Ljubicic von Schalke 04 spricht über Miron Muslic

Wie es sich anfühlt, in der Bundesliga zu spielen, weiß Dejan Ljubicic aus seiner Kölner Zeit nur zu gut. Mit Schalke 04 will der Österreicher nun zum Wiederholungstäter werden.

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Im Zweitliga-Talk spricht Dejan Ljubicic über den möglichen Aufstieg von Schalke 04 und darüber, dass Trainer Miron Muslic im Falle eines Aufstiegs etwas an seinem Aussehen verändern müsse. Viele denken dabei an den Bart.

In der neusten Ausgabe von Dein Zweitligatalk - HvK & Tusche (on demand jederzeit auf SkyQ und online abrufbar) sprach Dejan Ljubicic mit Gastgeber Hartmut van Kameke und Sky Sport Experte Torsten Mattuschka über Schalker Aufstiegsträume, Trainer Miron Muslic - und dessen markanten Bartwuchs.

Von Michael Bojkov

83-mal lief Dejan Ljubicic für den 1. FC Köln im Oberhaus auf. Im Mai 2024, drei Jahre nach seinem Wechsel in die Domstadt, folgte der bittere Abstieg in die Zweitklassigkeit. Doch der 28-jährige Mittelfeldmann blieb den Geißböcken treu und schaffte mit ihnen die direkte Bundesliga-Rückkehr. Wie man Aufstiege feiert, weiß der Österreicher also aus jüngster Erfahrung. Ob diese Tatsache die Schalker Verantwortlichen im Winter dazu veranlasste, den gebürtigen Wiener in den Ruhrpott zu locken?

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Nach einem Sieg Fast Food? Das kennen viele Kreisliga-Kicker. Aber auch die Profis machen dort zur ''Belohnung'' gerne mal Halt. Beim Zweitliga-Talk spricht Dejan Ljubicic über seine Lieblingsbestellung bei McDonald’s.

Winterwechsel und Schalker Aufstiegsträume

Nach einer halbjährigen Zwischenstation bei Dinamo Zagreb zog es Ljubicic im Januar zu den Königsblauen. Zurück in den deutschen Unterbau also. Dass der Traditionsklub aus Gelsenkirchen schon zur Halbserie an der Tabellenspitze thronte und vieles für eine Bundesliga-Rückkehr sprach, die in der Form eigentlich keiner richtig kommen gesehen hatte, dürfte die Entscheidung pro Schalke zusätzlich vereinfacht haben.

"Wenn man da oben ist, will man auch in die 1. Liga", gab sich Ljubicic bei Dein Zweitligatalk - HvK & Tusche selbstbewusst. Gleichzeitig wolle er aber auch "nicht zu viel reden", sondern lieber "von Spiel zu Spiel schauen". Dass die königsblaue Welt vier Spieltage vor Schluss rosarot leuchtet, lässt sich dennoch nicht leugnen. Sechs Punkte sind es aktuell, die den Tabellenführer vom Relegationsplatz trennen - ein sanftes Polster, auf dem es sich gut träumen lässt.

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Im Zweitliga-Talk schwärmt Dejan Ljubicic von Cheftrainer Miron Muslic. Er würdigt dessen Auftritt auf und neben dem Spielfeld und bezeichnet seine Arbeit als ''überragend''.

"Muslic ist fachlich und menschlich überragend"

Die größten Aktien am unwahrscheinlichen Schalker Aufschwung hat dabei wohl Trainer Miron Muslic, der laut Ljubicic einen "richtig, richtig guten Job" macht. "Ich glaube, die Mannschaft kämpft auch für den Trainer. Das sieht man auf dem Platz", führte der neunfache österreichische Nationalspieler aus, um anschließend über seinen Landsmann regelrecht ins Schwärmen zu geraten: Muslic sei "fachlich und menschlich überragend. Deswegen passt er absolut zu Schalke."

Dass die österreichische Spieler-Trainer-Beziehung eine gute ist, liegt wohl auch an der Rolle, die Ljubicic auf Schalke zuteilwurde: Seit seinem Wechsel im Januar stand der 1,86 Meter große Box-to-Box-Spieler in sämtlichen Spielen in der Startelf. In elf Einsätzen gelangen ihm dabei zwei Tore, in den abgelaufenen beiden Partien gegen Elversberg (2:1) und Münster (4:1) kamen noch drei Vorlagen dazu. Dass die Königsblauen nach dreijähriger Abstinenz ihrer Bundesliga-Rückkehr entgegenfiebern, darf sich daher auch der bei Rapid Wien ausgebildete Beidfüßer auf die Fahne schreiben.

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Der Bart muss weg

Für den Fall, dass Schalke nach dem 34. Spieltag Kopf steht, hätten die Spieler aber noch einen nicht zu vernachlässigenden Sonderauftrag - zumindest wenn es nach Sky Sport Experte Torsten Mattuschka geht: "Wenn ihr aufsteigt, muss der Trainer irgendwas machen", plädierte der Zweitliga-Veteran in Dein Zweitligatalk - HvK & Tusche. "Was ihm richtig wehtun würde, wäre der Bart. Da müsst ihr ran. (…) Wenn ihr aufsteigt, dann muss vielleicht der Bart dran glauben."

Ob das gute Verhältnis zwischen Ljubicic und Muslic dann immer noch dasselbe wäre? "Ich glaube, er killt uns, wenn wir das machen", sagte der Österreicher mit einem sichtbaren Schmunzeln auf den Lippen. Noch gilt es also abzuwarten, wo wir Schalke in der kommenden Spielzeit sehen werden - und wie es dann um die Gesichtsbehaarung von Miron Muslic steht.

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