Werder Bremen - 1. FSV Mainz 05; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Werder Bremen - 1. FSV Mainz 05. Bundesliga.

Weser-StadionZuschauer41.800.

Werder Bremen 0

    1. FSV Mainz 05 2

    • P Nebel (5. minute)
    • J Lee (52. minute)

    Live-Kommentar

    Das wars von dieser Stelle aus dem Oberhaus. Dort stehen heute aber noch zwei weitere Begegnungen auf dem Programm. Eben gabs den Startpfiff für die Partie Freiburg vs. Union. Später - ab 19:30 Uhr - gibts dann noch den Besuch von Leipzig in Stuttgart. Viel Spaß dabei und noch einen schönen Sonntag.  

    Wie gehts weiter? Kann man im Abstiegskampf gar nicht gebrauchen, aber für Mainz steht vor dem Spiel am nächsten Sonntag gegen die Eintracht zunächst noch das Rückspiel in der Conference League gegen Sigma Olmütz an. Werder dagegen ist fein raus - kein Europapokal. Dafür aber am nächsten Samstag der Besuch bei den Wölfen - das nächste Sechs-Punkte-Spiel!

    Nach zuletzt drei Remis am Stück holt der FSV heute Big Points im Abstiegskampf und verschafft sich etwas Luft. Die Mainzer klettern mit nunmehr 27 Zählern auf Platz 13, Gladbach, Union und der HSV befinden sich nun in Schlagdistanz. Werder fällt auf Platz 15 zurück, hat einen Zähler mehr als St. Pauli und ein minimal besseres Torverhältnis. 

    Am Ende gewinnt mit Mainz das cleverere Team verdient in einem direkten Abstiegsduell mit Werder Bremen. Mainz nutzte seine wenigen Chancen eiskalt aus, Bremen schaffte es trotz fast 70 Prozent Ballbesitz kaum einmal, Druck auf den Kasten von Batz zu entwickeln. Die zweite Hälfte war weitestgehend ein vergebliches Bremer Anlaufen gegen routiniert verteidigende Mainzer. 

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    Sascha Stegemann pfeift zum Feierabend.

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    Kurz darauf die nächste Ecke für den SVW. Hereingabe geklärt, zweiter Ball, Flanke, geklärt. Und dann kann Mainz kontern, ohne Nachdruck, Nebel gibt den Ball letztlich einfach weg. Bringt alles Zeit. Davon hat der FSV mehr. 

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    Oh, da war doch noch ein Mainzer dran, also eine weitere Ecke für die Bremer, die aber erst über Umwege und den zweiten Ball gefährlich wird. Der landet nämlich im Zentrum und Schmid gönnt sich einen aus fast 30 Metern. Knapp fliegt der Schuss über die Latte. Wahrscheinlich wäre Batz ohnehin zur Stelle gewesen. 

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    Covic bugsiert ohne Druck eine Direktabnahme Richtung Kasten, der Versuch ist nicht sonderlich hart, aber dennoch gefährlich, wird aber von einem Verteidiger noch abgefälscht. So kommt Bremen tatsächlich noch einmal zu einer Ecke. Die landet direkt im Toraus. 

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    Und ferner übernimmt Lennard Maloney für Sheraldo Becker.

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    Noch ein wenig Streuung der Siegprämie bei den Gästen. Und Zeit bringts ja auch. Jae-Sung Lee geht, Sota Kawasaki kommt.

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    Jubel brandet auf, als aus dem Gewühl ein Schuss von Musah Richtung Tor fliegt und das Netz zappelt. Reine Zufallsaktion, und zudem wars auch nur das Außennetz. Aber man freut sich halt schon über die kleinen Dinge. 

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    Letzter Wechsel bei Werder. Marco Grüll, der neben Bittencourt die beste Bremer Möglichkeit hatte, macht für Salim Musah Platz.

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    Die Partie schleppt sich dem Schlusspfiff entgegen, bei der Nachspielzeit braucht sich Stegemann auch nicht zu verausgaben. Selbst für Wunder wird die Zeit langsam knapp.

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    Ein letztes Aufbäumen? Werder setzt sich am Strafraum fest, eine Flanke nach der anderen segelt in den Strafraum, mal von links, mal von rechts. Die Mainzer räumen alles weg. 

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    Bei Mainz geht Skipper Silvan Widmer vom Platz, überreicht Kohr die Binde. Und Kacper Potulski kommt für die letzten Minuten. 

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    Und die Mainzer? Nicht mehr mit viel Ballbesitz, aber das brauchen die Gäste auch überhaupt nicht. Werder schlägt sich auch selbst. 

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    Wieder versucht Njinmah etwas, hat auf der rechten Außenbahn etwas Platz, kommt bis zum Strafraumeck und schießt den Ball 22 Meter über den Kasten. xG 0,03. 

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    Hätten sie bei Mainz in der zweiten Hälfte einen Sack Kartoffeln zwischen die Pfosten gestellt, hätte Werder auch nicht mehr Treffer erzielt. 

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    Njinmah versucht was, versucht sich auf rechts in Flankenposition zu bringen, wird geblockt, nimmt den Abpraller wieder auf und legt zurück zu Schmidt, der wiederum direkt zu einem Mainzer passt. Da läuft nicht viel zusammen.

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    Sprechen wir mal über Effizienz: Werder hat einen xG-Wert von 0,33 aufzuweisen, Mainz, mit einem Torschuss weniger, einen von 0,46. Ein torloses Remis wäre hier nicht völlig abwegig. 

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    Fast sogar eine Kontermöglichkeit für Werder, als Mainz etwas aufgerückt ist und Werder über Njinmah kontern kann. Der macht den Ball gut im rechten Halbfeld fest, verzögert, bekommt Unterstützung, die Bremer wollen die Seite wechseln und der dritte Pass landet direkt im Seitenaus. Das ist echt nicht gut. 

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    Außerdem kommt Nikolas Veratschnig für Phillipp Mwene.

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    Jetzt greift auch Fischer erstmals ins Geschehen ein. Tietz hat Feierabend. In der Angriffsspitze wird er durch Weiper ersetzt.

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    Durchs dichteste Gewühl zentral vorm Mainzer Strafraum will Werder sich spielen, irgendwann ist dann halt ein Abwehrbein dazwischen. Sonderlich ideenreich ist das nicht, und der FSV bleibt bissig in den Zweikämpfen.

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    Zudem kommt Isaac Schmidt für Yukinari Sugawara.

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    Thioune sieht sich zum Handeln gezwungen und ersetzt Leonardo Bittencourt mit Patrice Covic.

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    Eckstoß für die Gäste, Nebel von links. Werder kann diesen Standard zwar klären, der Ball bleibt aber beim FSV.

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    Schon ganz schön abgeklärt, wie Mainz das jetzt aufzieht. Bremen darf Ballbesitz, aber sonst eigentlich reichlich wenig. Die Herren in Grün-Weiß warten in der zweiten Hälfte immer noch auf eine Situation, die Batz irgendwie auf die Probe stellen könnte. 

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    Kurz darauf wird auch Jens Stage verwarnt, der bei einem Befreiungsschlag der Mainzer den Fuß gegen Widmer drüberhielt. 

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    Für eine späte Grätsche gegen Bittencourt kassiert Jae-Sung Lee Gelb.

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    Längere Phase mit Bremer Ballbesitz, aber da ist kaum Tempo drin, die Mainzer können in aller Ruhe verschieben. Hinter die Ketten kommen die Werderaner höchst selten. In dieser Phase scheint dem FSV einfach ein solider Auftritt zu genügen. Und raten Sie mal, wer diese Saison die wenigsten Heimtore erzielt hat. Kleiner Tipp, es besteht ein gegebener Anlass.

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    Die Bremer wirken jetzt ein wenig verunsichert, Ungenauigkeiten in der Offensive schleichen sich ein, einfachste Pässe verirren sich ...

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    Passt übrigens zum Pausenfazit, dieses 2:0, Mainz einfach den Tick cleverer. Und die Werder-Fans müssen sich eventuell darauf einstellen, in der kommenden Saison sonntags zweieinhalb Stunden früher aufzustehen. 

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    Nun der nächste Wechsel der Partie, wieder auf Seiten der Gastgeber. Julian Malatini ist offensichtlich angeschlagen, so ein Humpeln kann man kaum simulieren. Mick Schmetgens übernimmt für ihn. 

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    In dieser Szene kann man Lee gar nicht genug loben. Hätte der den Ball auch nur einen Hauch schärfer erwischt, wäre wahrscheinlich gar nichts passiert. 

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    Tooor! Werder - MAINZ 0:2. Eiskalt ausgekontert. Die Bremer verlieren an der Mittellinie den Ball im Aufbau und sind dann völlig offen. Tietz macht das Spiel sofort schnell, spielt aus dem Zentrum auf die rechte Seite, wo Becker gestartet ist. Der legt fast auf Torraumhöhe quer, ein Verteidiger grätscht am hoppelnden Ball vorbei. Und Lee, der am langen Pfosten eingelaufen ist, hält geistesgegenwärtig nur noch den Fuß dran - jeder Schuss wäre sonst wo gelandet. Der Ball hoppelt im Zeitlupentempo über die Torlinie.

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    Vorlage Sheraldo Becker

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    Erstmals können sich die Bremer mit einem guten und schnellen Passspiel durch die Mainzer Abwehr spielen. Und das sah richtig, richtig gut aus, jeder nur eine Ballberührung. Geht an der Mittellinie los. Puertas steckt nach innen zu Deman, der leitet kurz weiter auf Schmid, dessen scharfen Ball an die Strafraumgrenze lässt Stage sehr schön prallen und unvermittelt ist Grüll halblinks am Strafraum in einer prima Abschlussposition. Direktabnahme, ein Versuch aufs lange Eck, haarscharf fliegt der Ball am Pfosten vorbei!

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    Den Freistoß führt Nebel auch gleich selbst aus und schlägt den Ball auf einen Abwehrkopf. 

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    Standard für die Gäste nach einem Foul von Puertas an Nebel im rechten Halbfeld.

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    Die Partie läuft wieder.

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    Werder beginnt Hälfte zwei ohne Keke Topp, dafür aber mit Justin Njinmah.

    Beim Kellerduell zwischen Bremen und Mainz hat der FSV zur Pause die Nase vorn. Keine Partie, in der sich die Torraumszenen aneinanderreihen. Der FSV konnte die einzige gute Chance nutzen, Bremen scheiterte in ähnlicher Situation an der Latte. Die knappe Führung des FSV geht in Ordnung, über die gesamte erste Hälfte waren die Mainzer einfach den entscheidenden Tick cleverer. 

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    Pausenpfiff.

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    Balleroberung durch Bremen unmittelbar am Mainzer Strafraum. Als Topp dann aber zur Strafraumgrenze auf einen Kollegen legen will, passt er direkt in die Füße eines Verteidigers. Unmut aus dem Publikum verschafft sich Luft. 

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    Zwei Minuten gibts obendrauf. 

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    Da kann sich Werder mal gut aus dem Pressing befreien, Befreiungsschlag auf Topp im linken Halbfeld. Aber der muss sofort das Tempo rausnehmen und warten, bis die Kollegen nachgerückt sind. Dann lassen die Bremer zunächst den Ball gut vor dem Strafraum laufen. Über Bittencourt wird ein Seitenwechsel vorgenommen, aber der Steckpass am Ende ist dann viel zu scharf, unerreichbar für Grüll. Gute Ansätze, schlechte Ausführung. 

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    Freistoß Bremen aus dem rechten Halbfeld. Puerta macht das natürlich, die Hereingabe klärt Becker. Mühelos. Und Werder muss neu aufbauen. 

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    Langsam nähern wir uns dem Pausenpfiff, ein Tor liegt im Augenblick nicht in der Luft, dafür fehlen auf beiden Seiten die klaren Aktionen in der Offensive. Das Tempo ist ohnehin nicht das höchste, für die Defensivformationen unheimlich praktisch.

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    Bittencourt kassiert Gelb, als er, den Ball führend, den linken Arm ausfährt, und seinen Verfolger im Gesicht erwischt. Bisschen harsch, diese Maßnahme von Stegemann.

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    Schon erstaunlich, dass Mainz hier mit der ersten Chance in Führung gegangen ist. Die Diskrepanz zwischen xG-Wert und Torausbeute über die gesamte Saison gesehen ist bei keinem Team in der Liga so groß wie bei den Rheinhessen. 

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    Also lassen die Mainzer den Ball jetzt durch die eigenen Reihen laufen, jedenfalls für eine kurze Phase, während Werder auf Umschaltsituationen lauert. 

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    Wie auf Kommando pressen die Mainzer nun wieder höher, gehen wir mal ganz stark davon aus, dass es dieses Kommando auch tatsächlich gegeben hat. Und mit einem Male kommt das Bremer Aufbauspiel ins Stocken. 

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    Die erste Hereingabe von Puertas wird geklärt, die zweite landet dann bei Topp, der aber viel Rückenlage hat und so keinen Druck auf den Abschluss bekommt. Batz kann die Kugel bequem aufnehmen. 

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    Nun wird Topp auf der rechten Seite geschickt, hätte viel Wiese vor sich, doch Posch rückt rechtzeitig raus aus dem Zentrum, klärt zur Ecke. Und die Mainzer haben wieder viel Zeit, sich zu formieren. 

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    Dem Zwischenstand geschuldet, wird Bremen aktiver. In erster Linie ist das an den Spielanteilen zu erkennen, die mittlerweile mit 63 Prozent angegeben werden. 

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    Der letzte Ball, der kommt bei Bremen noch nicht. Mainz will pressen, aber Stage versteckt sich zwischen den Ketten, bekommt den Ball zugesteckt und hat ein wenig Platz. Über Grüll macht er das Spiel breit, aber dessen Flanke landet dann im Nirgendwo. Im Ansatz war das gut, in der Ausführung mit Luft nach oben. 

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    Ein Remis gäbe zu diesem Zeitpunkt das Spielgeschehen etwas besser wieder. Für Abstiegskampf ist die Partie echt friedlich, beide Teams suchen eher den Weg über das Spiel, weniger den Kampf.

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    Feiner Versuch der Bremer. Zwei enge Zweikämpfe im Mittelfeld, immer behalten die Bremer die Oberhand und nach Ballgewinn an der Mittellinie steckt Bittencourt im Fallen steil für Schmid durch, der leicht nach rechts abgedrängt wird, dennoch bis zur Strafraumgrenze durchkommt, aus halbrechter Position flach das lange Eck anvisiert. DEN Braten hat Batz allerdings gerochen. Solide Parade.

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    Huh, da hat Mainz ein bisschen Glück gehabt. So darf da Kohr eigentlich am eigenen Strafraum nicht ins Dribbling gehen. Puertas setzt nach und holt immerhin den nächsten Eckstoß heraus. Der aber ohne Folgen bleibt. 

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    Puertas also mit der nächsten Hereingabe, am kurzen Pfosten kann Sano klären. Bisher sind es eher die Kopfballzwerge, die die Partie prägen. Jetzt Sano, eben Bittencourt ...

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    Keine klaren Feldvorteile also, wie gesagt, aber der FSV hat etwas mehr Zug zum Tor. Werder bleibt im Angriffsdrittel häufig stecken und muss auf Standards bauen. Gerade gibts die zweite Ecke für Bremen. 

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    Nächster Angriff der Mainzer, die den Ball kurz vor dem Strafraum laufen lassen, schließlich flankt Sano aus dem rechten Halbfeld, der Ball rutscht irgendwie durch, weil ein Verteidiger sich verschätzt und Tietz steht dahinter frei, alleine vor dem Tor. Nur hatte er überhaupt damit gerechnet, dass das Zuspiel auch durchkommt. Enttäuscht schüttelt er den Kopf, als der Ball ins Toraus durchrollt. 

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    Keine klaren Feldvorteile, das zeigt uns auch die Statistik für die Spielanteile, 50:50. 

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    Klare Feldvorteile konnte sich bisher noch keines der beiden Teams erarbeiten, es geht die ganze Zeit eigentlich rauf und runter, die Probleme beginnen in der Regel erst in der Nähe des Angriffsdrittels. 

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    Gute zehn Minuten gespielt, Bremen schon mit drei Abschlüssen, Mainz mit zwei, inklusive Führungstreffer. Großartig gelauert wird in diesem Abstiegsduell nicht unbedingt. Der Beginn ist jedenfalls verheißungsvoll. 

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    Rasanter Beginn, auch angesichts der Tatsache, wie schnell Werder jetzt fast der Ausgleich gelungen wäre. Eine Ecke von der rechten Seite bringt Puertas an den Torraum, Bittencourt springt am höchsten, an sich schon verwunderlich, und kommt mit dem Kopf dran, scheitert aber spektakulär am Querbalken!

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    Tooor! Werder - MAINZ 0:1. Der Treffer fällt dafür auf der Gegenseite mit dem ersten Mainzer Abschuss. Die Gäste arbeiten sich zügig über die linke Seite nach vorne. Ein langer Ball auf links sucht Becker, wird noch geklärt. Mwene führt den Einwurf schnell und kurz aus, bekommt die Kugel von Wandspieler Becker zurück und marschiert auf der Grundlinie Richtung Kasten. Der Linksverteidiger flankt an die Torraumgrenze, wo Nebel unbeachtet von der Bremer Abwehr in Position läuft und seinen Flugkopfball stark unter die Latte drückt. Da hat sich Werder klassisch übertölpeln lassen.

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    Vorlage Phillipp Mwene

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    War gar nicht so schlecht, der anschließende Freistoß von der linken Seite, den Topp flach im Strafraum verlängert. Batz muss erstmals eingreifen.

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    Was da Kohr gerade gegen Bittencourt macht, kann man getrost einen Bodycheck nennen. Der Mainzer kommt ohne Verwarnung davon, einen Freistoß für Werder gibts natürlich.

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    Zunächst wird viel im Mittelfeld gekämpft, als die Mainzer erstmals etwas Platz haben, gehts mit einem Steilpass auf der linken Seite auf Becker, eine gute Idee, aber Friedl kann das Zuspiel ablaufen. Sehr aufmerksam.

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    Sascha Stegemann pfeift das Spiel an.

    Gibts einen Favoriten? Schwer zu sagen, Werder hat wie gesagt die letzten beiden Spiele gewonnen, Mainz kassierte in den letzten acht Pflichtspielen nur eine Niederlage - gegen den BVB. Holte in dieser Phase drei Siege, spielte aber auch zuletzt viermal am Stück remis. Die Formkurve zeigt bei beiden Teams eher nach oben ... 

    St. Pauli liegt als Sechzehnter vor Anpfiff der Begegnung nach Punkten gleichauf mit Mainz (beide 24), Köln als Dreizehnter nach Punkten gleichauf mit Bremen (beide 25). Der Konkurrenz von Union und Gladbach (beide 28) käme eine Punkteteilung wohl am gelegensten. 

    Als Fortschritt kann schon mal gewertet werden, dass Werder, seit Thioune das Amt übernommen hat, genauso viele Punkte wie der FSV geholt haben. Nach den zwei Siegen zuletzt liegen die Bremer wieder vor dem FSV, wieder genau einen Zähler. Wer heute die drei Punkte mitnimmt, kann fast von einem - kleinen - Befreiungsschlag sprechen. 

    Während Fischer sofort einschlug, unter ihm blieb Mainz in den ersten sechs Pflichtspielen ungeschlagen, dauerte es bei Daniel Thioune etwas länger. Drei Niederlagen zum Einstand verhießen eine düstere Zukunft. Doch nach Siegen und Union in den letzten zwei Spielen kann wieder zarte Hoffnung keimen. 

    Drehen wir die Uhr knapp zwei Monate weiter, Zeitpunkt 20. Spieltag, hat sich Mainz auf den Relegationsplatz vorgearbeitet und einen Zähler Rückstand auf Werder, wo nach diesem Spieltag Horst Steffen seinen Stuhl räumen musste. 

    Beide Teams haben im Verlaufe der Saison den Trainer gewechselt, die Mainzer zwei Monate früher. Damals waren die Mainzer abgeschlagenes Schlusslicht mit sechs Zählern Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Bremen wähnte sich damals noch im gesicherten Mittelfeld.

    Eng gehts zu im Abstiegskampf. Jedes Tor, jeder Zähler gewinnt an Gewicht, je näher wir dem Saisonende kommen. Und mittendrin im Sumpf stecken die beiden Teams, die heute an der Weser aufeinandertreffen. 

    Das ist exakt die Startelf, zuletzt in der Liga gegen Stuttgart (2:2) spielte. Im Vergleich zum 0:0 gegen Olmütz in der Conference League kommen wir auf drei Umstellungen. Widmer, Lee und Becker spielen von Anfang an für Potulski, Böving und den verletzten Silas.

    Urs Fischer hat diese Auswahl getroffen: Batz - da Costa, Posch, Kohr - Widmer, Kai. Sano, Mwene, Nebel, Lee - Tietz, Becker.

    Nach dem 4:1 bei Union nimmt Thioune zwei Veränderungen - nicht freiwillig - in der Startelf vor. Stark und Lynen fallen aus, dafür beginnen Bittencourt und Malatini.

    So hat Daniel Thioune aufgestellt: Backhaus - Sugawara, Malatini, Friedl, Deman - Stage, Bittencourt, Puertas, Grüll, Schmid - Topp.

    Direktes Aufeinandertreffen zweier Teams im Abstiegskampf, wie nennt man das? Sechs-Punkte-Spiel, ganz klar. Und aus dieser Kategorie gibts heute eine Begegnung an der Weser. Wir werfen einen Blick auf die Formationen.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Werder Bremen und dem FSV Mainz 05.