Senegal zieht nach Aberkennung des Afrika-Cup-Titels vor den CAS
Der senegalesische Fußballverband zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof.
25.03.2026 | 17:37 Uhr
"Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen den afrikanischen Fußballverband und den königlichen marokkanischen Fußballverband", hieß es in einer Mitteilung des CAS am Mittwoch.
CAS kündigt zeitnahe Entscheidung an
Nach einem späten Elfmeterpfiff für Marokko hatten Senegals Spieler aus Protest den Platz zwischenzeitlich verlassen; erst nach längerer Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Brahim Diaz vergab den Strafstoß, in der Verlängerung traf Pape Gueye (94.) zum 1:0-Endstand für Senegal. Die CAF wertete das Verhalten der senegalesischen Spieler vor dem Diaz-Strafstoß als Verstoß gegen die Artikel 82 und 84 und gab einem Einspruch des marokkanischen Verbandes statt.
Der CAS kündigte eine möglichst zeitnahe, aber sorgfältige Entscheidung an. "Wir verstehen, dass Teams und Fans gespannt auf die endgültige Entscheidung warten, und wir werden sicherstellen, dass das Schiedsverfahren so zügig wie möglich durchgeführt wird, wobei das Recht aller Parteien auf ein faires Verfahren gewahrt bleibt", sagte CAS-Generaldirektor Matthieu Reeb.
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