Arsenal-Trainer Mikel Arteta wehrt sich gegen Kritik an biederer Spielweise
Die englische Presse ist nicht mit der Leistung des FC Arsenal zufrieden. Mikel Arteta freut sich dennoch über den Einzug ins Halbfinale.
16.04.2026 | 11:27 Uhr
Teammanager Mikel Arteta und der FC Arsenal haben sich nach dem glanzlosen Einzug ins Halbfinale der Champions League gegen die Kritik an der biederen Spielweise gewehrt.
"Wir sind nicht perfekt, wir müssen uns verbessern, das ist klar, das sehen wir ein. Aber was diese Spieler geleistet haben, ist wertvoll, sie haben es verdient", sagte Arteta nach dem 0:0 im Heimspiel gegen Sporting Lissabon. Durch den knappen, aber ebenfalls schon wenig berauschenden 1:0-Sieg im Hinspiel stehen die Gunners nun zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale.
Doch von Lobesliedern war die englische Presse weit entfernt. "Schmerzhaft anzusehen", nannte der Guardian die Leistung. Die Sun berichtete von einem "nervösen" Team und die BBC fragte: "Kommt es auf den Stil an?" Am Mittwochabend spielten die Gunners bieder, gerieten dafür defensiv aber kaum in Gefahr. "Vielleicht ist das eben die Art, wie man Titel gewinnt", räumte der Guardian ein.
Arteta geht es um's Weiterkommen
Arteta verteidigte sein Team. "Es gibt einen Grund dafür, dass wir die einzige englische Mannschaft in diesem Wettbewerb sind, denn diese Liga und dieser Spielplan zehren an einem bis zum Äußersten, und es ist sehr schwierig, das zu schaffen, was wir geschafft haben", sagte der Spanier. Derzeit komme es "nur darauf an, wie man kämpft und wann man Titel gewinnt".
Für den Traum vom ersten Titel in der Königsklasse muss Arsenal nun Atletico Madrid aus dem Weg räumen. "Auf in die letzten Wochen. Es wird eine Achterbahnfahrt. In diesem Spiel wird dir niemand etwas schenken", blickte Mittelfeldspieler Declan Rice voraus.
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