Colorado schlägt Wild und greift nach dem Serien-Sieg

Die Colorado Avalanche setzen im Playoff-Duell mit den Minnesota Wild das nächste Ausrufezeichen. Eine Treffer von Nico Sturm ist zu wenig.

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Die Colorado Avalanche sind nur noch einen Sieg vom Einzug in die Western Conference Finals entfernt: Nach dem 5:2-Auswärtssieg in Spiel vier der Zweitrundenserie gegen die Minnesota Wild führt das Topteam insgesamt mit 3:1.

Mit einem abgeklärten Auswärtssieg in Spiel 4 stellt Colorado auf 3:1 in der Serie und steht dicht vor dem Einzug ins Conference-Finale.

Die Colorado Avalanche haben einen weiteren großen Schritt Richtung Western-Conference-Finale gemacht. Mit einem 5:2‑Erfolg bei den Minnesota Wild gewannen sie Spiel 4 der Serie und verschafften sich eine komfortable 3:1‑Führung.

Dabei erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start. Minnesota nutzte ein frühes Überzahlspiel und ging durch Danila Jurow in Führung. Colorado ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und übernahm im weiteren Verlauf zunehmend die Kontrolle über die Partie. Spätestens im zweiten Drittel erhöhte das Team von Head Coach Jared Bednar den Druck und belohnte sich.

So sieht der aktuelle NHL-Playoff-Baum aus (Quelle: nhl.com).
Image: So sieht der aktuelle NHL-Playoff-Baum aus (Quelle: nhl.com).

Sturm bringt Halle zum Beben

Nazem Kadri sorgte im Powerplay für den Ausgleich, bevor sich im Schlussabschnitt ein hochintensiver Schlagabtausch entwickelte. Ross Colton brachte die Avalanche erstmals in Führung, doch die Wild antworteten prompt. Nico Sturm glich gegen sein Ex-Team erneut aus und brachte die Halle in St. Paul nochmals zum Beben. Für den gebürtigen Augsburger war es sein erstes Playoff-Tor seit fast fünf Jahren.

Die Entscheidung fiel wenig später: Parker Kelly erzielte in der 52. Minute sein erstes Karriere‑Tor in den Stanley‑Cup‑Playoffs und stellte auf 3:2 für Colorado. Die Avalanche spielten den Vorsprung anschließend souverän herunter und sorgten mit zwei Treffern ins leere Tor durch Nathan MacKinnon und Brock Nelson für die endgültige Entscheidung.

Ein wichtiger Faktor war Torhüter Mackenzie Blackwood, der in seinem ersten Start der laufenden Playoffs eine solide Leistung zeigte und den Wild in den entscheidenden Phasen kaum Raum ließ. Offensiv präsentierte sich Colorado erneut variabel und effizient - ein Markenzeichen dieser Serie.

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Minnesota findet keine passende Antwort mehr

Minnesota hingegen fand nach dem erneuten Rückstand keine passende Antwort mehr. Zwar agierten die Wild phasenweise physisch und engagiert, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss.

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Colorado überzeugte vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit: Alle vier Reihen setzten Akzente, das Forechecking funktionierte konsequent, und in der Defensive ließ man nur wenig zu. Genau diese Mischung hat die Avalanche in dieser Serie bislang ausgezeichnet.

Spiel 5 steigt nun in Denver. Colorado hat dort die erste Möglichkeit, die Serie zu beenden und ins Western‑Conference‑Finale einzuziehen, während Minnesota nun unter Zugzwang steht und ein perfektes Spiel benötigt, um das Aus zu vermeiden.

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