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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - RB Leipzig. Bundesliga.

Signal Iduna ParkZuschauer81.365.

Borussia Dortmund 2

  • M Reus (21. minute 11m)
  • E Can (39. minute)

RB Leipzig 1

  • E Forsberg (74. minute)

Live-Kommentar

Das wars für heute aus dem Oberhaus. Einen schönen Abend noch von dieser Stelle und bis zum nächsten Mal!

Und wie gehts weiter? Der BVB muss am Dienstag in der CL zum Rückspiel beim FC Chelsea antreten, bevor es am Samstag zum Derby nach Gelsenkirchen geht. RB spielt kommenden Samstag gegen die Borussia aus Gladbach, das Rückspiel der Leipziger in der CL gegen ManCity ist dann erst am Dienstag darauf.

Durch den Dreier übernimmt der BVB natürlich die Tabellenführung. Und die bleibt nur enthalten, wenn die Bayern morgen gegen den VfB nicht gewinnen, zu gut ist das Torverhältnis des Ligakrösus. RB bleibt vorerst auf Platz 4, könnte aber im Verlaufe des Spieltages noch von Freiburg überholt werden.

Und so kommt der BVB hier zu einem 2:1-Erfolg gegen Leipzig, der bis in die letzten Sekunden an einem seidenen Faden hing. In der ersten Hälfte war der BVB klar das bessere Team, aber nach der Pause spielte eigentlich nur noch der Gast aus Leipzig. Der Anschlusstreffer war hochverdient, am Ende wäre ein Remis wahrscheinlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Vielleicht wäre alles ganz anders gekommen, wenn Leipzig in der Schlussphase nicht hätte in Unterzahl spielen müssen - bei Schlagers Verletzung war das Wechselkontingent schon ausgeschöpft.

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Und dann erfolgt der Schlusspfiff!

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Die anschließende Ecke landet über Umwege an der Strafraumgrenze, wo Forsberg sofort den Volley setzt. Diesmal steht Meyer goldrichtig.

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Wow, was für eine Chance! Kampl flankt von der linken Seite, Werner nimmt den Ball am langen Pfosten mit der Brust an und hält voll drauf. Meyer ist schon geschlagen, aber irgendwie kommt Schlotterbeck auf der Torlinie noch dazwischen!

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Fünf Minuten gibts obendrauf.

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Dahoud beim Vorstoß auf die rechte Seite zu Bellingham, der sofort weiterleitet, die Flanke kommt dann auch prompt, aber der Kopfball von Bellingham war dann schon aus einer Abseitsposition. Einer der wenigen Ausflüge der Dortmunder in die gegnerische Hälfte in der zweiten Halbzeit.

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Da flankt er wieder, der Raum. Praktisch aus dem Stand, Poulsen kann die Hereingabe aber nicht mehr drücken. Meyer muss gar nicht erst eingreifen.

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Terzic gestikuliert an der Seitenlinie. Das hat schon seine Gründe.

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Tatsächlich spielen die Gäste im Augenblick in Unterzahl. Schlager ist noch immer nicht zurück.

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Die Partie ist kurz unterbrochen, weil Schlager im Zweikampf mit Modeste was abbekommen hat. Wechseln könnten die Gäste übrigens nicht mehr.

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Sechs Minuten muss der BVB noch mauern. Vielleicht geht ja sogar noch einmal was nach vorne. Das wird dann aber eine Riesenüberraschung.

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Und Kampl ersetzt Haidara.

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Und bei RB räumt Nkunku das Feld für Werner.

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Dafür ist der Wechsel defensiv: Brandt runter, Hummels rein.

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Nicht der defensivste aller Wechsel, Dahoud kommt für Özcan in die Partie.

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Die Bälle sind in dieser Phase beim BVB viel zu schnell wieder weg. So wird das anspruchsvoll, die knappe Führung zu verteidigen. Ballbesitz Leipzig seit dem Seitenwechsel: 70 Prozent. Und das sieht man auch.

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Da könnten uns jetzt noch dramatische Minuten bevorstehen. Zumal der BVB doch weiter ein bisschen passiv bleibt nach dem Seitenwechsel.

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Forsberg hat damit in den letzten drei Partien (diese inklusive) immer getroffen und kommt jetzt auf fünf Saisontreffer.

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Bei diesem Treffer stimmt beim BVB die Aufteilung nicht ganz, die Innenverteidiger standen viel zu tief, sonst hätte Raum nämlich im Abseits gestanden. Die Gäste belohnen sich für eine sehr aktive zweite Hälfte. Gerade angesichts der letzten Minuten lag dieser Treffer einfach in der Luft.

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Tooor! Dortmund - LEIPZIG 2:1. Das alte Spiel. Der BVB steht tief und Leipzig lässt die Kugel laufen. Dann lupft Schlager aus dem Zentrum den Ball auf halblinks, wo Raum einläuft, den Ball scharf querspielt und am langen Pfosten grätscht Forsberg das Ding dann über die Linie.

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Vorlage David Raum

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Schlussviertelstunde. Und RB drückt. Jetzt kommen die Gäste auch zu Chancen.

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Und Reus überlässt für Bynoe-Gittens.

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Haller macht Platz für Modeste.

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Dann wird gewechselt: Poulsen ersetzt bei RB nun Silva.

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Simakan übernimmt für Orban. Nun also wieder RB.

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Nächster Anlauf von RB, der Ball war schon weg, als Özcan ein übler Fehlpass unterläuft. Und über drei Stationen durchs Zentrum ist Szoboszlai in Schussposition! Meyer kann nur hilflos hinterherschauen, wie der Ball wirklich nur um Zentimeter den linken Winkel verpasst.

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Glanzparade von Meyer! Da kommen die Leipziger tatsächlich mal mit einem Steckpass von Forsberg durch und plötzlich steht Silva völlig alleine vor Meyer. Das muss eigentlich der Anschlusstreffer sein. MUSS. Aber irgendwie bringt Meyer da noch die Finger dazwischen.

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Jetzt kommen die Dortmunder mal über die linke Seite durch. Bellingham und Ryerson wühlen, marschieren, der Abschluss aus der Distanz wird geblockt, aber der Ball fällt Reus an der Strafraumgrenze vor die Füße. Und der nimmt Maß. Visiert das rechte Kreuzeck ab, die Zuschauer haben den Torschrei schon auf den Lippen, das wäre die Entscheidung, und dann fliegt Blaswich an und kratzt den Ball noch aus dem Winkel.

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Die ersten Szenen nach der Einwechslung zeigen schon, was der Plan mit Raum ist. Spiel breiter machen und der soll die Dinger dann halt reinschlagen. Aber das ist irgendwie gar nicht so einfach. Dortmund schafft es immer wieder gut, das Leipziger Spiel kleinteilig zu machen. Die Passwege sind zugestellt, so sind die Sachsen das sonst auch nicht unbedingt gewohnt. Die Automatismen, die einstudierten Laufwege, einfach kaltgestellt.

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Allerdings braucht Raum Platz für Flanken, und den stellt der BVB heute irgendwie nicht zur Verfügung.

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Rose greift ein! Halstenberg macht Platz für die Flankenmaschine Raum.

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Gut, der BVB steht natürlich auch gut, dicht gestaffelt vor dem eigenen Strafraum. Aber der Aufbau der Sachsen ist auch verdammt statisch. Fast schon hilflos, die Flanke von Henrichs von der rechten Seite in die Arme von Meyer. Null Tempo.

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Jetzt lässt RB wieder den Ball vor dem Dortmunder Strafraum laufen, ziemlich geduldig. Das sieht bis zum Strafraum sehr gefällig aus. Aber in den Sechzehner geht ja gar nichts!

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Taktisches Foul von Brandt, der mit seinem Halten verhindert, dass Nkunku durchbricht. Schon die sechste Verwarnung der Partie! Dabei ist die alles andere als brutal. Aber doch mit einigen taktischen Fouls. Und die Intensität ist eben auch recht hoch.

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Brandt schlägt den Ball halbhoch zum Tor, Bellingham will mit dem Hinterkopf verlängern, kommt aber nicht ganz unter den Ball. Und dann verpufft diese Möglichkeit.

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Und das hat sofort Folgen, Ryerson wäre nämlich nach Zuarbeit von Özcan fast auf links durchgebrochen. Wenn da nicht die Grätsche von Henrichs gewesen wäre. Hartes Foul, mit einem Schuss Taktik. Klare Gelbe. Und ein Freistoß von der linken Seite, zehn Meter weg vom Strafraum.

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Nun wird der BVB wieder aktiver ...

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Die Dortmunder warten erst einmal ab, lauern auf Umschaltsituationen. Durchaus nicht ohne Risiko. RB zu Beginn der zweiten Hälfte mit 70 Prozent Ballbesitz, lässt den Ball gut laufen. Findet aber noch keine Lücken. Kompakt und so.

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Zunächst kommt RB besser in die zweite Hälfte. Das erinnert ein wenig an die Anfangsphase. Viel Ballbesitz für die Gäste. Die sich Zentimeter um Zentimeter Richtung Strafraum schieben. Und dann reicht ein Doppelpass von Silva mit Henrichs, damits richtig gefährlich wird. Von der rechten Strafraumseite schnibbelt Silva den Ball mit dem Außenrist haarscharf am langen Pfosten vorbei!

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Der BVB bleibt unverändert, was nicht wundert. Aber auch Leipzig macht so weiter wie bisher, das ist eigentlich gegen die Vorschriften.

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Weiter gehts.

Schauen wir auf ein paar Zahlen zum Spiel. Abschlüsse 5:6. Das sieht ja eigentlich ganz ordentlich für RB aus. Aber diese Schüsse stammten alle aus der Anfangsviertelstunde, nur der Schlenzer von Nkunku war wirklich gefährlich. Der Ballbesitz ist fast ausgeglichen, weil Dortmund nach dem Führungstreffer etwas passiver wurde.

Leipzig begann stark und ließ dann ebenso stark nach. Der Knackpunkt könnte das nichtgegebene Tor von Brandt gewesen sein. Danach spielte eigentlich nur noch der BVB, dem es immer wieder gelang, Löcher in die Defensive der Gäste zu reißen, so kam ja auch der Elfer für Dortmund zustande. Leipzig wirkt nach der guten Anfangsphase mit zunehmender Spieldauer in der Offensive ziemlich planlos. Gut vorstellbar, dass Rose seine Mannschaft etwas umbauen wird. Nicht vorstellbar, dass er das nicht tut.

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Doch Reus bleibt in der Mauer hängen, war einfach zu nah am Tor. Und es geht in die Pause.

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Weil Silva den Freistoß von Reus mit dem Arm blockt, gibts Gelb und den nächsten Freistoß, diesmal fast von der Strafraumgrenze.

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Die Ecke bringt zwar nicht direkt etwas ein, aber über den zweiten Ball holt der BVB noch einen Freistoß heraus in Person von Schlotterbeck. Tatort: Halblinks vorm Strafraum.

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Das reicht noch für eine Ecke des BVB nach einer geblockten Flanke von Wolf nach feinem Zusammenspiel mit Brandt.

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Eine Minute Nachspielzeit.

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Can also, der große Gewinner der Systemumstellung beim BVB auf 4-1-4-1, er erzielt hier seinen ersten Saisontreffer. Ist das schon die Vorentscheidung? Und ich kann es nur wiederholen: Die Anfangsphase der Leipziger war eigentlich richtig gut. Aber spätestens nach dem 1:0 für den BVB kommt von den Sachsen in der Offensive eigentlich nichts mehr.

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Tooor! DORTMUND - Leipzig 2:0. In der Tat, das war eine gute Freistoßposition, aber über Umwege. Die Hereingabe Brandts von der rechten Seite wird nämlich von Szoboszlai per Kopf vor den Strafraum "geklärt" und landet genau bei Can. Der hält sofort drauf. Und wieder hat Blaswich das Nachsehen. Der Ball prallt gegen den Leipziger Torsteher und schlägt unter der Latte ein.

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Mit Halstenberg ist bereits der dritte Leipziger verwarnt. Gute Freistoßposition für den BVB von der rechten Strafraumseite.

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Da ist Meyer im Dortmunder Tor wohl ein wenig langweilig geworden. Wird von Szoboszlai angelaufen und schießt den an. Aber kein Alisson-Faux-Pas. Der Ball prallt ins Toraus.

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Gute Freistoßposition für RB auf der rechten Strafraumseite, nachdem Schlotterbeck Henrichs voll auf den Fuß gestiegen war. Und zwei Chancen für RB, erst der Freistoß von Szoboszlai, Orban bekommt den Ball nicht per Kopf aufs Tor. Der zweite Ball segelt dann von der linken Seite rein und Halstenberg scheitert am rechten Pfosten mit einer Direktabnahme, der Abschluss fliegt parallel zur Torlinie.

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Langsam schiebt Leipzig das Spiel tiefer in die Dortmunder Hälfte, kann sich da eine ganze Weile halten. Aber in Strafraumnähe kommt noch nichts.

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Mit Özcan ist jetzt auch der erste Dortmunder verwarnt. Foul im Mittelfeld an Henrichs.

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Kurze Ruhephase in der Partie. RB mit ein bisschen Ballbesitz, aber ohne Tiefe. Die Gäste scheinen noch nicht so richtig zu wissen, wie sie ins Angriffsdrittel kommen sollen. Dabei klappte das in der Anfangsphase doch ganz gut. Dagegen sucht der BVB im Angriff vor allem Tempo.

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Die Partie ist extrem kurzweilig, beide Teams gehen hohes Tempo und verteidigen sehr konzentriert. Eine Idee davon könnten die Passquoten der beiden Teams in der gegnerischen Hälfte vermitteln: Dortmund 73 Prozent, Leipzig gar nur 55.

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Der BVB kam vielleicht etwas schwerfällig in die Partie. Aber die letzten Minuten waren doch ziemlich eindeutig. Die Führung geht in Ordnung. War erst der vierte Saisontreffer von Reus.

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Tooor! DORTMUND - Leipzig 1:0. Reus tritt an und netzt unten links ein. Blaswich hatte die Ecke, aber der Elfer war zu genau getreten.

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Elfmeter für den BVB! Wieder schaltet der BVB nach Ballgewinn sofort um. Steilpass von Wolf, mit dem Außenrist, so dass der Ball genau die richtige Länge und Richtung für Reus hat. Der Angreifer spielt noch Blaswich aus, bringt den Abschluss nicht aufs Tor. Und warum nicht? Blaswich hatte ihn am Bein erwischt. 

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Can mit dem Ball vor dem Mittelkreis, legt kurz quer auf Bellingham, der einen wunderbaren langen Ball in den Lauf von Brandt spielt. Der macht Meter, sucht den Abschluss im Strafraum und wird im allerletzten Moment von Gvardiol geblockt. Traumangriff, fantastische Abwehraktion.

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Und gleich die nächste Karte: Haidara vertändelt gegen Özcan, seinen Fehler bügelt er durch beherztes Umreißen des Gegenspielers wieder aus. Natürlich gibt das Gelb.

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Es gibt die erste Verwarnung im Spiel. Sie geht an Nkunku nach einem Foul an Reus.

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Tatsächlich, das Armspiel wird als ahndungswürdig bewertet. Der Treffer wird zurückgenommen.

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Die Dortmunder Führung? Im Unterschied zu den Leipzigern scheint sich der BVB zu belohnen. Dortmund lässt den Ball in der Abwehr laufen, dann aber der lange Ball in die Spitze von Bellingham, Brandt nimmt den Ball mit dem ausgestreckten Fuß an, der springt ihm dabei leicht an den Arm. Den herunterkommenden Ball nimmt Brandt direkt und trifft unten links ins Eck. Aber war das ein strafbares Handspiel? Der VAR schaut drauf.

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So langsam findet auch Dortmund besser ins Spiel, war an dieser Szene gerade zu sehen. Kurzes Festsetzen am gegnerischen Strafraum, nach Ballverlust sind aber sofort alle wieder hinter dem Ball, den schließlich Brandt zurückholt. Es folgt eine längere Ballbesitzphase der Gastgeber.

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Brandt führt aus und findet nur Orban, der den Ball per Kopf aus der Gefahrenzone befördert, fünf Sekunden später hat schon wieder Meyer den Ball. Ganz schönes Tempo hier.

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Jetzt mal Platz für den BVB, es geht über den Flügel, Haller steckt auf rechts zu Brandt, der sofort flankt, Henrichs klärt per Kopf zur Ecke.

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Zu dritt jagen sie Bellingham, reicht aber auch nicht. Braucht dann doch am Ende ein Foul.

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Gleich darauf erneut RB, diesmal ein harmloser Distanzschuss von Haidara. Die Gäste sammeln Torschüsse. Das Becherchen beim BVB ist noch leer.

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Mit Glück und Geschick kann Brandt den Ball im Zentrum behaupten und legt raus auf Wolf, der bis zum Strafraum geht und dann eine schwache Flanke schlägt. Im direkten Gegenzug öffnet Szoboszlai das Spiel mit einem langen Ball auf Nkunku, und der marschiert wieder Richtung Tor. Im allerletzten Moment wird er so von Can gestört, dass der sehr gefährliche Schlenzer misslingt.

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Beim nächsten Anlauf der Gäste dann auch der erste Abschluss, der aufs Tor kommt. Szoboszlai aber zu mittig, im Nachfassen hat Meyer den Ball und kann sicher erste Nervosität ablegen.

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Holla, Steckpass aus dem Zentrum, Szoboszlai in die Tiefe, Nkunku startet, marschiert bis in den Strafraum. Dort wird er mittels einer riskanten, erfolgreichen, also starken Grätsche Schlotterbecks vom Ball getrennt. Die Ecke bringt fast einen Konter der Gastgeber, der aber an der Mittellinie gestoppt wird, weil Süle sich den Ball etwas weit vorlegt.

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Dann die Dortmunder im Vorwärtsgang, das läuft über Ryerson auf links, der gleich mal von Henrichs gestoppt wird. Halbfeldfreistoß. Reus und Brandt scheinen interessiert, Reus führt aus, bringt den Ball kaum bis in den Strafraum, der zweite Ball landet wiederum beim BVB. Und der lässt die Kugel laufen. Über Meyer.

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Das ist bisher aber ausschließlich Ballbesitz, der dem BVB nicht wehtut. Maximal weit weg vom Dortmunder Kasten.

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Viel Ballbesitz für RB in der Anfangsphase, also auch viele Pfiffe.

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Sven Jablonski hat den Ball freigegeben. RB beginnt.

Sehr kurzfristig hat sich beim BVB noch eine Änderung in der Aufstellung ergeben. Beim Aufwärmen hat sich nämlich Kobel verletzt, so dass heute Meyer die Position zwischen den Pfosten übernimmt.

Die Duelle der beiden besten Teams der Liga hinter den Bayern waren in den letzten Jahren selten unspektakulär. Dabei will der BVB heute eine Serie von drei Niederlagen am Stück gegen Leipzig stoppen, im Hinspiel wars eine klare Angelegenheit für die Sachsen, die 3:0 gewannen. Torlos endete dieses Duell übrigens noch nie.

Indes reicht Dortmund heute schon ein Zähler, um die Bayern von der Tabellenspitze zu verdrängen. Die Münchner dürfen nämlich erst morgen Abend in Stuttgart ran.

So ist aus drei Zählern Vorsprung auf die Dortmunder vor der WM-Pause mittlerweile ein Rückstand von vier geworden. Das heißt auch, die Leipziger können sich zwar heute bei einem Erfolg in Dortmund an den BVB dranhängen, von Platz 2 verdrängen können sie die Westfalen allerdings nicht.

Auch nicht gerade von Erfolglosigkeit waren die letzten Wochen bei Leipzig geprägt, obschon die Bilanz nicht ganz so makellos wie beim heutigen Gegner ausfällt. Auch die Sachsen haben seit Wiederbeginn neun Partien bestritten, aber es waren ein paar Stolperer mit dabei. So man Remis gegen ManCity oder die Bayern überhaupt als solche betrachten kann, das Unentschieden gegen Köln fällt aber vielleicht doch in diese Kategorie. Unter dem Strich kommt Leipzig im selben Zeitraum auf fünf Siege, drei Remis, aber auch eine Liga-Niederlage gegen Union.

Es mag ja nicht immer überzeugend sein, aber schaut man alleine auf die Ergebnisse, ist der BVB zurzeit das mit Abstand formstärkste Team der Liga, fährt eine Erfolg nach dem anderen ein. Seit Wiederbeginn nach der WM hat der BVB alles gewonnen, was zu gewinnen war. Mittlerweile weist die Bilanz - wettbewerbsübergreifend - die Zahl von neun Siegen am Stück auf. Sei es in der Liga, in der Champions League oder im DFB-Pokal, die Schwarzgelben hauen im Augenblick alles weg.

In der Abwehr lässt Rose dieselbe Formation wie beim 2:1-Heimerfolg gegen die Eintracht spielen. Im Mittelfeld muss er jedoch umbauen, alleine schon aufgrund der Sperre von Laimer. So spielen heute im zentralen Mittelfeld Haidara und Schlager für Laimer und Kampl. Außerdem rutschen in der Offensive Nkunku Silva für Werner und Poulsen (beide Bank) in die Startelf. Nicht zur Verfügung stehen neben Gulacsi auch Diallo und Olmo. Rechtzeitig wieder fit wurde Klostermann, der ebenfalls auf der Bank sitzt.

Und mit dieser Formation spielen die Leipziger: Blaswich - Halstenberg, Gvardiol, Orban, Henrichs - Haidara, Schlager - Nkunku, Szoboszlai - Forsberg, Silva.

Nach dem 1:0-Sieg in Hoffenheim bringt Terzic mit Ryerson einen neuen Linksverteidiger für Guerreiro (Bank), im Mittelfeld startet Özcan für Bynoe-Gittens (ebenfalls Bank). Moukoko und Adeyemi fehlen weiterhin verletzt.

Der BVB läuft so auf: Meyer - Ryerson, Schlotterbeck, Süle, Wolf - Can - Reus, Özcan, Bellingham, Brandt - Haller.

Rein tabellarisch ist klar: In den 23. Spieltag steigen wir mit dem sportlichen Höhepunkt ein. Der Pokalsieger muss beim Vizemeister ran. Der Tabellenvierte ist zu Gast beim Zweiten der Liga. Schauen wir zunächst auf die Aufstellungen ...

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig.