Dynamo Dresden - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Dynamo Dresden - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

Stadion DresdenZuschauer31.414.

Dynamo Dresden 0

    Hertha BSC 1

    • J Brekalo (s/o 66. minute)
    • M Winkler (80. minute)

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns natürlich morgen wieder weiter, wenn ab 13:30 Uhr unter anderem Schalke zum Heimspiel gegen Karlsruhe lädt. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Dresden am Samstagnachmittag in Nürnberg zu Gast ist, empfängt die Hertha parallel Kaiserslautern im Olympiastadion.

    Nach dem nächsten Dreier bleibt die Hertha jedenfalls auf Platz 6 und verkürzt den Rückstand auf den Relegationsplatz vorerst auf vier Punkte. Während Darmstadt heute bereits gepatzt hat, ist die restliche Konkurrenz im Aufstiegsrennen erst morgen im Einsatz. Dresden steckt dagegen auf Platz 14 weiterhin im Tabellenkeller fest und könnte nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz morgen noch unter den Strich abrutschen. 

    Und dennoch ist das Ergebnis an diesem Abend gefühlt nur eine Randnotiz. In der ersten Hälfte kam es zu schweren Fanausschreitungen, worauf das Spiel für knapp 20 Minuten unterbrochen wurde. Zwar ist die Chronologie der Ereignisse zu diesem Zeitpunkt noch nicht offziell geklärt, doch haben mehrere vermummte Pseudo-Fans der Dresdner das Spielfeld gestürmt und vor dem Gästeblock eine Zaunfahne der Hertha-Fanszene entwendet. Erst mit einem großen Polizeiaufgebot konnte die Lage beruhigt werden. 

    Erst das Sportliche, dann der Elefant im Raum: Die Hertha entscheidet das Skandalspiel in Dresden trotz Unterzahl für sich und bleibt im Aufstiegsrennen dran. Erst nach der Pause konnte man sich auf Fußball konzentrieren, wobei sich die torlose erste Hälfte ohnehin sehr zäh gestaltete. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein kurzweiliges und zunächst offenes Spiel, ehe Brekalo die Hertha mit seinem Platzverweis schwächte. In Überzahl übernahm Dynamo die Kontrolle, war der Führung deutlich näher und vergab sogar einen Elfmeter. Stattdessen hatte die Hertha kurz darauf diesen einen Umschaltmoment, der nach einem Presskopfball zwischen Winkler und Rossipal im glücklichen, aber nicht unverdienten Siegtreffer mündete.

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    Die Hertha hat es geschafft, Abpfiff in Dresden! 

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    Und tatsächlich findet die Ecke in der Mitte auch Daferner. Auf Höhe des ersten Pfostens ist der Kopfball für Daferner mit dem Rücken zum Tor aber technisch zu anspruchsvoll und geht über das Tor.

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    Dresden hat inzwischen die Brechstange ausgepackt und wirft alles nach vorne. Auf der linken Seite erarbeitet sich Dynamo nochmal einen Eckball. 

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    Stefan Leitl zieht seinen vierten Joker. Eitschberger kommt für Winkler und soll dabei helfen, den Sieg abzusichern. 

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    Ganz wichtig von Leistner. Zwar ist Zeefuik bei einer Flanke von halblinks mit dem Kopf zur Stelle, doch ist die Szene damit nicht bereinigt. Sterner lauert und nimmt den Ball fast von der rechten Sechzehnergrenze stramm als Halbvolley. Ernst kann nur nach vorne abwehren, worauf Leistner im Torraum am schnellsten reagiert und endgültig löschen kann.

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    Dynamo bleibt nur noch die Nachspielzeit: sechs Minuten. 

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    Thomas Stamm wechselt zum vierten Mal und wirft Fröling für Amoako rein. 

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    Die Hertha macht das weiterhin clever und ist auf einem guten Wege, die knappe Führung in Unterzahl ins Ziel zu bringen.

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    Der nächste Aufreger im Strafraum der Berliner! Eichhorn schiebt von hinten den Körper gegen Wagner rein und spielt dabei auch nicht den Ball. Dennoch ist der Kontakt zu leicht und reicht Jablonski nicht für einen Strafstoß aus.

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    Eine echte Schlussoffensive der Sachsen will so recht aber noch nicht aufkommen. Stattdessen hält die Hertha das Spiel in diesen Minuten ruhig und damit Dresden vom eigenen Tor fern.

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    Das war natürlich ein ganz krummes Ding aus dem Nichts. Dresden ist um eine schnelle Antwort bemüht und hat ohnehin keine Zeit mehr zu verlieren. 

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    Auch der glücklose Vermeij hat Feierabend und räumt seinen Platz im Angriff für Daferner.

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    Thomas Stamm reagiert auf diesen Schock mit einem Doppelwechsel und bringt zunächst Herrmann für Hauptmann ins Spiel. 

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    Und weil Winkler den Ball zuvor offensichtlich doch noch ganz leicht mit den Haarspitzen gestriffen hatte, wird das Tor zunächst sogar dem Berliner gutgeschrieben. 

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    Tooor! Dresden - HERTHA 0:1. Kurz darauf geht plötzlich die Hertha in Führung! Bei einem Umschaltmoment treibt Eichhorn die Kugel durch das Zentrum nach vorne und legt zur linken Seite auf Reese ab. Nahe dem linken Sechzehnereck wird Reese nicht angegriffen, hebt kurz den Kopf und löffelt den Ball hoch zentral vor den Fünfer. Dort steigen Winkler und Rossipal hoch, wobei Winkler die Kugel knapp verpasst. Unmittelbar dahinter kann Rossipal aber nicht mehr wegziehen und trifft den Ball so unglücklich mit dem Hinterkopf, dass die Kugel im hohen Bogen über Schreiber hinweg ins linke Eck fällt. 

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    Vorlage Fabian Reese

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    Jetzt aber zum Elfmeter und damit zum Duell zwischen Vermeij und Ernst. Halbhoch und halblinks ist in der Regel keine gute Mischung. Vor allem dann nicht, wenn der Torwart den Braten riecht! Ernst hechtet sich in das linke Eck und kann den viel zu unplatzierten Elfmeter parieren.  

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    Bevor der Elfmeter ausgeführt werden kann, wechselt Stefan Leitl und bringt Cuisance für Kownacki.

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    Darum geht es also: Bei der vorangegangenen Ecke für Dynamo wollte Seguin mit dem Kopf voraus zum Ball und hat ihn verpasst - zumindest mit dem Kopf. Hinter seinem Körper reißt Seguin inmitten der Vorwärtsbewegung aber den rechten Arm unkontrolliert hoch und spielt die Kugel klar mit der Hand. Sven Jablonski braucht nach Ansicht dieser Bilder nicht lange und zeigt auf den Punkt - Handelfmeter für Dynamo!

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    Bei der nächsten Gelegenheit ist das Spiel unterbrochen. Plötzlich meldet sich der VAR und bittet Sven Jablonski an den Monitor. Noch ist völlig unklar, worum es geht.

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    Der Druck der Sachsen nimmt zu. Nach einer zunächst geklärten Ecke bleibt Dynamo im Rückraum am Ball, mit Zug zum Tor löffelt Sterner die Kugel aus dem linken Halbfeld nochmal nach innen. Ernst spielt gut mit und faustet den Ball am Fünfer aus der Gefahrenzone.

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    Sterner hat etwas Platz und hält aus halbrechten 20 Metern stramm drauf. Ernst ist im kurzen Eck zur Stelle und wehrt den halbhohen Versuch zur Seite ab. In der Folge steht Wagner bei einem Querpass von rechts eigentlich gut, trifft den Ball aber nicht sauber und schiebt ihn Ernst harmlos in die Arme.

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    Und na klar - in Überzahl hat Dresden die Spielkontrolle direkt übernommen und verlagert das Spiel immer mehr in die gegnerische Hälfte. 

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    Zudem macht Karbownik für Dardai Platz.

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    Stefan Leitl reagiert auf den Platzverweis mit einem Doppelwechsel und ersetzt Sessa durch Eichhorn, der nach überstandener Sprunggelenksverletzung sein Comeback feiert. 

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    Glücklicherweise ist Brekalo dabei noch abgerutscht und hat Wagner nur leicht am Schienbein und dann voll am Mittelfuß erwischt. Ebenfalls äußerst schmerzhaft, doch wird Wagner das Spiel nach einer Behandlung fortsetzen können.

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    Plötzlich zückt Sven Jablonski glatt Rot, Brekalo fliegt vom Platz! Der Kroate nimmt einen hohen Ball im Mittelfeld mit der Brust an und lässt ihn dabei etwas verspringen. Gegen Wagner will Brekalo anschließend mit gestecktem Bein voraus nachsetzen und trifft dabei nur den Gegner mit offener Sohle am Schienbein. Der Platzverweis ist hier alternativlos. 

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    Es geht jetzt von einer auf die anderen Seite. Lemmer flankt vom rechten Flügel scharf an den ersten Pfosten, wo der einlaufende Bobzien seinen Kopfball aus fünf Metern über das Tor nickt. Auch hier war viel mehr drin, ein Kopfballungeheuer ist Bobzien nun aber wahrlich nicht. 

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    Thomas Stamm zieht seinen ersten Joker und bringt Lemmer für Ceka ins Spiel. 

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    Auf der Gegenseite hat plötzlich Kownacki die Führung auf dem Fuß! Zwar wird der Pole nach einer Reese-Flanke von links bei seiner Direktabnahme geblockt, doch prallt ihm der Ball dabei erneut vor die Füße. Mit dem Rücken zum Tor reagiert Kownacki zu überhastet, schließt neun Meter vor dem Tor aus der Drehung ab und verfehlt das rechte Eck bei freier Schussbahn deutlich.

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    Riesenchance für Dresden! Kurz nach der Mittellinie spielt Ceka gegen unsortierte Berliner den öffnenden Ball und setzt Amoako auf der linken Seite in Szene. Amoako hat viel Platz und flankt nahe dem linken Sechzehenereck nach innen, wo Bobzien aus dem Rücken der Abwehr zum Ball spritzt. Aus acht Metern nimmt Bobzien die noch aufsetzende Kugel direkt mit der Innenseite und verfehlt das rechte Eck ganz knapp. 

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    Reese läuft Pauli mit hoher Intensität an und spielt zunächst auch den Ball. Anschließend rutscht er aber über das Leder und trifft Pauli, was eine Gelbe Karte zur Folge hat. 

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    An der Seitenlinie bereitet Thomas Stamm die ersten Wechsel aufseiten der Sachsen vor.

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    Der war schon besser! Brekalo legt für Reese ab, der den Ball auf dem rechten Fuß hat und aus zentralen 20 Metern das rechte Eck anvisiert. Schreiber hat noch die Fingerspitzen leicht dran und lenkt den halbhohen Versuch zur Ecke. 

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    Da war jetzt sehr viel Optimismus dabei. Aus über 30 Metern nimmt sich Seguin ein Herz und hätte mit seinem verunglückten Versuch höchstens im American Football ein Field Goal geschossen. 

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    Im Vergleich zum recht zähen ersten Durchgang beginnt die zweite Hälfte durchaus schwungvoll. Beide Mannschaften suchen jetzt den schnellen Weg nach vorne. 

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    Sessa muss rechts im Strafraum abdrehen, wird dann aber wieder von Winkler per Hacke freigespielt. Scharf wie flach bringt Sessa den Ball vor das Tor, Kownacki konnte sich im Rückraum zu spät lösen und kommt um mindestens zwei Schritte zu spät. Stattdessen packt Schreiber sicher zu.

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    Schreiber faustet eine Freistoßflanke zunächst aus der Gefahrenzone, auf dem rechten Flügel bleibt die Hertha aber am Ball. Vor der Grundlinie flankt Reese halbhoch vor den ersten Pfosten, wo Gechter aus der Luft gefährlich an den langen Pfosten verlängert. Brekalo steht aber zu weit weg und kommt nicht mehr hin.

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    Bobzien dribbelt auf der linken Seite langsam an, kappt dann auf Sechzehnerhöhe leicht zur Mitte ab und spielt aus dem Fußgelenk einen tollen Steckpass auf den eingestarteten Hauptmann. Hauptmann kommt aber etwas zu sehr nach außen ab und verfehlt das lange Eck mit seinem flachen Versuch links vom Fünfer deutlich. 

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    Mit einem viel zu laschen Rückpass bringt Zeefuik Torhüter Ernst in Bredouille, der vor dem heranrauschenden Vermeij aber ganz cool bleibt und alles im Griff hat. 

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    Beide Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

    Nach einer zwischenzeitlichen 20-minütigen Unterbrechung endet der erste Durchgang in einem Skandalspiel zwischen Dresden und der Hertha torlos. Für den Skandal sorgten Pseudo-Fans der Dresdner, die mit einem Fahnenklau vor dem Gästeblock der Berliner wilde Tumulte auslösten. Das Spiel wurde schnell zur Nebensache und war von viel Leerlauf geprägt. Die Hertha verzeichnete nach Wiederbeginn eine Drangphase, ließ bei xG-Werten von nur 0,07 zu 0,14 aber die nötige Präzision im letzten Drittel trotz der besseren Ansätze vermissen.

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    Mit ganz viel Leerlauf geht es in die Halbzeit, Sven Jablonski pfeift die erste Hälfte ab. 

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    Das Spiel hängt ein wenig in der Luft. Auf der linken Seite nimmt Bobzien den überlaufenden Wagner fein mit der Hacke mit, Wagner flankt jedoch zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Ernst. 

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    Aufgrund der ersten Nebel-Unterbrechung zu Beginn des Spiels werden im ersten Durchgang sechs Minuten nachgespielt. 

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    Gefährlich! Vermeij verlängert einen langen Ball per Kopf auf Bobzien, der Platz hat und von der linken Sechzehnergrenze flach in die Mitte spielt. Ceka läuft eigentlich im richtigen Moment ein und steht am ersten Pfosten blank, doch verpasst er den noch tückisch aufsetzenden Ball knapp. Aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition in der Entstehung geht im Anschluss ohnehin die Fahne hoch.

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    Dresden konnte sich aus der zwischenzeitlichen Umklammerung der Gäste befreien und hält den Ball in dieser Phase in den eigenen Reihen.

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    Warum nicht? Beim fälligen Freistoß aus mindestens 30 Metern nimmt sich Keller einfach mal ein Herz und versucht es direkt. Reese ist noch leicht mit dem Kopf dran und fälscht den Ball links neben das Tor ab, worauf der Eckball ohne Folgen bleibt.

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    Im Laufduell mit Hauptmann bringt Leistner den Dresdner im Halbfeld mit einem leichten Stoß von der Seite zu Fall und sieht dafür eine ziemlich harte Gelbe Karte.

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    Es geht weiterhin hitzig zur Sache. Nach einem klaren Foulspiel an Zeefuik hat Thomas Stamm an der Seitenlinie ein paar Worte für den Niederländer übrig. Stefan Leitl sieht das gar nicht gerne, schaltet sich ein und weist Trainerkollege Stamm zurecht.

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    Reese sucht auf dem linken Flügel das Eins gegen Eins und bleibt an Sterner hängen, der den Ball aber erst knapp hinter der Grundlinie wegschlägt. Nach der fälligen Ecke ahndet Sven Jablonski im Gewühl ein Offensivfoul.

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    Karbownik startet durch und bekommt den Ball von Reese über halblinks in den Lauf gelegt. Amoako hat das Ganze aber gut antizipiert, läuft den Polen stark ab und erntet Szenenapplaus. 

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    Die Gäste lassen in dieser Phase nicht locker und haben nach starkem One-Touch-Fußball über drei Stationen viel Platz auf der rechten Seite. In einer Vier-gegen-Drei-Situation schiebt Zeefuik an und spielt den Ball zur Mitte zu ungenau genau in den Rücken von Winkler. Zwar verarbeitet Winkler die Kugel noch gut, doch setzt er seinen Distanzschuss aus 18 Metern zu hoch an.

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    Die Hertha zieht das Spiel in diesen Minuten immer mehr an sich und hat es geschafft, sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. 

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    Die Sachsen vertändeln den Ball in der eigenen Hälfte, worauf Brekalo sieht, dass Schreiber etwas weit vor dem Tor steht. Bei seinem Heber aus fast 30 Metern eilt Schreiber aber rechtzeitig wieder zurück und fängt den Ball mühelos ab.

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    Erst ist Wagner links im eigenen Strafraum mit einer ganz starken Grätsche im letzten Moment vor Brekalo zur Stelle, kurz darauf kommt der Ex-Fürther im Mittelfeld zu spät gegen Kownacki. Für das Tackling mit gestrecktem Bein voraus sieht Wagner ebenfalls seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison.

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    Zwar zieht Amoako im Mittelfeld bei seiner Grätsche noch zurück, dennoch rauscht er mit viel Risiko in den ballführenden Seguin und sieht die erste Gelbe Karte an diesem Abend. Für Amoako ist es die fünfte Verwarnung in der laufenden Saison, was eine Sperre nächste Woche in Nürnberg zur Folge hat. 

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    Mit einem feinen Flugball verlagern die Gäste das Spiel auf die linke Seite, wo Reese am Sechzehner den hinterlaufenden Karbownik vernachlässigt. Stattdessen kappt Reese zur Mitte ab und schießt halblinks von der Strafraumkante genau in die Arme von Schreiber.

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    Nach der langen Unterbrechung tasten sich beide Mannschaften in den ersten Minuten vorsichtig ab, Dresden ist dabei um Spielkontrolle bemüht. 

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    Nach einer rund 20-minütigen Unterbrechung gibt Sven Jablonski das Spiel wieder frei. Während der Fußball heute ohnehin nur noch zur Nebensache wird, hat sich der Gästeblock inzwischen geleert. Der Verlust einer Zaunfahne samt anschließender Zurschaustellung gilt unter Ultras als größtmögliche Form der Demütigung.

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    Inzwischen sind beide Mannschaften wieder auf das Spielfeld zurückgekehrt und machen sich warm. In wenigen Momenten soll das Spiel fortgesetzt werden.

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    Im Interview mit "Sky" hat SGD-Geschäftsführer Sören Gonther soeben bestätigt, dass auch mehrere Hertha-Anhänger versucht hatten, den Innenraum des Stadions zu stürmen. Auslöser der Tumulte soll wohl der Fahnenklau der Dresdner gewesen sein, wobei sich die Chronologie der Ereignisse zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell auflösen lässt. 

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    In diesem Moment verlässt die Hundertschaft das Spielfeld. Tatsächlich deutet jetzt alles auf eine Spielfortsetzung in den kommenden Minuten hin. 

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    In allererster Linie muss natürlich die Dresdner Polizei darüber entscheiden, ob die Sicherheit im Falle einer Spielfortsetzung überhaupt gewährleistet werden kann. Mit Beginn der Tumulte haben sich hier regelrechte Jagdszenen abgespielt. 

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    Das Spiel ist inzwischen seit zehn Minuten unterbrochen, weiterhin gibt es keine Informationen über eine mögliche Spielfortsetzung. Derweil wird im Dynamo-Block eine Fahne der Hertha-Fanszene verbrannt, die wohl bei dem Platzsturm entwendet wurde. 

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    Während die Einsatzkräfte der Dresdner Polizei geschlossen auf dem Spielfeld stehen, befinden sich beide Mannschaften nach wie vor in den Katakomben. 

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    Eine Hundertschaft der Dresdner Polizei schreitet erst mit etwas Verzögerung ein und hat es geschafft, die Lage für den Moment zu beruhigen. 

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    Unfassbare Szenen spielen sich hier ab. Rund 30 vermummte Dresdner Chaoten sind auf den Gästeblock zugerannt und haben versucht, Materialien der Hertha-Fanszene zu entwenden. Aus dem Gästebereich wurde dabei Pyrotechnik auf das Spielfeld sowie die angrenzenden Blöcke geworfen. 

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    Schreckliche Bilder in Dresden. Erst gibt es im Block der BSC-Anhänger einen lauten Knall, dann stehen plötzlich mehrere vermummte Pseudo-Fans der Sachsen am Spielfeldrand und versuchen, den Block zu stürmen. Sven Jablonski unterbricht das Spiel umgehend und schickt beide Mannschaften in die Kabinen.

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    Rossipal löffelt den Ball bei einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Ernst. 

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    Ansonsten erleben wir eine ausgeglichene und umkämpfte Anfangsphase, in der sich beide Mannschaften einander nichts schenken. 

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    Um ein Haar das Eigentor! Vom linken Sechzehnereck flankt Reese per Außenrist nach innen und sucht in der Mitte den einlaufenden Kownacki. Zuvor hält aber Pauli auf Höhe des ersten Pfostens das lange Bein in der Luft rein und lenkt den Ball vor dem verdutzten Schreiber nur Zentimeter am eigenen Tor vorbei. 

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    Hauptmann dreht sich im Mittelfeld auf und nimmt über die linke Halbspur Tempo auf. Im Vollspringt dringt Hauptmann in den Sechzehner ein, aus halblinken elf Metern ist sein Schuss jedoch ungefährlich und kullert deutlich am langen Pfosten vorbei.

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    Bobzien schiebt an und nimmt auf der linken Seite den überlaufenden Rossipal mit, der von der linken Sechzehnergrenze direkt flankt und früh geblockt wird. 

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    Sven Jablonski gibt das Spiel wieder frei.

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    Noch immer ist das Spiel unterbrochen, beide Mannschaften halten sich mit Passübungen auf dem Rasen warm.

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    Die Fans haben in den Anfangsminuten schon mal vorgelegt und im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Feuerwerk auf den Tribünen gezündet. Und weil sich der dadurch entstandene Nebel inzwischen über das Feld gelegt hat, muss Sven Jablonski das Spiel unterbrechen. 

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    Da war viel mehr drin! Durch einen einfachen Stockfehler von Vermeij im Aufbau bekommt Reese den Ball halbrechts vor dem Sechzehner geschenkt und müsste nur mehr den überlaufenden Brekalo zu seiner Linken mitnehmen. Reese sieht Brekalo aber nicht, schließt stattdessen zu überhastet von der Sechzehnerkante selbst ab und stellt Schreiber mit dem mittigen Versuch vor keine Probleme.

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    Vermeij hält in der Luft gegen Leistner den Schlappen drüber, wobei Leistner mit voller Wucht durchzieht. Sven Jablonski belässt es bei einer mündlichen Ermahnung für Vermeij und lässt die frühe Gelbe Karte stecken.

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    Wir wären so weit, die Hertha hat angestoßen.

    Zu Ehren von Hansi Kreische wird vor dem Anpfiff noch eine Schweigeminute abgehalten, zudem präsentieren die SGD-Anhänger eine vorbereitete Choreografie. Die Mannschaft wird heute mit einem Trauerflor spielen. 

    Geleitet wird die Partie von Sven Jablonski, der dabei von Sascha Thielert und Oliver Lossius an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Eric Weisbach, vor den Bildschirmen bilden Dr. Arne Aarnink und Stefan Lupp das VAR-Duo.

    Zur Wahrheit an diesem Abend gehört auch, dass der Fußball in Dresden seit Mitte der Woche nur eine untergeordnete Rolle spielt. Im Alter von 78 Jahren ist Vereinslegende und Ehrenspielführer Hansi Kreische in der Nacht zum Mittwoch verstorben. Der ehemalige WM-Teilnehmer für die DDR verbrachte seine gesamte Karriere in Dresden und wurde zwischen 1964 und 1977 fünfmal DDR-Meister mit Dynamo. Mit 262 Torbeteiligungen in 344 Spielen ist Kreische bis heute ewiger Topscorer der Sachsen. 

    Im Hinspiel Anfang November fehlte Dynamo offensiv der nötige Punch, die Hertha dagegen überzeugte mit einem kontrollierten Vortrag und feierte nach Toren von Cuisance und Reese einen souveränen 2:0-Heimsieg. Obwohl sich heute jeweils ganz viel Tradition gegenübersteht, treffen beide Teams erst zum fünften Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Bei drei Niederlagen feierte Dynamo seinen bislang einzigen Sieg zu Hause vor 13 Jahren - ein knappes 1:0 in Herthas bislang letzter Aufstiegssaison im Unterhaus. 

    Zwar weiß sein Gegenüber Thomas Stamm um die "breite Brust" der Gäste, "aber die haben wir auch".  Schließlich ist Dynamo im neuen Jahr nicht wiederzuerkennen, stellt in der Rückrunde zusammen mit Berlin die geteilt beste Offensive und belegt punktgleich vor der Hertha in der Rückrundentabelle Platz 5. An der breiten Brust soll auch die Niederlage in Paderborn - erst die zweite in der Rückrunde - nichts ändern, stattdessen stellte Stamm die gute Leistung in der Vordergrund und will sich weiterhin "aufs Wesentliche" konzentrieren.

    Ende Februar hatte Stefan Leitl den Aufstieg nach der 2:5-Klatsche in Paderborn öffentlich bereits abgehakt und Platz 6 als Ziel für die restliche Saison ausgerufen. Während seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt nur eines von neun Spielen gewonnen hatte, ist man seitdem wieder zurück in der Spur. Mit drei Siegen hat die Hertha aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt und darf plötzlich wieder leise hoffen. Ob der "Wucht", die das Stadion entwickeln kann, erwartet Leitl heute vor allem eine "mentale Herausforderung". 

    Zur besten Sendezeit am Samstagabend erwartet uns heute vor ausverkauftem Haus in Dresden ein Traditionsduell zwischen zwei formstarken Mannschaften, die dringend Punkte brauchen. Will die Hertha auf Platz 6 doch noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, ist ein Dreier sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz Pflicht. Derweil liegt Dresden zu Beginn des Spieltages auf Rang 12, wobei der Schein im XXL-Abstiegskampf trügt. Das Polster auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt nur zwei Punkte.

    Die Hertha ließ es vor der Länderspielpause krachen und feierte in Düsseldorf einen klaren 5:2-Erfolg, bei dem Kapitän Fabian Reese mit zwei Toren sowie einer Vorlage überragte. Stefan Leitl nimmt heute zwei Wechsel an seiner Startelf vor und muss auf Kolbe (Infekt) verzichten, der durch Zeefuik ersetzt wird. Zudem erhält Ex-Dresdner Leistner in der Innenverteidigung den Vorzug vor Dardai, der in Düsseldorf früh mit einer Kopfverletzung ausgewechselt wurde und auf der Bank Platz nimmt.

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus Berlin: Ernst - Karbownik, Leistner, Gechter, Zeefuik - Sessa, Seguin, Winkler, Brekalo, Reese - Kownacki.

    Die Sachsen hatten sich mit einer knappen Auswärtsniederlage in die Länderspielpause verabschiedet und unterlagen Paderborn trotz Pausenführung 1:2. Im Vergleich dazu tauscht Thomas Stamm seine Startelf heute auf einer Position aus und kann wieder auf Keller bauen, der nach überstandener Erkrankung für Müller (Bank) in die Innenverteidigung zurückkehrt.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Schreiber - Sterner, Pauli, Keller, Rossipal - Wagner, Amoako, Ceka, Hauptmann, Bobzien - Vermeij.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC.