Ralf Schumacher enthüllt: Mercedes soll Max Verstappen Angebot gemacht haben
Ralf Schumacher lässt mit einer brisanten Einschätzung zur Zukunft von Max Verstappen aufhorchen – und bringt dabei erneut Mercedes ins Spiel.
16.06.2026 | 21:48 Uhr
In der aktuellen Folge von "Backstage Boxengasse – der Formel-1-Podcast von Sky Sport" gewährt der Sky-Experte spannende Einblicke ins Fahrerlager und spricht über mögliche Entwicklungen auf dem Transfermarkt.
Während Kimi Antonelli die Fahrerwertung derzeit mit 156 Punkten anführt und Mercedes mit 262 Zählern an der Spitze der Konstrukteurswertung steht, läuft es für George Russell aktuell deutlich weniger rund. Im teaminternen Duell liegt der Brite bereits 50 Punkte hinter seinem deutlich jüngeren Teamkollegen zurück.
Droht Russell nun der nächste Rückschlag?
In der aktuellen Folge von "Backstage Boxengasse - der Formel-1-Podcast von Sky Sport" sprechen Sky Sport Experte Ralf Schumacher und Moderator Peter Hardenacke über die wichtigsten Themen nach dem Grand Prix von Barcelona. Dabei geht es auch um die Ausstiegsklausel von Max Verstappen.
Und dabei fällt eine Aussage, die aufhorchen lässt ...
Ausstiegsklausel bei Max Verstappen
Für die Saison 2026 verfügt Verstappen offenbar über eine Ausstiegsklausel. Diese soll aktiviert werden können, wenn der Niederländer bis zur Sommerpause Ende Juli nicht mindestens Zweiter der Fahrer-WM ist. Derzeit liegt Verstappen mit 55 Punkten lediglich auf Rang sieben.
Schumacher liefert zu einem möglichen Wechsel von Max Verstappen brisante Einblicke: "Jetzt bei Ferrari ist zurzeit kein Platz. Bei Mercedes, da hört man ja, dass Toto Wolff ihm ein Angebot gemacht hat - hinter den Kulissen. Aber das Angebot war wohl so schlecht, finanziell, dass es gar nicht infrage kommt."
Hardenacke hakt nach dieser Aussage sofort nach:" Vor der Saison, oder?" Darauf antwortet Schumacher: "Ne, ne, ne - egal. Aber ich glaube, das ist Absicht, weil nochmal: Ich habe es schon vorher gesagt, warum sollte Toto Wolff neben Kimi Antonelli, dem kommenden Superstar, wenn alles so läuft, sich einen teuren Max Verstappen holen?"
Anschließend führt der Sky Sport Experte seinen Gedanken weiter aus: "Dann hat er zwei im Team, die gegeneinander kämpfen. Das kennt er noch gut aus der Rosberg- und Hamilton-Zeit. Braucht man wie ein Loch im Kopf und vor allem bringt er seinen Kimi in Gefahr. Also das macht ja gar kein Sinn."
Tür bleibt offen
Wolff hält die Tür für Max Verstappen offenbar weiterhin einen Spalt breit offen - und das könnte vor allem für George Russell unangenehm werden.
Beim Grand Prix von Barcelona konnte der Engländer im teaminternen Duell zwar mit der Pole Position ein Ausrufezeichen setzen. Im Rennen zeigte Antonelli jedoch erneut sein großes Potenzial.
Der WM-Führende war über weite Strecken schneller als sein Teamkollege und machte mehrfach deutlich, dass er an Russell vorbei wollte. Eine Stallorder blieb jedoch aus. In Runde 61 gelang Antonelli das Überholmanöver - ehe sein Rennen kurz darauf mit einem Ausfall endete.
Wolff kritisiert Ausfall
"Wir haben das Team-Game gespielt und das hat uns am Ende vielleicht den Sieg gekostet", resümierte der selbstkritische Wolff später. Weiter erklärte der Mercedes-Teamchef: "Wir haben wahrscheinlich fünf oder sechs Sekunden verloren, als die beiden gefightet haben. Das ist etwas, wenn jetzt ein neuer Gegner kommt, was wir uns für die nächsten Rennen dann in Zukunft doch anschauen müssen."
Eine Aussage, die tief blicken lässt - und darauf hindeuten könnte, dass Antonelli intern zunehmend die Rolle der Nummer eins einnimmt, während George Russell womöglich ins zweite Glied rückt.
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