DFB-Sportdirektor Rudi Völler glaubt fest an WM-Form von Manuel Neuer
Der DFB-Sportdirektor hat beim 40-Jährigen keine Zweifel. Große Hoffnungen setzt Völler auch in Jamal Musiala und Florian Wirtz.
08.06.2026 | 09:25 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft geht mit Rückenwind und großen Ambitionen in die WM in Nordamerika – und kann dabei auf das Vertrauen der sportlichen Führung bauen. Vor allem hinter Manuel Neuer steht trotz jüngster Verletzung ein klares Signal.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat kurz vor dem Start der WM in den USA, Kanada und Mexiko beim angeschlagenen Torwart Manuel Neuer noch einmal alle Zweifel zerstreut.
Der 40-Jährige habe bereits mit der Mannschaft trainiert "und gezeigt, dass die Wade keine großen Probleme mehr macht. Und auch wenn er jetzt kein Testspiel mehr macht: Wir reden hier über Manuel Neuer! Er ist ein Weltklasse-Torwart, der in seiner Karriere bereits alles erlebt und genug Erfahrung hat. Er wird ein Super-Turnier spielen, davon bin ich überzeugt", sagte Völler der Bild: "Um Manuel müssen wir uns alle keine Sorgen machen."
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Neuer fehlt bei Generalprobe
Der angeschlagene Torhüter von Bayern München hatte auch bei der Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA in Chicago (2:1) noch gefehlt. Neuer, der bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) fest als Nummer eins eingeplant ist, war von Oliver Baumann ersetzt worden.
Das DFB-Team startet am 14. Juni in Houston gegen Außenseiter Curacao ins Turnier.
Große Hoffnungen auch in Jungstars
Große Hoffnungen setzt Völler auch in seine beiden Jungstars Florian Wirtz und Jamal Musiala. Natürlich gehe es "nur mit der gesamten Mannschaft. Aber es ist schon richtig: Die beiden sind für uns enorm wertvoll und unheimlich wichtig. Ganz ohne sie wird es bei der WM nicht gehen. Ich traue beiden beim Turnier alles zu. Vor zwei Jahren waren sie unsere Rohdiamanten. Jetzt sind sie noch mal gereift", sagte der 66-Jährige.
Der Münchner Musiala (23) habe nach seiner schweren Verletzung "den Anschluss jetzt geschafft und mehr Spielzeit bekommen", so Völler. Und auch bei Wirtz (23) habe er, "unabhängig davon, dass es in Liverpool zu Beginn nicht ganz reibungslos gelaufen ist, überhaupt keine Bedenken. Er macht in der Vorbereitung einen Super-Eindruck."
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