Arminia Bielefeld - 1. FC Nürnberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Arminia Bielefeld - 1. FC Nürnberg. 2. Bundesliga.

SchucoArenaZuschauer25.134.

Arminia Bielefeld 1

  • T Handwerker (81. minute)

1. FC Nürnberg 1

  • M Zoma (8. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Um 20:30 Uhr wird die 2. Liga mit dem Spiel Hannover 96 vs. SC Paderborn fortgesetzt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

So muss Nürnberg weiter auf die 40-Punkte-Marke warten, steht jetzt bei 38 Zählern, die auf Rang 9 stehend aber auch reichen sollten. Der nächste Gegner heißt Magdeburg. Bielefeld rutscht auf Platz 14 ab und könnte noch weiter Boden verlieren im engen Tabellenkeller. Nächste Woche geht es zum richtungsweisenden Spiel nach Münster. 

Ein Spiel, nach dem kein Team drei Punkte verdient hätte, endet mit einem Remis, das passt doch ganz gut. Bielefeld konnte sich im zweiten Durchgang ein bisschen für eine schlimme erste Halbzeit rehabilitieren und kam verdient zum Ausgleich, auch wenn der glücklich fiel. Nürnberg dagegen spielte eine gute erste und eine schwache zweite Halbzeit. Und wird sich sehr über die löchrige Mauer vorm 1:1 und die vergebene Torchance von Lubach, die er kurz vor Schluss nicht vergeben darf, ärgern. 

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Der Rest der Zeit verstreicht. Bielefeld und Nürnberg trennen sich unentschieden. 

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Den folgenden Halbfeldfreistoß kann Nürnberg nicht nutzen. Hinter dem zweiten Pfosten soll der zu lang geschlagene Ball nochmal ins Zentrum geköpft werden, landet aber in den Armen von Kersken. 

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Und auch Russo wird verwarnt. Wer der beiden jetzt fürs Foul und wer fürs Meckern belangt wird, ist gar nicht so wichtig. 

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Yilmaz, wahrscheinlich der beste Spieler auf dem Feld heute, tankt sich nochmal links durchs Feld und wird dann erst von Russo und dann von Bauer gelegt. Beide Meckern dann auch noch, warum auch immer. Der gute Braun zeigt erst Bauer die Gelbe Karte. 

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Lubach bestätigt uns. Und vergeigt den Tausendprozenter zum Siegtor. Unglaublich. Nzingoula und Koudossou machen das klasse, gehen mit Tempo durchs rechte Halbfeld und bekommen Koudossou zur Grundlinie. Von dort geht der Ball natürlich nach innen. Und am Fünferrand trifft Lubach freistehend den Ball nicht richtig und schießt am Tor vorbei. Das war schwerer als den reinzudrücken. 

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Sechs Minuten gibt es noch obendrauf. Da kann noch eine Menge passieren. Gefühl sagt eher: wird es nicht. 

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Energie ja, Tempo ist auch drin, die Zielstrebigkeit wird aber nicht mehr gefunden. Beide Teams kommen nicht zu Torchancen oder Abschlüssen. Nürnberg scheint mit dem Punkt auch zufrieden zu sein. Die Gäste stehen bei einem einzigen Torschuss im zweiten Durchgang.  

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Und jetzt ist die Bielefelder Alm natürlich auch nochmal da. In der endgültigen Schlussphase kommt nochmal richtig Energie rein. 

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Manchmal sieht man es ja, dass ein oder vielleicht zwei Spieler ihre Standfestigkeit in einer Mauer verlieren oder sich wegdrehen oder ähnliches. Hier bekleckern sich alle sechs Auserwählten wahrlich nicht mit Ruhm. Ein Gegentor, das nie und nimmer fallen darf, da wird sich Klose immens ärgern. 

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Toooooor! ARMINIA BIELEFELD - 1. FC Nürnberg 1:1. Rochelt tippt den Ball leicht nach innen. Das veranlasst die sechsköpfige Nürnberger Mauer dazu, in ein vollständiges Chaos auszubrechen. Da hält nichts mehr. Nürnberger hält drauf, schießt mitten durch den Schweizer Käse und trifft wuchtig ins linke Eck. Reichert tobt vor Wut. Was für ein Anfängerfehler seiner Spieler, die die freie Seite abdecken sollten. 

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Vorlage Jannik Rochelt

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Freistoß für Bielefeld direkt am Strafraumrand. Wird da nochmal draufgeguckt? Yilmaz ist nach einem langen und anschließenden frei springenden Ball gegen Momuluh einen Tick zu spät. Da fehlt nicht viel zum Elfmeter, es bleibt aber beim Freistoß aus höchstens 17 Metern direkt am Sechzehnerhalbkreis. 

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Letzter Wechsel bei der Arminia, jetzt müssen es die richten, die da sind: Young kommt für Corboz, der sich je nach Verlauf und Ausgang der nächsten zwölf Minuten noch länger an seinen Fehlschuss erinnern wird. 

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Die kommen aber nicht, weil Nürnbergs starke Außenverteidiger Yilmaz und Koudossou ihre Seiten immer wieder dicht machen. Jetzt kommt ausnahmsweise mal ein Ball von der linken Seite als Flanke in den Sechzehner, Momuluh und Uldrikis köpfen. Aber nicht aufs Tor. Das macht stattdessen Lochoshvili. Damit sein Keeper die Kugel fangen darf. 

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Bielefeld schafft es nicht, den Druck konstant hochzuhalten. Der ist mittlerweile wieder ordentlich verkocht, sodass wir wieder in so einer Dümpelphase sind. Da wissen die Spieler selbst oft nicht, was sie mit dem Ball am Fuß anfangen sollen. Auch von den Rängen kommt nicht viel. Das Team hat sich den Support seiner Fans aber bislang auch nicht verdient. Es braucht Aktionen. 

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Außerdem kommt Porstner für Becker. 

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Die nächste Wechsel: Der junge Fernandez macht Platz für Nzingoula. 

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20 Minuten noch. Und Bielefeld hat sich mittlerweile einen xG-Wert von 1,08 erarbeitet. Geht das Spiel hier unentschieden aus, es wäre nicht völlig aus der Welt gegriffen. Noch aber ist die schlechte erste Hälfte der Bielefelder nicht in Vergessenheit geraten. 

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Grodowski hat ausgeworfen. Momuluh kommt für ihn. 

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Erste Chance für Nürnberg im zweiten Durchgang: Scobel verlagert gut ins linke Halbfeld zu Lubach, der geht gegen Hagmann ins Dribbling, zieht mit kurzen schnellen Schritten nach innen und zieht ab. Knapp am linken Pfosten vorbei. 

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Viel Einsatz und Aufwand, den Grodowski rechts an der Grundlinie gegen Lochoshvili aufbringt, um den Ball im Spiel zu halten. Dann kommt Corboz und macht alles zunichte, indem er überstürzt von rechts im Strafraum weit über das Tor semmelt. 

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Gibt Zeit, Nürnbergs zweite Halbzeit zu bilanzieren. Die ist nämlich ganz schön dünn. Jetzt ist es der Club, von dem gar nichts kommt. Bielefeld zeigt sich bemühter und energetischer. Und hatte durch Corboz zudem den Hochkaräter gerade, der stand offenbar wirklich nicht im Abseits, was Reicherts tolle Tat umso wertvoller macht. Die Arminia arbeitet am Ausgleich auf der ausverkauften Bielefelder Alm. 

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Nächste Pause, nächste Verletzung, Fernandez braucht Hilfe. Der Ball lief ja auch mal bestimmt fünf Minuten lang. 

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Und bei der Arminia ist nun doch schon Schluss für Boakye, der von Hagmann ersetzt wird. 

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Die nächsten zwei Wechsel nach knapp einer Stunde. Bei den abbauenden Nürnbergern kommt Baack für Justvan. 

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Wow, wie hält Reichert den denn? Handwerkers Ecke boxt der Keeper noch aus seinem Sechzehner, nur Sekunden später hebt Grodowski die Kugel aber erneut vors Tor. Nürnberg spielt auf Abseits, rückt raus, Corboz steht dann auch in arg abseitsverdächtiger Position, die Fahne bleibt aber unten. Und Reichert pariert den freien Abschluss von Corboz, zentral aus zehn Metern, sensationell mit dem linken Arm. 

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Dann mal wieder eine Spielunterbrechung, Boakye bekommt unglücklich die Stollen von Yilmaz übers Schienbein gezogen. Das ist schmerzhaft, wird aber nicht für einen Ausfall sorgen. Boakye beobachtet Grodowskis Einwurf und Corboz' geblockten Schuss von der Seitenlinie. Und kommt pünktlich für die Ecke von Handwerker ins Spiel zurück. 

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Eine Flanke von Wörl aus dem linken Halbfeld segelt durch und titscht knapp am langen Pfosten vorbei. Das könnte als erster echter Torschuss und erste Torchance der Partie durchgehen, da fehlte nicht viel. Reichert wäre aber wohl da gewesen. 

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Und dann, nach 52 Minuten, gibt es den ersten Eckball für Bielefeld. Den schlägt Handwerker ins Zentrum, abgewehrt. Im Rückraum hat Boakye aber eine tolle Idee und spielt den freien Russo links im Sechzehner an. Ein genialer scharfer Pass, kein Abseits. Aber eine fürchterliche Ballbehandlung von Russo, der diese große Chance mit seinem unsauberen ersten Kontakt verstolpert und nicht zum Abschluss kommt. 

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Augenblickliche Änderungen können wir aber nicht beobachten. Das Spiel behält seinen unstrukturierten und unansehnlichen Charakter. Viel Laufarbeit, viel Kampf um den Ball, viele Köpfe im Nacken, weil die Kugel ständig durch die Luft fliegt. Keine Torszenen. 

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Sechs Schüsse der Arminia im ersten Durchgang, vier davon nach einem dieser chaotischen Einwürfe, kein einziger aufs Tor, fast alle geblockt. Nicht mal ansatzweise konnte Bielefeld Torgefahr erzeugen. Dass Nürnberg ebenfalls sechs Torschüsse abgegeben hat und das Torschussverhältnis damit ausgeglichen ist, verzerrt den Gesamteindruck. 

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Weiter gehts. 

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Außerdem spielt jetzt Wörl für Lannert. Auch Sarenren Bazee hat sich fertiggemacht, muss aber noch warten.  

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Zwei Wechsel nur beim DSV Arminia, da kommt die schwache Startelf noch glimpflich bei weg. Uldrikis kommt für Telalovic.  

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Zweiter Wechsel beim FCN, zum zweiten Mal verletzungsbedingt, einen anderen Grund, mit Grimaldi nach dem Ausfall von Zoma auch den zweiten etablierten Stürmer auszuwechseln, gibt es nicht. Scobel rennt voller Tatendrang aufs Feld. 

Der Auftakt in dieses Spiel zweier großer Traditionsmannschaften war ganz nett und brachte die frühe Führung für Nürnberg mit sich. Danach verflachte die Partie aber bemerkenswert schnell und brachte nur noch Rumpelfußball mit sich. Nürnberg braucht sich das nicht vorwerfen lassen, mit der Führung im Rücken wurde der Gegner kalt gestellt, Becker hatte zudem zwei große Chancen, um nachzulegen. Das chancenlose Bielefeld dagegen enttäuschte schwer und braucht einen Turnaround, um die Gunst des Publikums nicht vollends zu verlieren. 

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Der Pfiff zur Halbzeit. Gefolgt von Pfiffen von den Rängen. 

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Fast wird es doch nochmal gefährlich, als Grodowski mal seinem eigentlichen Job als Fußballer nachgehen darf und einen langen Ball zu Telalovic in die Spitze weiterleitet, auch wenn er das mit dem Kopf tut. Telalovic wird aber von Gruber stark abgelaufen und kommt nicht sauber zum Abschluss. 

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Die erste Minute der Nachspielzeit verstreicht vollständig, weil Lannert angeschlagen ist. Das beschreibt diesen Durchgang dann ganz gut. 

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Die Verletzung von Zoma hat viel Zeit gefressen. Auch deswegen gibt es jetzt vier Minuten Nachspielzeit. 

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Wer das Spiel der Bielefelder gegen Darmstadt hier an dieser Stelle vor zwei Wochen gesehen hat, das war eine ganz andere Mannschaft. Der Auftritt der heutigen ist besorgniserregend. Eine unterirdische erste Halbzeit vom Kniat-Team. 

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Wir wollen hier nicht langweilen, aber wir müssen uns ständig wiederholen, sonst stünde hier nichts von den Bielefeldern: Grodowski mit dem weiten Einwurf von der rechten Seite. Keine Kontrolle über den Ball, zwei Abschlüsse der Bielefelder, beide geblockt, dann köpft Corboz nach vorne und Boakye verlängert ins Tor. Stand aber zwei oder drei Meter im Abseits. 

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Immer wieder Yilmaz. Justvan bespielt dessen Schiene, diesmal die halbhohe Flanke. Die köpft Fernandez am ersten Pfosten knapp vorbei. 

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Denn trotz der miesen Zahlen bringt Nürnberg was vors Tor: Yilmaz setzt sich mit viel Energie und Willen auf der linken Seite durch und kommt zur Grundlinie, gibt nach innen, wo Grimaldi den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt und für Becker ablegt. Der trifft diesmal immerhin den Ball. Schießt aus 15 Metern zentraler Position aber drüber. 

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38 Prozent Ballbesitz nur für den Club, und dann auch noch eine unterirdische Passquote von 60 Prozent. Fast jeder zweite Ball geht also verloren. Und damit ist Nürnberg noch das bessere Team! Die Führung ist verdient. Bielefeld bringt überhaupt nichts. Setzt jetzt wieder alle Hoffnungen in den Einwurf von Grodowski. Vergebens. 

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Fernandez gibt nach einer Freistoßentscheidung gegen den Club im Mittelfeld den Ball nicht frei. Das lässt Schiedsrichter Braun nicht ansatzweise durchgehen und zückt schnell und konsequent die Gelbe Karte. Real Madrid erzürnt das. 

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Für Nürnberg köpft Fernandez einen weiten Becker-Freistoß knapp übers Tor. Der Jungstar kam aber vorrangig so frei zum Abschluss, weil er mit massig Vorsprung startete. Abseits. 

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Bielefeld hat Strafraumaktionen nur dann, wenn Grodowski den Ball von der Seitenlinie in die Box schleudern darf. Wieder Geflipper, wieder Telalovic mit dem Schuss, wieder geblockt. Das ist harmlos. 

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Gemessen an der akuten Chancenarmut in dieser Partie, war das echt ein Hochkaräter gerade. Und das ganz ohne Torschuss. Die TV-Wiederholung macht nochmal deutlich, was Becker da hat liegen lassen. Ein völlig freier Schuss aus acht Metern mit nur noch zwei oder drei Spielern vor sich, die im Weg hätten stehen können. Könnte ein xG-Wert für nicht getroffene Schüsse ermittelt werden, er wäre in diesem Fall riesig. 

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Wenn was geht, dann beim FCN. Lubach auf der Zoma-Position, schickt Yilmaz von halblinks zur Grundlinie, der gibt den Ball gefährlich in die Mitte. Becker steht acht Meter halblinks vor dem Tor völlig frei und muss den zumindest mal aufs Tor drücken, eigentlich auch zwingend ins Tor drücken, so viel Platz wie er da hat. Senst aber über die Kugel. 

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Ganz schön wenig Fußball also seit dem Führungstor. Das Spiel ist komplett zerfahren. Langer Ball der Arminia aus der Abwehrkette, der soll in den Lauf von Boakye. Der ist schnell, aber nicht SO schnell. Abschlag Reichert, langer Ball, vier Kopfbälle, die Kerze von Corboz, weiter Kopfbälle. Die Murmel hat ziemlich viel Flugzeit. 

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Das ist viel Stückwerk jetzt. Während Lubach kommt, fordert Grimaldi die nächste Behandlung ein. Auch der wuchtige Stürmer ist angeschlagen, auch hier muss beraten werden. Auch er versucht es nochmal, steht aber unter Beobachtung.  

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Also kann jetzt endlich Lubach eingewechselt werden, um den verletzten Zoma zu ersetzen. 

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Und das ist eine ganz schön lange Unterzahl. Der Ball geht einfach nicht ins Aus. Handwerker kommt auf der linken Seite zu einer Hereingabe, die schnappt sich Reichert. Und der schlägt den Ball dann lang ins Seitenaus. 

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Das wars für Zoma. Der Torschütze hat es nochmal probiert, deutet jetzt aber an, dass er ausgewechselt werden muss. Bewegung auf der Nürnberger Bank, zunächst geht es für die Gäste in Unterzahl weiter. 

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So kanns gehen: Ballgewinn im linken Halbfeld, drei schnelle Pässe, dann kann Corboz für Grodowski zentral in den Sechzehner durchstecken. Der wird von Reichert sauber abgeräumt, der aber vorher am Ball ist und das entsprechend richtig gut löst. Gleichzeitig startete Grodowski aber auch aus dem Abseits. 

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Stattdessen der Club: Wieder Zoma, diesmal über links. Tiefer Lauf bis zur Grundlinie, in der Mitte verpassen die Kollegen den Abschluss. Wenig später schießt Yilmaz aus halblinker Position, flach in die Arme von Kersken. 

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Bielefeld erholt sich nicht wirklich gut von dieser kalten Dusche. Das Spiel plätschert, dümpelt, der Ballbesitz wechselt ständig und der Ball springt frei, das Stadion ist recht ruhig. Nürnberg hat das Spiel ganz schön kaltgestellt. Und die Arminia kommt zu keinen Szenen. 

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Erstmal Entwarnung, Zoma ist nach seiner Behandlungspause zurückgekehrt. Scheint doch nichts Muskuläres zu sein. Der schnelle Außenstürmer sorgt hier in der Anfangsviertelstunde im Alleingang für die Schlagzeilen. 

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Erst der Glücksmoment, dann die Sorge: Zoma sitzt verletzt auf dem Rasen und muss am Oberschenkel behandelt werden. Das sieht nicht so aus, als könnte er weiterspielen. 

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Mit der ersten Chance also gleich die Führung für den Club. Und das war echt stark von Zoma. Manchmal sind die einfachsten ja die schwierigsten. Bei so einem langen Anlauf und mit so viel Tempo und Zeit hat so manch ein Stürmer schon mal wackelige Knie bekommen. Nicht so der beste Torschütze des 1. FC Nürnbergs, der jetzt bei elf Saisontoren steht. 

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Toooooor! Arminia Bielefeld - 1. FC NÜRNBERG 0:1. Ein ganz langer Anlauf - und dann der sichere Abschluss: Markhiev mit dem Befreiungsschlag aus dem eigenen Sechzehner. An der Mittellinie unterläuft Großer und Bauer der schwere Fehler, beide gehen nicht richtig hin und die Kugel rutscht durch. Zoma wird mit Ball am Fuß nicht mehr eingefangen. Und schiebt zentral vor Kersken sicher ein. 

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Vorlage Adam Markhiev

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Ziemlich ausgeglichener Beginn, da ist keine klare Tendenz zu erkennen. Jetzt wieder Nürnberg: Zoma zieht auf seiner rechten Seite erstmals an und geht ins volle Tempo, wird aber von Handwerker sauber und ansehnlich abgegrätscht. Für den Ballgewinn erntet der Verteidiger Szenenapplaus. Die Laune und Energie auf der Bielefelder Alm ist gut. 

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Und wir beobachten einen frühen ersten Eckball für den 1. FC Nürnberg, der zieht aber noch keinen Abschluss nach sich. Dafür auf der anderen Seite: Hier ist die weit eingeworfene Einwurfschleuder von Grodowski gleichwertig wie ein Eckball zu behandeln, Wahnsinn, wie viel Zug der in den Ball kriegt. Es wird geflippert, dann schießt Telalovic erstmals am heutigen Tag aufs Tor. Und wird geblockt, der Ball streicht anschließend ein paar Meter vorbei.  

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Anpfiff von Schiedsrichter Robin Braun! 

Nürnberg ist aktuell seit vier Zweitligaspielen gegen Bielefeld unbesiegt, gegen keinen anderen aktuellen Zweitligisten hat der Club zudem so eine hohe Siegquote wie gegen den DSV (53 Prozent). Auch das Hinspiel zogen die Clubberer beim 2:0-Erfolg in Nürnberg. Das letzte Mal dass, Nürnberg beide Duelle der beiden Traditionsmannschaften in einer Saison gewonnen hat, war 2016/17. 

Mit Nürnberg, Münster, Bochum, Lautern und Hertha BSC hat Bielefeld ein gutes Restprogramm. Da wartet zumindest mal kein Aufstiegskandidat mehr. Wobei da der letzte ja geschlagen wurde. Und gegen Nürnberg sollte die Arminia an genau diesen letzten Heimauftritt anknüpfen. Der 2:1-Erfolg gegen Darmstadt auf der energiegeladenen Alm gehörte sicherlich zu den besten Saisonspielen der Bielefelder in diesem Jahr. 

Zumal es für den heutigen Gegner um den Klassenerhalt geht. Kiel hat gewonnen gestern und konnte sich etwas Luft verschaffen. Damit ist Bielefeld eins von trotzdem immer noch sieben Teams im wahnsinnig engen Keller, die sich um die Plätze über dem Strich streiten. Drei Punkte trennen Rang 18 und Rang 12 nur, wann hat es das mal gegeben? Jeder Punkt, jedes Tor, könnte am Ende entscheidend sein. 

Das wurde zuletzt verpasst, weil dem kaltschnäuzigen Sieg gegen Kiel und der Gala gegen Kaiserslautern nach der Länderspielpause zwei Wochen Rumdümpeln folgte. Gegen Braunschweig gab es ein maues 1:1, gegen Dresden wurde vor ausverkauftem Haus im Max-Morlock-Stadion von Dynamo der Schneid abgekauft. Ohne große sportliche Ziele, die noch erreicht werden könnten, liegt der Vorwurf des lockeren Saisonauslaufs im Raum. Ein Umstand, den Trainer Klose überhaupt nicht akzeptiert. Heute ist von seinem Team eine Reaktion gefordert. 

Und Enttäuschung, das ist dann auch der Begriff, über den wir den Vorlauf hier ziehen können: Sowohl Nürnberg als auch Bielefeld haben sich das letzte Wochenende sicherlich anders vorgestellt. Vor allem Bielefeld ist die größten Sorgen längst noch nicht los und steckt mittendrin im Schlamassel, beim Club müsste es schon mit dem Teufel zugehen, um nochmal in Abstiegsnot zu geraten, die Seele wäre aber bestimmt befreiter, wenn heute im zweiten Anlauf die heilige 40-Punkte-Marke geknackt werden würde. 

Auch Nürnberg erlebte bei der 0:2-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden eine Enttäuschung, auch hier bleibt eine Reaktion vom Trainer nicht aus. Klose nimmt drei Wechsel vor und nimmt Scobel, Nzingoula und Baack aus seiner Startformation. Dafür erhalten Becker, Grimaldi und Fernandez den Vorzug. 

So beginnt der 1. FC Nürnberg: Reichert - Koudossou, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Becker, Markhiev, Fernandez - Justvan, Grimaldi, Zoma. 

Der DSV Arminia ist vergangene Woche beim 1:4 in Karlsruhe leer ausgegangen. Trainer Kniat reagiert auf die deutliche Niederlage und tauscht seine Startelf auf vier Positionen aus. Großer, Handwerker, Rochelt und Boakye rücken neu in die Startelf. Ausgerechnet Ex-Clubberer Knoche fehlt heute mit einem Infekt, Sicker mit einer Wadenprellung. Und Wörl und Momuluh sitzen zunächst auf der Bank. 

So spielt Arminia Bielefeld: Kersken - Lannert, Bauer, Großer, Handwerker - Rochelt, Russo, Corboz - Grodowski, Telalovic, Boakye. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen Arminia Bielefeld und dem 1. FC Nürnberg.