Topklub oder Entwicklungsschritt: Wohin passt Köln-Shootingstar Said El Mala?
Said El Mala zählt in dieser Spielzeit zu den Shootingstars der Bundesliga. Auch wenn der Kölner unter Trainer Lukas Kwasniok keinen festen Stammplatz hat, spielt er sich mit starken guten Leistungen auf das Radar mehrerer Klubs.
03.03.2026 | 22:14 Uhr
El Mala durfte im Herbst 2025 erstmals beim DFB-Team dabei sein und kämpft aktuell um einen Platz im WM-Kader. Strebt der 19-Jährige im kommenden Sommer auch den nächsten Entwicklungsschritt an?
Verlässt El Mala den Effzeh - und wenn ja, wohin?
Said El Mala spielt eine bärenstarke Debütsaison für den 1. FC Köln. Gekommen von Viktoria Köln und nach nur einem Jahr Profifußball in der 3. Liga, steht der Offensivspieler aktuell im deutschen Oberhaus schon bei acht Toren und vier Assists. Dabei stand er bisher in allen 24 Bundesliga-Spielen auf dem Rasen - allerdings meist nur als Joker (durchschnittlich 48 Minuten pro Partie, nur drei Ligaspiele über volle 90 Minuten).
Bundestrainer Julian Nagelsmann machte jüngst deutlich, dass El Mala noch deutlich mehr spielen müsse, um sich weiterentwickeln zu können und eine Chance auf die WM-Teilnahme zu haben. Doch wird der gebürtige Krefelder diese Entwicklungsschritte zukünftig in der Domstadt machen?
Verlässt El Mala Köln im Sommer?
Nach Sky Sport Informationen ist ein Wechsel im Sommer möglich. Der FC Bayern beschäftigt sich weiterhin mit El Mala als Backup für Luis Diaz. Deutlich konkreteres Interesse zeigt Brighton & Hove Albion. Die Seagulls wollen den Kölner unbedingt im Sommer verpflichten und waren bereits im Winter bereit, über 30 Millionen Euro zu bezahlen.
Sollte sich El Mala für einen Sommer-Wechsel entscheiden, stellt sich die Frage, ob er direkt zu einem europäischen Topklub wechselt oder sich alternativ für einen Zwischenschritt entscheidet.
Wohin passt El Mala?
Sky Sport und CREATE FOOTBALL zeigen mögliche Optionen auf und legen den Fokus eher auf Vereine, bei denen El Mala den nächsten Entwicklungsschritt absolvieren könnte:
Borussia Dortmund: Der BVB hätte auf den Flügelpositionen Bedarf und wollte den DFB-Youngster schon vor seinem Köln-Wechsel verpflichten. Die Schwarz-Gelben verfügen auf den Außenbahnen über wenig Spielertypen mit El Malas Tempo und Eins-gegen-eins-Stärke.
RB Leipzig: El Mala würde auch zu den Sachsen passen. Die ungewisse Zukunft von Yan Diomande und die ausbleibende Entwicklung von Johan Bakayoko könnte die Roten Bullen dazu bewegen, einen neuen Tempodribbler für die Flügel zu verpflichten.
Brighton: Auch ein Wechsel auf die Insel - genauer gesagt nach Brighton - würde für El Mala Sinn ergeben. Das Team von Trainer Fabian Hürzeler hat in dieser Spielzeit große Probleme beim Herausspielen von Torchancen. Hier könnte der Kölner mit seiner Kreativität der Offensive einen neuen Impuls geben.
Aston Villa: Auch ein Wechsel nach Birmingham wäre eine Option. Trainer Unai Emery, der auf große taktische Disziplin setzt, könnte aus El Mala die nächsten wichtigen Entwicklungsschritte herausholen.
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