball auf der rechten Seite in die Tiefe. Im Sprint geht Pherai nach, kratzt den Ball mit einem Kontakt von der Linie und flankt zugleich auf den zweiten Pfosten. Da verpasst zunächst Mokwa, doch auch Günther hat im Strafraum keinen Gegenspieler. Zimmerschied steht am Fünfer blank, Günther spielt den Ball quer und so muss Zimmerschied nur noch den Fuß reinhalten! Unterm Tordach klingelts, Bernat ohne Chance!

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    Vorlage Lasse Günther

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    Es ist beeindruckend, wie die Hausherren in der Halbzeitpause ihre Leichtigkeit gefunden haben. Mit Tempo, Kombinationsspiel und kleinen Mätzchen von Mokwa, Petkov oder auch Pherai lassen die Hausherren hier den Gegner ganz alt aussehen. Der KSC läuft seit dem Seitenwechsel nur noch hinterher, die Vorentscheidung liegt in der Luft!

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    Bis heute musste Immanuel Pherai auf sein 1. Saisontor für die SV Elversberg warten, nachdem er im Winter per Leihe vom Hamburger SV geholt wurde und die direkte Nachfolge von Otto Stange im Saarland angetreten ist. Heute krönt er eine gute Rückrunde im Unterhaus mit einem Doppelpack, der im Aufstiegsrennen enorm wichtig werden kann.

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    Toooor! SV ELVERSBERG - Karlsruher SC 2:0. Doppelpack, Pherai! Und dieses Tor ist von Anfang bis Ende ganz großes Kino! Mokwa vernascht am Mittelkreis Rapp, spitzelt den Ball mit der Hacke über den Karlsruher Mittelfeldmann hinweg und hat dann nur noch Wiese vor sich. Am Strafraum der Querpass auf Zimmerschied, der geduldig verzögert! Mokwa und Pherai kreuzen ihre Laufwege, Letztgenannter bekommt die Kugel und verwertet mit zwei Kontakten aus elf Metern Tordistanz! Links oben unter der Latte schlägt der Ball ein!

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    Vorlage Tom Zimmerschied

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    Die SV Elversberg startet richtig gut in die zweite Halbzeit. Offensiv orientiert, gallig in den Zweikämpfen und in Person von Immanuel Pherai mit zwei Torschüssen in den ersten Minuten nach dem Wiederbeginn.

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    Randnotiz: Der KSC ist ohne personelle Veränderungen zurück auf dem Platz.

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    Die zweite Halbzeit läuft!

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    Bei den Hausherren gibt es offenbar verletzungsbedingt einen Wechsel. Jan Gyamerah kehrt nicht auf den Platz zurück, für ihn wird Nicholas Mickelson die zweite Halbzeit absolvieren.

    Nach 45 Minuten liegt die SV Elversberg durchaus verdient mit 1:0 in Führung, dabei waren es die Gäste aus dem Badener Land, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach acht Minuten standen bereits zwei gute Abschlüsse der Eichner-Elf in der Statistik, in der Folge kam allerdings kein weiterer dazu. Die SV Elversberg fand nach einer guten Viertelstunde besser zu ihrem Spiel, verteidigte hoch gegen den Ball und offenbarte kaum Lücken. Im Spiel mit dem Ball war es das gewohnt schöne Kombinationsspiel der SVE, das letztlich in der 26. Minute im Führungstor von Immanuel Pherai mündete. Alles in allem ein ordentliches Spiel, dem ein, zwei weitere Tore durchaus gut zu Gesicht stehen würden.

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    Und dann geht es in die Pause! Elversberg führt 1:0 gegen den KSC.

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    Zwei, nein gleich drei Mal gibt es die Torchance für die Hausherren! Nach Vorarbeit von Pherai und Mokwa bekommt Zimmerschied zehn Meter vor dem Kasten die Schusschance und Bernat pariert auf der Linie, lässt aber nach vorne prallen. So ist beinahe erneut Zimmerschied zur Stelle, doch Kobald hält entschieden den Fuß rein! So landet der Abpraller bei Pherai, der Mokwa die Kugel auflegt. Acht Meter vor dem Tor zieht der Elversberger Torjäger ab und scheitert einzig an Franke, der unmittelbar vor der Linie abblockt!

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    Der Karlsruher SC, der ist hier auf der Suche nach einer passenden Antwort auf den Gegentreffer. In der Regel verzweifeln die Gäste allerdings schon kurz hinter der Mittellinie am aggressiven Abwehrverhalten der SVE.

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    Wieder ist es ein Distanzschuss der Hausherren. Nach einem Einwurf von Gyamerah darf sich Petkov mit dem Ball am Fuß in Richtung Zentrum aufdrehen und das ohne Gegenwehr. Von der Strafraumkante nimmt der Nationalspieler Bulgariens Maß, Bernat taucht zwischen den Pfosten ab und packt souverän zu!

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    Die SV Elversberg hingegen kann sich das Verteidigen ganz groß auf die eigene Fahne schreiben, denn nur Ligaprimus Schalke hat bislang mehr Gegentore hinnehmen müssen als die Saarländer, die auch heute seit der 8. Spielminute keine Torchance des Gegners zugelassen haben.

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    Die Arbeit gegen den Ball wird eine der Herausforderungen des Nachfolgers von Christian Eichner im Sommer sein. Im zwölften Spiel in Serie hat der KSC nun ein Gegentor kassiert, stellt mit 54 Gegentoren die dritt-schwächste Hintermannschaft der Liga. Im Saisonverlauf konnten Christian Bernat und seine Vorderleute erst fünf Mal die Weiße Weste für sich beanspruchen.

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    Für den Karlsruher SC ist es das 24. Gegentor in dieser Saison vor dem Seitenwechsel. Eine ganz klare Schwäche im Spiel der Badener, die ihnen auch heute teuer zu stehen kommt. Einzig Greuther Fürth kassierte in der ersten Halbzeit mehr Gegentore im Saisonverlauf.

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    Im Vorlauf haben wir bereits darüber gesprochen, nun ist die SV Elversberg mit diesem Führungstor im Rücken an Hannover 96 vorbeigezogen und übernimmt vorerst den 3. Tabellenplatz. Sollte Hannover am Wochenende nicht über ein Remis hinauskommen, hätten die Saarländer zumindest im Rennen um die Relegation zunächst wieder die besseren Karte. Natürlich alles unter der Voraussetzung, heute drei Punkte einzufahren.

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    Haben die Gastgeber nun etwa Blut geleckt? Es rollt der nächste Vorstoß nach Ballgewinn aus der eigenen Hälfte heraus. Zimmerschied auf Poreba, Poreba auf Günther und der im Sprint die linke Bahn entlang. Im Zentrum vor dem Sechzehner wartet Conde ohne Gegenspieler und genau da spielt Günther den Ball auch hin. Annahme, Abschluss, Torwart! Aus 20 Metern schießt Conde zentral aufs Tor. Schade drum.

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    Toooor! SV ELVERSBERG - Karlsruher SC 1:0. Da ist es, das Führungstor für die Hausherren! Es ist eine super Kombination, geradlinig und mit Tempo gespielt über die rechte Seite. Zimmerschied kann im rechten Halbraum aufdrehen, stellt den Fuß scharf und spielt den Ball wunderbar in die Schnittstelle der letzten Kette. Petkov enteilt Kobald auf dem Weg in den Strafraum und so muss Bernat die Linie verlassen. Ein einfacher Querpass von Petkov ermöglicht Pherai aus elf Metern den Schuss ins leere Tor!

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    Vorlage Lukas Petkov

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    Conde hat im Spielaufbau viel Zeit, schenkt die Kugel aber mit leichtfertigem Fehlpass her. Ab geht die Post beim KSC, Förster spielt den Ball mit dem ersten Kontakt vertikal auf Ben Farhat. Ehe sich der Youngster umsieht, wird er von Innenverteidiger Rohr blitzsauber getackelt und ist den Ball schon wieder los. Da war mehr drin für die Gäste.

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    Die erste Gelbe Karte der Partie geht an Nicolai Rapp. Mit dem langen Bein und der offenen Sohle kommt Karlsruhes Mittelfeld auf der Außenbahn gegen Immanuel Pherai zu spät und hat durchaus Glück, dass er die Leihgabe des HSV nicht vollkommen abräumt.

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    Im Parallelspiel ist die KSV Holstein gegen den 1. FC Kaiserslautern 1:0 in Führung gegangen. Die Mannschaft von Tim Walter könnte im Abstiegskampf der 2. Liga einen wichtigen Heimsieg landen, für Lautern ist die Saison in Hinblick auf einen möglichen Aufstieg hingegen quasi schon gelaufen.

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    Elversberg hingegen gestaltet die eigene Defensivarbeit deutlich aktiver. Die Hausherren schieben in ihrem 4-2-3-1 hoch an, wollen die Ballgewinne schon in der gegnerischen Hälfte forcieren. Gewinnbringend konnte die SVE ihr Anlaufverhalten allerdings noch nicht wirklich einbringen.

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    Gegen den Ball agiert der Gast aus Baden hier klar in einem 5-3-2 und macht besonders die Räume im Zentrum dicht, genau so soll es sein. Während sich Schleusener teilweise auch noch fallen lässt, lauert dessen Partner im Sturm Ben Farhat rund um den Mittelkreis auf die langen Bälle und mögliche Konterchancen.

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    Dabei waren es in den vergangenen Monaten insbesondere die Auswärtsspiele, die den Karlsruher SC eine mögliche Rolle im Aufstiegsrennen der 2. Liga kosteten. Seit Anfang November verlor die Eichner-Elf sieben ihrer zehn Auswärtsspiele und kassierte dabei 23 Gegentore in der Fremde. Zu wenig Punkte, zu viele Gegentore. Die Rechnung ist einfach.

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    Nach dem dominanten 4:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld heute vor einer Woche haben die Badener ihre aufsteigende Form offenbar auch mit ins Saarland gebracht. Das ein oder andere Abschiedsgeschenk für Cheftrainer Christian Eichner soll es dann im Schlussspurt der Saison 2025/26 also noch geben. 

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    Der KSC legt gut los! Von Burnic bedient, marschiert Jung die rechte Seite entlang. Auf Höhe des Strafraums angekommen, serviert Jung die Flanke auf den zweiten Pfosten. Genau da läuft Wanitzek im Rücken der Abwehr ein und nimmt die Direktabnahme mit der Innenseite - Kristof steht am Pfosten genau richtig, reißt die Fäuste hoch und pariert auch den zweiten Torschuss der Gäste!

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    Förster macht es deutlich besser als sein direkter Gegenspieler vor vier Minuten. Vom linken Flügel zieht Förster an Gyamerah vorbei ins Zentrum, nimmt sich aus der Distanz den Abschluss. Scharf geschossen, setzt der Ball am Fünfer undankbar auf und wird so zur Herausforderung für Kristof! Der Keeper der SVE wehrt ab, das allerdings in Zentrum. Rohr ist vor Ben Farhat zur Stelle und löscht die Szene.

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    Schiedsrichter Prigan absolviert seine zweite Spielzeit im deutschen Unterhaus. Zum 13. Mal steht der 27-Jährige in dieser Saison in der 2. Liga auf dem Platz und stellt somit seinen noch persönlichen, wenn auch noch jungen Rekord aus der Vorsaison ein.

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    Das erste Schüsschen an diesem Abend, abgegeben von Jan Gyamerah. 20 Meter vor dem Tor freigespielt, zieht Elversbergs Rechtsverteidiger mit seinem schwächeren Linken ab. Der Ball hoppelt in Richtung Kasten, Christian Bernat packt auf der Linie zu.

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    Anpfiff! Der KSC stößt an.

    Schiedsrichter der Partie ist Felix Prigan. Der 27-Jährige Unparteiische ist auf dem Platz, ebenso sind es die Mannschaften! In wenigen Augenblicken starten wir in den Fußballabend.

    In der Hinrunde feierte Elversberg einen spektakulären 3:2-Auswärtssieg gegen den heutigen Gegner. Zweimal konnte der KSC einen Rückstand in der Hinrunde aufholen, letztlich entschied Rechtsverteidiger Felix Keidel das Match mit einem Last-Minute-Tor zu Gunsten der SVE.

    Während der KSC also die Suche nach einem neuen Cheftrainer aufnehmen muss, wurden bei der SV Elversberg wichtige Personalentscheidungen für die Zukunft bereits getroffen. Nachdem der Wechsel von Sportdirektor Ole Book zu Borussia Dortmund vor einigen Wochen verkündet wurde, konnten die Saarländer zu Wochenbeginn einen Nachfolger präsentieren. Christian Weber, der bis Dezember 2025 über zehn Jahre hinweg als Scout und später als Sportdirektor bei Fortuna Düsseldorf tätig war, hat die Nachfolge von Ole Book angetreten.

    Die Mannschaft von Christian Eichner hat weder Aktien am Aufstiegsrennen noch am Abstiegskampf im Unterhaus und so stehen die letzten Saisonwochen ganz im Zeichen der Abschiedstournee des scheidenden Coaches. Der 43-jährige durchlief als Spieler die Jugendabteilung des KSC, feierte sein Profi-Debüt im Dress des Klubs im Jahr 2005 und kehrte nach seiner aktiven Karriere 2017 als Trainer zurück. Zunächst als Co-Trainer der U17, später als Co- und Interimstrainer der Herren und schließlich seit Februar 2020 als Cheftrainer erarbeitete sich Eichner einen hervorragenden Ruf im Verein und deutschen Profifußball.

    Im Aufstiegsrennen der 2. Liga kann die SV Elversberg heute Abend vorlegen. Mit 52 Punkten steht die SVE einen Zähler hinter Hannover 96 und dem 3. Tabellenplatz, Schalke und Paderborn sind hingegen für den Moment an der Tabellenspitze nicht einzuholen. Der KSC hat 40 Punkte auf der Habenseite und liegt so im gesicherten Tabellenmittelfeld der Liga.

    Bei den Gästen aus Baden gibt es im Vergleich zum vergangenen Pflichtspiel nur eine Neuerung in der ersten Elf. Philipp Förster startet anstelle von David Herold. Ein 4:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld hat entsprechend wenig Anlass für Wechsel gegeben. Marcel Beifuß wird mit einem Knorpelschaden noch bis in den Sommer hinein fehlen, VfB-Leihgabe Lilian Egloff steht auf Grund eines Muskelfaserriss ebenfalls nicht zur Verfügung.

    Und so läuft der Karlsruher SC heute Abend auf: Bernat - Ambrosius, Franke, Kobald - Jung, Rapp, Förster - Burnic, Wanitzek - Schleusener, Ben Farhat

    Am vergangenen Wochenende unterlag die SV Elversberg mit 1:2 im Spitzenspiel gegen den FC Schalke 04, dennoch schenkt Cheftrainer Vincent Wagner fast derselben Startelf das Vertrauen. Jan Gyamerah und David Mokwa starten anstelle von Felix Keidel und Luca Schnellbacher. Rechtsverteidiger Keidel fällt ebenso wie Patryk Dragon und Bambase Conte angeschlagen aus.

    Das ist die Mannschaftsaufstellung der SV Elversberg: Kristof - Gyamerah, Pinckert, Rohr, Günther - Conde, Poreba - Petkov, Pherai, Zimmerschied - Mokwa

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen der SV 07 Elversberg und dem Karlsruher SC.