Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt. Bundesliga.

Signal Iduna ParkZuschauer81.365.

Borussia Dortmund 3

  • S Guirassy (42. minute)
  • N Schlotterbeck (46. minute)
  • S Inácio (72. minute)

Eintracht Frankfurt 2

  • C Uzun (2. minute)
  • J Burkardt (87. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle wars das für heute. Einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn unter anderem Stuttgart dann Bayer Leverkusen empfängt und sich im Abendspiel Wolfsburg und die Bayern gegenüberstehen. Bis dann! 

Und so gehts für beide Teams weiter: Im letzten Heimspiel der Saison empfängt die Eintracht nächsten Samstag den VfB Stuttgart. Der BVB tritt ein paar Kilometer nördlich bei Werder an.  

Durch den Dreier tütet der BVB die Vizemeisterschaft endgültig ein, acht Punkte aus zwei Spielen kann Leipzig nicht mehr aufholen, ganz einfache Rechnung. Die Eintracht bleibt Achter, daran wird sich an diesem Spieltag auch nichts mehr ändern, der FCA kann höchstens nach Punkten gleichziehen. Wenns noch was mit Europa werden soll, muss man bei den Hessen morgen nach Hamburger schauen, wo der SC Freiburg gegen den HSV spielt. Die Breisgauer haben einen Punkte mehr auf dem Konto. Vielleicht gibts ja nächsten Samstag ein Fernduell um den Conference-League-Startplatz? Wenn der SC nicht in der CL startet ...

Im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 schlägt der BVB die Eintracht aus Frankfurt 3:2. Ein Ergebnis, das am Ende den Gästen ein wenig schmeichelt. Die hatten zwar einen guten Start in die Begegnung. Aber brachten danach nicht mehr viel auf die Reihe. Die Partie war über lange Phasen sehr einseitig, erst in der Schlussphase mit frischem Personal konnte Frankfurt wieder aktiver werden und sogar noch den schmeichelhaften Anschlusstreffer erzielen. 

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Und dann sieht auch Ittrich ein, dass hier viele keine Lust mehr haben. 

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Ähnliche Situation bei Gregor Kobel, der lange für einen Abstoß braucht. Zeitspiel. Gibt Gelb. 

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Samuele Inacio sieht Gelb, weil er die schnelle Ausführung eines Freistoßes an der Mittellinie verhindert.

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Vier Minuten extra gibts. 

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Gibts hier vielleicht doch wieder ein 3:3? Der BVB lässt gerade ganz schöne Räume. Und die Einwechselspieler bei der Eintracht drehen auf. 

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Nächste Abschiedsvorstellung auf Dortmunder Seite: Niklas Süle kommt für Luca Reggiani rein. Süle hat ja bereits sein Karriereende verkündet. 

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Tooor! Dortmund - FRANKFURT 3:2. Aber es kommt noch besser. Nach einem Steckpass von Bahoya Richtung Strafraum geht Knauff halblinks bis fast zur Grundlinie, spielt dann aufs kurze Eck. Kobel kann den Schuss blocken, aber der Ball rutscht quer durch zur Torraumgrenze, von wo Burkardt abstauben kann.

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Aber die Eintracht mit den neuen Leuten versucht noch einmal was. Ayoube geht rechts zur Grundlinie und flankt zu nah ans Tor - in die Arme von Kobel. Das war nach der Pause eigentlich schon die beste Offensivszene der Gäste. 

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Die vielen Wechsel in dieser Phase lassen kaum Spielfluss aufkommen. 

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 Und der nächste Wechsel, für Ritsu Doan kommt jetzt auch noch Jonathan Burkardt.

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Gut zehn Minuten bleibt der Eintracht noch, das Ergebnis aufzuhübschen. Für viel Nachspielzeit gibts eigentlich keinen Anlass. 

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Und für den Schützen des Ausgleichs, Serhou Guirassy, kommt Fabio Silva.

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Kovac kontert den Frankfurter Doppelwechsel mit einem eigenen. Die nächste Abschiedsvorstellung. Denn für Marcel Sabitzer kommt Salih Özcan.

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Und anstelle von Arnaud Kalimuendo ist nun Ansgar Knauff aktiv. 

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Kurz darauf wechseln auch die Gäste wieder: Can Uzun geht für Ayoube Amaimouni-Echghouyab.

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Und als Julian Brandt nach seinem letzten Heimspiel im BVB-Dress den Platz verlässt, erheben sich alle. Karim Adeyemi kommt rein. 

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Dann ein Doppelwechsel beim BVB. Für Jobe Bellingham kommt Felix Nmecha rein. 

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Tooor! DORTMUND - Frankfurt 3:1. Die Vorentscheidung. Eigentlich schien die Szene schon vorbei, weil Inacio bei einem Dribbling den Ball im Strafraum schon verloren hatte. Doch Bellingham setzt nach und passt sofort, steckt für Beier zur Grundlinie durch, der legt wie beim Tor von Schlotterbeck wieder an die Torraumgrenze, und Inacio läuft den Ball dann über die Linie. 

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Vorlage Maximilian Beier

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Diese Phase unmittelbar nach Wiederbeginn , als die Eintracht kaum einen Fuß in die Tür bekam, haben die Hessen überstanden. Die Partie wird offener, wobei die Gäste aber kaum in Abschlusspositionen kommen. Die Begegnung wird wieder mittelfeldlastiger. 

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Die Ecke von Schlotterbeck von der rechten Seite wäre Zetterer tatsächlich fast durchgerutscht, die kam überraschenderweise direkt aufs Tor, aber eben auch genau auf Zetterer, der den Ball mit einem Reflex noch wegbefördern kann. 

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Dann gehts wieder auf die Gegenseite. Auf rechts kann Ryerson bis zur Grundlinie marschieren, bevor er mit einem Rückpass Guirassy sucht. Ein Verteidiger ist dazwischen und kann zur Ecke blocken. 

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Sie können also, wie diese Szene zeigte, aber sie können nicht allzu oft. Dafür ist der BVB in dieser Phase eigentlich zu dominant. Aber Ähnliches sahen wir auch schon vor der Pause. Als Frankfurt aktiver wurde, etwas öffnete. Und prompt zwei Gegentreffer kassierte. 

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Es gilt weiter, die Hessen kommen kaum aus der eigenen Spielhälfte. Ausnahmen bestätigen die Regel. Über den linken Flügel geht was. Bahoya leitet an der Mittellinie ein, Brown treibt die Kugel weiter, findet in der Halbspur Götze, der für Bahoya prallen lässt, der legt vor dem Strafraum quer, Uzun übernimmt, schwimmt sich frei und kommt aus 16 Metern frei zum Abschluss. Kobel, der an sich einen ruhigen Abend verlebt, ist aber bei diesem etwas unplatzierten Schuss, halbhoch auf die rechte Seite, zur Stelle. 

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Riesengewühl im Strafraum der Gäste, Guirassy mit mehreren Ballkontakten am Torraum mit dem Rücken zum Tor, hat keine Abschlusschance, bedient aber Ryerson, der links am Torraum eine kleine Lücke hat, heraus kommt ein Querschläger, der von einem Abwehrspieler wieder vor die Füße von Ryerson prallt, der aus acht Metern erneut abschließt. Genau auf Zetterer, der gerade noch so die Beine zusammenbekommt. 

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Nach dem wirklich guten Beginn der Frankfurter hätte man hier eigentlich eine andere Partie erwartet. So wie das Spiel jetzt läuft, ist es eigentlich nur eine Frage, wann der BVB den nächsten Treffer erzielt. Geht nur in eine Richtung.

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Und für Fares Chaibi kommt Jean-Matteo Bahoya.

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Die ersten Wechsel sind fällig. Natürlich bei der Eintracht. Mario Götze kommt für Mo Dahoud, der eine fantastische Szene gleich zu Beginn hatte, danach aber blass blieb.

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Und dann läuft Chaibi alleine aufs Tor zu nach einem Steckpass von der Mittellinie in den Raum. Überlegt schlenzt er den Ball an Kobel vorbei ins Netz. Doch die Fahne geht hoch, das waren locker zwei, drei Meter Abseits. Sollte den Dortmundern als Warnung dienen. Mit etwas besserem Timing wäre hier aus dem Nichts der Ausgleich gefallen. 

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Die Pässe in die Spitze laufen beim BVB noch nicht so, aber bei 70 Prozent Ballbesitz seit dem Seitenwechsel ist das wahrscheinlich auch nur eine Frage der Zeit. Die Eintracht noch ohne Offensivaktionen seit der Pause.

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Der BVB scheint an die starke Schlussphase der ersten Hälfte anknüpfen zu wollen, diktiert hier zunächst das Spielgeschehen. Viel Ballbesitz, lange Aufenthalte am und im Angriffsdrittel. Die Frankfurter halten sich noch bedeckt. 

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Solche Geschenke wollen die Dortmunder, die halbhohe Hereingabe von Schlotterbeck wird am kurzen Pfosten geklärt. 

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Bei einer Abwehraktion schießt Koch Theate am Torraum an und so schenken die Gäste eine Ecke her. 

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Beide Teams beginnen die zweite Hälfte mit dem aus Teil eins bekannten Personal. 

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Weiter gehts.

Zahlen zur ersten Hälfte: Dortmund mit 54 Prozent Ballbesitz, ganz ehrlich, das fühlte sich mehr an. Bei den xGoals stehts 1,16 zu 0,12. Das kommt der Angelegenheit schon näher. 

Die Partie begann mit einem Paukenschlag der Gäste, nach 78 Sekunden mit dem ersten Angriff ging die Eintracht in Führung. Der BVB braucht danach etwas, um in die Partie zu finden. Und dann spielte die Musik hauptsächlich vor dem Tor von Zetterer. Die größte Gelegenheit ließen die Westfalen in Person von Inacio liegen. Doch in der Schlussphase der ersten Hälfte, als Frankfurt wieder aktiver wurde, drehte der BVB mit einem Doppelschlag die Begegnung. Vielleicht wirds ja doch wieder ein 3:3 wie beim Hinspiel?

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Und nach raschen zwei Minuten Nachspielzeit gehts in die Pause. 

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Tooor! DORTMUND - Frankfurt  2:1. Binnen Sekunden dreht der BVB die Partie. Der BVB kommt diesmal über die linke Halbspur. Schlotterbeck treibt an, steckt vor dem Strafraum zu Bellingham und läuft durch. Bellingham steckt in den Strafraum durch, wo Beier hinter der Kette viel Platz und Zeit hat, mit Übersicht vor den Torraum legt. Und dort ist inzwischen Schlotterbeck angekommen, der mit viel Überlegung den Ball neben den langen Pfosten setzt. Da wurde die Deckung der Gäste nach allen Regeln der Kunst filetiert. 

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Vorlage Maximilian Beier

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Irgendwie ironisch, denn bislang waren es eigentlich die Frankfurter, die hier gerade in den letzten Minuten durch ihr Umschaltspiel beeindruckten. Und jetzt bekommen sie ihre eigene Medizin zu schmecken. 

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Tooor! DORTMUND - Frankfurt 1:1. Wies halt so geht. Da wird Frankfurt aktiver. Und der BVB bespielt die Räume. Geht los mit einem verunglückten Seitenwechsel von Inacio, der war so eigentlich nicht gemeint. Aber auf der rechten Seite kann Brandt den Ball festmachen. Legt an der Mittellinie quer zu Sabitzer, der schickt Ryerson auf rechts auf die Reise. Ryerson legt auf Strafraumhöhe perfekt in den Lauf von Guirassy, der den Ball von der Torraumgrenze ins lange Eck bugsiert. Ein Traumangriff. 

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Vorlage Julian Ryerson

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Dadurch hat sich das Spielgeschehen auch deutlich weiter weg vom Frankfurter Tor verschoben.

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Jetzt, mit etwas mehr Gegenwehr, wird der Aufbau beim BVB wieder etwas holpriger. Die Eintracht hat sich gut zurück ins Spiel gekämpft, gespielt, wie auch immer.

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Wieder kann die Eintracht umschalten, Kalimuendo treibt den Ball durchs Zentrum, findet rechts am Strafraum Doan, der nach einem Haken etwas ins Zentrum geht und dann ... nur ans Außennetz schießt. Die Frankfurter werden also wieder aktiver. Das war erneut ein feiner, schnörkelloser Angriff. 

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Über Chaibi, Uzun und Dahoud kann die Eintracht jetzt einen Konter fahren. Uzun und Dahoud spielen sich im Zentrum den Ball zu, dann spielt Uzun einen wunderbaren Schnittstellenpass in den Lauf von Chaibi hinter die Dortmunder Abwehrkette, der Frankfurter gerät aber dabei etwas zu weit nach außen, sein Querpass im Strafraum findet keinen Abnehmer. Da hätte nur jemand mitlaufen müssen ...

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Große Probleme bei der Eintracht, diesmal fängt Anton einen Aufbaupass ab, Give and Go mit Brandt, nur der Pass von Anton dann auf Guirassy halbrechts am Strafraum, der ist dann zu ungenau und wird abgefangen. Die Frankfurter fast ein wenig passiv. 

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Die Partie ist im Augenblick unterbrochen. Scheint was mit den Kontaktlinsen von Zetterer zu sein. Lässt sich aber mit Bordmitteln beheben.

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Kalimuendo verteidigt dabei als offensivster Frankfurter Spieler 20 Meter vor dem eigenen Strafraum. 

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Kontrollierten Ballbesitz haben die Gäste in diese Phase überhaupt nicht mehr. Alles spielt sich in und am Angriffsdrittel der Frankfurter ab. 

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Der Start der Eintracht war natürlich überragend, doch mittlerweile haben die Gäste große Probleme im Spielaufbau, kommen kaum noch aus der eigenen Spielhälfte. Man hat fast den Eindruck, als versuche der BVB, sich den Gegner jetzt zurechtzulegen. 

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Dicke Chance, wenigstens im Ansatz, nach einer hohen Balleroberung durch Inacio setzt sich der BVB erneut fest. Der Ball wird auf die linke Seite durchgesteckt, von wo Beier dann scharf in die Mitte flankt, frei vor dem Torraum muss Guirassy den Ball direktnehmen, jagt das Ding drüber. Dann ertönt der Pfiff. Muss sich Guirassy nicht ärgern - es lag ein Offensivfoul vor, ein Treffer hätte also nicht gezählt.

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Der BVB setzt sich am Strafraum fest und lässt den Ball laufen. Schließlich bekommt Bellingham halblinks am Strafraum den Ball von Beier aufgelegt und bringt einen gefährlichen Flatterball aufs Tor, den erneut Zetterer abwehren kann. Gerade noch so mit den Fäusten. 

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Nächste Chance für den BVB, Sabitzer fängt einen Aufbaupass ab und legt auf Brandt, der zentral vor dem Raum vor dem Sechzehner etwas Platz hat und noch ein paar Meter in Richtung Strafraum geht, sein Flachschuss ist aber etwas unplatziert und wird zur sicheren Beute für Zetterer. 

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Nach einem Foul von Anton gegen Kalimuendo bekommt die Eintracht einen Freistoß im rechten Halbfeld zugesprochen. Der wird kurz ausgeführt, am Ende gibts dann den Lupfer hinter die Abwehrkette. Kalimuendo war gestartet. Das war ganz offensichtlich so einstudiert, aber das war zu scharf gespielt. Keine Chance für Kalimuendo, da noch ranzukommen. 

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Luca Reggiani kassiert Gelb, als er nach einem Ballverlust nachsetzt und Brown im Mittelfeld stempelt. Der muss zunächst behandelt werden, kann aber die Partie fortsetzen.

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Könnte sich niemand beschweren, wenn der BVB mittlerweile ausgeglichen hätte. Ein Guirassy in dieser Position hätte den sicherlich verwertet. Der Rückschlag aus der Anfangsphase scheint verdaut. 

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Dicke Chance für den BVB. Von der linken Seite kann Brandt nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Ryerson frei flanken. Zur Torraumgrenze, wo Inacio frei vor Zetterer zum Kopfball kommt. Eine Megachance. Aber Inacio köpft aus sechs Metern Zetterer genau in die Arme! 

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Jetzt kommt der BVB über halblinks. Sabitzer eröffnet, schickt Brandt auf die linke Seite des Strafraums, der nach ein paar Metern wieder zurücklegt. Sabitzer nimmt dann den Schuss aus 20 Metern, der Ball geht ein, zwei Meter am langen Pfosten vorbei. Kein schlechter Versuch, Zetterer fliegt auch sicherheitshalber, muss aber nicht eingreifen. 

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So siehts bei der Eintracht aus: Theate schlägt einen langen Ball, Kalimuendo macht den Ball fest, legt zurück. Und Uzun verteilt dann, in diesem Fall setzt er auf rechts Doan ein, dessen Flanke auf Strafraumhöhe mehrere verpassen. Entsteht zwar kein Abschluss aus diesem Vorstoß, aber man sieht schon auch, wie die Gäste sich das vorstellen. 

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Sieht bei der Eintracht deutlich besser aus, die über die rechte Seite versucht, das Spiel zu öffnen, Amenda und Doan sind da ganz gut unterwegs. Der BVB wirkt ein bisschen gelähmt. Ist da der Schrecken den Gastgebern in die Glieder gefahren?

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Nach vorne geht in dieser Anfangsphase beim BVB noch nichts. Der Ball läuft zwar sicher durch die Defensivreihe, aber die paar langen Bälle in die Spitze führten bisher immer zu Ballverlusten. 

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Die Eintracht wirkt hier in den ersten Minuten etwas frischer. Der Ball läuft gut durch die Reihen der Gäste. 

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Jetzt mal schauen, wie die Antwort des BVB ausfällt. Der sucht noch nach einer Linie. Frankfurt stört den Aufbau ab so 20 Meter vor der Mittellinie. Bisher erfolgreich.

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Das war schon ziemlich edel, wie Uzun da abschloss. Kaum haltbar für Kobel. Der kann den Ball auch erst spät gesehen haben.  

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Tooor! Dortmund - FRANKFURT 0:1. Erstmals kommen die Gäste in den Strafraum, sieht zunächst alles recht harmlos aus. Dahoud hält zunächst den Ball am linken Strafraumeck, wühlt gegen vier Dortmunder erfolgreich. Steckt dann durch für Uzun über zwei Meter. Der geht nach etwas mehr in die Strafraummitte und die Gegenspieler als Schutzschirm nutzend zirkelt er den Ball unhaltbar ins lange Eck.

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Vorlage Mahmoud Dahoud

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Das Spiel beginnt zunächst als Kampf ums Mittelfeld, aber ...

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Spielleiter Patrick Ittrich gibt das Spiel frei. 

Das Hinspiel endete 3:3, gleich zu Jahresbeginn in einer der letzten Begegnungen von Toppmöller, nach spektakulärem Spielverlauf. Obs heute wieder so wird? Das Westfalenstadion ist allerdings keine gute Umgebung für die Hessen. Bei den letzten 14 Besuchen konnte Frankfurt einmal gewinnen, fünf Jahre ist das her. Die restlichen 13 Spiele gewann der BVB.

Und auch die restlichen Gegner gehörten jetzt nicht unbedingt zur ersten Garde der Liga. Das Team aus der Bankenmetropole spielte in den letzten Wochen mit Ausnahme von Leipzig, da wurde die Niederlage dann auch deutlicher, quasi einmal die Abstiegszone durch. Zu den genannten Niederlagen kamen unter anderem noch Remis gegen St. Pauli und Köln, die Pleite am letzten Wochenende gegen den HSV. Das sind nicht unbedingt Resultate, aus denen Zuversicht erwächst.

Wie Riera zu sich selbst sagt: "Albert, du gewinnst nicht genug." Spannend bei der Eintracht ist vor allem, wie es mit dem Coach weitergeht. Unter Dino Toppmöller holte Frankfurt im Schnitt 1,5 Punkte pro Spiel, dieser Schnitt sank unter Riera auf 1,33. Und dafür eine Trainerentlassung? Von den letzten acht Spielen hat die Eintracht zwei gewonnen. Gegen Heidenheim und Wolfsburg. Guck mal auf die Tabelle.

Und die Lage bei der Eintracht? Unübersichtlich. Rein sportlich haben die Hessen noch ein laues Eisen im Feuer, kämpfen sie doch um einen Startplatz in der Conference League - der SC Freiburg auf dem entsprechenden Rang hat einen Zähler Vorsprung, klingt machbar.

Zu Saisonende scheint den Westfalen ein wenig die Power auszugehen, drei der letzten vier Partien haben sie verloren - gegen Bayer, Hoffenheim und Gladbach. Lediglich gegen den SC Freiburg gabs einen klaren Sieg, aber die Breisgauer hatten da ganz andere Dinge im Kopf wie beispielsweise ein Halbfinale in der Europa League.

So gilt es für die Mannschaft von Kovac, sich für den Sommer angemessen von den Heimfans zu verabschieden. Verdiente Spieler zu verabschieden und wacker auf die nächste Vizemeisterschaft hinzuarbeiten.

Der Start in der Königsklasse für nächste Saison ist also gesichert. Mehr zu erwarten, wirkt angesichts der Finanzkraft der Bayern fast vermessen. Da müsste schon ziemlich viel zusammenlaufen und beim großen Rivalen aus München nichts. Aber weils eine normale Saison war ...

Was geht noch für den BVB im letzten Heimspiel der Saison? Nach oben schon länger nichts mehr. Der Rückstand auf die Bayern ist so groß, dass wenn Dortmund genauso viel Rückstand auf den BVB hätte, wäre immerhin schon der Europa-League-Startplatz sicher. So sehen die wahren Verhältnisse in der Liga aus.

Always change a losing team, hat sich dagegen Riera bei der Eintracht gesagt und vier Neue nach der Niederlage gegen den HSV gebracht. Für Larsson, Knauff, Höjlund und Burkardt beginnen Theate, Doan, Dahoud und Chaibi. Kristensen fehlt gesperrt. Doan kehrt aus einer Gelbsperre zurück. 

Die Eintracht spielt in dieser Formation: Zetterer - Amenda, Koch, Theate, Brown - Skhiri, Doan, Uzun, Dahoud, Chaibi - Kalimuendo.

Never change a losing team, denkt sich Kovac und lässt genau die Elf auflaufen, die gegen Gladbach 0:1 verlor. Vielleicht hat er ja auch einfach gegen Saisonende seine Stammelf gefunden. Bensebaini und Can fallen verletzungsbedingt aus. Süle und Nmecha sind rechtzeitig fit geworden und sitzen auf der Bank.  

So läuft der BVB auf: Kobel - Reggiani, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Sabitzer, Bellingham, Inacio, Brandt, Beier - Guirassy. 

Obs für beide Mannschaften noch um was geht? Hinsichtlich der Eintracht ist das ganz klar mit einem Ja zu beantworten. Beim BVB ist die Frage, wie wichtig die Vizemeisterschaft ist. So sehen die Aufstellungen aus ...

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt.