Philipp Treu spricht über Freiburgs Tabellenführung und seine DFB-Chance unter Jürgen Klopp
Philipp Treu erlebt mit dem SC Freiburg einen Traumstart in die Bundesliga und darf auf eine DFB-Nominierung hoffen. Der Außenverteidiger bestätigte im exklusiven Sky Sport Interview ein persönliches Gespräch mit Bundestrainer Jürgen Klopp.
15.09.2026 | 21:20 Uhr
Im exklusiven Sky Sport Interview hat sich Philipp Treu zu einem möglichen Platz im DFB-Team, Freiburgs Höhenflug & dem Konkurrenzkampf beim Sport-Club geäußert.
Philipp Treu über …
… die Tabellenführung und die entscheidenden Erfolgsfaktoren: "Das klingt ein stückweit surreal. Ist aber auch eine coole Momentaufnahme, bei dem die Familie und Freunde auch gerne mal einen Screenshot machen. Das ist ein Zeichen der guten Arbeit in den letzten Jahren. Es geht rasant aufwärts, immer weiter und weiter. [...] Seit der letzten Saison greift alles gut ineinander. Es gibt auch nicht viele Spieler, die ausgetauscht wurden. Der Kern ist zusammengeblieben. Wir haben brutalen Konkurrenzkampf auf jeder Position. Bestes Beispiel ist Christian Günter. Wie er im Training Gas gibt, ist bemerkenswert. Gerade als jüngerer Spieler ist das schon eindrucksvoll zu sehen, was das für ein geiler Spieler ist und wie er Gas gibt, obwohl er auch sagen könnte: 'Ich habe schon alles erlebt und erreicht'. Das zeichnet auch den SC aus, dass es so tolle Typen sind und so auch gelebt wird."
"Das Gespräch mit dem Bundestrainer hatte ich"
… eine mögliche Nominierung für das DFB-Team und den Ablauf des Telefonats: "Ob es am Donnerstag reicht, wird man sehen. Ich kann sagen: Das Gespräch mit dem Bundestrainer hatte ich. Wir haben uns da mal kennengelernt, deshalb kann ich da auch nur Positives sagen. [...] Ich habe eine Nachricht bekommen, ob wir mal telefonieren wollen. Dann haben wir einen FaceTime-Call gehabt. Da hat er sich mal vorgestellt und wollte mich näher kennenlernen. Es war ein cooles Gespräch, um auch einen Eindruck zu bekommen, was seine Idee und sein Plan ist. Schlichtweg positiv."
... seine Arbeitseinstellung und welchen Einfluss seine Eltern darauf haben: "Ich bin eine kleine Arbeitsameise. Das ist mir von klein auf in die Wiege gelegt worden. Nicht nur, wenn es gut läuft, sondern auch wenn Widerstände kommen, einfach noch mehr zu machen. Noch mehr Prozente rausholen. Ich konnte mich immer gut selbst einschätzen, was ich kann, aber auch woran ich noch arbeiten muss. So war das meine gesamte Karriere. Dir wird nichts geschenkt, du musst dir alles erarbeiten. [...] Meine Eltern haben ganz großen Einfluss. Sie arbeiten beide in der Pflege im Krankenhaus. Wenn ich dann von klein auf mitbekomme, was sie arbeiten, mit was für Situationen sie konfrontiert sind, dann erdet das. Man sieht auch, was sie leisten müssen und was es heißt, was das normale Leben ist. Was ist wichtig? Die Gesundheit, familiäre Stände, Krankheiten. Das erdet einen und man ist stolz und hat Vorbilder mit seinen Eltern."
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