Fortuna Düsseldorf - Dynamo Dresden; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Fortuna Düsseldorf - Dynamo Dresden. 2. Bundesliga.

ESPRIT arenaZuschauer38.618.

Fortuna Düsseldorf 3

  • C Itten (11. minute)
  • E Iyoha (17. minute)
  • L Raimund (58. minute)

Dynamo Dresden 1

  • J Lemmer (90. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Liga geht es bei uns morgen wieder weiter, wenn zunächst ab 13:00 Uhr unter anderem die Hertha zu Hause gegen Lautern ihre Resthoffnung in Sachen Aufstieg aufrechterhalten will. Ihnen noch einen schönen Abend und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Dresden am Samstagnachmittag Kaiserslautern zu Hause empfängt, ist Düsseldorf später am Abend bei Spitzenreiter Schalke zu Gast. 

Der Abstiegskampf bleibt unvorhersehbar, parallel hat auch Braunschweig 2:0 in Kaiserslautern gewonnen. Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge springt die Fortuna wieder über den Strich und liegt vorerst als Tabellenvierzehnter einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Derweil rutscht Dresden selbst wieder tiefer rein und hat auf Platz 11 nur noch ein Zwei-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz, das im Verlaufe des Spieltages noch schrumpfen könnte.

Beim Heimspieldebüt von Alexander Ende schlägt Düsseldorf Dresden verdient 3:1 und landet einen wichtigen Befreiungsschlag im Tabellenkeller. In der ersten Halbzeit enorm kaltschnäuzig vor dem Tor, fand Düsseldorf nach der Pause eine gute Abmischung, war in den entscheidenden Momenten wacher und sorgte nach Vorarbeit vom starken Itten durch Joker Raimund für die Vorentscheidung. Dresden präsentierte sich defensiv anfällig und konnte nur im ersten Durchgang phasenweise dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Nach dem 3:0 war die Luft lange raus, ehe es Düsseldorf zum Ende etwas schleifen ließ und so den Dresdner Ehrentreffer ermöglichte.

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Es bleibt beim 3:1, Abpfiff in Düsseldorf! 

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Aber das ist inzwischen zu passiv von Düsseldorf! Faber bereitet gut vor und spiel rechts im Sechzehner flach nach innen, wo Herrmann direkt abschließt. Am Fünfmeterraum steht Mitspieler Daferner in der Schussbahn und blockt den Ball unglücklich. 

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Düsseldorf lässt es in diesen Schlussminuten etwas schleifen, für zwei Tore fehlt Dresden aber schlicht die Zeit., 

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Oder geht hier etwa noch was für Dresden? Fünf Minuten werden nachgespielt. 

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Tooor! Düsseldorf - DRESDEN 3:1. Ergebniskosmetik. Dresden baut im Halbfeld neu auf und verlagert das Spiel auf die linke Seite. Links am Sechzehner dribbelt Bobzien langsam an, zieht dann gegen Hettwer schnell zur Grundlinie und hebt den Ball zentral vor den Fünfer. Dort steigt der einlaufende Lemmer unbewacht hoch und drückt seinen Kopfball ins Tor. 

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Vorlage Ben Bobzien

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Düsseldorf ist jetzt etwas zu passiv und lässt Dresden nochmal kommen. 

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Per Kopf wird das Leder halblinks in den F95-Strafraum weitergeleitet, wo Daferner den Ball aus zehn Metern direkt aus der Luft nimmt. Seinem versuchten Heber geht jedoch die Luft aus, sodass Kastenmeier mühelos zupacken darf.

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Im Rücken von Daland schraubt sich Kutsche bei einer hohen Flanke von rechts energisch hoch, zentral von der Torraumgrenze landet sein Kopfball aber direkt in den Armen von Kastenmeier. 

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Die Luft ist längst raus, das Spiel plätschert dem Ende entgegen. Düsseldorf überlässt den Sachsen den Ball, die damit jedoch nichts anzufangen wissen. 

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Für Kastenmeier geht es wieder weiter. 

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Kastenmeier fordert medizinische Behandlung. Zuvor hat der Torhüter eine Flanke von rechts aus der Gefahrenzone gefaustet und ist dabei leicht mit Daferner zusammengestoßen. 

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Machen wir uns nichts vor, das Spiel ist längst entschieden. Mehr als zwei harmlose Distanzschüsse hat Dresden seit dem 0:3 offensiv ohnehin nicht zustande gebracht. 

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Letzter Wechsel aufseiten der Gäste: Ex-Fortune Vermeij wird im Sturm durch Daferner ersetzt, der ebenfalls eine Vergangenheit in Düsseldorf hat. 

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Immerhin mal wieder ein offensives Lebenszeichen der Sachsen. Erst wird Faber direkt vor dem Sechzehner geblockt, dann nimmt sich auch noch Wagner aus halbrechten 25 Metern ein Herz. Kastenmeier ist auf dem Posten und packt im unteren linken Eck mühelos zu. 

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In Sachen Einstellung stimmt heute alles bei der Fortuna. Zwar hat Düsseldorf insgesamt bislang weniger Zweikämpfe gewonnen (48 Prozent), doch präsentiert sich die Ende-Elf in den entscheidenden Momenten hellwach und ist Dresden stets einen Schritt voraus. 

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Auf der Gegenseite zieht Alexander Ende seinen dritten Joker und ersetzt Torschütze Iyoha durch Hettwer. Ganz nebenbei war es für Iyoha heute auch der 200. Einsatz im Unterhaus.

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Zudem nimmt Faber den Platz von Rossipal ein.

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Thomas Stamm wechselt nochmal doppelt und wirft zunächst Routinier Kutschke für Hauptmann rein.

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Rund 20 Minuten vor Ende scheint die Luft aufseiten der Gäste raus zu sein. Offensiv kommt Dresden überhaupt nicht mehr in die Spur und scheint sich seinem Schicksal zu ergeben. 

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Und wenngleich das bis hierhin eine geschlossene Mannschaftsleistung der Rheinländer ist, gilt es vor allem Aktivposten Itten hervorzuheben. Der Schweizer macht so gut wie jeden Ball fest und ist heute für die Sachsen einfach nicht zu greifen. 

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Fast fällt sogar das 4:0! Nach einem doppelten Doppelpass mit Oberdorf flankt El Azzouzi rechts vom Sechzehner nach innen, wo sich Itten von Sterner lösen kann und aus zentralen acht Metern zum Kopfball reinwirft. Schreiber reagiert stark und lenkt den Aufsetzer mit einer Hand rechts an den Querbalken.

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Und insgesamt kommt von Dresden seit Wiederbeginn einfach zu wenig. Düsseldorf hat seit dem dritten Tor alles im Griff und ist dem Befreiungsschlag ganz nah. 

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Kurz darauf zieht Alexander Ende seinen zweiten Joker und nimmt Zimmermann für Daland vom Feld. 

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Außerdem macht Amoako für Herrmann Platz.

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Thomas Stamm wechselt doppelt und bringt zunächst Lemmer für Ceka ins Spiel.

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Und jetzt spricht wirklich alles für die Fortuna. Dresden offenbart heute defensiv Schwächen, gerade Pauli durfte diesen Zweikampf gegen Itten nicht so halbherzig führen. Falls man das überhaupt als Zweikampfführung bezeichnen darf, eher Zweikampfverweigerung. 

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Tooor! DÜSSELDORF - Dresden 3:0. War das bereits die Vorentscheidung? Bei einem Einwurf auf der linken Seite wirft Iyoha den Ball tief auf Itten, der von Pauli an der Seitenlinie zunächst nicht angegriffen wird und sich dann zu einfach um den Verteidiger dreht. Itten zieht in den Strafraum, hat vor der linken Grundlinie das Auge und spielt überlegt flach an den Elfmeterpunkt zurück. Dort konnte sich nämlich Raimund lösen, steht bei seiner Direktabnahme komplett frei und versenkt den Ball im unteren rechten Eck.

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Vorlage Cedric Itten

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Itten macht den Ball kurz nach der Mittellinie gut fest, zieht dabei mehrere Gegenspieler auf sich und setzt dann Raimund in Szene. Über halbrechts hat Raimund viel Wiese vor sich und dringt in den Strafraum ein, wo Wagner noch stark zurückarbeitet und das Abspiel zur Mitte blocken kann. 

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In Strafraumnähe schlägt Wagner mit der Hand nach hinten aus und verpasst Raimund einen Wischer im Gesicht. Zuvor hatte Raimund den Ball aber regelwidrig mit der Hand gespielt. 

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Amoako erobert den Ball zunächst gut, sein Steckpass auf Ceka gerät jedoch zu steil und ist für Ceka links im Strafraum nicht mehr zu erlaufen. 

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Noch machen die Rheinländer das gut. Zwar sind eigene Offesivakzente inzwischen selten, doch stimmt die Intensität gegen den Ball. 

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Dresden bleibt auch zu Beginn des zweiten Durchgangs spielbestimmend. Düsseldorf dürfte darum bemüht sein, die richtige Abmischung zu finden und nicht direkt hinten eingeschnürt zu werden. 

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Kastenmeier ist früh gefordert! Nach einem Fehlpass von Raimund wird Bobzien über halblinks angespielt und aus 15 Metern geblockt. Mit etwas Glück prallt ihm der Ball dabei wieder in den Lauf, worauf Bobzien links im Fünfer aus spitzem Winkel mit dem ersten Kontakt abschließt. Kastenmeier verkürzt dabei den Winkel gut, macht sich breit und kann parieren. 

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In der Halbzeitpause gab es keine weiteren Wechsel, der zweite Durchgang läuft. 

In einer unterhaltsamen ersten Hälfte präsentierte sich die Fortuna eiskalt vor dem Tor und lag bereits nach 17 Minuten 2:0 in Führung. Anschließend ließ sich Düsseldorf fallen, stand kompakt gegen den Ball und machte Dresden das Leben trotz 70 Prozent Ballbesitz schwer. Zum Ende des ersten Durchgangs erhöhte Dynamo jedoch die Schlagzahl und machte deutlich, noch lange nicht geschlagen zu sein. 

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Halbzeit in Düsseldorf.

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Vermeij bleibt nach einem langen Schlag stabil und tankt sich gegen zwei Verteidiger über halbrechts in den Strafraum. Am Fünfer kommt der Ex-Fortune aber ins Straucheln, sodass Egouli ihn noch zuläuft und blocken kann. 

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Zwei Minuten werden nachgespielt. 

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Für Lenz geht es auch nicht mehr weiter. Alexander Ende muss zum ersten Mal wechseln und bringt dafür Raimund ins Spiel. 

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Lenz wird bei einem langen Ball unterlaufen und muss anschließend behandelt werden. Der Routinier greift sich an das linke Bein und ist erst heute nach einer mehrwöchigen Wadenverletzung zurückgekehrt. 

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Schon wieder so ein präziser langer Ball von Kastenmeier! Erneut findet er damit den Lauf von Itten, der rechts im Strafraum auftaucht und aus spitzem Winkel draufhält. Schreiber reißt im kurzen Eck die Hände hoch und lenkt den Ball über das Tor.

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Es wird wild. Im 95-Strafraum lässt Tom Bauer einen brenzligen Zweikampf zwischen Itten und Wagner laufen, Dresden bleibt dran und baut neu auf. Egouli steht bei einem Chippball an den Sechzehner nicht gut und lässt dadurch Wagner passieren, der halbrechts in der Box nur mehr auf Vermeij querlegen müsste. Der Ball kommt aber genau in den Rücken von Vermeij, der ansonsten wohl leichtes Spiel gehabt hätte. Kurz darauf wird Wagner selbst nochmal rechts vom Fünfer freigespielt, Lenz wirft sich dazwischen und kann blocken. 

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Dresden wird besser und hält in dieser Phase die Schlagzahl hoch, derweil wird Düsseldorf immer tiefer hinten reingedrückt. 

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Jetzt hätte ein Tor aber gezählt! Bei einem schnellen Umschaltmoment der Sachsen bekommt Wagner den Ball von Hauptmann abgelegt und hält zentral von der Strafraumkante mittig drauf. Kastenmeier orientiert sich bereits ins rechte Eck, reißt die Hand hoch und lenkt den Schuss zur Seite. Anschließend läuft Kastenmeier dem Ball hinterher, Ceka ist jedoch früher dran und und hebt ihn von rechts nochmal in die Mitte, wo Egouli in höchster Not klären kann.

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Kurz nach der Mittellinie leitet Vermeij mit dem ersten Kontakt tief weiter und setzt damit Bobzien in Szene. Über halblinks dringt Bobzien in den Strafraum ein und schießt auf Fünferhöhe knapp am langen Eck vorbei. Im Anschluss geht dann ohnehin die Fahne hoch, Bobzien kam zuvor aus dem Abseits.

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Im Anschluss gibt es gleich zwei Eckbälle für Dresden, die jedoch jeweils souverän verteidigt werden. 

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Hui! Eine lange Freistoßflanke der Sachsen wird links im Strafraum Richtung Torraum verlängert, wo Oberdorf den Kopf reinhält und den Ball nur knapp links neben das eigene Tor lenkt. 

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Dresden tut sich weiterhin schwer und kommt nicht über Ballgeschiebe hinaus. Düsseldorf verschiebt diszipliniert und hält die Räume dicht. 

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Erst mutiert ein zu kurzer Schreiber-Abschlag zum Bumerang, dann stehen die Gäste beim zweiten Ball vor dem Sechzehner zu offen. So kann Alexandropoulos aus 18 Metern draufhalten, bei seinem Halbvolley rutscht ihm der Ball aber deutlich ab.

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In dieser Form dürfte es den Rheinländern auch recht sein, dass sich der Ballbesitzwert aufseiten der Sachsen inzwischen auf 70 Prozent hochgeschraubt hat. In dieser Phase nicht mehr als leerer Ballbesitz ohne Raumgewinne.

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Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken lassen sich die Hausherren nun fallen und sortieren sich kompakt gegen den Ball ein. Aus dem Positionsspiel heraus findet Dynamo bislang kein Durchkommen. 

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Drei Abschlüsse, zwei Tore. Die Fortuna präsentiert sich enorm effizient und erwischt hier einen echten Traumstart. 

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Dresden beschwert sich nach diesem Gegentor. Während die Hereingabe von Appelkamp auf Iyoha zugesegelt ist, wurde Hauptmann in umittelbarer Nähe leicht von Zimmermann gehalten. Tom Bauer reicht das aber nicht aus, auch der VAR schaltet sich nicht ein. 

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Tooor! DÜSSELDORF - Dresden 2:0. Die Fortuna legt nach! Eine Ecke von der linken Seite serviert Appelkamp bewusst lang in den Rückraum, wo Iyoha in halbrechter Position ungedeckt lauert. Aus elf Metern kontrolliert er den Ball mit der Brust und nimmt ihn dann mit dem zweiten Kontakt als Dropkick. Weil sowohl Bobzien als auch Wagner vor dem Tor entscheidend abfälschen, fällt die Kugel gegen die Richtung von Schreiber unhaltbar ins rechte Eck. 

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Vorlage Shinta Appelkamp

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Eine hohe Dynamo-Ecke von der rechten Seite rutscht hinter den zweiten Pfosten durch, wo Bobzien lauert und aus spitzem Winkel mit dem zweiten Kontakt verzieht.

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Kastenmeier bekommt bei einer scharfen Vermeij-Flanke von rechts noch die Fingerspitzen dran, sodass Bobzien die Kugel erst außerhalb der Gefahrenzone erlaufen kann.

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Da hat die Defensive der Sachsen alles andere als gut aussehen, dennoch gilt es natürlich die Vorarbeit von Kastenmeier hervorzuheben. Früh muss Dresden also einem Rückstand hinterherlaufen. 

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Tooor! DÜSSELDORF - Dresden 1:0. Florian Kastenmeier bereitet die frühe Führung für Düsseldorf vor! Im Strafraum fängt der Torwart einen Vermeij-Kopfball ab und macht das Spiel anschließend mit einem präzisen Abschlag schnell. Flach rutscht der Ball dabei zwischen zwei Verteidiger hindurch und findet den Lauf von Itten. Der Stürmer bricht plötzlich durch, bleibt vor dem herauslaufenden Schreiber ganz cool und lupft den Ball zentral von der Straufraumgrenze ins Tor.

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Vorlage Florian Kastenmeier

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Die Gäste überspielen das Pressing der Fortuna im Mittelfeld gefällig, worauf Amoako auf der linken Seite viel Platz hat und in den Sechzehner eindringt. Dort verpasst Amoako aber die Chance zum Abspiel und dribbelt sich stattdessen fest. 

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Noch befindet sich das Spiel in seiner Findungsphase. Die Mannschaften tasten sich ab, laufen den Gegner aber jeweils hoch an. 

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Mit einer geblockten Flanke auf der linken Seite erarbeitet sich Dynamo den ersten Eckball der Partie, der in der Folge nichts einbringt. 

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Kurz darauf auch der erste Abschluss für Dresden. Lenz sieht bei einem langen Ball auf der rechten Seite nicht gut aus und spitzelt die Kugel dann unter Gegnerdruck ungenau zurück nahe der rechten Sechzehnergrenze. Kastenmeier muss seinen Lauf abbrechen und steht weit vor dem Tor, Vermeij setzt seine Direktabnahme als Halbvolley aber deutlich vorbei. 

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Iyoha macht einen hohen Ball auf der rechten Seite gut fest gegen seinen Gegenspieler und hebt ihn vor der Grundlinie nach innen. Aus halbrechten elf Metern darf Appelkamp ungedeckt zu einem Seitfallzieher ansetzen, der Schreiber im kurzen Eck vor keine Probleme stellt. 

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Wir wären so weit, Dresden hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Tom Bauer, der dabei von Luca Schlosser und Sebastian Hilsberg an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Markus Schüller, vor den Bildschirmen bilden Katrin Rafalski und Thorsten Schiffner das VAR-Duo.  

Dresden ist im Übrigen ein echter Angstgegner der Fortuna. Im Unterhaus konnte Düsseldorf nur zwei der bisherigen elf Begegnungen für sich entscheiden (4U, 5N), unter den aktuellen Zweitligisten wird die Siegquote von 18 Prozent einzig gegen Kiel (17) unterboten. Seit vier Pflichtspielduellen ungeschlagen (3S, 1U), feierte Dynamo auch im Hinspiel Ende November einen verdienten 2:1-Heimsieg. Alexander Ende holte sich mit Ex-Klub Münster erst am 26. Spieltag eine 0:6-Klatsche in Dresden ab und wurde daraufhin entlassen. 

Das ist in letzter Zeit nämlich nicht vielen Mannschaften gelungen. Von den beiden unglücklichen Niederlagen gegen Paderborn (1:2) und die Hertha (0:1) hat sich Dresden nicht beirren lassen, kehrte stattdessen mit zwei 2:0-Siegen gegen Nürnberg wie Bochum in die Erfolgsspur zurück und belegt in der Rückrundentabelle einen starken 4. Platz. Auch heute will Thomas Stamm mit seiner Mannschaft "auf dem Gaspedal bleiben", dafür brauche man Intensität und müsse "mehr Wege gehen als der Gegner".

Sein Fortuna-Debüt hatte sich Alexander Ende ganz anders vorgestellt, umso größer ist der Druck vor seinem ersten Heimspiel. Mit jetzt fünf Pleiten in Folge geht die Talfahrt jedenfalls weiter, eine sechste Niederlage am Stück wäre sogar eingestellter Vereinsnegativrekord in der 2. Liga. Damit es nicht so weit kommt, fordert Ende heute vor allem "Kampfgeist" von seiner personell gebeutelten Mannschaft. Außerdem wolle man "dicht zusammen sein" und sich "gegenseitig helfen", um Dynamo "weiter weg vom Tor" zu halten. 

Während die Fortuna vor dem Abstiegsduell gegen Dresden mehr denn je um die Zweitliga-Existenz bangen muss, will Dynamo heute einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Punktgleich mit dem Tabellensechzehnten, ist Düsseldorf letzte Woche auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht und liegt auf Rang 17 einen Zähler hinter dem rettenden Ufer. Derweil belegt Dresden vier Punkte vor der Fortuna Platz 11 und kann die Rheinländer mit einem Sieg wahrscheinlich schon endgültig distanzieren.

Im Heimspiel gegen offensiv blasse Bochumer präsentierte sich Dynamo vergangene Woche effizient und feierte einen wichtigen 2:0-Sieg. Trainer Thomas Stamm nimmt heute zwei Wechsel an seiner Startelf vor und kann wieder auf die zuletzt angeschlagenen Keller sowie Stammtorhüter Schreiber bauen. An ihrer Stelle müssen Müller und Ersatztorwart Mesenhöler wieder auf der Bank Platz nehmen. 

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Sachsen: Schreiber - Sterner, Pauli, Keller, Rossipal - Wagner, Amoako - Hauptmann - Ceka, Bobzien - Vermeij. 

Im Kellerduell gegen Magdeburg geriet die Fortuna letzte Woche bereits in der 2. Minute in Rückstand und musste letztlich eine verdiente 0:2-Auswärtsniederlage hinnehmen. Im Vergleich dazu nimmt Alexander Ende heute drei personelle Änderungen vor und beordert neben Alexandropoulos und Zimmermann auch Lenz nach einer überstandenen Wadenverletzung neu in die Startelf. Während Suso mit einem Muskelfaserriss ausfällt und Heyer nicht im Kader ist, sitzt Breithaupt zunächst auf der Bank.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Kastenmeier - Zimmermann, Oberdorf, Egouli, Lenz - Iyoha, El Azzouzi, Alexandropoulos, Appelkamp - Itten, Ljubicic.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 31. Spieltages zwischen Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden.