Eichner über den KSC: "Die schönste Zeit meines Lebens"

Der mit Abstand dienstälteste Trainer der 2. Liga wird den KSC im Sommer verlassen und spricht mit Hartmut von Kameke und Torsten Mattuschka - so offen, wie es aktuell eben möglich ist - über seine Zukunftspläne.

KSC-Coach Eichner verlässt den Klub im Sommer.
Image: KSC-Coach Eichner verlässt den Klub im Sommer.  © Imago

Die Episoden dieser Saison von "Dein Zweitligatalk - HvK & Tusche" neigen sich dem Ende zu - und gleichzeitig auch die Zeit von Christian Eichner beim Karlsruher SC.

Zu sagen, Eichner verkörpert den Karlsruher SC, wäre wohl noch immer eine Untertreibung. Angefangen in der Jugend bis hin zur Profimannschaft spielte der 43-Jährige bis 2009 insgesamt zwölf Jahre für die Badener. Nach wenigen Jahren der Abstinenz kehrte Eichner dann als Trainer zurück und ist nun seit sechs Jahren der Chefcoach des Zweitligisten. Eigentlich schien der KSC ohne Eichner kaum vorstellbar - doch genau zu dieser Trennung kommt es nun im Sommer.

"Das große Ziel war damals, die Leute wieder ins Stadion zu bekommen, so diese KSC-Magie wieder ein bisschen aufleben zu lassen. Und das war mir manchmal ein bisschen wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage", erklärt Eichner. "Für mich war es auch wichtig, wenn ich die Leute auf der Straße getroffen habe, dass sie sich gefreut haben, einen zu sehen und zu sagen: ‚Wir kommen wieder nächstes Wochenende.' Und das ist das, was ich im Stadion gespürt habe, was ich bei meinen Jungs gespürt habe. (…) Das war die schönste Zeit meines Lebens."

Fünf letzte Spiele unter Eichner

Noch fünfmal wird Eichner als Trainer der Karlsruher an der Seitenlinie stehen - dreimal davon im BBBank Wildpark. Zunächst geht es für ihn und sein Team jedoch nach Elversberg (Fr., ab 18:00 Uhr live auf Sky Sport Bundesliga 3 HD und im Liveticker).

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Doch während es in der 2. Bundesliga sowohl im Aufstiegs- als auch im Abstiegskampf eng zugeht, befinden sich die Karlsruher als Tabellenachter eher im gesicherten Mittelfeld. Eichner kann seine Zeit beim KSC also vergleichsweise ruhig ausklingen lassen - auch wenn er selbst "ein wenig Respekt" vor dem letzten Spieltag am 17. Mai hat.

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Christian Eichner wird ab dem Sommer nicht mehr Cheftrainer des Karlsruher SC sein, sondern den Verein verlassen. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld äußert sich der Coach zu seinem Aus bei den Badenern.

"Kann mir nahezu alles vorstellen"

Spannender ist die Frage, wie es für ihn danach weitergeht. "Ich glaube, ab dem 01.07. kann ich mir nahezu alles vorstellen. Das ist ja ganz normal, weil ich dann nicht mehr KSC-Trainer bin (…). Und dann wird die Zeit zeigen, was passieren wird."

Ein Abschied aus Karlsruhe war lange keine wirkliche Option und alles andere als "ganz normal ". Doch auch das hat sich inzwischen verändert. Die Gerüchteküche brodelt bereits - immer wieder fällt Eichners Name, unter anderem als möglicher Sommer-Nachfolger vom frisch entlassenden Steffen Baumgart bei Union Berlin.

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"KSC pur momentan"

"Das Schöne ist ja, dass ihr das alles immer wisst. Aber wenn es mich nicht betrifft, dann bin ich immer wieder gespannt, wer jede Woche irgendwo gehandelt wird", antwortet Eichner auf die angesprochenen Gespräche mit Union. "Zum letzten Mal dazu von meiner Seite aus: KSC pur momentan - und mehr gibt es von mir dazu nicht zu sagen."

KSC und Eichner pur - noch für fünf Spieltage in der 2. Bundesliga.

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