Infantino stellt klar: Iran nimmt an WM 2026 in den USA teil

Ist der Iran trotz des Kriegs mit den USA bei der Fußball-WM dabei? FIFA-Präsident Gianni Infantino trifft eine klare Aussage.

FIFA-Präsident Gianni Infantino schließt einen Ausschluss des Irans bei der WM 2026 aus.
Image: FIFA-Präsident Gianni Infantino schließt einen Ausschluss des Irans bei der WM 2026 aus.  © DPA pa

Trotz geopolitischer Spannungen und anhaltender Sicherheitsdebatten hat FIFA-Präsident Gianni Infantino ein deutliches Signal gesetzt. Der Iran wird bei der WM 2026 antreten – und seine Spiele auch in den USA austragen. Für den FIFA-Chef kommt ein Ausschluss nicht infrage.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat zum Auftakt des FIFA-Kongresses in Vancouver unmissverständlich klargestellt, dass der Iran an der Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen wird. Trotz des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA gebe es für ihn keinen Zweifel am Verbleib des Teams im Turnier.

WM 2026: Fakten zur deutschen Nationalmannschaft

  • Gruppe: E
  • Gruppengegner: Curaçao, die Elfenbeinküste, Ecuador
  • Trainer: Julian Nagelsmann
  • Kapitän: Joshua Kimmich
  • WM-Teilnahmen: 21
  • Weltmeister-Titel: 4 (1954, 1974, 1990, 2014)

"Wir müssen vereinen, wir müssen die Menschen zusammenbringen. Fußball vereint die Welt", sagte der Schweizer. Der Iran werde nicht nur bei der WM dabei sein, sondern auch Spiele auf US-amerikanischem Boden absolvieren. "Natürlich wird der Iran in den USA spielen", so Infantino.

Spannungen zeigen sich außerhalb des Spielfelds

Bereits zwei Wochen zuvor hatte der FIFA-Chef betont, dass der Iran "auf jeden Fall" an der WM teilnehmen werde. Diese Haltung steht im Kontrast zu Äußerungen aus den USA: Präsident Donald Trump hatte im März öffentlich von einer Teilnahme des Iran abgeraten und Sicherheitsbedenken geäußert. Außenminister Marco Rubio erklärte zwar, die Entscheidung liege beim Iran selbst, schränkte jedoch ein, dass mögliche Probleme weniger bei den Spielern als bei Begleitpersonen zu sehen seien.

Diese Stars verpassen die WM 2026

  1. .
    Image: Serge Gnabry (Deutschland): Der Offensiv-Allrounder wird das Turnier aufgrund einer schweren Adduktorenverletzung verpassen. © Imago
  2. Die Operation von Marc-Andre ter Stegen ist nach Vereinsangaben gut verlaufen.
    Image: Marc-Andre ter Stegen (Deutschland): Der Torhüter erlitt im Februar eine Oberschenkelverletzung und verpasst damit das Turnier. © Imago
  3. Yann Aurel Bisseck (Deutschland): Der Inter-Mailand-Spieler wurde nicht von Julian Nagelsmann aufgestellt.
    Image: Yann Aurel Bisseck (Deutschland): Der Double-Gewinner von Inter wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht berufen. © Imago
  4. Niclas Füllkrug (Deutschland): Auch der 33-jährige steht nicht im deutschen WM-Aufgebot.
    Image: Niclas Füllkrug (Deutschland): Auch der 33-Jährige steht nicht im deutschen WM-Aufgebot. © Imago
  5. Tim Kleindienst muss erneut wochenlang pausieren.
    Image: Tim Kleindienst (Deutschland): Der Angreifer hat nach einer Seuchen-Saison nicht den Sprung ins Aufgebot geschafft. © DPA pa
  6. Maximilian Mittelstädt (Deutschland): Der 29-jährige Verteidiger vom VfB Stuttgart wurde nicht für die Nationalmannschaft nominiert.
    Image: Maximilian Mittelstädt (Deutschland): Der 29-jährige Verteidiger vom VfB Stuttgart wurde nicht für die Nationalmannschaft nominiert. © Imago
  7. Josha Vagnoman (Deutschland): wurde nicht für den Kader nominiert.
    Image: Josha Vagnoman (Deutschland): Wurde nicht für den Kader nominiert. © Imago
  8. Chris Führich (Deutschland): wurde nicht nominiert.
    Image: Chris Führich (Deutschland): Wurde nicht für das deutsche WM-Aufgebot berufen. © Imago
  9. Robert Andrich würde Bayern München bei der Auslosung gerne aus dem Weg gehen.
    Image: Robert Andrich (Deutschland): Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist nicht berücksichtigt worden. © Imago
  10. Xavi
    Image: Xavi (Niederlande): Der Spurs-Wirbelwind hat beim Spurs-Auswärtssieg in Wolverhampton einen Kreuzbandriss erlitten und verkündete via Social Media sein WM-Aus. © Imago
  11. Ex-Bayern-Verteidiger Matthijs de Ligt
    Image: Matthijs de Ligt (Niederlande): Der ehemalige Bayern-Verteidiger bestätigt, dass er nach einer Operation die WM verpassen wird. © DPA pa
  12. Joao Pedro
    Image: Joao Pedro (Brasilien): Brasiliens Nationaltrainer Ancelotti verzichtet im Konkurrenzkampf in der Offensive unter anderem zugunsten von Neymar auf den Stürmer des FC Chelsea. © Imago
  13. Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid muss sich nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operieren lassen.
    Image: Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid musste nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operiert werden und wird rund fünf Monate ausfallen. © DPA pa
  14. Der Real-Madrid-Star zog sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zu.
    Image: Rodrygo (Brasilien): Der Real-Star hat sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zugezogen und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago
  15. Joao Palhinha (l.) und Raphael Guerreiro sind nicht für den WM-Kader von Portugal nominiert.
    Image: Joao Palhinha (l.) und Raphael Guerreiro (beide Portugal): Beide Spieler wurden nicht für den WM-Kader von Portugal nominiert.  © Imago
  16. Chelsea-Juwel Estevao sitzt verletzt auf dem Rasen.
    Image: Estevao (Brasilien): Das Toptalent verpasst sein erstes großes Turnier aufgrund einer schweren Oberschenkelverletzung. © DPA pa
  17. Jack Grealish wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht für England in der WM antreten können.
    Image: Jack Grealish (England): Der Flügelspieler wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht bei der WM antreten können. © Imago
  18. Im Spiel gegen Sporting hat sich der Stürmer das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Er wird somit nicht für Spanien auflaufen.
    Image: Samu Aghehowa (Spanien): Der Angreifer des FC Porto hat einen Kreuzbandriss und wird noch monatelang fehlen.  © Imago
  19. Joaquin Panichelli (Argentinien): Der Angreifer hat einen Kreuzbandriss erlitten und muss seinen WM-Traum begraben.
    Image: Joaquin Panichelli (Argentinien): Der 23-jährige Angreifer war Führender der Ligue-1-Torjägerliste, erlitt dann aber einen Kreuzbandriss und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago
  20. Liverpool-Stürmer Hugo Ekitike fasst sich an seine rechte Achillessehne.
    Image: Hugo Ekitike (Frankreich): Der Stürmer hat sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen PSG einen Achillessehnenriss zugezogen und wird monatelang ausfallen. © Imago
  21. Randal Kolo Muani (Frankreich): Der Stürmer wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Randal Kolo Muani (Frankreich): Der Stürmer wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago
  22. Thiago Silva
    Image: Thiago Silva (Brasilien): Trotz guter Form und portugiesischer Meisterschaft mit dem FC Porto setzt Ancelotti in der Defensive auf eine neue Generation und verzichtet auf den Routinier. © Imago
  23. Eduardo Camavinga (Frankreich): Der Real-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Eduardo Camavinga (Frankreich): Der Real-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago
  24. Kingsley Coman (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Kingsley Coman (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago
  25. Fermin Lopez zog sich einen Mittelfußbruch zu.
    Image: Fermin Lopez (Spanien): Der Mittelfeldspieler zog sich einen Mittelfußbruch zu und musste operiert werden. Die Verletzung kostet ihm die WM-Teilnahme. © Imago
  26. Christopher Nkunku (Frankreich): Der Ex-Leipziger wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Christopher Nkunku (Frankreich): Der Ex-Leipziger wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago
  27. Richarlison
    Image: Richarlison (Brasilien): Der Angreifer wurde von Ancelotti nicht berücksichtigt, nachdem er bei Tottenham als auch in der Nationalmannschaft zuletzt nicht mehr konstant überzeugen konnte. © Imago
  28. Kaoru Mitoma
    Image: Kaoru Mitoma (Japan): Der Tempodribbler ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht für den Kader nominiert worden. © Imago
  29. Takumi Minamino (r) leitete mit seinem Treffer (52.) die Wende ein.
    Image: Takumi Minamino (Japan): Der Angreifer von der AS Monaco ist nach seinem Kreuzbandriss nicht rechtzeitig fit geworden. © Imago
  30. Eintracht Frankfurt muss vorerst auf Hugo Larsson verzichten.
    Image: Hugo Larsson (Schweden): Nicht nominiert © Imago
  31. Benjamin Pavard (Frankreich): NIcht nominiert
    Image: Benjamin Pavard (Frankreich): Nicht nominiert © Imago
  32. Lois Openda (Belgien): Nicht nominiert
    Image: Lois Openda (Belgien): Nicht nominiert © Imago
  33. Jung und eiskalt: Junior Kroupi weckt Begehrlichkeiten.
    Image: Junior Kroupi (Frankreich): Nicht nominiert © DPA pa
  34. Daniel Carvajal (Spanien): nicht nominiert.
    Image: Daniel Carvajal (Spanien): Nicht nominiert. © Imago
  35. Alvaro Morata (Spanien): Nicht für den Kader nominiert.
    Image: Alvaro Morata (Spanien): Nicht für den Kader nominiert. © Imago
  36. Luis Suarez (Uruguay): nicht nominiert.
    Image: Luis Suarez (Uruguay): Wurde von Nationaltrainer Marcelo Bielsa nicht nominiert. © Imago
  37. Robert Lewandowski gab am 10. September 2008 sein Debüt für die polnische Nationalmannschaft.
    Image: Robert Lewandowski (Polen): Nicht qualifiziert © Imago
  38. Nigeria versucht, sich nach der verpassten Qualifikation zur WM zu klagen.
    Image: Victor Osimhen (Nigeria): Nicht qualifiziert © DPA pa
  39. Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert
    Image: Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert © Imago
  40. Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert
    Image: Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert © Imago
  41. Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert
    Image: Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert © Imago
  42. Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert
    Image: Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert © Imago
  43. Dusan Vlahovic (Serbien); Nicht qualifiziert
    Image: Dusan Vlahovic (Serbien): Nicht qualifiziert © Imago

Aktuell gilt zwischen den beiden Staaten zwar eine Waffenruhe, die Gespräche über eine dauerhafte Lösung des Konflikts sind jedoch ins Stocken geraten. Auch abseits des Spielfelds zeigen sich die Spannungen: Der iranische Fußball-Verband war beim Kongress in Vancouver nicht vertreten. Verbandspräsident Mehdi Tadsch wurde Medienberichten zufolge bei der Einreise nach Kanada abgewiesen. Bereits bei der WM-Auslosung im Dezember 2025 in Washington fehlte eine iranische Delegation.

Infantino: Ein Ausschluss des Irans steht nicht zur Debatte

Sportlich ist die Lage klar: Der Iran tritt bei der WM in Gruppe G gegen Belgien, Ägypten und Neuseeland an. Die vorgesehenen Spielorte liegen im Raum Los Angeles sowie in Seattle. Zwischenzeitlich hatte der Verband geprüft, ob die Partien alternativ im Co-Gastgeberland Mexiko ausgetragen werden könnten.

FIFA-Weltmeisterschaft 2026™

  • Datum: 11. Juni - 19. Juli 2026
  • Orte: USA, Mexiko, Kanada (16 Stadien)
  • Eröffnungsspiel: Aztekenstadion (Mexiko, 11. Juni)
  • Finale: New York New Jersey (USA, 19. Juli)
  • Teilnehmer: 48 Nationen
  • Spielmodus: Rundenturnier (12 Gruppen à 4 Teams), K.-o.-System

Für Infantino ist jedoch klar: Ein Ausschluss steht nicht zur Debatte. "Es gibt genug Probleme und genug Menschen, die entzweien", sagte er mit Blick auf die Weltlage. Der Fußball habe dagegen "Kraft" und "Magie". Seine Botschaft: "Gemeinsam sind wir unschlagbar."

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