FC Augsburg - FC St. Pauli; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Augsburg - FC St. Pauli. Bundesliga.

SGL ArenaZuschauer30.660.

FC Augsburg 2

  • M Gregoritsch (41. minute, 59. minute)

FC St. Pauli 1

  • D Sinani (32. minute 11m)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr der HSV zum Heimspiel gegen den Tabellenführer aus München lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Augsburg am Samstagnachmittag in Mainz zu Gast ist, empfängt St. Pauli parallel den VfB Stuttgart am Millerntor. Ernst wird es für die Kiezkicker aber zuvor bereits am Dienstagabend, wenn im Viertelfinale des DFB-Pokals das Auswärtsspiel in Leverkusen ansteht.

Augsburg distanziert damit St. Pauli und liegt jetzt zumindest komfortable acht Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz - auf den Relegationsplatz sind es aber weiterhin nur vier Punkte. Die Kiezkicker verlieren wiederum den Anschluss an jenen Relegationsplatz und liegen nach dem sechsten sieglosen Spiel in Folge als Vorletzter vier Zähler dahinter.

Nach dem Bayern-Coup drehen effiziente Augsburger das nächste Spiel und feiern einen hart erkämpften Heimsieg gegen St. Pauli. Obwohl der Rückstand aus einem strittigen Elfmeter resultierte, war St. Pauli besser im Spiel und musste sich über den Ausgleich durch Gregoritsch kurz vor der Halbzeit ärgern. Auch nach der Pause gaben zunächst die Gäste den Ton an und waren zur Stundenmarke unachtsam, was Gregoritsch nach der zweiten Vorlage von Claude-Maurice eiskalt mit seinem Doppelpack bestrafte. Die Führung verteidigte Augsburg souverän, St. Pauli wurde nur noch selten zwingend und steht am Ende trotz xG-Werten von 1,35 zu 2,43 mit leeren Händen da.

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Und so bleibt es beim 2:1 für Augsburg - Schlusspfiff!

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Doch nochmal die Chance für St. Pauli! Bei einer Halbfeldflanke ist Banks im Strafraum mit dem Kopf zur Stelle, Ceesay setzt aber gut nach. So kann Irvine am Elfmeterpunkt abschließen und wird geblockt. Doch der Abpraller landet bei Ceesay, der aus zehn Metern abzieht. Ein Verteidiger bekommt noch den Fuß dazwischen und fälscht in die Hände von Dahmen ab.

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Einen aussichtsreichen Konter spielt Augsburg zu unentschlossen aus. Am Ende steht ein Versuch von Essende aus halblinken 17 Metern, den Vasilj im langen Eck festhält.

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Jetzt fliegen die Bälle lang und hoch in den Sechzehner der Augsburger. Sascha Stegemann ahndet jedoch ein Offensivfoul von Ando - wichtige Zeit für den FCA.

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Keitel hat sich offensichtlich ohne Fremdeinwirkung verletzt und deutet an, ausgewechselt werden zu wollen. Aber wie denn? Manuel Baum hat bereits fünfmal gewechselt, Keitel beißt vorerst auf die Zähne.

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Im Übrigen werden insgesamt fünf Minuten nachgespielt. St. Pauli wirft jetzt alles nach vorne. 

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Guter Antritt von Pedersen, der über halblinks nur durch ein taktisches Foul von Sands gestoppt werden kann. Für den Griff an die Schulter sieht Sands Gelb. 

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Mit Ausnahme der Chance durch Rasmussen lassen die Hausherren seit dem Führungstreffer nichts anbrennen. Aus Sicht der Kiezkicker bräuchte es jetzt den Lucky Punch. 

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Nach einem Fehlpass von Pyrka schickt Banks Essende in die Tiefe. Der erste Kontakt von Essende ist aber schlecht und damit verpufft eine aussichtsreiche Umschaltsituation.

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Bringt Augsburg dieses 2:1 über die Zeit? Sieht bislang so aus. Für zuletzt gleich sechs ungeschlagene BL-Heimspiele in Folge müsste man in Augsburg bis in die Saison 2017/18 zurückblättern. Auch damals stand Manuel Baum an der Seitenlinie der Fuggerstädter.

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Auf der Gegenseite wird Doppeltorschütze Gregoritsch mit reichlich Applaus in den Feierabend verabschiedet. Seinen Platz nimmt Essende positionsgetreu im Angriff ein. 

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Beide Trainer wechseln nochmal, Alexander Blessin bringt Ceesay für Saliakas. 

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Für eine echte Schlussoffensive reichen die Angriffsbemühungen der Kiezkicker noch nicht aus. Gleich bleibt auch nur noch die Brechstange als letztes Mittel. 

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Bei einer Saliakas-Flanke von rechts schraubt sich Irvine am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor hoch, im hohen Bogen fliegt der Ball aber harmlos in die Hände von Dahmen.

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Augsburg verwaltet die knappe Führung und verteidigt kompakt im Verbund. St. Pauli zeigt sich bemüht, tut sich jetzt aber schwer gegen den Defensivblock.

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Zudem macht Wolf auf der linken Schiene für Pedersen Platz. 

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Doppelwechsel aufseiten der Fuggerstädter: Abwehrmann Zesiger übernimmt zunächst für Rexhbecaj.

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Nach einem Foulspiel an Sands ruht der Ball in aussichtsreicher Position knapp 21 Meter vor dem Tor. Smith nimmt sich der Sache an, setzt den Freistoß aber direkt in die Mauer.

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In den letzten 15 Minuten verzeichnete St. Pauli fast 72 Prozent Ballbesitz. Zwar wurden die Gäste erst mit dieser Chance durch Rasmussen wirklich zwingend, doch lebt Augsburg in dieser Form natürlich gefährlich. 

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Die Chance auf den Ausgleich! Nach einem Steckpass setzt sich der schnelle Pyrka auf dem Flügel im Laufduell mit Fellhauer durch und grätscht den Ball von der linken Sechzehnergrenze quer an den Elfmeterpunkt, wo Rasmussen direkt mit der Innenseite abschließt. Mit einem langen Ausfallschritt bekommt Schlotterbeck noch entscheidend den Fuß dran und lenkt den Ball um den rechten Pfosten - ansonsten steht es hier wohl 2:2. 

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Alexander Blessin zieht seinen dritten Joker und bringt Kapitän Irvine für Aktivposten Fujita ins Spiel.

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Eine erste gefährliche Annäherung der Gäste seit dem Rückstand: Im Anschluss an einen geklärten Freistoß legt Pereira-Lage rechts vom Sechzehner nach innen auf Fujita ab, der direkt mit viel Zug halbhoch gen langen Pfosten flankt. Es mangelt aber an einem Abnehmer, so rutscht der Ball unberührt durch. 

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Pereira-Lage legt den Ball im Mittelfeld vor Banks ab und will sich direkt nach vorne orientieren. Dabei fährt Banks den Fuß in den Lauf des Portugiesen aus und sieht Gelb.

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Am nötigen Einsatz mangelt es den Gästen auch heute nicht. Am Dienstag spulten die Kiezkicker fast acht Kilometer mehr ab als Gegner Leipzig, zuvor im Stadtderby gegen den HSV waren es fast sechs Kilometer mehr. 

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Mit der Führung im Rücken lässt sich Augsburg nun etwas fallen. Eine erste Reaktion der Kiezkicker lässt noch auf sich warten. 

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Und noch einer für die Offensive: Jones wird durch Pereira Lage ersetzt.

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Erstmals frisches Personal aufseiten der Gäste: Stürmer Kaars kommt zunächst für Sinani.

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Das ist bislang ein wirklich bitterer Spielverlauf aus Sicht der Kiezkicker, die an sich ein gutes Auswärtsspiel machen. 

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Nach dem Führungstor hat erstmal Rieder Feierabend, seinen Platz nimmt bei Augsburg Kade ein. 

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Tooor! AUGSBURG - St. Pauli 2:1. Und dann sticht plötzlich schon wieder dieser Gregoritsch zu - Spiel gedreht! Claude-Maurice macht ein Zuspiel im Mittelfeld fest und wird dann bei seinem kurzen Spaziergang durch das Zentrum einfach nicht angegriffen. Aus dem Halbfeld folgt der perfekt getimte Steckpass auf den eingestarteten Gregoritsch, bei dem die letzte Kette der Gäste vor dem Sechzehner zu löchrig steht. So taucht Gregoritsch im Rücken der Abwehr halblinks im Strafraum auf und trifft unter Gegnerdruck aus 14 Metern platziert ins untere lange Eck.

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Vorlage Alexis Claude-Maurice

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Jetzt ist wieder Augsburg um etwas mehr Kontrolle bemüht. Aus dem Spiel heraus tun sich die Fuggerstädter ohne die zündenden Ideen aber schwer.

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Gregoritsch erläuft einen langen Einwurf vor der linken Grundlinie und holt gegen Smith immerhin eine Ecke heraus. Oder auch nicht - der Ball soll bereits die Grundlinie überschritten haben. Eher nicht, spielentscheidend dürfte das aber auch nicht sein. 

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Mets klärt eine Halbfeldflanke zur Ecke, die diesmal ohne Folgen bleibt. St. Pauli ist auch nach der Pause die bessere Mannschaft und kontrolliert das Geschehen mit 65 Prozent Ballbesitz.

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Dickes Ding für St. Pauli! Nach einem hohen Ballgewinn gegen Massengo hat St. Pauli plötzlich eine Drei-gegen-Drei-Situation im letzten Drittel. Aus dem Zentrum steckt Fujita halbrechts in den Strafraum durch, wo das abgefälschte Zuspiel auf Sinani durchruscht. Der nimmt den Ball aus elf Metern direkt als Halbvolley und jagt ihn knapp über das linke Toreck.

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Die langen Bälle aus dem Mittelfeld hinter die Kette erweisen sich bislang als durchaus probates Mittel aufseiten der Kiezkicker. Diesmal schaltet sich Ando mit nach vorne ein und flankt vom rechten Flügel nach innen. Am ersten Pfosten kommt Jones einen Schritt zu spät, dahinter rutscht der Ball durch. 

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Nach einem Foul von Banks hat sich Fujita offensichtlich am Rücken wehgetan. Kurz auf die Zähne gebissen, steht der Japaner aber auch schon wieder auf den Beinen.

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Jones macht einen langen Ball gut fest und spielt von der rechten Sechzehnergrenze überlegt zur Mitte. Ein kleiner Schlenker bei der Ballannahme, bringt sich Sands so in Abschlussposition und wird halbrechts der Strafraumkante geblockt.

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St. Pauli bleibt dagegen personell unverändert - der zweite Durchgang läuft.

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Manuel Baum hat die Halbzeit für seinen ersten Wechsel genutzt: Winter-Neuzugang Keitel ersetzt in der Dreierkette Arthur Chaves.

Nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte muss sich St. Pauli über das Unentschieden zur Pause ärgern. Die Kiezkicker waren die bessere Mannschaft und vergaben bereits zwei Großchancen, ehe Sinani nach einem sehr umstrittenen Foulelfmeter die verdiente Führung vom Punkt besorgte. Zwar hatte auch Augsburg in der Angfangspase eine Großchance, doch taten sich die Fuggerstädter ansonsten schwer. Kurz vor der Halbzeit stand aber Zielstürmer Gregoritsch nach einem Eckball richtig und nickte zum Ausgleich ein. 

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Halbzeit in Augsburg. 

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Über Pyrka und Rasmussen wird Fujita links im Strafraum freigespielt, mit seiner direkten Ablage in die Mitte bleibt der Japaner aber hängen. 

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Drei Minuten werden nachgespielt.

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Links an der Mittellinie legt sich Pyrka mit einem schnellen Antritt den Ball an Fellhauer vorbei, der seinen Fuß in den Lauf des Polen ausfährt und Gelb sieht. 

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Ärgerlich für St. Pauli, das bis zu diesem Ausgleich mit Ausnahme des Pfostentreffers von Claude-Maurice kaum etwas zugelassen hat und zudem auch fast 60 Prozent der Zweikämpfe für sich entscheidet. 

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Tooor! AUGSBURG - St. Pauli 1:1. Nach einem Eckball gleicht Augsburg aus! Mit einem geblockten Schuss hatte Gregoritsch die Ecke zuvor selbst herausgeholt, die Claude-Maurice anschließend von links mit Zug hoch an den ersten Pfosten serviert. Im Spielerpulk kommt dort unter anderem Chaves nicht ran, unmittelbar hinter ihm fällt der Ball aber genau auf den Kopf von Gregoritsch runter. Der Österreicher hatte sich zuvor geschickt vor Smith positioniert und nickt vier Meter vor dem Tor aus dem Stand ins kurze Eck ein.

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Vorlage Alexis Claude-Maurice

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Zur Erinnerung: Einzig das erste Auswärtsspiel am 2. Spieltag im Stadtderby beim HSV konnte St. Pauli bislang gewinnen. Zählbares gab es seitdem nur in Köln und Mainz. 

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Gregoritsch bietet sich in der Tiefe an und spielt von der rechten Sechzehnergrenze nach innen. Dort bekommen die Gäste einen Fuß dazwischen und klären in den Rückraum, wo Rieder seinen Schlenzer aus halbrechten 18 Metern etwas zu hoch ansetzt.

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Und auch gegen den Ball machen es die Kiezkicker bis hierhin richtig gut. Mit der Führung im Rücken sortiert sich St. Pauli jetzt wesentlich defensiver ein und verteidigt kompakt im Verbund.

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Sicherlich wird die Elfmeterentscheidung im Nachgang noch für Diskussionen sorgen, unverdient ist die Führung für die Gäste nach zuvor zwei vergebenen Großchancen jedenfalls nicht - im Gegenteil.

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Tooor! Augsburg - ST. PAULI 0:1. Sinani übernimmt Verantwortung vom Punkt und hat etwas Glück! Dahmen hat nämlich den richtigen Riecher und ist im rechten Eck noch mit den Fingerspitzen dran. Letztlich ist der Schuss aber platziert genug und schlägt mit dem nötigen Zug dahinter halbhoch ein - die Führung für St. Pauli! 

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Eine mehr als knifflige Szene, an der Seitenlinie versteht auch Manuel Baum die Welt nicht mehr und sieht Gelb. Jedenfalls schaltet sich der VAR trotz der Augsburger Beschwerden nicht ein - es wird den Strafstoß geben. 

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Zu allem Überfluss sieht Marius Wolf auch noch die Gelbe Karte.

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Es gibt Elfmeter für St. Pauli! Nach einem Abpraller ist Wolf links im Sechzehner vor Saliakas zur Stelle und spielt mit seiner Grätsche auch deutlich den Ball. Erst dann erwischt er Saliakas am Knöchel, was Stegemann als Foulspiel wertet.

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Die zweite Topchance für St. Pauli! Links von der Mittellinie hebelt der nächste lange Ball die Defensive der Hausherren aus und findet Fujita. Aus vollem Lauf legt der Japaner nahe dem linken Fünfereck halbhoch quer, doch zentral am Fünfer kommt der freistehende Jones nicht ganz hinter den Ball und erwischt ihn nur unkontrolliert mit der Schulter. So kann noch der einrückende Arthur Chaves eingreifen und schlägt das Leder im linken Eck vor der Linie weg.

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Banks schiebt an und legt für Wolf ab, der aus dem linken Halbfeld in die Box flankt. Dort wird Gregoritsch bei seinem Kopfball noch entscheidend von hinten gestört und drückt das Leder deutlich über den Kasten.

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Den anschließenden Freistoß zieht Sinani als Flanke lang gen rechten Pfosten, wo der einlaufende Smith trotz vollen Einsatzes in eingesprungener Form einen Schritt zu spät kommt.

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Im Mittelfeld ringt Massengo Gegenspieler Sinani von hinten zu Boden, Sascha Stegemann belässt es aber bei einer mündlichen Ermahnung.

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Nach diesen wilden Minuten hat sich das Spiel für den Moment wieder beruhigt und verlagert sich nun zunehmend ins Mittelfeld. 

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Apropos Hochkaräter. Vor diesem Spieltag kommen Augsburg (28) und St. Pauli (27) ligaweit auf die geringste Anzahl an erspielten Großchancen. Der FCA verwerte aber auch fast die Hälfte davon (43 Prozent), Pauli dagegen nur 22 Prozent.

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Nach einem Foul von Fujita an Banks ruht der Ball in minimal nach links versetzter Position unmittelbar vor dem Strafraum der Gäste. Gregoritsch nimmt sich der Sache an und versucht es mit viel Dampf dahinter hoch auf das Torwarteck. Vasilj muss fliegen und entschärft den etwas verdeckten Versuch zur Seite, im Verbund kriegen die Kiezkicker die Szene letztlich bereinigt.

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Das Spiel hat jetzt also so richtig an Fahrt aufgenommen - das waren jeweils absolute Hochkaräter auf beiden Seite.

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Das nächste Riesending jetzt auf der Gegenseite! Ein langer Ball hebelt plötzlich die gesamte Defensive der Kiezkicker aus, Claude-Maurice bricht durch und läuft alleine auf das Tor zu. Links vom Elfmeterpunkt schließt der Franzose ab und trifft den rechten Pfosten - Vasilj hatte dem Ball nur hinterhergeschaut.

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Eine Riesenchance für St. Pauli! Noch aus der eigenen Hälfte hebt Sands den Ball lang nach vorne, wo Jones schneller als Arthur Chaves ist und den Ball halblinks im Sechzehner erläuft. Dabei hat Jones das Auge für den nachrückenden Saliakas und legt quer nach innen. Acht Meter vor dem Tor hat Saliakas alleine vor Dahmen freie Schussbahn und schließt direkt ab. Eigentlich gegen die Laufrichtung von Dahmen, jedoch auch zu unplatziert. Dahmen bekommt die Füße dran und pariert.

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Nach dem recht forschen Beginn der Kiezkicker ist Augsburg in diesen Minuten um mehr Spielkontrolle bemüht. Insgesamt gestaltet sich die Anfangsphase sehr ruhig.

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Claude-Maurice dreht sich im Halbfeld gut auf und holt mit seinem geblockten Versuch aus der zweiten Reihe immerhin die erste Ecke für Augsburg heraus. Die bringt in der Folge jedoch nichts ein. 

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Die Kiezkicker verzeichnen in den Anfangsminuten über 60 Prozent Ballbesitz und lassen den Ball durchaus gefällig in den eigenen Reihen laufen. 

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St. Pauli kommt gut in dieses Spiel. Erneut der flache Ball von links nach innen, diesmal wird Fujita halblinks im Strafraum zunächst geblockt. Im Rückraum landet der Abpraller bei Saliakas, der aus halbrechten 17 Metern direkt draufhält. Banks hält dabei den Fuß rein und fälscht den Flachschuss neben den rechten Pfosten zur Ecke ab, die ohne Folgen bleibt.

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Mit einem öffnenden Ball aus dem Mittelfeld wird Jones den linken Flügel entlang geschickt und bringt das Leder aus vollem Lauf flach nach innen. Am Fünfer steht Schlotterbeck richtig und kann klären.

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Der erste Abschluss in diesem Spiel ist nicht mehr als eine vorsichtige Annäherung. Saliakas zieht von rechts nach innen, aus über 20 Metern fliegt sein Versuch deutlich über das Tor. 

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Die Anfangsminuten gestalten sich sehr zweikampfbetont. Ohnehin dürfte uns ein Spiel erwarten, in dem sich nichts einander geschenkt wird. 

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Wir wären so weit, Augsburg hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Sascha Stegemann, der dabei von Christof Günsch und Fabian Maibaum an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Eric Weisbach, vor den Bildschirmen bilden Sören Storks und Christian Fischer das VAR-Duo. 

Und warum sollte es damit nicht erneut gegen die Fuggerstädter klappen? Im Hinspiel Mitte September drehte St. Pauli einen Rückstand nach zwei Standardtoren und feierte mit dem 2:1 einen von erst drei Saisonsiegen. In Augsburg dagegen haben die Kiezkicker ihre bisherigen vier Pflichtspiele allesamt verloren und holten zudem in dieser Saison nur zwei Punkte aus den letzten neun Gastspielen. Im Übrigen feiert Manuel Baum heute ein besonderes Jubiläum und steht vor seinem 100. Spiel als Trainer in der Bundesliga.

St. Pauli blickt auf zwei Heimspiele innerhalb von fünf Tagen zurück, die Alexander Blessin trotz des gleichen Ergebnisses ganz anders bewertete. Zunächst im Derby gegen den HSV "nicht mit Ruhm bekleckert", habe man gegen Leipzig "vieles richtig gemacht" und sich einen verdienten Punkt erkämpft. Gewiss haben sich die Kiezkicker wieder stabilisiert, erst 17 Tore und nur drei Punkte aus den letzten fünf sieglosen Spielen sind in dieser Lage aber zu wenig. Daraus macht auch Blessin kein Geheimnis: "Irgendwann brauchen wir Dreier."

Über zehn Monate und insgesamt 27 Spiele war der FC Bayern in der Bundesliga unbesiegt - dann kam Augsburg. Wenngleich der FCA vor diesem Coup fünfmal sieglos blieb (3U, 2N), kam dieser auch nicht von ungefähr. Unter Manuel Baum hat sich die Mannschaft wieder stabilisiert, strahlt zudem mehr Torgefahr aus und ist seit drei Spielen ohne Niederlage - zu Hause sogar seit fünf. Mit großer Brust will man heute direkt nachlegen, Baum warnte aber noch in München davor, sich nicht vom "Hype des Sieges" beeinflussen zu lassen.

Nach dem Meisterstück in München steht dem FCA heute gegen St. Pauli ein womöglich richtungsweisendes Heimspiel bevor. Zwar hat man sich als Tabellendreizehnter etwas Luft verschafft, doch beträgt das Polster auf den Relegationsplatz nur vier Punkte. Während sich Augsburg weiter von unten distanzieren will, könnte St. Pauli im Tabellenkeller zu einem möglichen Konkurrenten aufschließen. Die abstiegsgefährdeten Kiezkicker gehen als Tabellensiebzehnter in dieses Spiel und liegen fünf Zähler hinter Augsburg.

Die Kiezkicker mussten bereits am Dienstag ran und knöpften zu Hause im Nachholspiel gegen Leipzig (1:1) den Sachsen immerhin einen späten Punkt ab. Alexander Blessin tauscht seine Startelf heute auf nur einer Position aus: Nach seinem Jokereinsatz unter der Woche feiert Winter-Neuzugang Rasmussen sein Startelfdebüt und beginnt im zentralen Mittelfeld an der Seite von Sands. Smith rückt dafür nach hinten in die Dreierkette und nimmt den Platz von Wahl ein, der leicht angeschlagen ausfällt. Erst heute hat St. Pauli die Verpflichtung von Stürmer Taichi Hara verkündet, im Kader steht der Japaner aber natürlich noch nicht.

Und hier die Aufstellung von St. Pauli: Vasilj - Ando, Smith, Mets - Saliakas, Sands, Rasmussen, Pyrka - Sinani, Fujita - Jones.

Die Fuggerstädter blicken auf einen fast schon historischen vergangenen Spieltag zurück, als man vor einer Woche auswärts bei den Bayern nach einem Rückstand 2:1 gewann. Im Vergleich dazu nimmt Manuel Baum heute drei personelle Änderungen vor: Während Giannoulis mit einem Muskelfaserriss ausfällt, sitzen Zesiger und Kade auf der Bank. Neu ins Teams rücken dafür Innenverteidiger Banks nach abgesessener Gelbsperre, Wolf als Giannoulis-Ersatz auf der linken Schiene sowie Gregoritsch, der wieder als Zielstürmer gefragt ist.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Dahmen - Arthur Chaves, Schlotterbeck, Banks - Fellhauer, Massengo, Rexhbecaj, Wolf - Rieder, Claude-Maurice - Gregoritsch.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen dem FC Augsburg und dem FC St. Pauli.