1860 München scheitert mit Einspruch beim DFB und ist weiterhin zwangsabgestiegen

Der TSV 1860 München zieht alle Register. Die Löwen gehen nach dem Zwangsabstieg aus der 3. Liga sogar vor das Bundesgericht des DFB. Die Kammer hat nun entschieden.

Die Geschäftsstelle von TSV 1860 München.
Image: Die Geschäftsstelle von TSV 1860 München.  © Imago

Der TSV 1860 München ist mit seinem Einspruch beim Deutschen Fußball-Bund gegen den Zwangsabstieg aus der 3. Liga gescheitert.

Das Bundesgericht wies die Verwaltungsbeschwerde der Löwen zurück. Damit wurde die Entscheidung bestätigt, den Münchnern trotz sportlicher Qualifikation die Zulassung für die 3. Liga in der kommenden Saison zu verweigern.

Das Urteil des Bundesgerichts ist den Angaben zufolge auf DFB-Ebene letztinstanzlich. Den freigewordenen Startplatz in der 3. Liga nimmt der TSV Havelse ein, der TSV 1860 wiederum muss künftig in der Regionalliga antreten.

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Insolvenzverfahren läuft

Investor Hasan Ismaik hatte eine Finanzierungszusage nicht erfüllt, weshalb dem Traditionsverein die Lizenz für die 3. Liga verweigert wurde. Die Münchner legten dann beim DFB vermutlich aus haftungsrechtlichen Gründen Beschwerde ein. Es sollte entschieden werden, ob ein angeblicher finanzieller Nachweis Ismaiks doch hätte gelten können. Dies wurde nun nicht anerkannt.

Mittlerweile läuft beim abgestürzten Regionalligisten ein Insolvenzverfahren. Konkret betroffen ist die bislang vom Stammverein und von Ismaik gemeinsam geführte Spielbetriebsgesellschaft.

dpa

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