Lennart Karl steht vor besonderem Wiedersehen mit "Traumverein" Real Madrid

Bayern-Juwel Lennart Karl steht vor besonderen Wochen: Nach seiner Premiere bei der deutschen Nationalmannschaft darf er erstmals gegen seinen "Traumverein" ran.

Lennart Karl trifft erstmals auf seinen "Traumverein".
Image: Lennart Karl trifft erstmals auf seinen "Traumverein".  © DPA pa

Champions-League-Viertelfinale, FC Bayern gegen Real Madrid – viel mehr geht nicht! Auch für Karl, der mit seinen Münchnern zunächst im Bernabeu eine gute Ausgangslage erzielen möchte.

"Das ist natürlich ein cooles Stadion", betonte Karl nach dem 4:0-Sieg gegen Union Berlin. "Ich habe einfach Lust, zu spielen." Auf die Frage, wie groß die Vorfreude auf das Duell mit den Königlichen sei, muss Karl zunächst schmunzeln: "Sehr groß", antwortete der 18-jährige Offensivspieler.

Womöglich dachte er an seine Aussagen vom 4. Januar zurück. Karl hatte damals bei einem Fanklubtreffen für Aufsehen gesorgt. "Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein, aber das bleibt unter uns", ließ er aufhorchen. Im selben Zug betonte Karl, dass natürlich auch Bayern "etwas sehr, sehr Besonderes" sei und es in diesem Verein "sehr, sehr viel Spaß" mache.

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Große Träume für Lennart Karl: Das Bayern-Talent erhofft sich, in Zukunft für Real Madrid aufzulaufen. Dabei betont er jedoch auch, dass es beim Rekordmeister ebenso besonders sei.

Nichtsdestotrotz gingen seine Sätze um die Welt und boten reichlich Diskussionsstoff - auch bei den Fans. Mehr als drei Monate später darf der Neu-Nationalspieler erstmals gegen seinen Traumverein ran. Die Münchner gastieren zunächst am 7. April bei den Königlichen, ehe sie am 15. April in der Allianz Arena den Einzug in das Halbfinale perfekt machen möchten.

Karls Reise in die Vergangenheit

Dass Karl schon einmal ein Probetraining bei Real Madrid im Bernabeu absolviert hat, ist für den Youngster offenbar kein großes Thema mehr: "Ich kann mich jetzt nicht mehr so dran [an das Bernabeu, Anm. d. Red.] erinnern, aber ich war schon einmal da, ja." Im Alter von zehn Jahren durfte Karl in Madrid vorspielen, zu einem Engagement bei den Königlichen kam es aber nicht.

"Das mit Real Madrid hat damals bekanntlich nicht geklappt. Der Papa hat mir dann später gesagt, dass er sehr froh drum ist, weil er das Gefühl hatte, dass es da gar nicht so um seinen Jungen ging - sondern darum, Verträge für große Berater-Agenturen auszuhandeln", schilderte der Journalist Sebastian Leisgang (kennt Karls Familie) in einem Podcast der Süddeutschen Zeitung. "Deswegen hat sich das zerschlagen und die Familie betrauert das im Rückblick auch keinesfalls."

Warum auch? Mehr als sieben Jahre später startete Karl beim FC Bayern durch. Unter Trainer Vincent Kompany kam er bis dato in 35 Pflichtspielen zum Einsatz. Dabei erzielte der Offensivspieler acht Treffer und bereitete sechs weitere vor. Nach einer zwischenzeitlichen Leistungsdelle spielte er sich zuletzt zurück in die erste Elf - und in den Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

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Nach der Länderspielreise gilt es für Karl, seinen Traumverein zu ärgern und mit dem FC Bayern einen großen Schritt in Richtung CL-Triumph zu gehen.

Mehr zum Autor Nico Ditter

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