Werder-Profi Cameron Puertas verpasst WM 2026 mit Schweiz wegen Jugendsünde
Der Bremer wollte eigentlich mit der Schweiz zur WM 2026. Doch ein Vergehen aus der Jugend wirkt nach.
19.03.2026 | 19:15 Uhr
Der 27-jährige Cameron Puertas ist im Sommer 2025 vom saudischen Klub Al-Qadsiah FC zu Werder verliehen worden.
Seitdem versucht er sich in Bremen zu etablieren. So kommt er bisher auf 21 von 26 möglichen Einsätzen, zuletzt stand er fünfmal in Folge in der Startelf. Beim 4:1 Sieg bei Union Berlin traf der Mittelfeldspieler zum 2:1 und erlangte somit auch seinen erster Scorerpunkt.
Nun wollte der 27-Jährige den nächsten Schritt gehen und mit der Schweizer Nationalmannschaft im Sommer an der WM 2026 teilnehmen. Dies wird ihm allerdings verwehrt, wegen eines Delikts aus der Jugend.
Verurteilung und Eintrag ins Strafregister
"Es ist sehr ärgerlich, aber ich kann es nicht mehr ändern und sehe es als Teil meiner Geschichte", erklärte Puertas in einer Medienrunde.
2019 wurde der offensive Mittelfeldspieler bei "Fahrens ohne vorschriftsmäßige Zulassung" erwischt. Darauf folgte eine Verurteilung und ein Eintrag ins Strafregister.
Aufgrund des Vergehens kann er frühestens - zehn Jahre nach dem Delikt - in 2029 in der Schweiz eingebürgert werden. Puertas, im schweizerischen Lausanne geboren, besitzt aufgrund familiärer Wurzeln aktuell lediglich die spanische Staatsangehörigkeit.
WM-Hoffnung bei Puertas bleibt
Da eine Nominierung für Spanien ziemlich unwahrscheinlich ist, wollte er nun eigentlich für die Schweiz auflaufen. Ein Antrag auf Verkürzung wurde allerdings abgelehnt.
"Ich hoffe, 2029 weiterhin fit genug zu sein, um dann noch die Chance zu haben, für die Schweiz an der WM 2030 teilzunehmen", sagte der Rechtsfuß. Die Hoffnung, für die Schweiz bei einer Weltmeisterschaft auflaufen zu dürfen, bleibt also.
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