Gegen Bayern verletzt ausgewechselt! Sorgen um BVB-Kapitän Emre Can
Er wollte sich durchkämpfen, konnte dann aber doch nicht mehr weitermachen.
28.02.2026 | 21:00 Uhr
BVB-Kapitän Emre Can musste beim Klassiker gegen den FC Bayern verletzt ausgewechselt werden.
Can verletzte sich in der 39. Minute an der eigenen Torlinie bei einem Zweikampf mit Konrad Laimer. Der Abwehrspieler hielt sich sofort das linke Knie, machte zunächst aber weiter. In der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte musste er dann doch verletzt das Spielfeld verlassen.
Robert Kovac gibt erstes Update
BVB-Co-Trainer Robert Kovac äußerte sich in der Halbzeitpause am Sky Sport Mikro: "Er hat gebissen. Aber am Ende ging es nicht. Man hat gesehen, er ist umgeknickt. Er hat es versucht, als Kapitän noch mal voranzugehen, aber es ging nicht mehr. Daher haben wir gewechselt." Für ihn kam Ramy Bensebaini in die Partie.
Schon in der elften Minute verletzte sich Can - allerdings in der Sprunggelenksgegend. Der FC Bayern sendete dem BVB-Kapitän und ehemaligen Bayern-Nachwuchsspieler via Social Media bereits Genesungswünsche.
Kovac & Kehl wenig zuversichtlich
Can selbst verließ das Stadion auf Krücken und wurde im Privatwagen weggefahren. Die genaue Diagnose steht noch aus. Allerdings hatte BVB-Trainer Niko Kovac nach Spielschluss keine guten Nachrichten.
"Ich will nicht zu viel sagen, aber der Doktor hat kein gutes Gefühl. Die erste Untersuchung ist nicht ganz positiv", erklärte Kovac am Sky Sport Mikrofon. Auf die Nachfrage, ob das Kreuzband betroffen sei, antwortete der BVB-Coach: "Sieht ein bisschen danach aus. Es ist schon so und er hat auch was gehört. Er hat nach der ersten Aktion noch mal weitergemacht und die zweite Aktion hat ihm dann den Rest gegeben. Leider."
Auf der Pressekonferenz am späten Abend wurde Kovac dann noch emotional: "Ich habe mit Emre gesprochen, sein Gefühl ist nicht positiv. Auch die Ärzte sagen, dass wir es untersuchen müssen. Aber das sieht nicht gut aus für das Knie. Das ist natürlich für uns eine Hiobsbotschaft, sollte sich das bestätigen."
Auch Sportdirektor Sebastian Kehl zeigte sich alles andere als optimistisch: "Es wird eine Knieverletzung sein. Alles Weitere werden wir morgen diagnostizieren. Wir hatten bei der Situation alle kein gutes Gefühl."
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