HSV und St. Pauli müssen nach Pyro-Show beider Fanlager im Stadtderby hohe Strafen zahlen
Die Fans der beiden Hamburger Klubs hatten im Stadtderby jede Menge Pyrotechnik gezündet.
03.06.2026 | 17:10 Uhr
Die beiden Klubs können jeweils einen Teil der Strafen in eigene gewaltpräventive Maßnahmen investieren.
Saftige Geldstrafen für den HSV und den FC St. Pauli: Die beiden Hamburger Fußball-Klubs müssen nach dem Fehlverhalten ihrer Anhänger im Stadtderby zusammen deutlich über eine halbe Million Euro zahlen.
Strafen für Spielverzögerungen
Beide Fangruppen hatten im Januar während der Partie jede Menge Pyrotechnik gezündet. Der Anpfiff zur zweiten Halbzeit verzögerte sich daraufhin wegen der Rauchentwicklung um fast sechs Minuten.
Der HSV bekam vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eine Strafe in Höhe von 253.000 Euro aufgebrummt, die Kiezkicker müssen sogar 359.000 Euro zahlen. Beide Klubs können Teile der Kosten für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Die Geldstrafen sollen fußballnahen Stiftungen zugutekommen.
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