Marc-Andre ter Stegen darf seine Stimme bei der Präsidenten-Abstimmung des FC Barcelona nicht abgeben
Abgewiesen an der Wahlurne: Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen durfte seine Stimme bei der Präsidenten-Abstimmung beim FC Barcelona nicht abgeben.
16.03.2026 | 11:42 Uhr
Laut spanischen Medienberichten stand der Name des an den FC Girona ausgeliehenen und derzeit verletzten Keepers nicht im offiziellen Wählerverzeichnis, angeblich seien die Mitgliedsdaten des 33-Jährigen nicht mehr aktuell gewesen.
So musste ter Stegen das Wahllokal im Camp Nou wieder verlassen, ohne seine Stimme abzugeben.
Am Ende wurde am Sonntag der bisherige Präsident Joan Laporta in seinem Amt an der Spitze des katalanischen Traditionsklubs bis 2031 bestätigt, auf den 63-Jährigen entfielen 68,18 Prozent der Stimmen. Die Barca-Profis erhalten mit ihrer Vertragsunterschrift automatisch auch eine Mitgliedschaft im Verein, ter Stegen steht bei den Katalanen noch bis 2028 unter Vertrag.
Ter Stegen steht seit 2014 in Barcelona unter Vertrag
Ter Stegen war 2014 aus der Bundesliga von Borussia Mönchengladbach zu Barca gewechselt und zwischenzeitlich sogar Kapitän des Klubs, zuletzt spielte er aber auch aufgrund von Verletzungen keine Rolle mehr in den Plänen von Trainer Hansi Flick. Im Winter war ter Stegen nach Girona gewechselt, um Spielpraxis zu bekommen und sich bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM im Sommer zu empfehlen. Im Moment fällt ter Stegen aber wegen einer Operation aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel aus.
Er schließe "aus Respekt vor Marc die Tür nie ganz, weil er einfach dran wäre", sagte Nagelsmann zuletzt über ter Stegens WM-Chancen. Dennoch müsse es "sinnhaft sein, für ihn und uns", aktuell sehe es "nicht rosig aus".
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