BVB verpasst durch Champions-League-Aus fest eingeplante Millionen-Prämie
Nach dem 2:0-Hinspielsieg gegen Atalanta deutete einiges auf ein Weiterkommen der Dortmunder in der Champions League hin. Durch die Schlappe in Bergamo musste der BVB seine Segel streichen. Doch nicht nur das.
26.02.2026 | 11:52 Uhr
Mehrere Millionen Euro wären der Borussia mit einem Einzug ins CL-Achtelfinale sicher gewesen. Die Bosse rechneten fest mit diesem warmen Geldregen. Dieser ist dem BVB nun flöten gegangen.
"Ich bin extrem enttäuscht. Ich wusste, dass das heute sehr, sehr schwer wird, aber ich bin davon ausgegangen, dass wir trotzdem eine Runde weiterkommen", konstatierte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl nach der heftigen 1:4-Pleite bei den Italienern.
Kehl: "Damit vor dem Spiel noch nicht beschäftigt"
Die rund elf Millionen Euro, die die Schwarz-Gelben bei einem Überstehen der Champions-League-Playoffs kassiert hätten, seien dem 46-Jährigen zufolge "natürlich eingeplant" gewesen. "Natürlich bedeutet das erstmal nichts Gutes", macht Kehl klar. "Wir werden das intern aufarbeiten und damit auch umgehen können. Aber mit diesem Szenario habe ich mich ehrlich gesagt vor dem Spiel noch nicht beschäftigt."
Theoretischer Natur bleiben dadurch weitere lukrative Einnahmen, die dem BVB im Falle eines Viertelfinaleinzug gewunken hätten. Satte 12,5 Millionen Euro schüttet die UEFA nämlich nochmals an jeden Klub aus, der die Runde der letzten Acht erreicht.
Auch Pokal-Einnahmen verpasst, Ligaplatzierung nun umso wichtiger
Auch aus dem DFB-Pokal verabschiedete sich der Revierklub bereits frühzeitig durch die 0:1-Niederlage im Achtelfinale gegen Bayer 04 Leverkusen und verpasste dadurch mehrere weitere Prämien. Alleine für ein Vordringen bis ins Halbfinale wären über fünf Millionen Euro fällig gewesen. Geld, das auch für die Kaderplanung fehlt.
In der Bundesliga sollten die Dortmunder daher zusehen, zumindest Rang zwei zu verteidigen. Ansonsten droht ein Abrutschen in der TV-Geld-Verteilung. Dann würde ein weiterer warmer Geldregen am Signal-Iduna-Park vorbeiziehen.
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