FC Barcelona um Hansi Flick legt offiziell Beschwerde ein - nach Fehler gegen Atletico
Der FC Barcelona hat wegen der Schiedsrichterleistung beim Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atletico Madrid (0:2) offiziell Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingelegt.
09.04.2026 | 20:52 Uhr
Wie die Katalanen am Tag nach der Partie mitteilten, sei das nicht geahndete Handspiel in der 54. Minute von Atleticos Marc Pubill nach einem ausgeführten Abstoß von Torhüter Juan Musso ein "gravierender Fehler".
"Der Verein ist der Ansicht, dass es zu einer Schiedsrichterentscheidung kam, die gegen die geltenden Regeln verstößt und direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte", hieß es in einem Schreiben des Klubs auf seiner Webseite. Im Fokus ist dabei nicht nur der rumänische Hauptschiedsrichter Istvan Kovacs, sondern auch Bundesliga-Referee Christian Dingert, der als Videoschiedsrichter zuständig war.
Barca fordert zudem "die Einleitung einer Untersuchung, Einsicht in die Kommunikation der Schiedsrichter sowie gegebenenfalls die offizielle Anerkennung der Fehler und die Ergreifung entsprechender Maßnahmen".
Szene erinnert an Bayern gegen Arsenal
Musso hatte beim Stand von 0:1 einen Abstoß zu Pubill gespielt, der den Ball mit der Hand stoppte und den Abstoß erneut ausführte. Auch bei einer vergleichbaren Situation im April 2024 beim Duell zwischen dem FC Arsenal und Bayern München hatte es keinen Handelfmeter gegeben.
Barcelonas Trainer Hansi Flick hatte sich bereits nach Abpfiff echauffiert. "Danke nach Deutschland. Für mich ist das eine klare Gelb-Rote Karte und ein Elfmeter", sagte Flick und erklärte mit Blick auf Video-Schiedsrichter Dingert: "Er muss sagen: Schau es dir an."
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.