Borussia Dortmund - FC Augsburg; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - FC Augsburg. Bundesliga.

Signal Iduna ParkZuschauer81.365.

Borussia Dortmund 2

  • K Adeyemi (13. minute)
  • L Reggiani (59. minute)

FC Augsburg 0

    Live-Kommentar

    Das wars an dieser Stelle. Wir machen um 18:30 Uhr weiter, wenn der Hamburger SV den 1. FC Köln empfängt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

    Rang 2 ist damit vom BVB einzementiert. Als nächstes geht es gegen den Hamburger SV, erneut zu Hause. Augsburg bleibt für den Moment auf Platz 9 und freut sich aufs Heimspiel am Sonntagabend gegen den VfB Stuttgart. 

    Ein Spiel, das außer für Dortmunds jungen Verteidiger und Tordebütanten Reggiani nicht lange in Erinnerung bleiben wird, endet mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg für den BVB. Dortmund legte einen sachlichen und souveränen Auftritt hin, phasenweise nah an der Ereignislosigkeit, aber mit den wichtigen Szenen auf Seiten des BVB. Augsburg ergab sich früh seiner Unterlegenheit und hatte keine einzige große Torchance. Dortmund dagegen ließ sogar noch ein paar Treffer liegen. 

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    Schluss! 

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    Bei der folgenden Ecke kommt Dahmen nicht durch den dichten Verkehr in seinem Fünfmeterraum. So kommt erneut Guirassy zum Abschluss. Sein Kopfball geht aber am langen Eck vorbei. 

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    Dahmen macht echt Spaß. Guirassy und Fabio Silva machen gemeinsam einen hohen Ball weit vor dem gegnerischen Tor fest, so kommt die Kugel zu Brandt, der die Lücke im Zentrum sieht und Guirassy frei aufs Tor schickt. Den muss der Stürmer versenken. Doch er scheitert an der nächsten Topparade des Augsburger Keepers. 

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    Fünf Minuten Nachspielzeit. 

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    Der gute Adeyemi verabschiedet sich mit Sonderapplaus. Guirassy spielt noch ein paar Minuten mit. 

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    In der Schlussphase wird das jetzt nochmal etwas offener. Zumal Adeyemi noch Luft hat, mit der er abermals links zur Grundlinie sprintet. Seinen Ball ins Zentrum kann Silva annehmen, allerdings mit dem Rücken zum Tor. Der Schuss aus Nahdistanz erfolgt also aus der Drehung, wird aber geblockt. 

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    Wird Augsburg gerade mutiger? Wir sehen den ersten Eckball für die Fuggerstädter! Kurz ausgeführt, dann schießt Kade aus dem Rückraum. Direkt auf Kobel, der allerdings nachfassen muss, um den Ball zu sichern. 

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    Und Brandt betritt für Nmecha das Feld. 

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    Chukwuemeka kommt für Sabitzer.  

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    Drei Wechsel beim BVB: Couto kommt für Beier. 

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    Dahmen ist nicht nur dank dieser starken Parade längst Augsburgs bester Spieler. Ein guter Tag des Keepers, der das Spiel zumindest im Ergebnis offen erscheinen lässt. 

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    Auf der anderen Seite schickt Bellingham mit einem exzellenten Steilpass von der Mittellinie Adeyemi in die leere halblinke Spur. Adeyemi zieht nach innen und lässt so Keven Schlotterbeck stehen, scheitert aber dann aus zentraler Position am bärenstarken Dahmen. Da blickt Adeyemi den gegnerischen Torhüter fast vorwurfsvoll an. 

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    Da ist er, Augsburgs erster Abschluss im zweiten Durchgang: Wolf spielt einen cleveren Ball von der rechten Seitenlinie rechts in den Strafraum zu Fellhauer. Der nimmt den Ball mit der Brust mit und schießt im Fallen. Ins Außennetz. 

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    Ribeiro hatte im ersten Durchgang die einzigen zwei Halbchancen für Augsburg im gesamten Spiel. Jetzt spielt Kömür für ihn. 

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    Der Ex-Dortmunder Wolf darf in der Schlussphase mitwirken. Er kommt für Jakic ins Spiel. 

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    Und dieser Freistoß hat immerhin zwei recht brenzlige Flanken und einen Grundlinienlauf von Adeyemi zur Folge. Bei Adeyemis Hereingabe hat Dahmen dann Probleme, vor Beier zu klären, kommt da zu spät. Und der Ball fliegt knapp neben das Tor. Ein sauberer Abschluss war aber auch das nicht. So bleibt das Torschussverhältnis in Durchgang zwei maximal minimalistisch: 1:0 für den BVB. 

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    Ganz schön unnötig, wie Chaves den anlaufenden Adeyemi wegcheckt. Das ist dann kein Block mehr. Dabei hätte Keven Schlotterbeck den Ball problemlos abschirmen können. So gibt es Freistoß für den BVB statt Ballbesitz Augsburg. 

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    Interessanter Wechsel von Kovac: Für den verletzten Schienenspieler Svensson kommt Stürmer Fabio Silva. 

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    FCA-Trainer Baum nutzt die lange Unterbrechung, um seinem Team neue Anweisungen zu geben. Bis hierhin wirkte es, als wäre Augsburg fein damit, das Spiel schmerzfrei abzuschenken. Das sollte es eigentlich nicht sein. 

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    Das Spiel ruht: Svensson hat sich verletzt. Nach einem Zusammenprall mit Fellhauer muss er am linken Fuß behandelt werden. Das sieht nicht so aus, als könnte er weitermachen. 

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    Das Spiel findet unverändert in der Augsburger Hälfte statt. Nach einem langen Ball in den Strafraum stochert Anton nach, so springt der Ball an den Ellbogen vom Rexhbecaj. Dankert winkt sofort ab und liegt mit der Entscheidung, dass das nicht für einen Elfmeter reicht, richtig. 

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    Ein offensiver Impuls von der Bank beim FC Augsburg: Für den Schienenspieler Giannoulis kommt Stoßstürmer Gregoritsch. 

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    Das war übrigens schon wieder der allererste Torabschluss im zweiten Durchgang. Und das nach fast derselben Spielzeit wie im ersten. Alles fast genauso wie beim 1:0, das ist ja verrückt. Als könnte man die Uhr nach stellen. 

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    Ist gerade mal eine Stunde rum, und wir wollen auch nicht schwarzmalerisch sein, aber irgendwie wirkt das hier entschieden. Augsburg macht heute nicht den Eindruck, als sei eine echte Energieleistung, ein großer Kraftakt drin. Dortmund hat alles im Griff. Das ist ein bemerkenswert unaufgeregter Auftritt. 

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    Reggianis erstes Tor im Profifußball, mit 18 Jahren, und dann direkt vor der Süd: Verständlich und durchaus liebenswert, wie herzlich und ehrlich sich der junge Verteidiger da gerade nach seinem Treffer gefreut hat. Der konnte sein Glück kaum fassen. Für Ryerson war es derweil schon die zwölfte direkte Torvorlage der laufenden Saison. 

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    Für Claude-Maurice läuft außerdem fortan Kade auf. 

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    Zwei Wechsel beim FCA, bevor es weitergeht. Rexhbecaj übernimmt die Position von Massengo. 

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    Toooooor! BORUSSIA DORTMUND - FC Augsburg 2:0. Viel hilft viel: Dortmunds achte Ecke führt zum 2:0. Ryerson schlägt den Standard von der linken Seite an den Fünferrand. Dort setzt Reggiani einen tollen und technisch echt anspruchsvollen Kopfball ins rechte Eck. Dahmen ist chancenlos. 

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    Vorlage Julian Ryerson

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    Immer noch keine Torszene, durchaus aber ein Aufreger: Nmecha rennt unglücklich in den Rücken von Dankert. Das muss der 45-jährige Referee erstmal wegstecken, Nmecha gehört jetzt nicht zu den Leichtgewichten der Liga, und da war Schwung drin. Dankert nimmt sich den Moment, atmet tief durch. Und übersteht den Crash glücklicherweise unbeschadet. 

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    Im weiteren Verlauf bekommt Dortmund zwei Ecken zugesprochen. Beide werden nicht genutzt und bleiben ereignislos. So ist das insgesamt ein ähnlich schleppender und torferner Beginn wie ganz am Anfang des Spiels. 

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    Adeyemi setzt gut gegen Zesiger nach, der den Ball verliert, dann mit seiner langen Grätsche aber wieder gut zurückkommt und Adeyemis Sturmlauf verhindert. Wenig später rennt Chaves nach dem Laufduell mit Nmecha in die Werbebande und sorgt für einen Reparatureinsatz, die muss da wieder zusammengesetzt werden. Viel mehr passiert in dieser Anfangsphase nicht. 

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    0,89 xGoals am Ende des ersten Durchgangs nur für den BVB, das wird den Szenen nicht wirklich gerecht. Allein die zwei Lattenknaller hätten schon einen zweiten Treffer verdient gehabt. Kovac dürfte zufrieden gewesen sein in der Pause. Augsburg kann sich daran aufhängen, dass es nur 0:1 steht. Ein anderer Auftritt muss aber her, um heute noch zu punkten. 

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    Auftakt in den zweiten Durchgang. Mit zwei unveränderten Teams. 

    Ein recht lahmer Spielbeginn, dann schoss Adeyemi mit der allerersten Aktion der Partie das 1:0. Und seitdem hat sich der BVB peu a peu gesteigert, sodass mittlerweile von einem guten und stabilen Auftritt gesprochen werden kann. Zwei Lattentreffer und weitere gute Chancen, die liegen gelassen wurden, verhinderten einen klareren Spielstand. Vom klar unterlegenen FCA kommt offensiv zu wenig. Und wenn Dortmund die Geduld bewahrt, offenbaren sich immer wieder mal gute Möglichkeiten. 

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    Eine Minute nur obendrauf. Die ist schnell um. Halbzeit! 

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    Der zweite Ball landet nämlich in den Reihen der Dortmunder, Reggiani gewinnt ihn. Dann flankt Svensson aus dem rechten Halbraum in den Rücken von Keven Schlotterbeck und Chavez. Und dahinter setzt Beier seinen schwierigen Kopfball aufs Tordach. 

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    Schöner langer Ball auf die linke Seite zu Svensson, der die Kugel noch von der Grundlinie kratzt. Im Zentrum ist Sabitzer einen Kopf zu klein, um an die Hereingabe zu kommen, der BVB bleibt aber dran. 

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    Rieder schickt aus 20 Metern nochmal einen Fernschuss Richtung Tor, findet aber nur die Arme von Kobel. Aber immerhin: Der Dortmunder Sturmlauf ist seit ein paar Minuten wieder unterbrochen. 

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    Sieben Torschüsse und fast 0,8 xGoals für den BVB auf einmal. Augsburg ist klar unterlegen. Mit dem 0:1 zur Pause wären die Gäste sehr gut bedient. 

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    30 Minuten lang haben wir gemeckert, dass das Spiel nicht viel hergibt. Jetzt müssen wir den BVB kritisieren, dass es hier nur 1:0 steht. Das war jetzt eine Vielzahl hervorragend herausgespielter Torchancen. Dortmund bringt sich mit den, zugegeben knappen, Fehlschüssen um den eigenen Lohn. 

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    Und weiter der BVB: Bellingham schlenzt aus 25 Metern. Dahmen fliegt wunderbar, greift über und verhindert das zweite Gegentor. 

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    Rumms, nochmal Latte. Dortmund bleibt das 2:0 verwehrt. Bellingham im Zentrum nach halblinks auf Beier, der mit der Hacke an die Strafraumgrenze zu Sabitzer, der mit der Hacke zu Adeyemi. Was für ein genialer und schöner Spielzug. Adeyemi schießt und trifft aus nahezu identischer Position die Unterkante der Latte, wie es Beier vorhin getan hat. 

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    Bei der folgenden Ecke herrscht viel Verkehr vor Dahmen, entsprechend hat der Keeper Probleme, den Ball wegzuboxen. Und das geht fast nach hinten los. Der Ball fliegt Richtung Torlinie. Und in Superman-Manier patscht Dahmen die Kugel zur Torlinie orientiert gerade noch so aufs Tordach. Da hätte er fast das Eigentor verursacht. 

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    Hier fehlte dafür nicht viel, und es steht 2:0 für Dortmund. Erst trifft Beier die Latte, weil Ryerson rechts im Strafraum dem Ball nach seiner verunglückten Brustannahme gut nachjagt. Beier kommt so aus 15 Metern zentral vor dem Tor zum Schuss und es wackelt das Gebälk. Im Nachgang kommt dann noch Adeyemi aus ähnlicher Position zum Abschluss. Keven Schlotterbeck fälscht noch gerade so entscheidend ab. 

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    Da hatte Dortmund in den zwei Szenen durchaus ein bisschen Glück. Wir wollen es aber auch nicht zu hoch hängen. Zum Ausgleich fehlten den Augsburgern da schon noch ein paar Teile. 

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    Da war schon mehr Feuer drin: Giannoulis spielt von außen ins Zentrum zu Jakic, Ribeiro startet währenddessen durch und Jakic bedient die Tiefe mit seinem Steilpass. Ribeiro blickt auf dem Weg zum Tor in die Mitte, da ist keiner, also muss er es aus spitzem Winkel selbst probieren. Er tunnelt Kobel, der ist mit der Hacke aber noch dran und der Ball rollt knapp neben den langen Pfosten. Und ob der Abseitspfiff standgehalten hätte, das gilt es anzuzweifeln.  

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    Und dann kommt er eben, der Fehler: Anton kann mit einem unzureichenden Stellungsspiel den langen Abschlag von Dahmen nicht abfangen. So kommt Ribeiro in die Verlosung. Dessen Abschluss aus 16 Metern halblinker Position ist aber äußerst anspruchsvoll. Und fliegt über das Tor. 

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    Bei dem wenigen Ballbesitz der Augsburger, knapp unter 40 Prozent, schiebt Dortmund gut nach vorne, Svensson und Ryerson machen da viel mit und stellen Giannoulis und Fellhauer konsequent zu, noch davor machen Sabitzer, Beier, Adeyemi und Nmecha die Räume eng. Augsburg schafft es so im festen Positionsspiel nicht mal bis zur Mittellinie. Macht Dortmund hier keine Fehler, wird es schwer für Augsburg, zu Chancen zu kommen. 

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    Das Spiel wurde durch das Tor nicht aufregender, im Gegenteil. Hier passiert herzlich wenig. Dortmund führt den Ball, spielt, passt, Augsburg rennt jetzt nicht wie wild an und verteidigt. So schuckelt sich das Spiel mit einem niedrigen Unterhaltungswert ein. 

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    Erster Angriff, erster Schuss, erstes Tor, das lief jetzt ganz gut für den BVB. Zeitgleich liegen die Bayern in Leverkusen hinten. Hätte ja durchaus ein Fernduell sein können heute. 

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    Toooor! BORUSSIA DORTMUND - FC Augsburg 1:0. Aber wer muss sich annähern, wenn er direkt trifft? Und dann auch gleich so schön kombiniert: Im linken Halbfeld macht Nico Schlotterbeck den Ball mit seinem Pass an den Sechzehner zu Svensson scharf, der steckt direkt für Beier durch, der links in die Box eindringt und querlegt. Und im Zentrum ist Adeyemi den einen Schritt schneller als Giannoulis und drückt den Ball aus sechs Metern ins kurze Eck.

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    Auf der anderen Seite kommt Kobel aufmerksam wie er ist weit aus seinem Kasten, um den Ball vor Rieder zu erreichen und wegzuschlagen. So warten wir nach zehn Minuten noch auf die erste Abschlusshandlung. Torschüsse? Fehlanzeige. 

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    Mit Dahmen fängt ein Keeper erstmals einen Ball, weil Beier ihn von der linken Seite in die Mitte schlägt. Damit hat Augsburgs Keeper keine Probleme. Ob wir viele weitere solcher Szenen sehen werden, dürfen wir bezweifeln, fehlt mit Guirassy doch der klassische Stoßstürmer bei den Dortmundern erstmal.  

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    Viel Arbeit wird entsprechend von beiden Teams in dieser weitestgehend ereignislosen Anfangsphase geleistet. Kurz wird es aufregend, als Ribeiro mit einem langen Ball rechts zur Grundlinie geschickt wird. Von dort bekommt der junge Stürmer den Ball aber nicht sauber in den Rückraum gelegt. Dann geht auch die Abseitsfahne hoch. 

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    Vier Grad und Nieselregen in Dortmund, mit Frühlingsvibes hat das nicht viel zu tun. Könnte ein Vorgeschmack auf das sein, was dem BVB heute mit Augsburg blüht. Wenig Sonnenschein und gute Laune. Mehr Arbeit und Aufwand. 

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    Anpfiff von Schiedsrichter Bastian Dankert! 

    1:0 endete auch das Hinspiel, allerdings für Dortmund, das in Augsburg ein einziges Mal aufs Tor schoss und damit für den schmeichelhaften wie glücklichen und unverdienten Sieg sorgte. Aber ein Mal trifft Dortmund halt immer. Seit 33 Bundesligaspielen hält diese Serie an. Angesichts der guten Form und des hohen Selbstvertrauens der Augsburger prognostizieren wir einfach mal: Ein Tor wird heute nicht zum Sieg reichen. 

    Augsburg ist unter dem alten neuen Trainer Baum also in sein gewohntes Habitat zurückgekehrt, spielt meist giftig, widerspenstig, unaufgeregt und effektiv. Fünf der vergangenen Sieben Spiele wurden gewonnen. In der Rückrundentabelle ist der Klub starker Vierter, was auch einem Erfolg gegen die Bayern vor einigen Wochen zu verdanken ist. In Dortmund gewann der FCA zudem in der Vorsaison mit 1:0. Kein Grund, den Gästen heute nicht die nächste Überraschung zuzutrauen. 

    Mit Augsburg trifft der BVB heute auf einen Gegner, dessen Aufschwung letzte Woche einen kleinen Dämpfer ereilt hat. Mit drei Siegen in Folge konnten sich die Fuggerstädter Luft im Abstiegskampf verschaffen, womöglich nicht nur das, als Neunter ist die Aussicht auf einen entspannten Saisonaustritt sogar sehr gut. Da änderte auch das bittere wie unglückliche 1:2 gegen die ambitionierten Leipziger nichts. 

    Nur noch neun Spiele für den BVB in dieser Saison, das bedeutet auch, dass die Verantwortlichen schon jetzt viel Zeit haben, die Weichen für die Zeit nach dem Sommer zu stellen. So wurde unter der Woche bekanntgegeben, dass die Verträge von Brandt, Süle und Özcan nicht verlängert werden. Drei prominente Namen mit unterschiedlich großem Einfluss auf die Westfalen, die ihre Zelte abbrechen. Dortmund wird neue Gesichter bekommen. Die von Nmecha angeführt werden dürften, dessen Arbeitsverhältnis wurde nämlich verlängert. 

    Unter der Woche kämpften die 16 besten Teams Europas um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League, Borussia Dortmund geht trotzdem ausgeruht ins Bundesligaduell mit dem FC Augsburg. Eine ganz und gar unfreiwillige Erholung. Nach dem CL-Aus gegen Atalanta Bergamo bleibt dem BVB nur noch die Meisterschaft, um die Saison zufriedenstellend zu Ende zu bringen. Nur die Vizemeisterschaft würde dafür sorgen. Gegen Augsburg ist ein Heimsieg auf dem Weg dahin fest eingeplant. 

    Augsburg verlor vor einer Woche spät wie unglücklich durch ein Eigentor mit 1:2 bei RB Leipzig. Trainer Baum nimmt heute Banks und Kömür aus der Startelf, die dafür auf der Bank Platz nehmen. Dadurch kehrt Zesiger nach abgesessener Gelbsperre zurück und auch Claude-Maurice spielt wieder, der gegen RB aus privaten Gründen nicht mit an Bord war. 

    So beginnt der FC Augsburg: Dahmen - Fellhauer, Chaves, K. Schlotterbeck, Zesiger, Giannoulis - Massengo, Jakic - Rieder, Claude-Maurice - Ribeiro. 

    Dortmund hatte durchaus Mühe, in längerer Überzahl in Köln ein 2:0 zu verteidigen, siegte am Ende aber verdient mit 2:1. Trainer Kovac wechselt im Vergleich dazu auf drei Positionen: Bensebaini muss eine Gelbsperre absitzen, dafür darf der junge Reggiani nochmal ran. Brandt und Guirassy rücken derweil auf die Bank, dafür dürfen Bellingham und Adeyemi ihre Qualitäten wieder unter Beweis stellen.

    So spielt Borussia Dortmund: Kobel - Ryerson, Reggiani, Anton, N. Schlotterbeck, Svensson - Bellingham, Nmecha - Sabitzer, Adeyemi, Beier. 

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg.