Borussia Dortmund - 1. FC Heidenheim; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - 1. FC Heidenheim. Bundesliga.

Signal Iduna ParkZuschauer81.365.

Borussia Dortmund 3

  • W Anton (44. minute)
  • S Guirassy (68. minute 11m, 69. minute)

1. FC Heidenheim 2

  • J Niehues (50. minute, 48. minute)

Live-Kommentar

Für dieses Wochenende soll es das aus der Fußball-Bundesliga gewesen sein, der 20. Spieltag ist vervollständigt. Wir danken für das Interesse und wünschen einen schönen Rest-Sonntag.

Dank des Sieges arbeitet sich die Borussia als Tabellenzweiter bis auf sechs Punkte an Spitzenreiter FC Bayern München heran. Dagegen bleibt der FCH Letzter. Dortmund muss am kommenden Samstag in Wolfsburg ran. Heidenheim spielt parallel zu Hause gegen den Hamburger SV.

Borussia Dortmund kommt gegen den 1. FC Heidenheim zu einem durchaus schwer erkämpften 3:2-Sieg. Ohne Frage hatten die Hausherren mehr vom Spiel, schafften es aber trotz ihrer Führungen nicht, Souveränität auszustrahlen. So fing man sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich ein. Kurz nach Wiederbeginn geriet der BVB sogar in Rückstand. Darauf reagierten die Westfalen stark. Beim Elfmeter überließ Nico Schlotterbeck dem Torjäger mit Ladehemmung den Ball und die Verantwortung. Serhou Guirassy traf und legte anderthalb Minuten später aus dem Spiel heraus ein weiteres Tor nach. Doch mit der 3:2-Führung gingen die Schwarz-Gelben nicht gut um und Guirassy verschenkte den lupenreinen Hattrick, verschoss einen weiteren Strafstoß leichtfertig. So gab es zum Ende noch das große Zittern. Heidenheim raffte sich spät auf, besaß aber noch große Gelegenheiten zum Ausgleich.

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Dann beendet Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck das Treiben auf dem Platz.

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Wegen Zeitspiels bei der Ausführung eines Abstoßes fängt sich Gregor Kobel seine zweite Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ein.

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Dortmund zittert sich dem Spielende entgegen. Ein hoher Ball segelt in den Strafraum der Borussen. Dort legt Mikkel Kaufmann mit dem Kopf quer. Jan Schöppner schädelt das Ding über den Kasten.

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In dieser Nachspielzeit probieren die Gäste noch etwas, setzen sich in der gegnerischen Hälfte fest. Auf rechts führt Niklas Dorsch einen Freistoß schnell aus. Arijon Ibrahimovic flankt von rechts, im Torraum wirft sich Mikkel Kaufmann rein und befördert die Kugel aus knapp fünf Metern mit dem linken Fuß über die Kiste.

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Dann ist der Arbeitstag des zweifachen Torschützen Serhou Guirassy beendet. Für die letzten Minuten kommt Salih Özcan. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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Von der rechten Seite flankt Marnon Busch hoch in den Sechzehner. Auf Höhe des zweiten Pfostens taucht Arijon Ibrahimovic frei auf, kann den hohen Ball aber nicht sauber verarbeiten und verfehlt mit dem rechten Fuß das Tor.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Acht Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Dann starten die Gäste tatsächlich noch einen Angriff. Stefan Schimmer aber agiert rechts im Strafraum zu zögerlich - und dann kommt sein Pass nicht an.

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Die Großchance von Marvin Pieringer, die das 3:1 für Heidenheim hätte bedeuten müssen, war der letzte Heidenheimer Torschussversuch. Das liegt mehr als eine halbe Stunde zurück. Kommt da noch was vom Tabellenletzten?

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Erneut gibt es eine kritische Szene im Sechzehner. Diesmal geht Maximilian Beier nach einem Kontakt zu Boden. Das aber ist zu wenig, es gibt keinen weiteren Strafstoß.

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Erneut reicht Nico Schlotterbeck den Ball an Serhou Guirassy weiter. Der Angreifer könnte den lupenreinen Hattrick perfekt machen, schießt den Foulelfmeter aber mit dem rechten Fuß mittig über die Querlatte.

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Eine Abseitsposition von Guirassy hat es offenbar nicht gegeben, am Foul von Siersleben gibt es keine Zweifel. Daher bleibt die Entscheidung bestehen.

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Elfmeter für Borussia Dortmund! Über links kombinieren sich die Hausherren durch den Sechzehner. Daniel Svensson und Serhou Guirassy sind da am Werk. Dann lässt Fabio Silva kurz zu Guirassy prallen, der den Kontakt von Tim Siersleben spürt und zu Boden geht. Die Szene muss VAR-technisch überprüft werden.

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Und anstelle von Marvin Pieringer spielt nun Sirlord Conteh. Frank Schmidt schöpft sein Wechselkontingent restlos aus.

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Für Omar Traore kommt Stefan Schimmer.

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Frank Schmidt bringt frische Kräfte, nimmt Eren Dinkci aus dem Spiel und schickt Mikkel Kaufmann auf den Platz.

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Allerdings beruhigt sich die Angelegenheit jetzt. Die Dortmunder nehmen den Fuß vom Gas. Den Schwarz-Gelben genügt es, die Sache im Griff zu haben.

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Der FCH beschränkt sich erst einmal darauf, hinten die Ordnung zu behalten, um hier nicht noch höher in Rückstand zu geraten.

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In der Folge kontrollieren die Borussen das Geschehen. Die Gäste bekommen keine Reaktion mehr zustande.

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Anschließend wechselt Frank Schmidt, nimmt seinen Doppeltorschützen Julian Niehues runter und bringt Jan Schöppner.

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Tooooor! BORUSSIA DORTMUND - 1. FC Heidenheim 3:2. Nicht zu glauben, der Knoten platzt endgültig. Maximilian Beier ist auf dem rechten Flügel unterwegs, passt flach zur Mitte. Halbrechts in der Box kommt Serhou Guirassy zum Rechtsschuss. Der von Tim Siersleben abgefälschte Ball zischt flach ins Tor. Innerhalb von anderthalb Minuten macht Guirassy sein zweites Tor.

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Vorlage Maximilian Beier

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Bei den Hausherren verlässt Karim Adeyemi den Rasen, den dafür Fabio Silva betritt.

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Tooooor! BORUSSIA DORTMUND - 1. FC Heidenheim 2:2. Eigentlich soll Nico Schlotterbeck den Strafstoß schießen, weil der etatmäßige Schütze Emre Can krank fehlt. Doch der Nationalspieler gibt Serhou Guirassy den Ball, hat das Vertrauen, dass der Angreifer das Ding trotz seiner Ladehemmungen reinmacht. Entschlossen schießt Guirassy hoch aufs rechte Eck. Diant Ramaj riecht den Braten, kommt ran, vermag den Einschlag aber nicht zu verhindern. Welch eine Erleichterung für Guirassy!

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Dr. Matthias Jöllenbeck schaut sich die Szene selbst noch an und verkündet anschließend sein Urteil: Handspiel Dorsch und Elfmeter für den BVB!

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Bei einer Flanke von Julian Brandt hat Niklas Dorsch den Arm weit oben, der Ball streift im Sechzehner die Hand. Diese Szene schauen sich die Herren vor den VAR-Monitoren an.

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Jetzt brennt die Luft im Heidenheimer Strafraum. Einmal kommt Serhou Guirassy nicht zum Abschluss, Sekunden später dann schon. Diant Ramaj pariert.

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Julian Niehues greift intensiv nach dem Trikot von Felix Nmecha und fängt sich seine erste Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ein.

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Erst jetzt kommt der BVB zu seinem ersten Torschuss seit dem Rückstand. Felix Nmecha bringt den aus der zweiten Reihe an, trifft den Ball mit dem rechten Fuß gar nicht sauber. Die Kugel würde links am Tor vorbeispringen. Trotzdem wirft sich Diant Ramaj dorthin und fängt das Ding.

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Und anstelle von Yan Couto spielt ab sofort Maximilian Beier.

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Niko Kovac sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Jobe Bellingham runter und bringt Carney Chukwuemeka.

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Eine Flanke von Hennes Behrens segelt an den Torraum. Dort kommt Marvin Pieringer vollkommen frei zum Kopfball. Der muss aufs Tor kommen, tut das aber nicht. Pieringer köpft das Ding vollkommen unbedrängt über die Kiste. Welch eine Chance!

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Aus der zweiten Reihe haut Julian Niehues schon wieder drauf - jetzt mit dem schwächeren linken Fuß. Alles trifft der Mittelfeldspieler heute dann doch nicht.

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Nach der Führung mischen die Gäste weiter aktiv mit, wollen sich nicht auf dem Ergebnis ausruhen. So beschäftigt man den Gegner, der immer noch an den Rückschlägen zu kauen hat.

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Nach dem folgenden Freistoß taucht Eren Dinkci am rechten Pfosten auf, sorgt für den nächsten Heidenheimer Torabschluss, verfehlt mit seinem Rechtsschuss aber das Tor.

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Wegen eines Fouls an Arijon Ibrahimovic kassiert Waldemar Anton seine dritte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison.

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Tooooor! Borussia Dortmund - 1. FC HEIDENHEIM 1:2. Nahe der Mittellinie bekommt Arijon Ibrahimovic den Ball und startet über links ein famoses Solo. Sein Pass in die Mitte ist eigentlich für Eren Dinkci gedacht, der bekommt die Kugel aber nicht unter Kontrolle. Doch dann bietet sich zentral vor dem Sechzehner Platz. Dort geht Julian Niehues zum Ball und wuchtet diesen mit dem rechten Fuß aus fast 20 Metern vollkommen unhaltbar ins rechte Eck.

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Vorlage Eren Dinkçi

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Dortmund greift über rechts an. Fast von der Grundlinie flankt Yan Couto. Auf Höhe des ersten Pfostens schießt Serhou Guirassy direkt, bleibt mit dem Rechtsschuss hängen. Danach behält der Stürmer die Übersicht, passt zurück zu Jobe Bellingham. Dessen Schuss verfehlt das Ziel.

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Jetzt rollt der Ball wieder im Signal Iduna Park.

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Aufseiten der Gäste bleibt Mathias Honsak in der Kabine und wird durch Arijon Ibrahimovic ersetzt.

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Beide Trainer wechseln zur Pause. Beim BVB muss Filippo Mane verletzt raus. Dafür spielt fortan Niklas Süle.

Somit steht es zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Heidenheim nach 45 Minuten 1:1. In der Tat hatten die Gäste mutig begonnen, mussten dann aber die Überlegenheit der Hausherren anerkennen. Zudem verursachten die Ostwürttemberger sehr viele Standards. Darüber konnte der BVB Druck aufbauen, wurde immer dominanter. Und beinahe folgerichtig entstand aus einer Ecke auch der Dortmunder Führungstreffer. Der Weg schien geebnet für die Westfalen. Doch dann nahmen die Gäste noch einmal Anlauf. Und kamen in der Nachspielzeit etwas glücklich und unerwartet zum Ausgleich.

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Dann bittet Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Tooooor! Borussia Dortmund - 1. FC HEIDENHEIM 1:1. Noch einmal raffen sich die Gäste auf, verlagern das Spiel auf die linke Seite. Dort tritt Mathias Honsak an. Filippo Mane kann ihm nicht folgen, weil es ihm offenbar in die Muskulatur zieht, er verletzt zu Boden geht. Unterdessen flankt Honsak. In der Mitte kommt Julian Niehues im ersten Versuch mit einem Seitfallzieher nicht durch. Am Boden liegend, ergibt sich für ihn eine zweite Chance. Und jetzt findet der Linksschuss aus etwa fünf Metern ins rechte Eck. Für den Mittelfeldspieler bedeutet das den zweiten Saisontreffer in der Bundesliga.

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Heidenheim bemüht sich um eine Reaktion, kommt aber nicht über Ansätze hinaus.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Tooooor! BORUSSIA DORTMUND - 1. FC Heidenheim 1:0. Mit der achten Ecke der Partie hat der BVB Erfolg. Erneut segelt der Ball von Yan Couto von links herein. Diant Ramaj möchte diese Hereingabe fangen, kann sich aber nicht gegen Serhou Guirassy und Tim Siersleben behaupten. Im Torraum steht Waldemar Anton zum Abstauben bereit. Ihm rutscht das Standbein zwar weg, doch im Fallen wuchtet der Verteidiger die Kugel mit dem rechten Fuß aus vier Metern in die Maschen und kommt zu seinem zweiten Saisontor in der Bundesliga.

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Filippo Mane ist am Kopf getroffen worden, muss lange behandelt werden, erhebt sich dann aber wieder und wird wohl erst einmal weiterspielen.

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Nahe dem Sechzehner geht Filippo Mane mit dem Kopf zum Ball. Mathias Honsak hat den Fuß viel zu hoch und trifft den jungen Dortmunder und kassiert seine erste Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison.

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Immer wieder gestatten die Gäste dem BVB Standards. 7:0 Ecken sind das bereits für die Schwarz-Gelben. Das kann so doch auf Dauer auch nicht gutgehen für den FCH.

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Julian Brandt möchte den Ball in den Sechzehner durchstecken, bleibt wohl an einer Heidenheimer Hand hängen. Im zweiten Versuch kommt der Ball durch und gelangt zu Serhou Guirassy. Aus halbrechter Position schießt der Stürmer mit dem rechten Fuß an die Querlatte.

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Inzwischen läuft die Partie wieder, Pieringer steht und wird gleich zurückkehren.

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Marvin Pieringer knickt mit dem linken Fuß um, bleibt auf dem Rasen liegen. Die Partie muss unterbrochen werden.

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Nach der sechsten Dortmunder Ecke möchte Waldemar Anton rechts in der Box an Patrick Mainka vorbei, geht dann zu Boden. Für einen Elfmeter reicht das nicht, der Unparteiische winkt den Zweikampf durch.

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Immer wieder gibt es Ecken für die Borussen. Von rechts fliegt jetzt wieder ein Ball von Yan Couto herein. Im Torraum kommt Nico Schlotterbeck recht frei zum Kopfball und setzt diesen aus etwa vier Metern über die Kiste.

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Nun feuert Felix Nmecha mit dem rechten Fuß. Der Ball rutscht ihm etwas über den Spann und fliegt über das Gehäuse von Diant Ramaj. Heidenheims Keeper ist übrigens eine Leihgabe des BVB, steht in Dortmund bis 2029 unter Vertrag.

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Dann greifen die Gäste wieder an. Von links fliegt der Ball in die Box. Nico Schlotterbeck bekommt das nicht gut genug geklärt, legt praktisch für Eren Dinkci auf. Aus leicht nach links versetzten neun Metern scheitert die Freiburg-Leihgabe an Gregor Kobel.

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Auf der Gegenseite zieht Karim Adeyemi ab. Der Rechtsschuss fliegt recht mittig aufs Tor zu und wird von Diant Ramaj sicher gehalten.

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Heidenheim meldet sich zu Wort. Von der rechten Seite tritt Eren Dinkci den Ball hoch nach vorn in den Sechzehner. Dort kann sich Gregor Kobel nicht gegen Patrick Mainka durchsetzen, bekommt den Ball nicht zu fassen. Die Kugel springt ins Tor. Kobel hat Glück, denn er bekommt einen Freistoß zugesprochen.

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Erneut schreitet Daniel Svensson auf rechts zur Tat, tritt seine Ecke weit hinüber links in den Torraum. In einem Pulk von Spielern ist es wohl Nico Schlotterbeck, der zum Kopfball kommt, diesen aus spitzem Winkel aber nicht aufs Tor bringt.

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Vermehrt erarbeiten sich die Schwarz-Gelben Standards und belagern so den gegnerischen Sechzehner. Noch wird es dabei nicht gefährlich.

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Dann gibt es die zweite Ecke - erneut für die Borussen. Auf rechts ist das ein Fall für Daniel Svensson. Bei dessen hoher Hereingabe geht wieder Diant Ramaj zum Ball. Dann ertönt der Pfiff - wegen eines Offensivfouls von Serhou Guirassy gegen Tim Siersleben.

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Inzwischen hat der BVB die Partie im Griff, hält sich überwiegend in der gegnerischen Hälfte auf. Heidenheim wird zunehmend defensiv gebunden.

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Es schließt sich die erste Ecke der Partie an. Um die gibt es im Vorfeld etwas Aufregung. Doch dann segelt die Hereingabe von Yan Couto direkt in die Arme von Ramaj.

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Nach einem langen Ball setzt sich Serhou Guirassy auf dem linken Flügel gegen Patrick Mainka durch, der zu Boden geht und liegenbleibt. Der Dortmunder Stürmer marschiert in den Sechzehner und feuert aus spitzem Winkel. Den Rechtsschuss pariert Diant Ramaj.

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Von Torabschlüssen sind wir beiderseits weit entfernt. Beide Mannschaften stehen hinten gut. Offensiv jedoch scheut man das Risiko.

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Einen langen Ball der Gäste - von Torhüter Diant Ramaj - kann Yan Couto nicht sauber annehmen. Hennes Behrens funkt dazwischen, bleibt aber kurz darauf an anderen Dortmundern hängen.

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Jetzt tasten sich die Westfalen an den Sechzehner heran. Von rechts flankt Yan Couto. Einen Abnehmer für die Hereingabe findet der Brasilianer aufgrund fehlender Genauigkeit nicht.

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Über Ballbesitz versuchen die Borussen, Kontrolle zu bekommen. Das läuft alles sehr behäbig ab. Mit dem Schaffen von Raumgewinn tut man sich schwer.

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Schleppend geht es los. Vor allem die Hausherren mühen sich. Heidenheim tritt mutig auf, geht auch vorn drauf. Noch zahlt sich diese Herangehensweise nicht wirklich aus.

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Soeben ertönt im Signal Iduna Park der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

Kurz vor dem Anstoß schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Dr. Matthias Jöllenbeck betraut. Der 38-jährige FIFA-Referee hat die Assistenten Jonas Weickenmeier und Dr. Martin Thomsen an seiner Seite. Als Vierter Offizieller fungiert Konrad Oldhafer. Vor den VAR-Monitoren haben Günter Perl und Dr. Riem Hussein das Geschehen im Blick.

Zum sechsten Mal stehen sich beide Klubs in einem Pflichtspiel gegenüber, man begegnete sich ausnahmslos in der Bundesliga. Gewinnen konnte Heidenheim noch nie. In der ersten gemeinsamen Saison (2023/2024) gab es zwei Unentschieden - hier an dieser Stelle ein 2:2. Danach folgten drei Dortmunder Siege - in der vergangenen Spielzeit zu Hause ein 4:2.

Dortmund ist die zweitbeste Heimmannschaft und als einziger Bundesligist zu Hause noch ungeschlagen. Lediglich sechs Gegentreffer musste man im Signal Iduna Park einstecken. Auch insgesamt hat man den FC Bayern in dieser Hinsicht übertrumpft, stellt jetzt die beste Abwehr der Liga (17 Gegentreffer). Die einzige Niederlage der Saison in der Bundesliga fing man sich Mitte Oktober in München ein (1:2). Seither ist man zwölf Ligaspiele unbezwungen (acht Siege). Daheim gab man während dieser Zeit nur gegen Stuttgart Punkte ab (3:3). Heimniederlagen setzte es einzig in der Champions League und im DFB-Pokal. In der Bundesliga hatte man auf eigener Wiese letztmals im März 2025 gegen Augsburg nach Nachsehen (0:1).

Doch Dreier sind selten bei den Heidenheimern. Gerade drei hat es in dieser Saison gegeben. Dazu stellt man den mit 17 Saisontoren schwächsten Angriff der Liga und die zweitschlechteste Defensive (42 Gegentreffer). Als zweitschwächste Auswärtsmannschaft hat man in der Fremde einen Sieg und vier kümmerliche Punkte eingefahren. Diese Erfolgserlebnisse gab es Ende November bei Union Berlin (2:1) und vor zwei Wochen in Wolfsburg (1.1). Die letzte Pleite auf Reisen setzte es vier Tage zuvor in Mainz (1:2). Sechs Partien ist man derzeit sieglos. Letztmals voll gepunktet hat man vor fast zwei Monaten daheim gegen Freiburg (2:1).

Tabellarische Welten treffen aufeinander, der Zweite empfängt das Schlusslicht. Während es für die Borussia darum geht, den Wackler von Spitzenreiter FC Bayern München auszunutzen und den Abstand auf sechs Punkte zu verringern, muss der FCH aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. Der Relegationsplatz ist bereits fünf Zähler entfernt, das vollends rettende Ufer sechs. Immerhin könnten die Ostwürttemberger mit einem Sieg die Rote Laterne an St. Pauli weiterreichen.

Aufseiten der Gäste gibt es nach der 0:3-Heimpleite am vergangenen Wochenende gegen Leipzig sechs Veränderungen. Benedikt Gimber (Gelbsperre), Jonas Föhrenbach (Bank), Leonidas Stergiou (Adduktorenverletzung), Jan Schöppner, Adrian Beck und Arijon Ibrahimovic (alle Bank) sind nicht in Heidenheims Anfangsformation zu finden. Dafür beordert Frank Schmidt heute Tim Siersleben, Marnon Busch, Hennes Behrens, Julian Niehues, Omar Traore und Rückkehrer Eren Dinkci (Leihgabe aus Freiburg) von Beginn an auf den Platz.

Für den 1. FC Heidenheim stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Ramaj - Busch, Mainka, Siersleben - Traore, Niehues, Dorsch, Behrens - Dinkci, Honsak - Pieringer.

Im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage am Mittwoch in der Champions League gegen Inter Mailand nimmt Niko Kovac fünf Wechsel vor. Anstelle von Emre Can (krank), Ramy Bensebaini, Julian Ryerson, Maximilian Beier und Fabio Silva (alle Bank) rücken Waldemar Anton, Daniel Svensson, Yan Couto, Julian Brandt und Karim Adeyemi in die Startelf des BVB.

Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zuvorderst der Dortmunder Mannschaftsaufstellung: Kobel - Mane, Anton, Schlotterbeck - Couto, Bellingham, Nmecha, Svensson - Adeyemi, Brandt - Guirassy.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Heidenheim.