Ehlers wird zum OT-Held: Hurricanes schlagen Canadiens und gleichen Conference-Finals-Serie aus
Alles offen in den Finals der Eastern Conference in der NHL
24.05.2026 | 08:31 Uhr
Die Carolina Hurricanes melden sich im Eastern Conference Final zurück: Dank eines überragenden Nikolaj Ehlers gewinnen die Canes Spiel 2 nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens und gleichen die Serie aus.
Die Carolina Hurricanes haben in den Eastern Conference Finals eindrucksvoll zurückgeschlagen und die Serie gegen die Montreal Canadiens ausgeglichen. Angeführt von Matchwinner Nikolaj Ehlers setzten sich die Hurricanes in Spiel 2 mit 3:2 nach Verlängerung durch und stellten in der Best-of-seven-Serie auf 1:1.
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Ehlers wird zum Matchwinner
Ehlers avancierte zum entscheidenden Mann des Abends: Der dänische Angreifer erzielte zwei Treffer - darunter den Siegtreffer nach 3:29 Minuten in der Overtime. Nach einem schnellen Gegenstoß nutzte er einen Pass von Mark Jankowski und ließ Canadiens-Goalie Jakub Dobeš aus kurzer Distanz keine Chance.
Bereits im zweiten Drittel hatte Ehlers mit einer spektakulären Einzelaktion seine Klasse unter Beweis gestellt und Carolina zwischenzeitlich in Führung gebracht. Insgesamt bestätigte der Offseason-Neuzugang eindrucksvoll seinen Ruf als Unterschiedsspieler - genau jener Faktor, den sich die Hurricanes von ihm erhofft hatten.
Die Gastgeber erwischten einen perfekten Start: Eric Robinson brachte Carolina früh in Front (3. Minute), ehe Montreal durch Josh Anderson ausglich. Im weiteren Spielverlauf kontrollierten die Hurricanes über weite Strecken das Geschehen, belohnten sich aber zunächst zu selten für ihren Aufwand.
Spiel völlig offen
Auch nach der erneuten Führung durch Ehlers blieb das Spiel offen. Anderson traf im Schlussdrittel ein zweites Mal und sorgte für den 2:2-Ausgleich, der die Partie in die Verlängerung zwang.
Dort schlug dann die große Stunde von Ehlers: Mit Tempo durch die Mitte setzte er einen Schlusspunkt unter eine umkämpfte Partie und ließ die Fans in Raleigh jubeln. Für Carolina war es nicht nur ein wichtiger Sieg, sondern auch eine klare Reaktion auf die deutliche 2:6-Niederlage zum Serienauftakt.
Mit Rückenwind nach Montreal
Torhüter Frederik Andersen musste vergleichsweise wenig eingreifen, überzeugte aber in den entscheidenden Momenten und kam auf zehn Paraden.
Mit dem Ausgleich der Serie reisen die Hurricanes nun mit Rückenwind nach Montreal, wo Spiel 3 ansteht. Nach dem Fehlstart in die Serie ist das Momentum damit wieder klar auf Seiten von Carolina.
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