Deadline, Ausstiegsklausel? Ricken-Update zum Schlotterbeck-Poker

Der BVB will seinen Abwehrchef unbedingt halten, eine Deadline setzt der Sport-Geschäftsführer erneut nicht öffentlich.

Nico Schlotterbecks Zukunft ist nach wie vor ungewiss.
Image: Nico Schlotterbecks Zukunft ist nach wie vor ungewiss.  © DPA pa

Lars Ricken hat weiterhin Verständnis für die Haltung von Nico Schlotterbeck im Poker um die sportliche Zukunft.

"Für die Öffentlichkeit mögen die Verhandlungen lang wirken, aber bei einem Spieler dieses Kalibers, der eine bedeutsame Entscheidung treffen muss, ist das nichts Außergewöhnliches", sagte der Sport-Geschäftsführer von Borussia Dortmund im Interview mit der Funke Mediengruppe über den Abwehrchef, dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft.

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Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung ziehen sich bereits über Monate, Schlotterbeck zögert mit seiner Unterschrift. Real Madrid ist neben weiteren Spitzenteams an dem deutschen Nationalspieler interessiert. "Ich kann Ihnen sagen: Unser Angebot ist ein absoluter Vertrauensbeweis in Nicos Fähigkeiten", betonte Ricken.

Schlotterbeck hatte mehrfach gesagt, er wolle in seiner Karriere Titel gewinnen. Der 26-Jährige muss abwägen, ob er es für möglich hält, diese Ziele mit Dortmund erreichen zu können.

BVB würde bei Schlotterbeck-Verlängerung einer Ausstiegsklausel zustimmen

Schlotterbeck will seine Entscheidung wohl bis Mitte März treffen. Ricken bestätigte dies nicht, er sprach von einer "gemeinsamen Erwartungshaltung an den Zeitpunkt".

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Es sei zudem möglich, dass Dortmund bei einer Verlängerung einer Ausstiegsklausel zustimme. "Das ist nichts, was Alltag werden sollte. Es darf kein Luxus sein, dass wir wissen, mit welchen Spielern wir für eine Saison planen", so Ricken: "Es gibt aber Situationen, in denen man, um einen Deal zu bekommen, vielleicht auch solche vertragliche Konstellationen eingehen muss."

SID

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