Draisaitl feiert Comeback: Oilers gewinnen Playoff-Auftakt gegen Anaheim
Leon Draisaitl ist pünktlich zu den NHL-Playoffs wieder auf dem Eis: Beim 4:3-Erfolg der Edmonton Oilers zum Auftakt der Erstrundenserie gegen die Anaheim Ducks meldet sich der deutsche Superstar nach Verletzungspause mit zwei Assists zurück und macht direkt den Unterschied.
21.04.2026 | 07:45 Uhr
Die Edmonton Oilers sind mit einem knappen Heimsieg in die Playoffs gestartet - und dürfen sich dabei über das erfolgreiche Comeback von Leon Draisaitl freuen.
Der deutsche NHL-Star stand beim 4:3 gegen die Anaheim Ducks in Spiel eins der Western-Conference-Erstrundenserie erstmals seit Mitte März wieder auf dem Eis und verbuchte zwei Assists in 22:06 Minuten Eiszeit.
Draisaitl war nach einer Unterkörperverletzung 14 Spiele der regulären Saison ausgefallen, hatte zuletzt aber wieder mit dem Team trainiert. Seine Rückkehr bis kurz vor Spielbeginn offen - letztlich gab der 30-Jährige grünes Licht. "Ich fühle mich gut. Das Team hat großartige Arbeit geleistet, sehr geduldig", sagte Draisaitl nach der Partie.
Auch Dickinson zurück
Sportlich fügte sich der Kölner nahtlos ein. Er agierte in der zweiten Sturmreihe zwischen Vasily Podkolzin und Kasperi Kapanen und stand zudem wieder wie gewohnt in der ersten Powerplay-Formation der Oilers. Kapanen erzielte 1:54 Minuten vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 4:3.
Neben Draisaitl kehrte auch Stürmer Jason Dickinson nach Verletzung zurück - und avancierte mit zwei Toren zum Matchwinner. Oilers-Captain Connor McDavid zeigte sich entsprechend zufrieden: „Es ist extrem wichtig, diese Jungs zurückzuhaben. Leo und Dickinson gehören zu unseren Schlüsselspielern."
Edmonton kontrollierte über weite Strecken das Spiel, musste sich aber gegen kampfstarke Ducks bis zum Schluss strecken. Der Sieg bringt den Oilers dennoch die 1:0-Führung in der Best-of-seven-Serie.
Draisaitl & Oilers planen langen Playoff-Run
Für Draisaitl ist es ein weiteres Kapitel seiner Playoff-Geschichte, die immer wieder von Einsätzen trotz Verletzungen geprägt ist. Auch diesmal machte er klar: "Es wird ein paar Spiele dauern, bis ich wieder ganz ich selbst bin - aber das ist völlig okay."
Nach der Finalniederlage gegen Florida in der vergangenen Saison wollen Draisaitl und McDavid in diesem Jahr erneut einen langen Playoff-Run starten. Spiel eins ist dafür ein erstes, wichtiges Signal.
Stützle verliert, auch Wild patzen ohne Sturm
Nationalspieler Tim Stützle verlor derweil mit den Ottawa Senators auch Spiel zwei bei den Carolina Hurricanes. Die Senators glichen beim 2:3 nach Verlängerung zunächst einen 0:2-Rückstand aus, kassierten aber in der zweiten Overtime den K.o. durch Jordan Martinook. Stützle blieb in knapp 28 Minuten auf dem Eis ohne Punkt.
Minnesota Wild verlor ohne Nico Sturm 2:4 gegen die Dallas Stars, damit ist die Serie wieder ausgeglichen. Die Philadelphia Flyers gewannen dagegen beim 3:0 gegen die Pittsburgh Penguins auch Spiel zwei.
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