Sorgt Guardiola für Rodris Abschied in Richtung Mourinho?
Noch ist Jose Mourinhos Rückkehr zu Real Madrid nicht offiziell, doch es wird bereits spekuliert, um wen er sein Team aufbauen will. Als Wunschkandidat Nummer eins des Portugiesen gilt ausgerechnet ein Spieler, der eng verbunden ist mit Mourinhos ehemals größtem Widersacher.
20.05.2026 | 13:51 Uhr
Pep Guardiolas möglicher Abschied von Manchester City könnte zur Folge haben, dass auch Rodri England verlassen und möglicherweise nach Madrid wechseln wird.
Rodri steht seit Langem auf Reals Wunschliste. Doch der 29-Jährige war als Kopf der Mannschaft und verlängerter Arm von Guardiola nicht aus dem Team von Manchester City wegzudenken.
Der Katalane, der sich während seiner Zeit als Trainer des FC Barcelona in Spanien heiße Duelle mit Mourinho geliefert hatte, verpflichtete Rodri im Sommer 2019 für 70 Millionen Euro von Atletico Madrid und machte ihn zum Dreh- und Angelpunkt seines Teams.
Zusammen gewannen sie u.a. viermal die Premier League, zweimal den FA Cup und dreimal den Ligapokal. Höhepunkt war der Triumph in der Champions League in der Saison 2022/23.
Guardiolas Abschied könnte Rodris Wechsel forcieren
Der Vertrag des gebürtigen Madrilenen läuft noch bis 2027, doch sollte Guardiola , dessen Kontrakt ebenfalls 2027 endet, vorzeitig als City-Trainer aufhören, könnte das Rodris Rückkehr in seine Heimatstadt forcieren. Das berichten auch mehrere spanische Medien.
Im Jahr 2007 war der Mittelfeldspieler von Rayo Majadahonda in Atleticos Jugendabteilung gewechselt. Nach fünf Jahren beim FC Villarreal kehrte er 2018 nach Madrid zurück, doch nach nur einer Saison folgte der Transfer nach Manchester.
"Die Gerüchte hört man im Bernabeu seit einiger Zeit"
Rodrigo sei "seit Langem der große unerfüllte Traum von Real Madrid", schreibt die Marca: "Madrids Interesse reicht bis in seine Zeit bei Atletico zurück, doch Atletis Absage und die Ankunft von Guardiola machten alle Hoffnungen auf eine Verpflichtung zunichte."
Nun habe sich die Situation geändert: "Es heißt, der Spanier wolle die Premier-League-Saison zu Ende zu spielen und sich voll auf die Weltmeisterschaft konzentrieren, doch die Gerüchte kursieren bereits. Und im Bernabeu hört man sie schon seit einiger Zeit."
Rodrigo könnte die Kroos-Lücke schließen
Seit dem Karriereende von Toni Kroos, dem Abschied von Luka Modric und dem Wechsel von Casemiro nach England hat Real keinen legitimen Nachfolger im zentralen Mittelfeld gefunden. Rodri könnte diese Lücke schließen.
Mourinho trainierte bei Real einst Stars wie Modric, Xabi Alonso und Sami Khedira, Rodri kennt er aus seiner England-Zeit als Tottenham-Coach.
Mit der Verpflichtung des Ballon-d'Or-Siegers von 2024 könnte Real Madrid auf einen Schlag einen Großteil seiner Kaderprobleme lösen. Pikant: In Madrid würde Rodri auf Vinicius Junior, den Zweiten der damaligen Wahl, treffen.
Es wäre ein Transfer mit Signalwirkung. Ob er bereits in diesem Sommer über die Bühne geht, das hängt auch von Mourinhos Erzrivalen Guardiola ab.
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