Als Kehl-Nachfolger diskutiert: Nils-Ole Book ein Kandidat beim BVB

Nach der einvernehmlichen Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl läuft die Suche nach einem Nachfolger bei Borussia Dortmund auf Hochtouren.

Wechselt Nils-Ole Book zum BVB?
Image: Wechselt Nils-Ole Book zum BVB?  © Imago

Ein Name, der bei den BVB-Bossen diskutiert wird, ist Nils-Ole Book. Der Erfolgsmanager des Zweitligisten SV Elversberg ist ein Kandidat.

Von Jesco von Eichmann, Patrick Berger, Florian Plettenberg, Dennis Bayer & Marlon Irlbacher

Der 40-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren mit seiner analytischen Arbeitsweise und dem ruhigen, strategischen Führungsstil sowie einer klugen Kaderplanung einen exzellenten Ruf in der Branche erarbeitet. Kein Wunder, dass Book zuletzt auch bei Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg ganz oben auf der Liste stand. Beide Klubs zeigten konkretes Interesse - doch Book sagte ab. Stattdessen verlängerte er seinen Vertrag in Elversberg.

Der Klub spielt auch in diesem Jahr trotz schmerzhafter Abgänge um den Aufstieg in die Bundesliga mit und liegt aktuell mit nur einem Punkt Rückstand auf Schalke auf Platz zwei.

Book spielte zusammen mit Reus & Großkreutz

Beim BVB hat Book gleich mehrere Pluspunkte: Der gebürtige Beckumer stammt aus NRW - und soll in jungen Jahren selbst mit Dortmund groß geworden sein. Schon im Fall Gladbach soll Book damals bewusst abgesagt haben - auch, weil er auf eine größere Aufgabe hoffte. Die Möglichkeit, beim BVB im sportlichen Management Fuß zu fassen, wäre genau eine solche Chance.

In seiner Zeit als Spieler blieb Book der Sprung in die Bundesliga verwehrt. Er absolvierte insgesamt 97 Partien in der 2. Bundesliga für LR Ahlen und den MSV Duisburg. Kurios: In seiner Zeit bei Ahlen spielte er auch zusammen mit den BVB-Ikonen Marco Reus und Kevin Großkreutz.

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Borussia Dortmund trennt sich mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Sebastian Kehl. Der 46 Jahre alte frühere BVB-Kapitän muss den Klub nach über 20 Jahren verlassen.

Kein Kontakt zu Schicker

Klar ist: Die Dortmunder wollen zeitnah eine externe Lösung präsentieren.

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Keinen Kontakt gab es dagegen zu Andreas Schicker. Der 39-Jährige hat in Hoffenheim zuletzt starke Arbeit abgeliefert und erst vor wenigen Wochen den internen Machtkampf für sich entschieden.

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