Folarin Balogun darf gegen Belgien spielen: Trump soll persönlich bei FIFA interveniert haben
Folarin Balogun darf im WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien spielen. Nach Berichten von The Athletic und AP soll US-Präsident Donald Trump persönlich auf eine Aufhebung der Sperre hingewirkt haben.
05.07.2026 | 23:08 Uhr
Die FIFA setzte Baloguns Sperre nach seiner Roten Karte gegen Bosnien und Herzegowina zur Bewährung aus. Belgien reagierte auf die Entscheidung mit Kritik.
Folarin Balogun steht den USA im WM-Achtelfinale gegen Belgien zur Verfügung. Der Fußball-Weltverband FIFA hob die Sperre des Stürmers überraschend auf und setzte die Strafe stattdessen für ein Jahr zur Bewährung aus.
Zuvor hatte Balogun beim 2:0-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina die Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Raphael Claus entschied nach Videostudium auf Platzverweis. Die Szene entstand bei einem Zweikampf mit Tarik Muharemovic.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen nun Berichte von The Athletic und der Nachrichtenagentur AP. Demnach soll US-Präsident Donald Trump persönlich FIFA-Präsident Gianni Infantino kontaktiert haben, um eine Aufhebung der Sperre zu erreichen. Mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen bestätigten laut den Berichten diesen Ablauf.
Trump zufrieden - Belgien "erstaunt"
Weder die FIFA noch das Weiße Haus äußerten sich bislang offiziell zu den Angaben. Trump begrüßte die Entscheidung jedoch öffentlich auf seiner Plattform Truth Social. Dort sprach er von einer "großen Ungerechtigkeit", die korrigiert worden sei.
Die Entscheidung stößt international auf Kritik. Der belgische Fußballverband zeigte sich "erstaunt" über die Aufhebung der Sperre. In einer Stellungnahme kündigte der Verband an, alle Optionen zu prüfen, um aus seiner Sicht die Integrität des Wettbewerbs und die Fairness des Turniers zu schützen.
Für US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino ist die Entscheidung ein wichtiger Erfolg. Balogun zählt neben Christian Pulisic zu den wichtigsten Offensivspielern der Mannschaft. Damit kann Pochettino im Achtelfinale gegen Belgien voraussichtlich mit seiner stärksten Elf antreten.
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