Zum Inhalte wechseln

FC Bayern wird sich nicht vor Lazio-Spiel von Thomas Tuchel trennen

Entscheidung gefallen: Tuchel bekommt Endspiel!

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Trainer Thomas Tuchel nach dem 2:2 des FC Bayern in Freiburg.

Ob dieser Plan aufgeht? Nach Sky Informationen bleibt Thomas Tuchel trotz der erneut schwachen Leistung gegen Freiburg (2:2) und fragwürdigen Aussagen nach dem Spiel ("Es war teilweise Harakiri") vorerst Cheftrainer des FC Bayern.

Tuchel wird definitiv am kommenden Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel gegen Lazio Rom auf der Trainerbank sitzen. Allerdings: Das Heimspiel gegen den Serie-A-Klub kann für Tuchel zum Endspiel werden! (Kommentar: Dieses Missverständnis muss sofort enden)

Sollten die Bayern, egal wie, das Viertelfinale der Champions League erreichen, soll Tuchel im Amt bleiben und das Team bis Saisonende betreuen. Sollte Tuchel nach der 0:1-Pleite im Hinspiel jedoch ausscheiden, ist eine sofortige Trennung wahrscheinlich. ("Harakiri!" - Tuchel kritisiert Bayern-Stars deutlich)

Tuchels Verhalten wirft Fragen auf

Eine Entscheidung, die riskant ist! Zwar bezwangen die Bayern nach Bekanntwerden der Tuchel-Trennung RB Leipzig (2:1), das Auftreten der Mannschaft, sowie das Verhalten von Tuchel am Freitagabend in Freiburg, hat jedoch Fragen aufgeworfen.

Ist Tuchel überhaupt noch mit vollem Elan bei der Sache? Ist das Verhältnis zwischen einem Großteil der Spieler und Tuchel noch zu retten? Ist dem FC Bayern zuzutrauen, in der aktuellen Gemengelage überhaupt gegen Lazio Rom zu bestehen? Warum ist eine vorzeitige Trennung erst dann ein Thema, sollte die Mannschaft in der Champions League vorzeitig ausscheiden, zumal die Chancen auf den Meistertitel schwinden gering sind?

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Sky Experte Didi Hamann ist über die Entscheidung der Bayern-Bosse verwundert und spricht über das Remis in Freiburg und Tuchels neusten Aussagen

Das Problem: Bewerber für den Interimsposten gibt es zwar (unter anderem Ole Gunnar Solskjaer), jedoch gibt es vereinsintern noch nicht die eine Topoption, die als Interimstrainer bis Saisonende übernehmen soll und von der die Bosse aktuell unisono überzeugt sind.

Worst-Case soll vermieden werden

Dass im Falle einer vorzeitigen Tuchel-Trennung ein Trainer übernimmt, der jetzt verfügbar ist und über das Saisonende hinaus Cheftrainer bleibt, etwa Zinedine Zidane, ist aktuell nicht geplant. Grund: Die Bayern-Bosse wollen zur kommenden Saison Xabi Alonso von Bayer 04 Leverkusen verpflichten.

Mehr zum Thema Thomas Tuchel

Deshalb hofft man beim deutschen Rekordmeister, dass Tuchel mit seiner Mannschaft gegen die Römer erfolgreich ist, um den Worst-Case einer kostspieligen und für alle Seiten imageschädigenden vorzeitigen Tuchel-Trennung zu vermeiden.

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Weiterempfehlen: