Beben bei Red Bull! Tritt Schäfer jetzt zurück?

Nach einer durchaus erfolgreichen Leipziger Saison inklusive Champions-League-Qualifikation waren die Beteiligten am Cottaweg um Ruhe bemüht. Die Machtzentrale von Red Bull Soccer zog einen dicken Strich durch diese Rechnung.

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In Leipzig steht ein XXL-Beben bevor: Der bisherige Cheftrainer Ole Werner wurde bereits freigestellt und auch Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer könnte keine Zukunft bei den Roten Bullen haben. So ist der Stand bei den Sachsen

Schließlich sorgten die Entwicklungen rund um die Freistellung von Cheftrainer Ole Werner für ein Beben bei RB! 

Dass man sportliche Begründungen für die Entlassung des 38-Jährigen finden kann, steht auf der einen Seite. Man muss trotz eines Punkteschnitts von 1,95, dem dritten Rang, der CL-Quali und gesteigerter Marktwerte kein Fan der über 38 Pflichtspiele gezeigten Performance sein.

Sicherlich war nicht alles Gold, was glänzte. Aber unter dem Strich war die Werner-Amtszeit vor allem eins: in kurzer Zeit ziemlich erfolgreich! Diesen Umbruch musste Werner gemeinsam mit Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer erst einmal so wuppen. Hätte man den RB-Verantwortlichen vor der Saison die 65 Zähler und die Königsklasse auf den Schreibtisch gelegt, wäre das Resultat nach der schlechtesten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte wohl grinsend unterschrieben worden.

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Unwürdiges RB-Ende für Werner

Was folgte, war ein unwürdiges Ende des ehemaligen Bremers. Für die Südafrika-Post-Season-Tour war Werner noch gut genug. Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung mussten vertagt werden, denn schließlich wurde im Hintergrund Werners Rauswurf vorbereitet. Zweimal konnte Schäfer die Entlassung des Cheftrainers im Saisonverlauf vermeiden - diesmal war er chancenlos.

Das mächtige Hauptquartier von Global Soccer drückte aufs Rauswurf-Gas! Keine Gnade mit Werner, da half auch der beste Schnitt eines RB-Trainers seit Bundesliga-Aufstieg nichts. Hinter den Kulissen brodelt es. Die Mächtigen waren sich uneins. Dennoch musste Schäfer am Ende wohl oder übel die Freistellung unterschreiben, so wollen es unter anderem die 50+1-Regularien.

Jetzt ist die Zukunft des Sportgeschäftsführers offen. Von Rücktritt, über Freistellung bis hin zu "the show must go on" ist alles möglich. Der 42-Jährige wird die Geschehnisse und den gewählten Umgang jetzt reflektieren. Schließlich muss Schäfer jetzt mit Martin Demichelis noch einen neuen Trainer für eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro verpflichten, der nicht unbedingt auf seiner persönlichen Wunschliste stand. Ob es mittelfristig gemeinsam weitergeht, wird sich zeigen.

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