Johan Manzambi über seine Saison beim SC Freiburg
Der 20-Jährige äußert spricht über das anstehende Pokal-Spiel, seine Anfangszeit in Freiburg und seine Zukunft beim SC.
20.04.2026 | 21:53 Uhr
Außerdem äußert er sich zur anstehenden WM, der Rivalität zu Stuttgart und seinem Idol aus der Kindheit.
Johan Manzambi bei Sky Sport …
… über seine Zeit bei Freiburg und den DFB-Pokal:
"Diese Saison war sehr schön für mich, aber sie ist auch noch nicht vorbei. Ich hoffe, dass wir einen Pokal holen können und dass ich besser werden kann. […] Pokalspiele sind immer anders. Das ist mein zweiter Pokal, aber mein erster, bei dem ich auch spiele. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weit kommen, wenn ich ehrlich bin. Aber jetzt sind wir so nah dran und ich hoffe, dass wir gewinnen können."
… über seine Anfangszeit in Freiburg:
"Am Anfang war es ein bisschen schwer, weil ich noch kein Deutsch sprechen konnte. Ich habe bis dahin immer bei meinen Eltern gewohnt und ohne meine Geschwister war das dann schon etwas anderes. Aber meine Kollegen waren auch da und die U19-Spieler haben mir sehr geholfen. […] Freiburg hatte einen guten Plan für mich und sie hatten recht. Am Anfang war es schwierig, weil die Intensität in der Schweiz und in Deutschland auch in der U19 schon anders sind. Aber ich habe viel gearbeitet, damit ich es schaffen kann. […] Ich hatte das Gefühl, dass die Freiburger ehrlich waren. Es ist wie eine Familie hier."
… über seine Persönlichkeit auf und neben dem Platz:
"Neben dem Platz bin ich jemand, der immer lachen will. Ich bin lustig, sehr ruhig, immer zuhause. Ich telefoniere mit meinen Kollegen und ich rede sehr viel. Ich habe zwei große Schwestern und einen großen Bruder. Ich rede jeden Tag mit meinen Geschwistern und auch mit meinen Eltern und finde es sehr wichtig, dass wir eng zusammenbleiben. Hier auf dem Platz bin ich jemand, der viel läuft und auf Technik achtet."
… über die Rivalität zu Stuttgart:
"Das ist ein großes Derby in Baden-Württemberg. Gegen Stuttgart wollen wir immer gewinnen. Ich hoffe, dass wir am Donnerstag gewinnen können. Wir geben immer alles und sind bereit dafür."
… über sein Idol Manuel Neuer:
"Als ich ein Kind war, war Manuel Neuer mein Vorbild. Ich habe schon zwei Tore gegen ihn gemacht. Ich hoffe, wenn sie und wir im DFB-Pokalfinale sind, dass ich noch ein Tor schießen kann. […] Es ist sehr schön, gegen jemanden zu treffen, der als Kind ein Vorbild war. Aber im Spiel merke ich davon nichts, da ist das normal. Wenn ich ein Tor mache, schaue ich nicht, wer im Tor steht."
… über seine Zukunft in Freiburg und einen möglichen Abschied:
"Ich bin fokussiert auf Freiburg und die WM mit der Schweiz. Ich denke nicht an andere Vereine. Wir haben sehr wichtige Spiele und Monate vor uns. […] Meine Berater machen das alles mit meinem Bruder. Ich habe gesagt, ich will das nicht wissen. Ich will mich fokussieren und so kann ich meinen Kopf hier in Freiburg haben."
… über seine Ziele bei der WM:
"Mein Ziel ist natürlich, dass wir gewinnen. Es wäre sehr schön, für mein Land zu spielen und den Pokal zu holen. Ich hoffe, dass wir das schaffen können. Wir haben eine sehr gute Mannschaft und wir können weit kommen. […] Ich habe die WM immer mit meiner Familie und meinen Freunden geschaut und dass ich jetzt vielleicht spielen kann, bedeutet mir sehr viel."
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