Horst Steffen über seine Zukunft, Werder Bremen und die besondere Zeit in Elversberg
Horst Steffen hat im exklusiven Gespräch mit Sky Sport & RTL erstmals über seine Zeit nach dem Aus bei Werder Bremen gesprochen. Verspürt inzwischen aber wieder große Lust auf eine neue Aufgabe an der Seitenlinie.
11.09.2026 | 16:01 Uhr
Nach seinem Abschied von Werder Bremen nimmt sich Horst Steffen bewusst Zeit für die nächste Entscheidung. Der Trainer sucht nach einer Aufgabe, die zu seiner Vorstellung von Entwicklung und Zusammenarbeit passt. Zugleich blickt der frühere Erfolgscoach der SV Elversberg mit großer Freude auf die Entwicklung seines Ex-Klubs.
Horst Steffen exklusiv bei Sky Sport & RTL über:
… seine Zeit nach dem Aus bei Werder Bremen: "Mir geht es gut. Es hat ein bisschen gedauert, die Entlassung zu verdauen. Entlassen zu werden, ist sicherlich nicht das Schönste, was man als Trainer mitnehmen möchte, obwohl ich weiß, dass es das gibt. Gerne hätte ich dann aber wieder eine Station, die so ähnlich läuft wie in Elversberg, dass es überwiegend erfolgreich ist und länger dauert."
… seine Lust auf eine neue Aufgabe: "Es kribbelt jetzt schon. Trotzdem muss es eben auch so sein, dass ich das Gefühl habe, das es der richtige Verein ist. Es geht um Entwicklung, es geht um Spieler, die da sind, es geht um Vereinsverantwortliche, die da sind, und das darf zu der Haltung, zu den Dingen, die ich präsentiere, passen. Wenn das passiert, dann wird es sicherlich auch wieder einen Horst Steffen an der Seitenlinie geben."
… die Magie der SV Elversberg: "Ich glaube, dass es diese Underdog-Geschichte ist. Alle erwarten, dass ein Dorfklub, wie er so oft bezeichnet wird, nicht nach Mönchengladbach fährt und dort gewinnt, vor allem nicht nach einem 1:3-Rückstand, und nicht gegen Leverkusen nach zehn Minuten mit 2:0 führt. Das macht schon den Verein aus. Die Spieler spielen einfach ihr Spiel, sind überzeugt von sich und spielen eben auch das Spiel zu Ende."
… ein mögliches Bedauern seines Abgangs aus Elversberg: "Es war eine bewusste Entscheidung und dementsprechend freue ich mich total, das zu beobachten, das zu sehen. […] Wenn ich im Fernsehen beobachte, wie der Schwenk wieder auf die Tribüne geht und die Vereinsverantwortlichen sich in den Armen liegen und feiern, ist das für mich einfach nur eine große Freude, daran beteiligt gewesen zu sein und zu sehen, was da passiert ist."
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