Chris Führich über die Champions League-Quali, das überstandene Formtief und seine WM-Chancen
Vor dem Schlüsselspiel gegen Hoffenheim erklärt Chris Führich, warum die Champions League antreibt, ihn sein Formtief stärker gemacht hat und die WM im Hinterkopf ist.
29.04.2026 | 21:47 Uhr
Außerdem hofft der Offensivspieler des VfB Stuttgart auf ein Heimspiel der Schwaben in Sinsheim.
Chris Führich exklusiv bei Sky Sport über ...
... das anstehende Spiel des VfB Stuttgart gegen Hoffenheim und welche Auswirkungen es hat, dass aktuell jeder um den Verein über die Champions League spricht:
"Positive Auswirkungen, weil wir Bock darauf haben, in die Champions League zu kommen. Wir wissen, was am Wochenende zu tun ist. Das ist ein ganz wichtiges Spiel gegen Hoffenheim, in dem wir die drei Punkte einfahren wollen. (…) Wir wissen, dass wir einen Riesenschritt machen, wenn wir das Spiel gewinnen. Deswegen müssen wir alles reinwerfen, um das zu erreichen."
... die Atmosphäre in Hoffenheim:
"Das war immer etwas ganz Besonderes. Es hat sich immer wie ein Heimspiel angefühlt. Ich hoffe, dass die Stuttgarter Fans das Stadion wieder einnehmen. Der Support ist ohnehin immer enorm, ab er in diesem Fall nochmal ganz besonders."
... sein überstandenes Formtief:
"Solche Phasen machen für einen Spieler nie Spaß. Ich probiere immer, die Phase entspannter zu sehen, mich da rauszuarbeiten. Mental ist es anstrengend, wenn du deiner Leistung hinterherläufst, obwohl du Gas gibst und viel investierst. Im Fußball ist es so, dass nach Höhen auch Tiefen kommen - diese gilt es zu überstehen. Das ist mir ganz gut gelungen. Einfach entspannt zu bleiben, geduldig zu sein und weiterzuarbeiten. (…) In diesen Phasen schafft man sich ein neues Puffer, um stabiler und mental stärker zu sein. Es fühlt sich so an, als hätte ich in diesem Jahr nochmal einen Entwicklungsschritt gemacht. Es freut mich, dass das schließlich mit Leistung und Scorern auf dem Platz zu sehen ist. Genauso möchte ich weitermachen."
... die anstehende Weltmeisterschaft und seine Nominierung für die letzte Länderspielpause:
"Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil es ein Stück weit auch den Erfolg der letzten Monate oder des Jahres 2026 gezeigt hat. Ich wusste dann, dass ich gut drin bin und dass meine Leistung gesehen wurde. Sowas pusht einen nochmal weiter nach vorne und gibt einmal mehr Energie, genau an diesem Punkt weiterzumachen, konstant zu bleiben. Außerdem ist es immer etwas Besonderes, für die Nationalmannschaft auflaufen zu dürfen. (…) In erster Linie versuche ich, mich voll auf den VfB zu konzentrieren, weil wir Ziele haben und noch wichtige Spiele auf uns zukommen. Aber natürlich ist die WM im Hinterkopf. Es wäre komisch, wenn das nicht der Fall wäre. Ich weiß, dass ich mich über den VfB empfehlen kann. Wenn ich hier meine Leistungen zeige, steigen meine Chancen - so gehe ich dieses Thema an."
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