Nach WM-Aus: Neymar und Neuer treten zurück – diese Nationalspieler hören auf
Mit dem Ende der K.-o.-Phase endet für viele Nationalteams auch die Reise einiger großer Namen. Mehrere Routiniers haben ihre letzte Weltmeisterschaft bestritten.
06.07.2026 | 10:29 Uhr
Die Weltmeisterschaft 2026 biegt langsam auf die Zielgerade ein.
Fast alle Achtelfinal-Partien stehen inzwischen fest, gleichzeitig müssen sich immer mehr Nationen aus dem Turnier verabschieden.
Für Manuel Neuer war es ein zweites, aber kurzes Intermezzo im DFB-Dress. Der 40-Jährige feierte sein Comeback - doch nach dem Aus gegen Paraguay folgte nun der endgültige Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Trotz des enttäuschenden Abschneidens der deutschen Mannschaft avancierte Neuer zum Rekordtorhüter und überholte Frankreichs Hugo Lloris mit den meisten Einsätzen eines Keepers bei einer WM (23 Partien).
Arnautovic löst Konsel ab
Ein weiterer großer Name auf der Liste der Rücktritte ist Brasiliens Altmeister Neymar. "Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende", sagte der 34-Jährige dem TV-Sender Global. Damit beendete der Rekordtorschütze der Selecao (80 Tore) seine Nationalmannschaftskarriere dort, wo er sie 2010 begann: Im MetLife Stadium in New Jersey. Durch seinen späten Elfmeter-Treffer zog Neymar mit Pele gleich, die als einzige Brasilianer bei vier verschiedenen WM-Turnieren trafen.
Marko Arnautovic ist nicht nur Österreichs Rekordspieler mit den meisten Einsätzen für sein Land - er löste bei dieser WM auch Michael Konsel als ältesten österreichischen WM-Spieler ab (37 Jahre und 59 Tage). Nach der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Spanien gab Arnautovic seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt.
Etwas kultiger dürfte den meisten Mexikos Nationaltorhüter Guillermo Ochoa im Gedächtnis geblieben sein. Der mittlerweile 40-Jährige reiste 2026 zu seiner insgesamt sechsten Weltmeisterschaft. Gemeinsam hält er diesen Rekord mit niemand Geringerem als den Ballon-d'Or-Gewinnern Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modric. Bei der aktuellen WM saß Ochoa die meiste Zeit auf der Bank - nur im dritten Gruppenspiel gegen Tschechien durfte der Fanliebling für 12 Minuten ran.
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